Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

10. Juli 2012

Sich gemeinsam zu bewegen macht Spaß

Förderverein Freiburger Fußballschule an der Grundschule Kiechlinsbergen zu Gast .

  1. Spaß mit der Fußballschule des SC Freiburg hatten die Kinder in Kiechlinsbergen. Foto: Christel Hülter-hassler

ENDINGEN-KIECHLINSBERGEN. Während die Deutschlandflagge vor der Weinberghalle noch auf Halbmast weht, tobt nebenan auf dem Sportplatz König Fußball in Gestalt vieler begeisterter junger Kicker. Es sind die Schüler der Maria Sibylla Merian Grundschule Kiechlinsbergen-Königschaffhausen, die Kinder der Grundschulförderklasse samt den 23 Schulanfängern der Kindergärten Kiechlinsbergen und Königschaffhausen, die hier mit Betreuern der Freiburger SC-Fußballschule zugange sind.

"Wir wollen mit diesem Turnier auf keinen Fall die Gegend nach Talenten ausspionieren" beteuert David Wetzel. "Es geht hier nur darum, unter Maßgaben des Fairplay Freude am gemeinsamen Sportmachen zu vermitteln", so einer der jungen Männer und Frauen, die die Aktion auf dem Sportplatz Kiechlinsbergen betreuen und organisieren. Jedes Jahr kommen zehn Grundschulen in Südbaden in den Genuss eines solchen Events. Alle sind begeistert.

Auch Schulrektorin Elisabeth Mölder. Dass alles so unkompliziert und locker laufe und trotzdem prima klappe, zeige, dass Profis am Werk seien. Ermöglicht wird die vom Förderverein der Fußballschule jährlich mit 7000 Euro gesponserte Aktion durch das Engagement von Pädagogik- und Sportstudenten, die als Teambetreuer fungieren und diese Tätigkeit als Praktikum anerkannt bekommen. "Außerdem werden sie noch mit einer SC-Karte entlohnt", so David Wetzel.

Werbung


"Oh, das hätte ich auch gern", entfährt es einem Zweitklässler, der aufmerksam die Ohren spitzt. SC-Feeling kommt bei strahlendem Sonnenschein aber auch in Kiechlinsbergen auf, als entsprechende Musik die Kleinen anfeuert und Ansagen aus dem Lautsprecher tönen. "Indien spielt jetzt gegen Japan in der Asiengruppe", schallt es laut über die Menge. "Indien" und "Japan", das sind jeweils fünf Spieler, die 10 Minuten lang ein "Kleinfeldturnier" bestreiten. Zum Schluss dürfen sie sich in den Armen liegen wie die Profis. "Das Wichtigste ist, dass auch Unsportliche merken, wie viel Spaß Mannschaftssport macht und dass alle integriert sind", macht Wetzel deutlich, der die Aktion am Mikrophon moderiert. Die Kinder genießen es, dass ihnen ein Dutzend junger Studenten zu Diensten steht.

"Das alles ist super organisiert", ist auch Lehrerin Martina Guth des Lobes voll. Die Botschaft, dass Bewegung Spaß mache, sei hundertprozentig bei den Kindern angekommen.

Für insgesamt 107 Mädchen und Jungen ist die Begegnung mit der Truppe der SC-Fußballschule auf dem Kiechlinsberger Sportplatz zu einem großartigen Erlebnis geworden. Gewonnen haben auf ganzer Linie die Fußball-Begeisterung und das Verständnis fürs soziale Miteinander. Als zum Schluss das leibhaftige SC-Füchsle die Kinder überrascht, Autogramme und manchem die Pfote gibt, da kommen sich nicht nur diejenigen groß vor, die "Gomez" oder "Podolski" auf ihrem Trikot stehen haben.

Autor: Christel Hülter-Hassler