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17. März 2012
Saudi-Arabien
Fatwa zur Zerstörung aller Kirchen
Saudi-Arabiens oberster Mufti fordert in islamischem Rechtsgutachten, auf der Arabischen Halbinsel nur eine Religion zu dulden.
LIMASSOL/RIAD. Der oberste Mufti Saudi-Arabiens, Scheich Abdulasis bin Abdullah, hat in einer Fatwa die Zerstörung aller Kirchen auf der Arabischen Halbinsel gefordert. Das islamische Rechtsgutachten wurde auf Anfrage einer Gruppe von kuwaitischen Parlamentariern verkündet. Sie hatten sich gegen den Bau von neuen Kirchen in ihrem Emirat ausgesprochen und eine entsprechende Gesetzesvorlage erarbeitet, die der saudische Großmufti nach islamischem Recht abklären und kommentieren sollte. Seine Antwort ist erschreckend und eindeutig zugleich: Alle Kirchen in der Region, zu der auch Kuwait gehöre, wo es im Gegensatz zu Saudi-Arabien mehrere Kirchen gibt, müssten zerstört werden.
Der höchste islamische Rechtsgelehrte in Saudi-Arabien beruft sich in seiner Fatwa auf die Hadithe, also auf Weisungen des Propheten Mohammed, die nicht im Koran enthalten sind, aber die Grundlage (sunnitisch-)islamischer Rechtspraxis bilden. Danach soll Mohammed auf dem Sterbebett erklärt haben, dass es in Arabien keine zwei Religionen gleichzeitig geben dürfe.
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Die Fatwa des saudischen Geistlichen ist in Kuwait, wo die islamistischen Kräfte bei den letzten Parlamentswahlen über zwei Drittel der Sitze erobern konnten, begrüßt worden. Gemessen an ihrem geringen Bevölkerungsanteil gebe es in dem Emirat ohnehin "viel zu viele Kirchen", sagte der Abgeordnete Mohammed Hayef. Der Einfluss einer Fatwa beruht auf der Autorität ihres Verfassers. Die im Westen bekannteste Fatwa wurde 1989 vom schiitischen Ayatollah Khomeini im Iran ausgesprochen: Er rief darin zur Tötung des Schriftstellers Salman Rushdie auf.
Zahlreiche Christen in der arabischen Welt reagierten auf die Fatwa von Scheich Abdulasis bin Abdullah mit Entsetzen. Im Internet äußerten sie die Befürchtung, dass das islamische Rechtsgutachten des saudischen Geistlichen auch in Ägypten, Syrien und im Libanon, wo am Mittwoch ein Kloster in der Bekaa-Ebene angegriffen wurde, umgesetzt werden könnte. In Ägypten leben rund 13 Millionen Christen, in Syrien 2,4 Millionen, im Libanon 1,6 Millionen und in Jordanien etwa 400 000 Christen. "Es wäre höchst gefährlich, wenn wir das Rechtsgutachten aus Saudi-Arabien unterschätzen", warnte Raymond Ibrahim vom David Horowitz Freedom Center, einer konservativen US-Organisation, die sich unter anderem weltweit für Religionsfreiheit einsetzt, in einem Beitrag für das amerikanische Middle East Forum. Die gefährlichen Weisungen des saudischen Scheichs hätten nicht nur in Ägypten, sondern der gesamten islamischen Welt großes Gewicht.
Die saudische Geistlichkeit unterstützt seit dem Beginn der arabischen Revolutionen vor allem die salafistischen Kräfte in Ägypten, Libyen, Tunesien sowie auch in Syrien. Dort dominieren die innerhalb der syrischen Opposition höchst umstrittenen radikalen Islamisten, die so leben wollen wie zu Zeiten des Propheten Mohammed, inzwischen die "Freie Syrische Armee". Die Streitmacht, in der auch desertierte Soldaten kämpfen, soll nach dem Willen von Saudi-Arabien und Katar das Regime von Präsident Baschar al-Assad mit Waffengewalt stürzen.
Autor: Michael Wrase
151 Kommentare
Nicht kommentierbar
Die veröffentlichten Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
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Simon Gäßler
Registriert seit: 17.03.2012
Kommentare: 1
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17. März 2012 - 15:24 Uhr
Dies ist eine weitere Verschärfung der Situation der Christen in der arabischen Welt. Christenverfolgung ist dort eine besorgniserregende Realität. Laut opendoors sind mindestens 100 Millionen Christen von Verfolgung betroffen. Der arabische Frühling hat die Situation noch verschlimmert. Andersgläubige sind im Islam offensichtlich nicht zu tolerieren. Es wird Zeit, dass in Deutschland dieses Unrecht klar dargestellt wird und eine ehrliche Debatte über den Islam ermöglicht wird.
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Dr. Frank Armbruster
Registriert seit: 16.02.2011
Kommentare: 59
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17. März 2012 - 15:59 Uhr
Wer sich mit dem Islam auseinandersetzt, wird durch eine solche Fatwa nicht erstaunt sein. Im Koran gibt es zahlreiche Textstellen, welche die fanatische Intoleranz dieser Religion belegen.
