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07. September 2010

Todtnauer Kulturhaus bleibt in der Bürstenfabrik

Gänsehaut und Freudentränen: Begeisterung beim emotionsgeladenen Auftritt von Mr. Bee / Gute Nachricht von Christoph Buck.

  1. Die Musiker der neu formierten Band „Mr. Bee“ begeisterten bei der Matinee im Kulturhaus Todtnau (Bürstenfabrik Wissler). Foto: Verena Wehrle

TODTNAU (vwe). So richtig zum Wachwerden war die Matinee im Kulturhaus Todtnau am Sonntag. Die neu formierte Live-Band Mr. Bee sorgte hier einige Stunden für Super-Stimmung, Sommerlaune und ein volles Haus. Denn jeder Platz des Cafés Wissler in der ehemaligen Bürstenfabrik war besetzt. Schon bald wurde es eng, einige Besucher entschieden sich sogar fürs Stehen.

Christoph Buck vom Verein Kulturhaus Todtnau hat seine neuen Musikerkollegen mitgebracht. Bei der Begrüßung überbrachte er gleich gute Neuigkeiten: "Seit einer Woche haben wir die Gewissheit, dass wir für die nächsten Jahre in der Bürstenfabrik Wissler bleiben können". Todtnau hat jetzt also definitiv ein Kulturhaus. Stimmwunder Katrin Kiefer sorgte mit ihrem emotionsgeladenen und kraftvollen Gesang für so manche Freudentränen. Weil die erfahrene Vollblutmusikerin es schon gewohnt ist, wusste sie was die Zuschauer in der Pause zu ihr sagen werden: "Danke für die Gänsehaut". Man merkte sofort – da singt eine ganz aus dem Herzen heraus. Bei vielen Stücken wurde Kiefer vom Gesang von Christoph Buck begleitet, der jedoch auch mit den Klängen seiner Akustikgitarre überzeugt. Die beiden ergänzen sich prima. Thomas Braun am Schlagzeug ist ebenso ein Profi wie Johannes Asal am Keyboard ein Genius an den Tasten ist. Die drei Utzenfelder und der Todtnauer Christoph Buck wussten die Gäste am Sonntag bestens zu unterhalten, verbreiteten jede Menge gute Laune und animierten zum mitklatschen oder sogar mitsummen. Und schon schnell war die Stimmung auf Hochtouren.

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Jeder Song war perfekt und das Repertoire riesig. Von Katie Melua, Jack Johnson über Billy Joel, das und noch viel mehr lieferten die Musiker aus dem Oberen Wiesental ab. Doch nicht nur die Zuschauer hatten jede Menge Freude beim Zuhören, auch jedem einzelnen Musiker selbst sah man an, wie viel Spaß er beim Musizieren hat.

Eine ganz besondere Atmosphäre herrschte in der ehemaligen Schlosserei der Bürstenfabrik Wissler. Denn noch bis 2003 wurde hier gehebelt, gedreht und gerdrechselt – man riecht es heute noch. Ebenso die Einrichtung und maroden Wände und Decken erinnern daran. Auch für das leibliche Wohl seiner Gäste sorgte der Verein Kulturhaus Todtnau. Es gab Weißwurst und Laugenbrezeln.

Weitere Infos zum Verein Kulturhaus Todtnau und kommende Veranstaltungen unter http://www.kulturhaus-todtnau.de

Autor: vwe