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04. Mai 2013

Magisches aus Haltingen

Christina Förster hat den zweiten Band ihrer "Cromwell-Chroniken" veröffentlicht.

  1. Christina Förster hat ihren zweiten Fantasy-Roman vorgelegt. Foto: Steineck

WEIL AM RHEIN. Sehr umtriebig präsentiert sich dieser Tage die Haltinger Autorin Christina Förster. Unlängst ist der zweite Band ihres Fantasy-Zyklus "Die Cromwell-Chroniken" erschienen, nun stehen die ersten Lesungen an. Am Dienstag vergangener Woche las sie in der "Gläsernen Bücherei" in Freiamt, am Freitag darauf ging es für sie dann nach Kippenheim zur nächsten Vorstellung ihres Buches.

Die Autorin ist zufrieden, gingen doch vom ersten Band der "Cromwell-Chroniken" mehrere hundert Exemplare über die Ladentheke. "Kaltes Feuer" hieß dieser und erschien 2011 im Dresdner Buchverlag. Darin wurde der Auftakt der Ereignisse geschildert, die nun im Folgeband, "Grabes Hauch", weiter vertieft werden. "Die Ausgangssituation ist die, dass es eine Gruppe Begabter gibt, das sind Menschen, die Magie bewirken können", umreißt Christina Förster den Hintergrund ihrer Saga. Dabei sind die Bücher trotz aller Fantasy-Elemente durchaus in der Realität verankert, spielen sie doch im Berlin der Gegenwart. Dort haben die Begabten eine Schule gegründet, die sie für den Kampf gegen die stärker werdenden dunklen Mächte rüsten soll. Jeder Band stellt dabei ein Schuljahr dar, hinzu kommen jeweils die Ordens- und die Abschlussprüfungen.

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Wer sich angesichts dieser Einteilung an Harry Potter erinnert fühlt, liegt sicherlich nicht ganz falsch. Zumal die Hauptcharaktere junge Magier sind, die lernen müssen, mit ihren Fähigkeiten umzugehen und ihren Platz in der Welt zu finden. Allerdings setzt Christina Förster sich bewusst von der Welt der J. K. Rowling ab, indem sie jeden Band aus der Perspektive eines anderen Protagonisten erzählt. "Der zweite Band ist aus der Perspektive von Flint, dem Geisterseher, und dem Medium Katharina, genannt Cat, geschrieben", sagt die Autorin. Zudem sei die Handlung actionreicher und düsterer als im ersten Band. "Es ist also gut, wenn die jugendlichen Leser ein Jahr älter sind als beim Auftaktroman."

Da passt es gut, dass die Lesung in Freiamt nun vor einer siebten und achten Klasse stattfand. "Die Schüler waren auch schon bei meiner Lesung im vergangenen Jahr dabei", sagt Christina Förster. Einen Wunsch hat die Autorin derzeit trotz vollen Terminkalenders doch noch: "Ich suche nach einer Lesungsmöglichkeit in Weil am Rhein, da hat sich noch nichts aufgetan." Dann werden auch wieder die Fantasy-Freunde in Christina Försters Heimatstadt in die Welt der "Cromwell-Chroniken" abtauchen können.

Weitere Informationen im Internet: http://www.diecromwellchroniken.de

Autor: Adrian Steineck