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17. Juli 2014

"Das ist also eine einmalige Chance"

BZ-INTERVIEW: Henning Lehmann spielt vor Alan Parsons Project.

  1. H. Lehmann Foto: chr. breithaupt

SEELBACH. Das Akustikduo Deyda & Lehmann, Axel Deyda aus Villingen-Schwenningen und Henning Lehmann aus Seelbach, wird am Freitag, 18. Juli, beim Honberg Sommer Festival bei Tuttlingen auftreten – und zwar als Support-Act für die aus den 1970er Jahren berühmte Rockband Alan Parsons Project. Leonie Lieberam sprach mit Henning Lehmann über den anstehenden Auftritt.

BZ: Herr Lehmann, wie kamen Sie zu diesem Auftritt als Vorgruppe dieser Kultband?

Lehmann: Wir spielen jetzt zum dritten Mal auf dem Honberg Sommer Festival. Vor zwei Jahren waren wir Support-Act für Rodger Hodgson von Supertramp, und letztes Jahr haben wir vor Manfred Mann’s Earthband gespielt, sogar mit Zugabe. Viele Veranstalter sind mittlerweile auf uns aufmerksam geworden.

BZ: Ist dieser Auftritt trotzdem noch etwas Besonderes für Sie?

Lehmann: Natürlich ist es immer noch etwas Besonderes, auch wenn wir schon mit Weltacts gespielt haben. Alan Parsons war an so vielen Weltproduktionen beteiligt. Das ist für uns eine große Ehre. Außerdem hat er früher nicht in Deutschland getourt – das ist also eine einmalige Chance.

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BZ: Werden Sie ihn auch persönlich kennenlernen?

Lehmann: Auf der Bühne mit ihm spielen können wir nicht, die Band nimmt keine Musiker rein. Persönlich kennenlernen wollen wir Alan Parsons auf jeden Fall. In den letzten Jahren hat das mit dem Treffen nicht geklappt, was daran lag, dass die Band eine Verspätung hatte und wir nach dem Soundcheck sofort auf die Bühne mussten. Dieses Mal werden wir aber die Probe so planen, dass wir auch Zeit haben, uns zu unterhalten. Das haben wir uns für dieses Mal fest vorgenommen.

BZ: Sind Sie selbst ein Fan der bekannten Band?

Lehmann: Alan Parsons Project hatte in den 1970er Jahren seinen Höhepunkt. In meiner Jugend habe ich diese Musik kaum gehört. Erst als ich im Jahr 1980 mein Abitur gemacht habe, lief diese Musik bei mir rauf und runter. Das waren unsere Abi-Songs. Alan Parsons war auch Produzent und hat zum Beispiel das Album Dark Side of the Moon von Pink Floyd produziert. Das ist meine Lieblingsproduktion von ihm. Sein bestes Album war das zweite, I Robot. Das Besondere an der Band ist, dass sie früher nie in Deutschland getourt haben.

ZUR PERSON: HENNING LEHMANN

Henning Lehmann ist 54 Jahre alt und ist in Lahr geboren. Er ist verheiratet und lebt mit seiner Familie mit vier Kindern in Seelbach. Nach dem Abitur absolvierte er die Ausbildung zum Industriekaufmann. Das erste große Projekt des Sängers und Gitarristen war die Band The Box, später die Working Class Heroes und zuletzt die White Horses. Seit acht Jahren feiert er ebenso mit dem Akustikduo Deyda & Lehmann Erfolge in der Region und weit darüber hinaus.  

Autor: lie

Autor: lie