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16. November 2009
Im großen Reich der Sänger regieren jetzt zwei Stellvertreter mit
18 Chöre vereinigen sich in der Gruppe Hochschwarzwald des Breisgauer Sängerbundes / Zwei "Vize" sollen für eine bessere Vorstandspräsenz im Bezirk sorgen
ST. BLASIEN. Die Gruppe Hochschwarzwald des Breisgauer Sängerbundes hielt ihre Hauptversammlung in St. Blasien, dem Heimatort ihrer Vorsitzenden Beate Endres, ab. Diese konnte erfreut nahezu alle 18 Chöre der Gruppe im Haus des Gastes willkommen heißen, nachdem zuvor Bürgermeisterstellvertreter Thomas Mutter den angereisten Mitgliedern eine Domführung angeboten hatte. Die Gruppe Hochschwarzwald des Sängerbundes umfasst das Gebiet des ehemaligen Landkreises Neustadt, reicht also von St. Märgen über Bernau und Menzenschwand bis nach Löffingen und Eisenbach. Die Mitglieder sind mit Ausnahme von vier gemischten Chören noch traditionelle Männergesangvereine.
Der Gesangverein Liederkranz aus St. Blasien ist eine dieser Ausnahmen. Er bewirtete die Runde und stimmte sie unter der Leitung von Michael Asal mit dem St. Blasier Sängerspruch sowie einem Loblied auf die Musik auf die Versammlung ein. Der knapp gefasste Geschäftsbericht von Ludwig Willmann konstatierte für das Jahr 2009 keine Bestandsveränderungen und keine Vereinsjubiläen. Lediglich zwei Dirigentenwechsel hatte es gegeben. In Ewattingen hat Josef Kraft neu den Taktstock in der Hand und in der Chorgemeinschaft Titisee-Jostal gibt jetzt Stephan Rauber den Takt an. "Unsere Chöre kommen in die Jahre" – diese Tatsache hatte Beate Endres auch an der strammen Zahl von Ehrungen festmachen können, aus deren Anlass sie im abgelaufenen Vereinsjahr die Veranstaltungen der einzelnen Chöre besucht hatte. Nicht zuletzt deshalb habe man dann beim Stammtisch im Juli "Nägel mit Köpfen" gemacht, um der Bitte des bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden, sein Amt in andere Hände zu geben, entsprechen zu können, berichtete Beate Endres.
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Um die Betreuung des großen Bezirks zukünftig regional zu entzerren, kam man überein, das Amt des Vize neu mit zwei Personen zu besetzen. Dem Vorschlag, Ernst Lickert aus Breitnau und Josef Knöpfle aus Rötenbach zu wählen, kamen die Mitglieder einstimmig nach. Zusammen mit dem Stammsitz von Beate Endres soll sich so die Präsenz des Vorstands innerhalb des Gebietes gut aufteilen lassen. Die Vorsitzende dankte ihrem scheidenden Vize Reinhold Meder für insgesamt 15 Jahre Vorstandstätigkeit, davon neun Jahre als erster und davor und danach jeweils drei Jahre als stellvertretender Vorsitzender, und überreichte ihm die Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied.
In ihrem Bericht hob Beate Endres besonders das als Gruppenkonzert veranstaltete Benefizkonzert in Löffingen hervor und dankte allen Chören, die sich daran beteiligt hatten. Der Erlös wurde in Form einer Spende in Höhe von 1000 Euro an den Sprachheilkindergarten Purzellino in Rötenbach übergeben. Weitere Höhepunkte im Vereinsjahr waren das Singen am Hüsli in Grafenhausen, die Bergweihnacht in Schluchsee sowie das geglückte Wagnis einer Verbindung von Chorstücken und Kabarett, das der Männerchor Hochfirst eingegangen war.
Als Termin für die kommende Generalversammlung wurde der 13. November 2010 festgelegt. Versammlungsort könnte Hinterzarten sein. Als nächste Gruppenveranstaltung schlug Beate Endres ein adventliches Kirchenkonzerte im Dom von St. Blasien am dritten Adventssonntag 2010 vor.
Autor: Karin Steinebrunner
