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17. Januar 2015

In der Region gibt es eine große Berufsvielfalt

Beim Berufsinformationsabend der Fürstabt-Gerbert-Schule im Kurhaus Menzenschwand suchen 20 Unternehmen den Kontakt zu möglichen Auszubildenden.

  1. Erstmals stellte auch ein Schornsteinfegermeister seinen Betrieb und Beruf vor. Foto: Sebastian Barthmes

  2. Aus diesen Kügelchen wird dieses Kunststoffprodukt: Über die Produkte und Berufe bei SLG informierten sich viele Schüler und Eltern. Groß war das Interesse auch an den anderen Ständen im Kurhaus in Menzenschwand. Foto: Sebastian Barthmes

  3. Foto: Sebastian Barthmes

ST. BLASIEN-MENZENSCHWAND. Auf das Leben will die Fürstabt-Gerbert-Schule ihre Schüler vorbereiten. Die Hilfe bei der Berufsorientierung gehört deshalb seit vielen Jahren zum festen Programm. Beim Berufsinformationsabend im Kurhaus Menzenschwand bietet die Schule Schülern, Eltern und Betrieben einen Plattform, um in Kontakt zu kommen. 20 Unternehmen aus der Region waren vertreten.

Die Fürstabt-Gerbert-Schule möchte die Schüler "für das Leben fit machen", sagte Schulleiter Gerhard Albiez zu Beginn. Dazu gehöre auch die Hilfe bei der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsstelle. Er danke den Betrieben für die Bereitschaft, den Schülern aus der Praxis zu berichten.

Der Abend sei dafür gedacht, bei der Weichenstellung zu helfen, sagte die Lehrerin Susanne Schwer, die seit Jahren die Veranstaltung organisiert. Sie hoffe, dass der Abend den Real- und Werkrealschülern bewusst mache, dass das Ziel nicht Abitur und Studium sein müssten. Der Bedarf an qualifizierten Facharbeiten werde schon in weniger als zwei Jahrzehnten den der Abiturienten übersteigen. Und die Vielfalt der Berufe, die die Betriebe auch in der Region anbieten, sei sehr groß.

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Was machen Steuerfachangestellte oder Brauer, wie arbeitet ein Schreiner oder ein Baugeräteführer? Zum ersten Mal waren auch die Caritas Hochrhein, die Sozialberufe vorstellte, und ein Schornsteinfegermeister vertreten. Der brachte zumindest einem der jungen Besucher Glück: Die Telefonnummern haben sie ausgetauscht, ein Praktikum scheint für den Schüler attraktiv zu sein. Auch die Schüler Johannes Müller aus Häusern und Oliver Janssen aus Albtal sahen sich an dem Abend um. In mehreren Betrieben könnten sie sich ein Praktikum vorstellen, sagten sie. Besonders aufgefallen sei ihm der Bäckerberuf, sagte Oliver, in einer Bäckerei würde er gerne einmal ein Praktikum absolvieren.

"Nutzt die Gelegenheit, euch über Berufe zu informieren, über die ihr bisher noch nicht nachgedacht habt", sagte eine Berufsberaterin – auch die Agentur für Arbeit war an dem Abend vertreten. Nichts sei wertvoller als ein Praktikum, um einen Betrieb von innen kennenzulernen. Neben der Information an dem Abend seien Praktika wichtige Hilfen, um den geeigneten Ausbildungsplatz zu finden.

Der Kontakt zwischen Schülern und Betrieben sei sehr wichtig, sagte auch Bürgermeisterstellvertreter Thomas Mutter. Schließlich seien Noten nicht mehr das stärkste Kriterium für eine Entscheidung der Arbeitgeber. Immer wichtiger werden bei der Auswahl von Auszubildenden andere Fähigkeiten. Und um die kennenzulernen, sei so ein Abend von großer Bedeutung.

Autor: Sebastian Barthmes