Kulturveranstaltung

Waldkircher Kulturwoche widmet sich dem Thema Zeit

Gabriele Zahn

Von Gabriele Zahn

Do, 12. Juni 2014 um 10:14 Uhr

Waldkirch

Waldkirch hat bereits einige interessante und erfolgreiche Kulturwochen erlebt. Dieses Jahr ist es wieder so weit. Künstler jeglicher Genre sind aufgefordert, sich mit dem Thema "Zeit" auseinander zu setzen.

Aufgeführt oder ausgestellt wird dann in der Zeit vom 10. bis 26. Oktober. Die wievielte Kulturwoche es sein wird, weiß Bernhard Steinhart nicht mehr. Sicher ist nur, dass vor vielen Jahren Regisseurin Felicitas Adobatti zusammen mit weiteren Künstlern die ersten Kulturwochen organisiert hatte. Seit 2008 finden die Kulturwochen im zweijährlichen Rhythmus statt.

Start mit Kunsthandwerkermarkt

Dieses Jahr wird die Kulturwoche wieder mit dem Kunsthandwerkermarkt starten. Das Organisationsteam aus Bernhard Steinhart, Andrea Kienzle, William Cuthbertson, Ulrike Kaltenbach, Mario Stöckinger und Nina Stanyak ruft nun Kunstschaffende auf, sich mit dem soziokulturellen Thema Zeit auseinanderzusetzen. Der Begriff "Zeit" hat vielfältige Aspekte: Zeitgeist, Zeitlupe und Zeitlosigkeit, Zeitmangel, Zeitzeichen und Zeitzeuge, Zeitbudget, Zeitablauf und Zeitmaß und vieles mehr. "Wir wollen wieder viele Menschen animieren mitzumachen", sagt Kienzle, sowohl Kultur- und Kunstschaffende als auch Gäste und Besucher. Die Vielfalt und die unterschiedlichen Sparten machen die Kulturwoche erst richtig interessant, meint Kaltenbach.

Das Genre steht jedem frei

An der Kulturwoche können Künstler aus allen Bereichen, wie Bild- und Objektkunst, Theater und Tanz, Literatur und Musik mitmachen, wenn sie Kunst bieten, die sich mit dem Thema Zeit beschäftigen. Wer teilnehmen möchte, kann sich jeden Mittwochabend mit dem Organisationsteam auf dem Marktplatz treffen. Anmeldeformulare können unter http://www.kulturwoche-waldkirch.de heruntergeladen werden. Bedingung für die Teilnahme ist, dass der Kunstschaffende begründet, warum seine Kunst zum Thema Zeit passt. Anmeldeschluss ist Ende Juli. "Es wäre schön, wenn sich auch junge Leute angesprochen fühlen", sagte Kaltenbach.

Besonders sind auch junge Leute angesprochen

Mit diesem Aufruf sind aber auch Menschen angesprochen, die Räume für Aufführungen oder Ausstellungen zur Verfügung stellen können. Ideal wäre es, wenn sich die Kunstschaffenden selbst um einen Ausstellungs- oder Aufführungsort bemühen. Das Organisationsteam hilft aber auch gerne bei der Vermittlung.