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12. September 2008 11:09 Uhr
Kreativität in der Vörstetter "Hexenwerkstatt"
Die Malerin Carmen Gukelberger
In der Kunst ist Carmen Gukelberger eine Suchende. Das zeigen ihre vielen Experimente in den verschiedensten Techniken und neue, starke Ausdrucksmittel. Über ihrer Wohnung hat sie ein heimeliges Atelier eingerichtet.
Sie selbst nennt es "Hexenwerkstatt". Dort entwickelt die Künstlerin unkonventionelle Methoden, begleitet von fantastischen Gedankenspielen. Von Ungezwungenheit, von Freiheit, aber auch von Abenteuern und Fabeln erzählen ihre Bilder und Collagen. Mit Acrylfarben verleiht sie ihren Werken auf Leinwand, Holz oder Metall Leben. Ihre enorme Kreativität empfindet die Künstlerin als ein wichtiges Stück Lebenskultur.
"Meine Bilder sind wie meine Kinder", erzählt Carmen Gukelberger. Erlernt hat sie den Sekretärinnenberuf, doch als Beruf empfindet sie die Kunst. Dort findet sie Energie und Leichtigkeit. Bei ihren Bildern liegen die dunklen und hellen Momente des Sein dicht beieinander.
Carmen Gukelberger kann durch ihre heitere, fröhliche Art Menschen begeistern. In Breisach geboren, lebte sie viele Jahre in Freiburg und zog 1997 nach Vörstetten. Nach dem Gymnasium absolvierte sie in Essen eine dreijährige Ausbildung an der Folkwangschule und legte dort die Sonderbegabtenprüfung mit sehr gut ab. Dies bildete den Grundstein für ihre weitere künstlerische Tätigkeit, erzählt sie im BZ-Gespräch. Danach folgten autodidaktische Weiterbildungen und das Erlernen diverser Techniken in Ateliers in Baden-Baden, Bühl und Freiburg.
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Durch viele Ausstellungen in der Region und darüber hinaus wurde Carmen Gukelberger in der Kunstszene bekannt. Auch in Dänemark, Tschechien, der Schweiz und auch in Frankreich waren ihre Bilder bereits zu sehen.
Autor: Pia Grättinger