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Chandrka Dissanayake
Registriert seit: 01.04.2010
Kommentare: 4
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17. März 2012 - 22:35 Uhr
Die Islambefürworter und Islamfunktionäre werden uns natürlich wortreich erklären, daß das alles nichts mit dem Islam zu tun hat.
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Thomas Kaufmann
Registriert seit: 25.02.2010
Kommentare: 465
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17. März 2012 - 22:49 Uhr
Sehr geehrte Kommentatoren,
bitte keine Hetze gegen den Islam. Islam bedeutet Frieden!
Allah ist groß! -
Oliver Rosenstock
Registriert seit: 01.11.2009
Kommentare: 1763
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18. März 2012 - 01:05 Uhr
Gratulation BZ zur Exklusivgeschichte.
Wollte gerade ein paar Hintergrundinformationen zu dem Thema lesen und musste feststellen, dass die BZ die einzige Deutsche Zeitung zu sein scheint, die über dieses Thema berichtet. Die englischen Google-News Ergebnisse zeigen keine seriösen Treffer an. Eigenwillig für ein Thema von solcher Tragweite.
Das mag aber erklären, weswegen es manch inhaltsleere Sätze in dem Artikel gibt, wie etwa "zahlreiche Christen in der arabischen Welt reagierten auf die Fatwa von Scheich Abdulasis bin Abdullah mit Entsetzen." Wie sollte man sonst auf eine solche Absonderlichkeit reagieren. "Im Internet äußerten sie die Befürchtung..." Was soll den das für ein Quelle sein, im Internet findet man alle möglichen Befürchtungen.
Interessant finde ich auch den Verweis auf das rechtspopulitische David Horowitz Freedom Center. Ein deutsche Zeitung sollte weder den namensgebenden Hr. Horowitz und/oder seine Organisation zum Thema Islam anführen, denn beide machen immer wieder durch islamophobe Äußerungen auf sich aufmerksam. Wer mag kann sich anhand des Videos "Obama, der Anti-Israel Präsident" einen Eindruck gewinnen: http://frontpagemag.net/obamaisrael/ Da wird munter erklärt, weswegen Israel heute in größter Gefahr ist und wer alles seine Feinde sind ("von Ägypten bis zur Türkei, von Gaza zum Iran...)
Hier der Artikel der besagten Organisation zu obigen Thema: http://www.jihadwatch.org/2012/03/raymond-ibrahim-saudi-grand-mufti-calls-for-destruction-of-all-churches-in-region.html -
Martin Gruber
Registriert seit: 28.07.2011
Kommentare: 366
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18. März 2012 - 09:07 Uhr
Morgen Herr Rosenstock,
der Rest der Welt hat nachgezogen:
http://news.google.de/news/more?q=abdulaziz+bin+abdullah&hl=en&safe=off&prmd=imvns&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.,cf.osb&biw=1366&bih=580&um=1&ie=UTF-8&ncl=db1ViI50Gt_AngM3XdNxWhVLTvV3M&ei=dJdlT_m0E6Tf4QTI5byfCA&sa=X&oi=news_result&ct=more-results&resnum=2&ved=0CC4QqgIwAQ -
Oliver Rosenstock
Registriert seit: 01.11.2009
Kommentare: 1763
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18. März 2012 - 09:18 Uhr
Guten Morgen Herr Gruber,
ich bin sehr gespannt, was die internationale Berichterstattung ergeben wird und wie sowohl internationale als auch regionale Politik -wenn das hier geschriebene so zutrifft- reagieren wird.
Auf die von Ihnen verwiesenen Treffer konnte man bereits gestern bzw. zum Zeitpunkt meines vorherigen Beitrags zugreifen. Da ist noch keine seriöse amerikanische Zeitung dabei. Auf das was bei FOX geschrieben steht kann man insbesondere bei solchen Themen nicht bauen. Es fällt auch auf, dass diese Medien ohne Quellenangaben auskommen. -
Ammar Ulabi™
Registriert seit: 08.05.2009
Kommentare: 3992
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18. März 2012 - 09:46 Uhr
Und auch ich glaube NICHT an einen solch eklatanten "Sinneswandel" innerhalb von etwas mehr als nur einem Jahr,
http://www.saudigazette.com.sa/index.cfm?method=home.regcon&contentID=2011010390479
es sei denn, Sheikh Abdel Aziz Ibn Abdallah war diesmal sturzbetrunken.
Nachtrag:
Der Rechtsgelehrte Wrase erscheint auf die Schnelle keineswegs so thematisch recherchierbar wie es sein Artikel hier impliziert. Welche zionistischen Verflechtungen mögen da wohl mal wieder mit eine Rolle spielen, wenn als Begiffserklärung einer Fatwa auch noch der Atom-Iran mit einbezogen wird, von wo aus zu dieser "Nachricht" hier überhaupt kein originärer Bezug besteht ? -
Lothar Herzog
Registriert seit: 04.02.2012
Kommentare: 159
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18. März 2012 - 10:12 Uhr
Man stelle sich mal folgendes Szenario vor. Die katholische Kirche,
vertreten durch Herrn Robert Zöllitsch erlässt ein Dekret, indem die
Zerstörung aller Moscheen in Deutschland erlassen wird.
