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10. Januar 2011

Über Ethik und Führungskraft

José Lozano las in der Galerie "Fischerhüsli" aus dem Buch "Der Manager und seine Zinnsoldaten".

  1. José Lozano. Foto: Privat

TODTNAU-SCHLECHTNAU (BZ). Viele Zuhörer fanden sich kürzlich in der Galerie Fischerhüsli ein, um sich über den Inhalt des neuesten Buches des Todtnauer Autors José Lozano zu informieren. Das Buch "Der Manager und seine Zinnsoldaten", das bereits in Frankfurt, bei der Buch Basel und in Wien mit großem Erfolg vorgestellt wurde, stieß auch in Schlechtnau auf viele interessierte Leser.

Ein listiger und rücksichtsloser Manager, offenkundig ein Lieblingskind unserer modernen Gesellschaft, hat panische Angst, sich vor Menschen als inkompetent zu erweisen, die ihm untergeordnet in einer harmonisch funktionierenden Führungsmannschaft jahrzehntelang erfolgreich gearbeitet hatten. Insgeheim hält der neue Manager wenig von Ethik und Moral. Mit Intrigen und List versucht er, die erfolgreiche Führungsstrategie des Firmengründers umzukehren und seine Mitarbeiter zu manipulieren und zu hintergehen. Die Folgen, die aus dieser modernen Tyrannei entstehen, sind vielfältig und in der heutigen Zeit nur allzu real.

Ganz anders geartet ist sein Gegenspieler, der Erzähler selbst, der, eingebettet in eine kleine, hauchzarte Liebesgeschichte, auch Verantwortung in " sich" trägt und ein Gespür hat für Abläufe und die Ziele des Unternehmens, aber eben einen ganz anderen Weg beschreibt. Ein Weg, auf dem er mit all seinen Sinnen Unscheinbares und scheinbar Unwichtiges erlebt, ohne das Ganze aus den Augen zu verlieren. José Lozanos Botschaft kam an bei den Lesern.

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Autor: bz