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08. Februar 2011

Eine literarische Reise in eine mystische Welt voller Magie

Christina Förster veröffentlicht im Sommer mit "Kaltes Feuer" ihren Debütroman / Die 29-Jährige wurde durch Fantasyrollenspiele zum Schreiben inspiriert.

  1. Christina Förster Foto: Steineck

WEIL AM RHEIN-HALTINGEN (ads). "Sommer 2011 wird kalt" – was klingt wie eine hoffentlich falsche Wetterprognose, ist der Slogan, mit dem die Haltinger Jungautorin Christina Förster für ihren Debütroman wirbt. Dieser heißt "Kaltes Feuer", entführt in eine Welt voller Magie und ist der erste Band eines umfangreichen Fantasyzyklus, der den Titel "Die Cromwell Chroniken" trägt.

"Meine Geschichte spielt in unserer Welt und unserer Zeit und handelt von einer Gruppe Begabter, die in verschiedenen Orden agieren", umreißt Christina Förster die Grundidee hinter ihrem Roman. Zu den sieben Hauptcharakteren gehören unter anderem ein Seher und ein Gestaltwandler. Die Handlung spielt an Cromwell, einer Hochschule für solche speziell Begabte, an der diese acht Semester lang studieren. Dabei stellt jeder Band ein Semester dar, hinzu kommen der dritte Band, der die Ordensprüfung enthält, und der zehnte Band mit der Abschlussprüfung.

Derzeit schreibt Christina Förster am vierten Band der Reihe, die übrigen hat sie bereits grob konzipiert. Besonderen Wert legt die Autorin darauf, dass im Verlauf der zehn Bände eine Entwicklung der Charaktere absehbar ist: "Zu Beginn hat man es mit 17-Jährigen zu tun, deren Persönlichkeiten noch nicht vollständig entwickelt sind und die im Verlauf der Reihe reifen." Inspiriert wurde Christina Förster beim Schreiben von ihrer Vorliebe für Fantasy-Rollenspiele à la "Das schwarze Auge", bei denen es darum geht, dass die Geschichte einzelner Charaktere erzählt wird. Bei aller Mystik und Fantasie lässt sich die 29-jährige Debütautorin aber auch von den alltäglichen Dingen um sich herum beeinflussen, wie sie schmunzelnd einräumt: "Es geht mir darum, einen Aha-Effekt zu erzielen, indem ich alltägliche Elemente wie etwa ein Gespräch im Bus aufgreife."

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Die Haltinger Autorin, die in Freiburg Sozialpädagogik studiert hat, ist derzeit in der Kirchengemeinde in Kleinbasel als Sozialdiakonin tätig. Daneben absolviert sie in Luzern ein weiterführendes Studium in lösungsorientierter Kurzzeitberatung. Zum Dresdner Buchverlag, bei dem ihr Debüt "Kaltes Feuer" nun im Sommer erscheint, kam sie auf Umwegen: So hatte sie bereits eine Zusage des Zaria Prophetia Verlages, musste sich dann jedoch aufgrund gesundheitlicher Probleme ihres Verlegers anderweitig umsehen. "Die Zusage des Dresdner Buchverlages hatte ich dann innerhalb eines Monats", freut sich die Jungautorin. Nun gilt es, noch eine letzte Hürde zu umschiffen: Damit das Buch dann tatsächlich gedruckt wird, benötigt Christina Förster bis Mai 150 Vorbestellungen ihres Werkes. "Bisher habe ich etwa 90 zusammen, so dass ich da recht zuversichtlich bin", erklärt sie. Das Honorar für ihre ersten 1000 verkauften Exemplare spendet die Autorin an ein gemeinnütziges Projekt. "Welches, wird aber noch nicht verraten", meint sie.

Weitere Informationen unter http://www.diecromwellchroniken.de

Autor: ads