Ein Stadtteil wie Europa ohne Grenzen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 24. Januar 2018

Weil am Rhein

Stadtrat Rühle ist zuversichtlich, dass Friedlingen in einigen Jahren ein Vorzeigequartier sein wird.

WEIL AM RHEIN (nos). In Friedlingen ist nach Einschätzung von Stadtrat Andreas Rühle vieles in Bewegung. Beim Neujahrstreffen wies er darauf hin, dass die städtebauliche Aufwertung fortgesetzt werde und die Stadt dafür weitere Millionen Euro investiere, etwa für die Verdoppelung der Fläche des Rheinparks. Voraussichtlich im Mai werde außerdem entschieden, welches Architekturbüro den Auftrag für den Neubau des Jugendzentrums Juno II in der Blauenstraße erhält. Aber auch in Straßensanierungen wie etwa an der Überquerung der Bahngleise in der Alten Straße investiere die Stadt.

Rühle ist sich sicher, dass Friedlingen in 20 bis 30 Jahren ein bedeutendes Quartier in der Regio sein wird. Der öffentliche Nahverkehr werde weiter verbessert und ein Standortvorteil sein. Friedlingen sei als bunter Stadtteil wie Europa ohne Grenzen. Das könne man auch an der internationalen Gastronomie festmachen. Das Durchschnittsalter in Friedlingen betrage knapp 39 Jahre, in ganz Weil am Rhein aber 47 Jahre. Weil zu einem funktionieren Quartier aber auch bezahlbarer Wohnraum gehöre, gebe es Pläne für sozialen Wohnungsbau in der Blauenstraße.

Schließlich äußerte sich Rühle auch zuversichtlich hinsichtlich der hohen Kriminalitätsrate in Friedlingen, die zwar aufgrund der Grenzlage ein Problem darstelle. Doch die 2014 ins Leben gerufene Sicherheitsinitiative für Friedlingen zeige Wirkung. Außerdem würden zusätzliche Polizeikräfte das Sicherheitsgefühl verbessern.