Den Aufschrei der Moslems könnten wir bis zu den Osterinseln hören. -
Paul Heier
Registriert seit: 02.08.2010
Kommentare: 1209
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18. März 2012 - 12:10 Uhr
Saudi-Arabien ist ja das Ursprungsland des Islams. Es gibt einige Suren zu dem Thema Religionsfreiheit im Koran, die keine ist. Ich habe eine davon gefunden:
"Und jene, die eine Moschee erbaut haben, um Unheil, Unglauben und Spaltung unter den Gläubigen anzustiften, und als einen Hinterhalt für den, der zuvor gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führte. Und sie werden sicherlich schwören: "Wir bezweckten nur Gutes"; doch Allah ist Zeuge, daß sie bloß Lügner sind."
Der Islam versteht unter Gutes tun folgendes: "Kein Tadel trifft die Schwachen und die Kranken und diejenigen, die nichts zum Ausgeben finden, wenn sie nur gegen Allah und Seinen Gesandten aufrichtig sind. Kein Vorwurf trifft jene, die Gutes tun - und Allah ist allverzeihend, barmherzig."
Der tiefere geschichtliche Hintergrund für diese Sure ist: Mohammed soll bevor der sie verfasst hat, den Chasdrach begegnet sein. Wer googeln möchte: Chasradsch, Medina, Mohammed. "Die Chasradsch war ein bei Medina (Saudi-Arabien) ansässiger arabischer Stamm, der den Propheten Mohammed nach seinem Auszug aus Mekka aufnahm."
Die Banu Chazradsch haben zu der Zeit in Saudi-Arabien ein Bündnis mit den dort ansässigen Juden geschlossen. Das war wohl die Zeit, in der sie auch entsprechende Gebetshäuser bauten. Nach Mohammeds Meinung waren die Banu Chazradsch- der benannte Unterstamm- und die Juden Allah feindlich gesinnt. Der Grund für die feindliche Gesinnung Mohammeds ist, dass er wohl in die Herzen dieser beiden Stämme schauen konnte.
Siehe: "wenn sie nur gegen Allah und Seinen Gesandten aufrichtig sind. Kein Vorwurf trifft jene, die Gutes tun."
Dazu ist kein Mensch aber wirklich fähig. Vielleicht war er auch wütend, dass die Chazradsch und die Juden seine Lehre nicht hören und annehmen wollten.
Bis heute und auch noch eine Zeit wird dies in den nah-und fernöstlichen Ländern zum Anlass für Diskriminierung, Verfolgung und Ermordung Andersgläubiger genommen. -
Walter Haberer
Registriert seit: 22.07.2010
Kommentare: 1754
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18. März 2012 - 14:30 Uhr
Bei dieser Gelegenheit sollte man daran erinnern, dass die mörderischen Taliban in Afghanistan, jene, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Frauen und Mädchen die Hölle auf Erden zu bereiten, in Koranschulen herangebildet oder besser verbildet wurden, die von Saudi Arabien finanziert werden. Irgendwann sollte sich der Westen, sollten sich vor allem die USA, überlegen, ob Saudi Arabien wirklich unser Verbündeter oder nicht doch eher unser Feind ist.
Es kann nicht sein, dass der Rest der Welt diese neuerliche Kriegserklärung des Islam, diesen erneuten Angriff auf die Menschlichkeit klaglos hinnimmt. Konsequenzen sind nicht nur deshalb notwendig, weil es sich hier um einen Angriff auf die Religionsfreiheit handelt, die ein Menschenrecht ist, nein auch deshalb, weil in der Art des Religionsdiktats saudischer Geistlicher auch ein Angriff auf das Leben von Menschen allgemein zu sehen ist. Wir schreiben das 21. Jahrhundert. Die Steinzeit liegt weit zurück. Allerdings erscheint diese noch modern, wenn man den unglaublichen Umgang der Saudis mit Frauen heute betrachtet. Die Menschen der Steinzeit kannten diese Art der Unmenschlichkeit vermutlich nicht einmal. -
katja müller-hurst
Registriert seit: 05.10.2011
Kommentare: 285
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18. März 2012 - 14:31 Uhr
Der Geistliche hat längst klargestellt, dass er nicht die Zerstörung von Kirchen gefordert hat, sondern ein Verbot, Kirchen zu bauen. Das wird sogar auf der von Herrn Rosenstock verlinkten Seite berichtet. Der "Journalist" Wrasen kann offensichtlich nicht ausreichend Englisch, denn just von jenem Artikel hat er abgeschrieben, oder er hat diese Tatsache bewusst unterschlagen.
