Musik aus vergangener Zeit

Herbert Trogus

Von Herbert Trogus

Do, 24. April 2014

Vogtsburg

Die Stadtkapelle Burkheim begeisterte bei ihrem Osterkonzert in der Lazarus von Schwendihalle die Zuhörer.

VOGTSBURG-BURKHEIM. Mit einem begeisternden Osterkonzert wartete die Stadtkapelle Burkheim in der vollbesetzten Lazarus von Schwendihalle auf. Mit dem Motto "Aus vergangener Zeit" war der Konzertabend umschrieben, den die Musikerinnen und Musiker in vielen Proben vorbereitet hatten. Es waren zahlreiche Musikstücke zu hören, die teilweise schon vor Jahrzehnten bei einem Konzert der Burkheimer Blasmusiker auf dem Programm standen. Neben Showtanzeinlagen gab es auch gesangliche Highlights an diesem Abend.

Eröffnet wurde der facettenreiche Konzertabend von der Jugendkapelle "Achbubis" (Achkarren-Burkheim-Bischoffingen) unter der Leitung von Diana von Olhausen und Annika Schill mit "Prelude to a Festival". Mit den Medleys "The Wild Westerns" und "The best of Blues Brothers", bei denen die Jungmusiker mit schwarzen Sonnenbrillen und schwarzen Hüten auftraten, verabschiedete sich der Nachwuchs und gab nach einer Zugabe die Bühne frei für die Stadtkapelle.

Diese begann mit einem der besten amerikanischen Märsche, "Our Director", den Frederik E. Bigelow 1892 komponiert hatte. Auch die Komposition "Canticle oft he Saints" von Ed Häkebi, bei der sich dramatische Rhythmen und gefühlvolle Melodielinien abwechseln, war ein Ohrenschmaus. Das Stück "Rhapsodie Provencale" begann mit der Melodie eines Volksliedes, das die Unkompliziertheit der Menschen ausdrückte. Den Abschluss bildete eine schöne Farandole, ein typisch französischer Tanz.

Aus dem Musical "Elisabeth" präsentierten die Musiker den Titelsong "Ich gehör nur mir", ausdrucksstark gesungen von Kerstin Kuhn. Temperamentvoll ging es weiter mit "Kumbaya Variation", dabei zeigte Britta Geiser als Soloklarinettistin ihr Können. Nach dem Marsch "Jubilee Royal" ernannten Andreas Jäger und sein Stellvertreter Gerd Geiser die Musiker Armin Ewald und Wolfgang Thoma für 40 Jahre Mitgliedschaft in der Stadtkapelle zu Ehrenmitgliedern. Thoma war auch 8 Jahre Beisitzer.

Tanz- und Gesangseinlagen

Im zweiten Teil des Konzertabends entführten die Musikerinnen und Musiker das Publikum nach Florenz zu einem weiteren Höhepunkt. Beim Tango "Florentinische Nächte" trat das Tanzpaar Irina und Marius auf, ebenso beim folgenden Walzerstück "Walzerperlen". Bei "Nessaja" aus dem Musical Tabaluga war noch einmal Kerstin Kuhn mit ihrer charmanten Stimme zu hören. Das Stück "Hootenanny" hatte die Stadtkapelle 1980 anlässlich des Neujahrkonzertes zum ersten Mal gespielt.

Mit der Rigi-Polka "Ein halbes Jahrhundert" sowie mit einigen Zugaben, darunter die böhmische Polka "Wir Musikanten", bei der das Gesangsduo Kerstin Kuhn und Paul Scheffel viel Applaus erhielt, verabschiedete sich die Stadtkapelle von den Zuhörern.

Zum Schluss gab es sehr viel Beifall. Durch das musikalische Programm führte gekonnt Christa Pelz.