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03. Februar 2010
Eine zweite Konzertreihe für St. Cyriak
Einheimische musizieren
SULZBURG. Teuer war sie, die Renovierung von St. Cyriak. Die umfangreichen und dringend notwendigen Arbeiten schlugen mit 1,3 Millionen Euro zu Buche. Und wenn die kleine Kirche auch seit Dezember – nach acht Monaten emsiger Bautätigkeit – wieder in ihrer schlichten Schönheit erstrahlt, so bleibt doch auch in Zukunft noch jede Menge zu tun. "Und für die Zukunft muss vorgesorgt werden", sagt Pfarrer Ulrich Schmidt. Immerhin hat er noch "ein paar Punkte auf der Wunschliste".
Trotz der Zuschüsse aus öffentlichen Töpfen und der Unterstützung der Gemeinde und des Landkreises musste die evangelische Kirchengemeinde bekanntlich rund 150 000 Euro für die Renovierung selbst aufbringen. Nach Abschluss der Bauarbeiten – die ersten nach rund 40 Jahren – fehlen ihr und dem eigens dafür ins Leben gerufenen Förderverein zunächst nun noch rund 12 000 Euro, um diese wie geplant abschließen zu können.
Hier soll eine zweite Konzertreihe mit einheimischen Musizierenden helfen. "Sie waren alle sofort bereit, mitzumachen", freut sich Pfarrer Schmidt.
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Der Reigen der Konzerte startet Ende Februar. Insgesamt sieben Musikvereine Chöre und Ensembles aus den umliegenden Gemeinden werden für den guten Zweck konzertieren. Eintritt wird nicht verlangt, dafür aber eine Spende erbeten. Eine erste Reihe von Benefizkonzerten für St. Cyriak mit namhaften Künstlern aus der Region gab es bereits von September 2008 bis März 2009. Rund 20 000 Euro kamen so zusammen.
Von den Renovierungsarbeiten bisher vollkommen ausgeklammert war die Krypta. Hier müsse erst noch gründlich analysiert und geplant werden, so Schmidt. 200 000 Euro stellte die Denkmalstiftung für St. Cyriak bereit. Davon flossen 120 000 in die bereits abgeschlossene Renovierung, bleiben 80 000 für die Krypta, rechnet Schmidt vor. Aber nicht nur die Krypta steht auf der Agenda. Auch eine dritte Glocke soll über kurz oder lang aus dem Kirchturm ertönen.
Autor: Heike Lemm