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Walter Haberer
Registriert seit: 22.07.2010
Kommentare: 1754
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18. März 2012 - 14:46 Uhr
@ Oliver Rosenstock
" denn beide machen immer wieder durch islamophobe Äußerungen auf sich aufmerksam"
Herr Rodenstock, ich schreibe hier immer wieder gegen rechte Extremisten an, welche den Islamismus für ihre Zwecke instrumentalisieren. Aber der real existierende Islamismus und mit Saudi Arabien auch der real existierende Islam, aber auch die Erfahrungen mit der jüngsten Entwicklung in den Ländern des "arabischen Frühling" machen es denen nicht leicht, die gegen die Islamphobie, die Angst vor dem Islam, anzuschreiben versuchen. Die Angst vor dem Islam hat in den letzten Monaten eher mehr Nahrung bekommen. Und es kommen aus islamischen Ländern wenige bis keine Signale, welche die beruhigen könnten, welche schon immer den Islam fürchteten. Es gibt keine Weltreligion, die sich so übertrieben wichtig nimmt und gleichzeitig glaubt, nur durch Bedrohung aller anderen Religionen bestehen zu können, als der Islam in vielen arabischen Ländern.
Der Islam ist eine der letzten Religionen, die nicht bereit ist, sich der staatlichen Legislative unterzuordnen. Die Würdenträger des Islam wollen Menschen beherrschen, betrachten auch heute noch Menschen ohne oder mit anderem Glauben als minderwertig. Das darf aber eine Religion nicht. Sie darf allenfalls versuchen zu überzeugen, aber nur und ausschließlich mit Worten. Wer Strafen gegen Andersdenkende androht, wer abweichendes Denken verbietet, der verbietet sich selbst. -
Theodor Heussmann
Registriert seit: 25.03.2010
Kommentare: 1788
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18. März 2012 - 21:07 Uhr
Ist das die Retourkutsche für das Schweizer Volksabstimmungsergebnis?
Anderes kann ich mir nicht vorstellen, denn "der Islam ist eine friedliche Religion".
Th. Heussmann -
Oliver Rosenstock
Registriert seit: 01.11.2009
Kommentare: 1763
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19. März 2012 - 08:57 Uhr
Werte BZ,
für mich ist noch immer unklar ob Pressepreis oder Presserat die angemessene Reaktion auf diesen Artikel sind.
Bitte klären Sie Ihre Leser auf. -
Paul Heier
Registriert seit: 02.08.2010
Kommentare: 1209
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19. März 2012 - 09:36 Uhr
Unrühmlicher Versuch, Frau Hurst! Dieser Eklat passierte auf einer NGO Veranstaltung. Außerdem steht alles im BZ-Artikel, was sich mit internationalen Berichten deckt.
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katja müller-hurst
Registriert seit: 05.10.2011
Kommentare: 285
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19. März 2012 - 13:39 Uhr
Unrühmlich ist eher der Versuch, Tatsachen zu leugnen, obwohl man nur einen einzigen Satz lesen müsste:
he later clarified by saying he merely meant that no churches should be built in Kuwait - so steht es in dem Artikel auf jihadwatch, auf den sich Herr Wrase bezieht. Und genau diesen Satz hat Herr Wrase unterschlagen.
Ihre "internationalen Berichte" stammen z.B. von balkonforum.x, gebetskreis.x etc kurzum ein Müllforum hat vom anderen abgeschrieben und mittendrin die BZ. Aber wenn sich die Redaktion in diesem Umfeld wohlfühlt... -
Moritz Rau
Registriert seit: 26.07.2011
Kommentare: 294
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19. März 2012 - 13:40 Uhr
Herr Heussmann:
Genau ! Und die DDR war ein demokratischer Staat. -
Paul Heier
Registriert seit: 02.08.2010
Kommentare: 1209
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19. März 2012 - 13:54 Uhr
Sie amüsieren mich, Frau Hurst. Selbst aus sachlicher Sicht kann ich Ihren Beitrag gar nicht ernstnehmen. Sie beziehen sich auf ein Forum, in dem halb vermummte Menschen dargestellt werden.
Also ich habe überreiche Ergebnisse zu dem Thema gefunden, vorwiegend Newsseiten und Videos, die alle das Gleiche darstellen und berichten. Bitte gehen Sie nochmal ins Internet und informieren sich. -
Walter Haberer
Registriert seit: 22.07.2010
Kommentare: 1754
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19. März 2012 - 14:00 Uhr
@Paul Heier
Es geht einem langsam auf die Nerven, welches Theater die Vertreter diverser Religionen um die Lebensäusserungen ihrer Religionsstifter machen. Mohamed mag gesagt haben, was er wollte. Uns muss das doch nicht wichtig sein. Können diese Frömmler nicht einmal den Verstand gebrauchen, der ihnen doch angeblich von ihrem jeweiligen Schöpfer mitgegeben wurde? Dann müssen sie nicht jeden Rülpser ihrer „Heiligkeiten“ unter strafrechtlich bewehrten Schutz stellen. Im Übrigen sollten selbige „Heiligkeiten“ oder Götter doch stark genug sein, sich selbst wehren zu können. Da braucht es doch nicht der kleinen Menschen. Irgendwann kann man es einfach nicht mehr hören, was Allah, was Gott oder sonst wer angeblich nicht mag. Das glaubt doch mittlerweile kein Schwein mehr, dass Allah zuerst Frauen mit Haaren geschaffen hat und dann hinterher verlangt, dass besagte Werke zu verhüllen sind. Das ist doch kompletter Quatsch, männlicher Quatsch, um die doch nicht so grosse Überlegenheit gegenüber den Frauen zu behaupten. -
Paul Heier
Registriert seit: 02.08.2010
Kommentare: 1209
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19. März 2012 - 14:16 Uhr
Sie müssen es ja nicht lesen. Für uns Christen ist der Glaube an Gott Realität.
