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25. Mai 2011

Bewegende Feier im ältesten bayrischen Kloster

Todtnauer Delegation bei der Priesterweihe des Benediktinerpaters Lukas Maria Steinebrunner in der Benediktinerabtei Weltenburg.

  1. Pater Lukas Maria Steinebrunner mit der Delegation der Todtnauer Heimatpfarrei vor der Klosterkirche der Benediktinerabtei Weltenburg an der Donau. Foto: Privat

TODTNAU (vafy). Bis auf den letzten Platz war die Weltenburger Klosterkirche St. Georg und Martin gefüllt, als am Samstag der aus Todtnau stammende Frater Lukas Maria Steinebrunner vom Eichstätter Bischof Dr. Gregor Maria Hanke die Priesterweihe empfing.

"Es war eine bewegende und ausdrucksstarke Feier", beschrieb eine junge Teilnehmerin, aus der Delegation der Heimatpfarrei St. Johannes, die Weiheliturgie in dem Gotteshaus des wohl ältesten bayerischen Klosters, der alle Seminaristen des Priesterseminars der Diözese Regensburg beiwohnten.

Musikalisch umrahmt wurde das Pontifikalamt vom Musikkreis Weltenburg. In seiner engagierten Predigt unterstrich Bischof Gregor Maria Hanke die Bedeutung eines gelebten Glaubens in der Welt. Dabei verwies er auch auf das allgemeine Priestertum der Gläubigen, die Priesterweihe vertiefe diesen Auftrag.

Er betonte die Bedeutung der zölibatären Lebensform und ermunterte die Festgemeinde, "den Glauben so zu leben, dass davon auch Mitmenschen motiviert werden." Benediktinerpater Lukas Maria Steinebrunner, der an der Zeller Montfort-Realschule seine schulische "Karriere" startete, erlangte in St. Pirmin, Sasbach die allgemeine Hochschulreife.

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Die Primiz begeht der Neupriester in seiner Todtnauer Heimatgemeinde am kommenden Wochenende. Die Feierlichkeiten, wozu die Todtnauer Pfarrei einlädt, werden am Samstag, 28. Mai, um 17.30 Uhr mit einem Empfang auf dem Marktplatz und Feier der Vesper um 18 Uhr mit dem anschließenden Stehempfang im Pfarrsaal eröffnet.

Am Sonntag, 29. Mai, wird der Primiziant um 9 Uhr am Elternhaus abgeholt. Sein erstes Heiliges Messopfer in der Pfarrkirche feiert der Neupriester um 9.30 Uhr. Primizprediger ist Abt. em. Dr. Johannes Gartner. Die zweite Vesper vom Sonntag mit Einzelprimizsegen beschließt den Primizsonntag. Das Requiem für die verstorbenen Verwandten und alle Verstorbenen der Heimatpfarrei und den angeschlossenen Filialen ist am Montag, 30. Mai, um 19 Uhr.

Autor: vafy