Zur Navigation Zum Artikel

Wenn Sie sich diesen Artikel vorlesen lassen wollen benutzen Sie den Accesskey + v, zum beenden können Sie den Accesskey + z benutzen.

02. September 2013

St. Blasien leuchtet in der Sonne

Viele Besucher bei der Versteigerung der Skulpturen vom Bildhauersymposium / Angebote in Stadt und Kurpark kommen an.

  1. Voll war es auf dem Domplatz, als die Skulpturen des Bildhauersymposiums versteigert wurden. Foto: Claudia Renk

  2. Nicht nur bei Kindern beliebt: die „Regenbogenwürfelsäule“ von Michael Weik erzielte das höchste Auktionsergebnis (Bild links). Zum Flanieren im Städtle luden das sonnige Spätsommerwetter und zahlreiche Stände ein (Mitte). Auktionator Rudi Bauer zog alle Register, um den Besuchern das Geld aus der Tasche zu locken. Foto: Claudia Renk

  3. Foto: Claudia Renk

  4. Foto: Claudia Renk

ST. BLASIEN. Bei strahlendem Spätsommerwetter ging am Sonntag das 18. Bildhauersymposium mit der Versteigerung der Skulpturen zu Ende. Diese und der zeitgleich stattfindende verkaufsoffene Sonntag mit Trödelmarkt in der Stadt zogen zahlreiche Einheimische und Besucher an.

Eine Überraschung gab es bei der Auktion, die Rudi Bauer von den verbliebenen Kulissen der Domfestspiele aus mit viel Humor und gutem Überblick über den Domplatz leitete. Nicht die Skulptur von Fabian Rucco, die am Samstag den Publikumspreis gewonnen hatte (siehe Artikel unten), und auch keine der anderen ausgezeichneten Figuren, sondern die "Regenbogenwürfelsäule" von Michael Weik erzielte mit 2600 Euro den höchsten Preis bei der Auktion. Die anderen Werke brachten zwischen 1000 und 1700 Euro in die Stadtkasse, die dem Symposium im kommenden Jahr zugutekommen werden.

"Wir sind schon sechs oder sieben Mal aus Lörrach hierhergekommen", erzählten Monika und Helmut Porsche nach der Auktion. Insgesamt machten sie sich einen schönen Sonntag in St. Blasien mit den offenen Geschäften und Verkaufsständen, aber entscheidend seien doch die Kunstwerke, betonten sie. Mitgeboten hatten sie allerdings nicht.

Werbung


Und auch weniger kunstinteressierte Besucher kamen auf ihre Kosten: Zahlreiche Stände mit Trödel oder Kunsthandwerk luden zum Stöbern ein, die Gruppen "Trio Tropicana" und "Caravan-Cowboys" erfreuten mit Livemusik und außer den St. Blasier Restaurants und Cafés boten auch die Naturparkwirte auf dem Domplatz reichlich Leckeres an.

Autor: Claudia Renk