Und es ist eine Wahrheit, was der Prophet Mohammed gesagt hat. -
katja müller-hurst
Registriert seit: 05.10.2011
Kommentare: 285
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19. März 2012 - 14:52 Uhr
Herr Heier, genau das Forum , das "halb vermummte Menschen" abbildet und das sie für unglaubwürdig erklären, ist augenscheinlich die Quelle dieser Nachricht über die angebliche Zerstörungs-Fatwa. Es handelt sich um eine islamophobe Seite. Aber selbst diese Seite geht redlicher mit Informationen um, als Herr Wrase, dessen Artikel eine auszugsweise Übersetzung dieser Nachricht ist.
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Chandrka Dissanayake
Registriert seit: 01.04.2010
Kommentare: 4
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19. März 2012 - 16:28 Uhr
@Th. Heussmann
Diese Friedfertigkeit kann man tagtäglich auf unseren Straßen, im Personenahverkehr und auf den schulhöfen beobachten. -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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19. März 2012 - 16:47 Uhr
Herr Heier, Sie schreiben:
"Sie müssen es ja nicht lesen. Für uns Christen ist der Glaube an Gott Realität.
Und es ist eine Wahrheit, was der Prophet Mohammed gesagt hat. "
Dem halte ich mal ein Zitat von Sigmund Freud entgegen. Er wunderte sich über den "betrübenden Kontrast zwischen der strahlenden Intelligenz eines gesunden Kindes und der Denkschwäche des durchschnittlichen Erwachsenen" 1) und machte die frühkindliche religiöse Indoktrination dafür verantwortlich. "Wenn dann das Denken des Kindes erwacht, sind die religiösen Lehren bereits unangreifbar geworden." 2) Seiner Ansicht nach führt das zu einer nachhaltigen Reduktion des Denkvermögens: "Wer sich einmal dazu gebracht hat, alle die Absurditäten, die die religiösen Lehren ihm zutragen, ohne Kritik hinzunehmen, dessen Denkschwäche braucht uns nicht arg zu verwundern." 3)
1) Sigmund Freud: Die Zukunft einer Illusion. In: Sigmund Freud: Studienausgabe. Frankfurt/M. 2009, Band 9, S.180
2) ebenda
3) a.a.O., S. 181 -
Dirk Schumacher
Registriert seit: 13.05.2010
Kommentare: 534
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19. März 2012 - 18:43 Uhr
Sehr geehrter Herr Meierhofer,
ich denke, Freud irrt sich an drei Stellen in seiner Argumentation:
1) Die Beobachtung, dass Kinder grundsätzlich mit einer "strahlenden Intelligenz" ausgestattet sind und durchschnittliche Erwachsene grundsätzlich an einer "Denkschwäche" leiden, ist doch arg pauschal und widerspricht der alltäglichen Erfahrung.
2) Der Zusammenhang zwischen religiöser Erziehung und "Denkschwäche" konnte noch von niemandem empirisch belegt werden. Freud konnte das nicht und bis heute ist das niemandem gelungen.
3) Die große Mehrzahl der Menschen (ich schränke das ein auf die christlichen Menschen in westlichen Ländern, aber es gilt sicher auch darüber hinaus) löst sich heute im frühen Erwachsenenalter ganz selbstverständlich von den Glaubensvorstellungen der Kindheit. Religiösen Lehren, die in der Kindheit erteilt wurden, scheinen heute ganz und gar nicht "unangreifbar" im Denken verankert zu sein, wie Freud das behauptet.
Mag sein, dass das zur Zeit Freuds alles noch anders ausgesehen hat, aber aus heutiger Sicht sind diese Thesen schwer zu halten. So leicht lässt sich nicht alles auf frühkindliche, insbesondere religiöse, Prägung schieben.
PS: Dass es dennoch auch heute eine gewisse Menge an Erwachsenen gibt, die ihren (Kinder-)Glauben beibehalten und niemals kritisch hinterfragen, bestreite ich damit nicht. -
Paul Heier
Registriert seit: 02.08.2010
Kommentare: 1209
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19. März 2012 - 19:04 Uhr
Frau Hurst: Ich halte mich an Augenzeugenberichte, Länderprofile sowie Jahresberichte, und prüfe, ob wesentliche Grundrechte vorhanden sind. In Saudi-Arabien werden diese den Bürgern verwehrt. Daraus mache ich mir ein Gesamtbild.
Und ich lese den Koran, wenn ich wissen will, wie eine Fatwa zu Stande kommt. Haben Sie schon mal im Koran vereinzelt Suren gelesen?
Wenn Sie zweitklassigen Internetseiten mehr Glauben schenken als Ihrem eigenen Verstand. Machen Sie das! Aber hören Sie auf, mir eine islamophobe Einstellung aufzudrücken!!!
