Felix Köhler wird deutscher Meister

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 01. Juni 2017

Triathlon

Bad Säckinger Duathlet auf der Langstrecke in Ulm erfolgreich / Sebastian Retzlaff gewinnt Bronze.

DUATHLON (BZ). Allmählich wird der Platz eng in der Trophäensammlung von Felix Köhler. Der Bad Säckinger Duathlet eilt von Erfolg zu Erfolg, eine Woche nach dem Gewinn der Europameisterschaft über die Mittelstrecke in St. Wendel feierte Köhler den nächsten Titelgewinn: Beim Powerman in Ulm wurde er deutscher Meister über die Langstrecke. Die Ziellinie überquerte Köhler, der für den TV Grenzach startet, mit komfortablem Vorsprung. 3:48:00,0 Stunden benötigte er für zehn Kilometer Laufen (0:32:15,2), 80 km Radfahren (1:58:32,0) und 20 km Laufen (1:14:41,0), womit er den Zweitplatzierten Matthias Knossalla um fast drei Minuten distanzierte.

Als Vizeweltmeister der Langstrecke trat Köhler an und setzte sich im ersten Lauf mit dem Schweizer Fabian Zehnder – als Dritter des Powermans im Ziel – von der Konkurrenz ab, baute den Vorsprung schließlich auch auf Zehnder aus. Auf der Radstrecke suchte Köhler zunächst nach seinem Rhythmus, so dass er damit rechnete, "dass die Gruppe mit den starken Radfahrern zu mir aufschließen würde". Tat sie aber nicht, stattdessen legte Köhler auf der zweiten Radrunde noch einmal an Tempo zu, behielt die Spitzenposition vor dem abschließenden zweiten Lauf. Der "entwickelte sich zu einer Hitzeschlacht. Das anfangs angegangene Tempo musste ich schnell ad acta legen", so Köhler, dem zusätzlich die EM-Strapazen zu schaffen machten. Doch "so gut wie jeder musste den hohen Temperaturen Tribut zollen". Auch den zweiten Lauf absolvierte Köhler als Schnellster – und gewann seinen ersten DM-Titel.

Den erfolgreichen Aufritt des TV Grenzach rundeten zwei weitere Duathleten unter den Top zehn ab. DM-Bronze ging an Sebastian Retzlaff, der auf der Radstrecke entscheidend nach vorne gefahren war. In 4:02:45,7 Stunden gewann er zudem seine Altersklasse 45. Auf Rang sieben der Meisterschaft platzierte sich Ronnie Weißenfeld. Im zweiten Lauf arbeitete er sich von Rang zwölf nach vorne und siegte in 4:14:48,2 zudem in der AK 35.