Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

04. Juli 2011

Entscheidung in der dritten Runde

Vierfach-Erfolg für Freiburger PTSV-Jahn-Läufer beim dritten Emmendinger Stadtlauf / Hoffmann und Molz siegreich.

  1. Im Ziel und am Ziel: Benedikt Hoffmann Foto: Karl-Hermann Murst

LEICHTATHLETIK. Mit Siegen der leicht favorisierten Manuela Molz (Buchenbach/TSG Heilbronn) und von Benedikt Hoffmann (PTSV Jahn Freiburg) ging der letzte Wettbewerb und Höhepunkt des Emmendinger Stadtlaufes über zehn Kilometer zu Ende.

Erneut stieg die Teilnehmerzahl in allen sieben Wettbewerben im Vergleich zum Vorjahr. Neben den Schülerläufen erfreut sich der Jedermannlauf (275 Teilnehmer im Ziel) über 4100 Meter sehr großer Beliebtheit. Auch der "Emmendinger Zehner", der auf einen Rundkurs von 2500 Metern viermal zu durchlaufen ist, erfreut sich von Jahr zu Jahr wachsender Beliebtheit. Trotz einiger Konkurrenzveranstaltungen hatten sich dieses Jahr 240 Teilnehmer (Vorjahr 195) für den "Zehner" angemeldet.

Ein Grund für die Steigerungen ist die fantastische Stimmung entlang des Rundkurses. "Die Atmosphäre war toll. Der Kurs ist allerdings sehr eng und verwinkelt, dafür bleibt man aber immer zentrumsnah und hat eine klasse Stimmung", befand Hoffmann. Die historischen Stätten der Stadt, an denen die abwechslungsreiche Strecke vorbeiführt, dürften hingegen bei den Spitzenläufern keine Spitzenposition auf der Prioritätenliste gehabt haben. Gleich zu Beginn setzten sich die Favoriten mit Benedikt Hoffmann, Vorjahressieger Nils Schallner, Herbert Flesch, Andreas Cinski und Torsten Oertel an die Spitze des riesigen Läuferfeldes und drückten mächtig aufs Tempo.

Werbung


Bereits in der zweiten Runde war das Duo Hoffmann/Schallner alleine in führender Position. Beide schlugen ein so hohes Tempo an, das sich übrigen Läufer der anfänglichen Spitzengruppe auf den dritten Platz konzentrierten, denn der brachte noch 75 Euro Preisgeld ein. In der dritten Runde war es dann auch um den Vorjahressieger und Freiburg-Marathonsieger Schallner geschehen. Hoffmann beschrieb die entscheidende Phase so: "Eingangs der dritten Runde verschärfte ich das Tempo. Schallner versuchte, mitzugehen und hielt zunächst einen Abstand von etwa 50 Metern. Dann wurde er aber deutlich langsamer. Ich konnte das Tempo hingegen durchziehen, sodass ich mit keiner schlechten Zeit (32,05 Minuten) und einem deutlichem Abstand gewinnen konnte."

Schallner (32:42,4) wurde Zweiter, Flesch (33:58,6) sicherte sich in einem starken Finish den dritten Platz vor Andreas Cinsky (34:00,6/alle PTSV Jahn Freiburg), Torsten Oertel (34:11,4/TV Eichstetten), Raphael Schaffrik (34:20,9/ SV Waldkirch) und Philipp Keller (34:47,9/PTSV Jahn Freiburg).

Vor einer Woche in Biengen musste Manuela Molz (Buchenbach/TSG Heilbronn) noch mit dem zweiten Platz vorlieb nehmen. Nun trumpfte die Kämpferin aus dem Schwarzwald mächtig auf. Je mehr Kilometer gelaufen waren, je deutlicher setzte sie sich von ihren Konkurrentinnen ab. In einer respektablen Zeit von 37:55,6 Minuten lief Molz im Jubel der Zuschauer, dieses Mal mit einem Lächeln im Gesicht, über den Zielstrich. Gefolgt von Julia Kind (38:13,6/Freiburg), Stephanie Schmitz-Weckauf (39:31,6/PTSV Jahn Freiburg), Gertrud Wiedemann (40:34,4/TV Pfaffenweiler) und Johanna Mattay (41:06,9/Freiburg,).

Sieger des Jedermann-Laufes wurde der B-Jugendliche Lukas Bartmann in 14:04,7 Minuten) und bei den Frauen war Sabine Keller (18:14,3/Freiburg) die Schnellste.

Autor: Karl-Hermann Murst