Wie gut, dass ich ein Kind bin, Herr Meierhofer! :-)) -
Lisa Ali
Registriert seit: 19.03.2012
Kommentare: 8
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19. März 2012 - 21:40 Uhr
Dies ist aber nicht "Islam". Der wahre Islam erkennt die andersgläubigen an. Eine Kirche ist also ebenso wertvoll/wichtig, wie eine Moschee oder Tempel.
Dies zeigt ganz deutlich die Sure 109 des Qur'an:
" Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen.
(1) Sprich: "O ihr Ungläubigen!
(2) Ich verehre nicht das, was ihr verehret,
(3) Noch verehrt ihr das, was ich verehre.
(4) Und ich will das nicht verehren, was ihr verehret;
(5) Noch wollt ihr das verehren, was ich verehre.
(6) Euch euer Glaube, und mir mein Glaube."
Ähnliches haben ja schon die Taliban, mit der Zerstörung der Buddhistischen Statuen in Afghanistan versucht. Hat aber mit Islam wirklich nichts zu tun.
Ein anderes Beispiel:
Muhammad(pbuh) ging bei einem Beerdigungszug mit. Da sagte ihm einer, das der Verstorbene hier aber doch ein Jude war. Muhammad (pbuh) sagte darauf: "Aber er war ein Mensch".
Und so gäbe es noch einiger andere Beispiele, das die Zerstörung von Kirchen oder anderer heiliger Dinge, nicht, ich betone NICHT islamisch ist.
Mit solchen Aktionen zeigen die Saudis nur, wie untolerant sie sind.
Der Islam ist aber die toleranteste und friedlichste Religion. -
Roland Hellbardt
Registriert seit: 08.12.2010
Kommentare: 736
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19. März 2012 - 22:08 Uhr
Ach was, Frau Ali! Die friedlichste Religion! Da bin ich aber multipel erstaunt! Religionen sind gar nie nicht friedlich, sobald sie in die Hände von Kirchen gelangen. Das wiederum haben aber alle geschafft! Und komischerweise geben die jeweiligen Schriften allerhand Werkzeug zur Untermauerung der unmenschlichen Machtpositionen her! Also wo ist die Friedfertigkeit auch nur einer Religion auf dieser Welt?
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Paul Heier
Registriert seit: 02.08.2010
Kommentare: 1209
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19. März 2012 - 22:20 Uhr
Danke Frau Ali. Sie sprechen endlich eine von vielen Wahrheiten aus. Ich kann auch radikale Organisationen wie die Hamas nicht verstehen, die sich ja auf den Koran beruft. Dort steht doch aber drin, dass Israel den Juden gehört.
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Theodor Heussmann
Registriert seit: 25.03.2010
Kommentare: 1788
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19. März 2012 - 22:41 Uhr
"Der Islam ist aber die toleranteste und friedlichste Religion"
Und eines der christlichen Gebote lautet sinngemäß: "Du sollst nicht lügen".
Th. Heussmann -
Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
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19. März 2012 - 22:44 Uhr
@ Theodor Heussmann
Somit haben Sie den Beweis erbracht, dass die FDP keine christlich geführte Partei ist!
Für manche Wenige ist sie vielleicht eine Religion! -
Lisa Ali
Registriert seit: 19.03.2012
Kommentare: 8
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19. März 2012 - 22:57 Uhr
Noch eine Ergänzung, das der Islam die Kirchen anerkennt.
Jesus/Isa ist im Islam genauso ein Prophet wie alle anderen (Adam, Noah,Abraham, usw). Also darf man auch nicht die Kirchen, die ja sowas wie das Haus von Isa/Jesus sind, zerstören.
Ein Muslim MUß alle Propheten anerkennen, sonnst ist er kein Muslim.
Und wenn ich die Propheten anerkenne, kann und darf ich nicht deren Gebetshäuser zerstören. -
Joshua Knarz
Registriert seit: 12.01.2011
Kommentare: 367
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19. März 2012 - 22:59 Uhr
Meine Güte.. weitsicht ist nicht gefährlich! :) Versuchen wir es alle mal:
Warum sollte die Saudis soetwas wollen? Genau, wie immer, reiner Machterhalt. Nach dem arabischen Frühlich anderswo muss man eben mal wieder die religiöse Keule schwingen und den Westen runter machen, blos keine Revolution bei uns.
grüße -
Lisa Ali
Registriert seit: 19.03.2012
Kommentare: 8
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19. März 2012 - 23:11 Uhr
Da könnte man ja genauso gut eine Fatwa machen, das ab sofort keiner mehr auf die Toilette gehen darf .... hätte dann genauso viel Sinn.
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Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
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19. März 2012 - 23:16 Uhr
@ Frau Ali
Sie schreiben hier sehr anschaulich und ehrlich.
Zu den Kritikern gebe ich Ihnen einen einfachen Tip: Machen Sie es wie "Die Ärzte": Lasse reden! -
Lisa Ali
Registriert seit: 19.03.2012
Kommentare: 8
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19. März 2012 - 23:21 Uhr
Theodor Heussmann, wenn wir schon bei den "Geboten" sind, so heißt eines davon: "du sollst nicht töten". Und dies ist im Islam genau so.
