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23. August 2009 18:49 Uhr

Nach dem 0:5 gegen Leverkusen

Kommentar: Der SC Freiburg muss dazu lernen

Ein Punkt aus den ersten drei Spielen. Zuletzt 0:5 gegen Bayer Leverkusen. Trotzdem können die Fans des SC Freiburg noch gelassen sein. Wenn die Mannschaft aus ihren Fehlern lernt.

Die Zuschauer im Badenova-Stadion bejubelten den Sieg des FSV Mainz 05 gegen Bayern München. Das zeigt, dass sie nach dem dritten Spieltag noch recht gelassen sind. Obwohl der SC Freiburg Tabellenletzter ist, wähnen sie ihn noch nicht in Abstiegsgefahr. Sonst hätten sie wohl eher zu den offenbar ungeliebten Bayern gehalten als zum vermeintlich direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Leistungen der Freiburger an den ersten drei Spieltagen waren auch nicht annähernd so ernüchternd wie es die nackten Zahlen vermuten lassen. Im Gegenteil. Gegen die Spitzenteams aus Hamburg, Stuttgart und Leverkusen präsentierten sich die Breisgauer gleichwertig, in vielen Phasen sogar überlegen. Ihr offensiv ausgerichtetes Kurzpass-Spiel funktioniert auch in der ersten Liga. Die Vielzahl an guten Tormöglichkeiten, die sich die SC-Profis erspielt haben, ist Beleg dafür.

Dass die Mannschaft in der Lage ist, schnell dazu zu lernen, hat sie in den vergangenen beiden Jahren bewiesen. Das macht Mut....analysiert BZ-Sportredakteur René Kübler

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Dennoch weisen 3:10 Tore deutlich auf Probleme hin. Die Chancenverwertung ist bislang alles andere als erstligatauglich. Ein Mangel, der nicht einfach zu beheben ist, hat er doch viel mit individueller Klasse, Erfahrung und in gewissem Maß auch Glück zu tun. Hinzu kommen Defensivschwächen. Der Ausfall von Ömer Toprak konnte nicht kompensiert werden, auch wenn Felix Bastians als Innenverteidiger Talent beweist. Gegen Leverkusen funktionierte aber auch der Verbund mit den zentralen Mittelfeldspielern vor der Abwehr nicht richtig. Zu einfach waren für die Leverkusener letztlich Pässe in die gefährliche Zone möglich. Bereiche, in denen sich der Sportclub verbessern muss. Dass die Mannschaft in der Lage ist, schnell dazu zu lernen, hat sie in den vergangenen beiden Jahren bewiesen. Das macht Mut. Die Gelassenheit der Fans ist somit (noch) gerechtfertigt.

Autor: René Kübler