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26. Juli 2011

Der Auftakt zu einem breit angelegten Fantasyzyklus

KURZ GEFRAGT: Christina Förster liest in der Stadtbibliothek.

  1. Christina Förster Foto: Steineck

WEIL AM RHEIN-HALTINGEN. Die Autorin Christina Förster hat mit "Kaltes Feuer" ihren Debütroman veröffentlicht und wird morgen, Mittwoch, 27. Juli, in der Weiler Stadtbibliothek aus ihrem Werk vorlesen. Was die Besucher dabei erwartet, darüber unterhielt sich Adrian Steineck mit der 29-jährigen Schriftstellerin aus Haltingen.

BZ: Ihr Romandebüt "Kaltes Feuer"spielt in einer Fantasywelt. Was genau müssen sich die Leser darunter vorstellen?

Förster: Die Geschichte handelt von sieben Hauptcharakteren, die alle unterschiedlich begabt sind. Valèrian und Linda, die Figuren des ersten Bandes etwa, sind ein Unsterblicher und eine Seherin. Dabei gibt es Figuren, wie man sie in jeder Gruppe findet, etwa den typischen Anführer, den Schlichter oder den Naiven.

BZ: Es war Ihnen also wichtig, keine abgehobene Fantasy zu schreiben, sondern auch Dinge des alltäglichen Lebens in das Buch einzubringen?

Förster: Auf jeden Fall. An einer Stelle gibt es Chat-Dialoge zwischen den Charakteren, die ich zwar an der Lesung leider nicht bringen kann, da sie dann nicht wirken würden, die aber dennoch lustig und kurzweilig zu lesen sein sollen.

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BZ: "Kaltes Feuer" stellt dabei ja nur den Auftakt zu einer größeren Reihe von Romanen dar.

Förster: Ja, die Reihe trägt den Titel "Die Cromwell-Chroniken" und ist auf zehn Bände angelegt. Dabei stellt jeder Band ein Semester dar, hinzu kommen die Ordens- und die Abschlussprüfung.

BZ: Das erinnert spontan etwas an "Harry Potter", wo jeder Band ein Schuljahr darstellt.

Förster: Das haben mir schon viele gesagt, als ich ihnen das Konzept erklärt habe. Aber das Buch liest sich gar nicht so wie "Harry Potter", es ging mir bei dieser Idee lediglich darum, eine sinnvolle Einteilung für die einzelnen Bände des Zyklus zu finden.

BZ: Wie kam es denn nun zu der Lesung in der Stadtbibliothek?

Förster: Christina Kammerer von der Bibliothek ist mit mir befreundet und hat der Leiterin Ellen Benz mein Buch vorgeschlagen. Am Donnerstag vergangener Woche gab es bereits eine Lesung für drei Schulklassen, und Anfang September ist eine Lesung in Steinen geplant.

BZ: Gibt es das Buch an dem Abend auch zu kaufen?

Förster: Ja, man kann es mit einem Rabatt erwerben, und ich werde es natürlich auch signieren. Mein Autorenhonorar für die ersten 1000 Exemplare wird in Projekte des Christopherus Jugendwerks und des Bundesverbandes katholischer Einrichtungen fließen, die sich für sozial benachteiligte junge Menschen einsetzen.

Die Lesung mit Christina Förster findet am Mittwoch, 27. Juli, um 19 Uhr in der Stadtbibliothek statt. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist unter 07621/98140 erforderlich. Weitere Informationen unter http://www.diecromwellchroniken.de

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