Belegt durch den Qur'anvers: Sure Maida, Vers 34:
"Wer einen Menschen tötet, hat soviel getan, als hätte er die gesamte Menschheit getötet. Und wer einen Menschen rettet, hat soviel getan, als hätte er die gesamte Menschheit gerettet." -
Paul Heier
Registriert seit: 02.08.2010
Kommentare: 1209
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19. März 2012 - 23:23 Uhr
Gut Frau Ali. Jetzt muss nur irgendjemand z.B dem Scheich sagen, dass er kein Muslim ist. Sie haben ja soeben geschrieben: "Ein Muslim MUß alle Propheten anerkennen, sonnst ist er kein Muslim. Und wenn ich die Propheten anerkenne, kann und darf ich nicht deren Gebetshäuser zerstören."
Richtig? -
Lisa Ali
Registriert seit: 19.03.2012
Kommentare: 8
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19. März 2012 - 23:23 Uhr
Danke, Roman Weingardt.
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Lisa Ali
Registriert seit: 19.03.2012
Kommentare: 8
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19. März 2012 - 23:30 Uhr
Paul Heier, das wird schwierig .... dem Sheikh zu sagen, er wäre kein Muslim. .... haha
Es heißt auch, das man niemand, der sich selbst Muslim nennt, als "Nicht-Muslim" bezeichnen darf. Das Urteil hierüber wird von Allah/Gott gefällt.
Aber im Zusammenleben geht es ja auch um Ethik und Ehre.
Ein Sprichwort heißt: "Man soll jeden so behandeln, wie man selbst behandelt werden will". (deutsches Sprichwort) -
Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
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19. März 2012 - 23:40 Uhr
@ Paul Heier
Ich schließe mich Frau Ali an, allerdings mit einem anderen, gravierendem Beispiel:
Es ist auch nicht einfach einem katholischem Pfarrer, der mehrere Kinder missbraucht hat, zu unterstellen er wäre kein Christ!
Denken Sie mal darüber nach! -
Paul Heier
Registriert seit: 02.08.2010
Kommentare: 1209
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19. März 2012 - 23:42 Uhr
"Es heißt auch, das man niemand, der sich selbst Muslim nennt, als "Nicht-Muslim" bezeichnen darf." Deswegen habe ich auch so gefragt. Natürlich überlasse ich das Gott, über einen Muslim zu richten.
""Man soll jeden so behandeln, wie man selbst behandelt werden will". Oder anders gesagt: Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst. Da kann ich nur sagen: Gut, dass der Weg des Scheichs und mein Weg sich sehr wahrscheinlich nie kreuzen werden. ;-)
Vielleicht können Sie mich bei dieser Frage unterstützen:
Was haben wir also: Der Koran, in dem Mohammed die Sure
9, 107 verfasst hat, in dem es um die unberechtigte Existenz einer Moschee geht. Ich habe oben eine Auslegung verfasst. Und es gibt den Scheich, der sich sehr wahrscheinlich auf diese Sure bezieht und somit die Zerstörung der Kirchen und nicht einer Moschee fordert. Sie sagen: Ein Muslim, der Gebetshäuser zerstört, sei kein Muslim.
Wie passt das zusammen?
So! Ich gehe jetzt schlafen.
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Paul Heier
Registriert seit: 02.08.2010
Kommentare: 1209
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19. März 2012 - 23:49 Uhr
Es ist auf jeden Fall kein christliches Verhalten. Wenn Sie möchten, können Sie dies in 1. Korinther 6,9 nachlesen.
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Roman Weingardt
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19. März 2012 - 23:53 Uhr
Wer keine Argumente hat, geht immer schlafen! Träumen Sie schön, Herr Heier. Träumen Sie von Büchern, die Sie ganz nach belieben auslegen können. Gott ist in jedem von uns. Frau Ali spiegelt dies mehr, wie manche Nörgler, welche z. Teil eine größere Hetze an den Tag legen, wie jeder Scheich.
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Walter Haberer
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20. März 2012 - 00:05 Uhr
@Paul Heier
Sie dürfen ja glauben. Aber Glaube ist ein kognitiver Vorgang. Überall im täglichen Leben handeln Sie nach Logik oder eigener Überzeugung, gerade Christen, wenn es ums liebe Geld geht.
Warum aber nehmen Sie ungeprüft alles für bare Münze, was irgendein anderer Mensch, das war Mohamed, das war Jesus, irgendwann einmal gesagt hat? Weshalb ist das richtig, nur weil diese das gesagt haben? Und weshalb ist das, was Sie gesagt haben, auch so wichtig, obwohl es doch im Grunde ganz banal ist? Die Befehle Mohameds als Kriegsherr sind doch keine Glaubenssätze, die uns im 21. Jahrhundert noch etwas zu sagen haben, uns, die wir Grund genug hätten, endlich Schluss zu machen mit Kriegsparolen.
