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18. November 2009

SSV Freiburg taucht ab

Personalnöte zwingen die Wasserballer zum Rückzug aus Liga zwei/ Reserve weiter Verbandsligist

  1. Wasserball-Bundesliga ade: Der SSV Freiburg hat seine erste Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen. Foto: Hoffmann

WASSERBALL. Die zweite Wasserball-Bundesliga startet am Wochenende in die Saison, aber nach dreijähriger Zugehörigkeit ohne den SSV Freiburg. SSV-Wasserballwart Armin Hasler hat neun Tage vor der geplanten Auftaktpartie gegen den SV Ludwigsburg in der neuen Spielstätte im Haslacher Hallenbad die Mannschaft bei Rundenleiter Ralf Müller offiziell abgemeldet. Als Gründe nannte er personelle Probleme.

Auf Anfrage verwies Hasler auf "Weggang und Abwerbung von drei Stammspielern", wozu er die Namen Leonhard Knelangen (Berlin), Matthias Thoma (Esslingen) und Mike Troll (Leimen/Mannheim) nannte. Dazu wolle Johannes Christoph mit Zweitstartrecht beim SV Cannstatt ins Wasser. Verschärft habe sich die Lage kurzfristig noch durch die Verletzungen bei den Kaderspielern Mate Spellenberg und Ricardo Henning sowie ein soziales Jahr von David Ostertag und die Rückkehr des US-Amerikaners Andrew Ayres in seine Heimat.

Sie bilden nun das Gerippe der "Alibi"-Stammspielerliste von neun Aktiven, die nach den Bestimmungen für die nächste Saison in der Oberliga nach dem Rückzug notwendig geworden ist. Damit erhält sich der Verein die Chance, in der Verbandsliga mit der zweiten Mannschaft unter dem Trainergespann Benedikt Hasler/Surak Kurchishvili sowie Martin Sarau als Betreuer weiter spielen zu können. "Unsere verbliebenen Jugendlichen sind nach einem Jahr Verbandsliga hoffentlich so weit, dass sie unserer ersten Mannschaft, dann zu einem Neuanfang in der Oberliga beitragen können," sagte Hasler und blickt schon jetzt mit einem Schuss Optimismus nach vorne.

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Autor: Claus Bastian