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22. Mai 2011 18:34 Uhr
Naturenergie-Triathlon
"Ironman" Stadler gewinnt in Rheinfelden
Klasse Wetter, ein hochkarätiges Teilnehmerfeld und ein "Ironman" als Sieger: Die dritte Auflage des Naturenergie-Triathlons in Rheinfelden hätte nicht besser laufen können.
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Brachten den Rhein zum Schäumen: Die Schwimmer, hier der olympischen Distanz, gingen am Inseli ins warme Flusswasser. Foto: Peter Gerigk
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Sie waren die besten Drei über die Mitteldistanz: Daniel Wiesner, Normann Stadler und Jochen Müller. Foto: Felix Held
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Die Triathleten starteten im Rhein und kämpften sich über einen Kilometer durch die Fluten. Foto: Ingrid Böhm-Jacob
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Anne Falk bejubelt ihren Sieg über die olympische Distanz. Foto: Felix Held
TRIATHLON. Überhaupt hatten nicht nur die 1100 Starterinnen und Starter allen Grund zur Zufriedenheit, sondern auch die Veranstalter vom Triathlon Team Rheinfelden. Im zweifachen Gewinner des Ironman Triathlon auf Hawaii, Normann Stadler, dem Olympiazweiten von Sidney 2000, Stephan Vuckovic, dem und dem Deutschen U-23-Meister von 2010, Tim Lange, konnten sie den Fans an der Strecke mehrere Stars der Szene hautnah präsentieren (Fotos). Der Weltmeister von 2007, Daniel Unger, musste wegen einer Verletzung seinen Start allerdings kurzfristig absagen.
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Das trübte aber seinen guten Eindruck auch von der Organisation des Triathlons nicht. "Wenn er nächstes Jahr wieder stattfindet, komme ich gerne wieder", sagte er. Der Mitteldistanz-Sieger des Vorjahres, Daniel Wiesner aus Lörrach (3:58.24,6 Stunden), musste sich nur Stadler geschlagen geben. Dritter wurde Jochen Müller (4:06.06,9/Kirchzarten). Den positiven Eindruck von Organisation und Strecke bestätigten auch die anderen Triumphatoren des Tages.
Für Tim Lange, der sich erst kurzfristig für eine Teilnahme entschieden hatte, war besonders die Radstrecke keine kleine Aufgabe: "Zweimal da den Hügel hoch, das ist schon hart", sagte er in Anspielung auf den Anstieg bei Nollingen. Er verwies Fabian Gut (2:10.59,7/Schweiz) und den Wehrer Ralf Himmelsbach (2:12.08,8) auf die Plätze.
Der Sieg über die olympische Distanz der Frauen, bei der auch diese einen Kilometer im Rhein, 43 Kilometer auf dem Rad und 10,7 Kilometer in den Laufschuhen zurücklegen mussten, ging an die Freiburgerin Anne Falk (2:25.53,6). Ihr kam das Auf und Ab auf der Strecke entgegen: "Ich liebe die Berge, deswegen war das Radfahren für mich gerade recht", freute sie sich im Ziel. Nur kurz hinter ihr kamen die Zweitplatzierte Sonja Rapp (2:26.32,5/Stuttgart) und die Dritte Rahel Küng (2:26.53,3/Schweiz) über die Ziellinie.
Über die Mitteldistanz der Frauen hatte die Schweizerin Sabrina Mohn (4:44.49,8) die Nase vorn und verwies ihre Landsfrau Barbara Schwarz (4:45.27,6) auf den zweiten Rang. Den Volkstriathlon, der über 500 Meter Schwimmen, 21,7 Kilometer Radfahren und 5,4 Kilometer Laufen führte, gewann bei den Männern der Schweizer Andreas Krähenbühl (1:07.35,9) vor dem Rheinfelder Lokalmatador Thorsten Fingerlin (1:11.52,6). Bei den Frauen setzte sich die Baslerin Chollet Maya (1:15.23,8) vor Rebecca Stader (1:16.01,4/Teningen) durch.
Vierte wurde Sandra Eichin aus dem Kleinen Wiesental, die für den RSV Rheinfelden an den Start ging. Sie ist die Zwillingsschwester von Sonja Eichin, die den Volkstriathlon der Frauen im vergangenen Jahr gewonnen hatte. "Ich bin verletzt und will nächstes Jahr wieder angreifen, in diesem Jahr wollte es nun meine Schwester versuchen", erklärte sie.
Die Cheforganisatoren des Triathlons, Reinhard Börner und Gunter Kunz, waren mit dem Verlauf hochzufrieden. Die Teilnehmerzahl hatte sich im Vergleich zum Vorjahr auch fast verdreifacht. Besonders das Schwimmen im Rhein sei "sensationell" gewesen, jubelte Kunz. "Wenn mit den Sponsoren alles klappt, machen wir den Triathlon im kommenden Jahr wieder", verspricht Börner.
Den Mannschaftswettbewerb in der ersten Liga des LBS-Cups gewann bei den Männern das Team magic-sportfood TSV Crailsheim mit dem Olympiazweiten Stephan Vuckovic. Bei den Frauen gewann ALZ Sigmaringen. Insgesamt starteten im LBS-Cup 389 Athletinnen und Athleten.
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Autor: Felix Held