Mohamed hat nicht Recht, wenn er die Ermordung Andersdenkender wünscht. Er hat nicht Recht, wenn er die Unterdrückung der Frauen angeordnet haben sollte. Mohamed irrte, wie alle seine Geschlechtsgenossen damals und heute diesbezüglich irrten. Mohamed war ein Mensch und als solcher dem Irrtum unterworfen. Und Menschen sollten das, was Mohamed gesagt hat, nicht deshalb glauben, weil der es gesagt hat, sondern deshalb, weil sie aus eigener Überlegung davon überzeugt sind. Das ist Glaube, aber nicht das tumbe Nachplappern des Geredes eines angemaßten, eines auserwählten oder sonstigen Führers.
Denkende Menschen brauchen keinen Führer. Sie benötigen nur ein Gewissen. Aber das geben jene an der Kirchen- oder Moscheetür ab, die sich gedankenlos auf die Worte ihres Religionsführers berufen. Das ist zwar bequem, aber auch sehr verantwortungslos.
Stehen Sie zu sich und reden Sie sich nicht auf einen Dritten raus. Es ist ihr eigener Glaube, nicht das Gerede dieses Anderen, für den Sie ein zu stehen haben. Das kann man von Ihnen erwarten, wenn Sie ernst genommen werden wollen. Schließlich ist es keine Kleinigkeit, was Sie behaupten und davon abgeleitet von anderen verlangen. Daher muss man verlangen, dass Sie die Worte eines Religionsstifters auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft haben. Die Saudis gründen darauf schließlich ihren Anspruch, andere umbringen zu dürfen, die diesen Lehren nicht folgen.
Das, was ich bisher geschrieben habe, hat nichts mit der Frage nach der Existenz eines Gottes zu tun, sondern mit dem, was tatsächliche oder angemaßte Gläubige um diesen Gott herum gedacht oder behauptet haben. Beim näheren Hinsehen erkennt man darin leicht allzu Menschliches, allzu Kleines, als dass es von Gott sein könnte. Heraus lugt am Ende der ganz banale Machtanspruch. -
Lisa Ali
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20. März 2012 - 00:09 Uhr
Paul Heier, zu ihrer Aussage: "Der Koran, in dem Mohammed die Sure
9, 107 verfasst hat,"
...dies ist falsch, das der Qur'an nicht von Muhammad (pbuh) verfasst wurde, sondern allein Allah's Wort ist.
Sehr richtig, Roman Weingardt, ein Stück des Göttlichen ist in jedem, da wir ja alle von Gott kommen. -
Walter Haberer
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20. März 2012 - 00:16 Uhr
@Lisa Ali
"Dies ist aber nicht "Islam". Der wahre Islam erkennt die andersgläubigen an."
Was hilft uns das, wenn wir diesen "wahren" Islam nirgends antreffen, sondern den anderen, den, der Menschen, namentlich Mädchen und Frauen die Hölle auf Erden bereitet, den, der Menschen mit dem Tode bestraft, die sich zu einem anderen Glauben bekehren, den der in Saudi Arabien und allen islamischen Staaten praktiziert wird, den, der mordend und brennend als Taliban oder Al Kaida in der Welt Angst und Schrecken verbreitet?
Dieser andere Islam, den Sie meinen, beunruhigt uns Atheisten so wenig wie das Christentum. Und der ist es auch nicht, über den wir reden müssen. Es ist der Islam, der sich so verhält, wie sich alle Religionen verhalten sollten, zurückhaltend und tolerant, der Islam, der weiß, dass Religion Privatsache ist, etwas, das die Menschen nicht entzweien darf, etwas Schönes, aber auch etwas, ohne das die Welt nicht unterginge. -
Walter Haberer
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20. März 2012 - 00:24 Uhr
@Lisa Ali
"...dies ist falsch, das der Qur'an nicht von Muhammad (pbuh) verfasst wurde, sondern allein Allah's Wort ist."
Das glauben Sie doch selbst nicht, dass ein so großes Wesen, das den ganzen Kosmos unter Kontrolle halten muss, sich hinsetzt und ein Buch schreibt ausgerechnet für die Menschen auf einem winzigen Planeten irgendwo in seinem riesigen Universum. Das hätten die Menschen gern, weil sie so unbescheiden sind. Aber ein Gott hat Wichtigeres zu tun, als Verse zu schmieden, die am Ende die meisten Menschen so wenig verstehen, dass sie sich wie hier im Forum ständig vorhalten, es sei doch ganz anders gemeint und ganz anders zu verstehen.
Wenn das so wäre, dann hätte dieser Gott wahrhaftig sich nicht als so vollkommen erwiesen, wie die Frommen glauben wollen. Nein, Gott hat diesen unvollkommenen Koran und auch diese unvollkommene Bibel nicht geschrieben. Es waren eben so unvollkommene Menschen, die diese Schriften verfasst haben. Deshalb verstehen sie viele auch nicht. -
Roman Weingardt
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20. März 2012 - 00:24 Uhr
@ Walter Haberer
Ich kann es nicht in Worte fassen, aber klasse Kommentar! Sie sprechen mir aus der Seele. Danke!
Es gibt Gott, davon bin ich überzeugt. Viele der Propheten hatten auch in Teilen ihrer Lehre vollkommen recht. Dies bezieht sich auf Teile der Nächstenliebe. Wer sich aber auf die jahrhunderten alten Aussagen von diesen Menschen bzw. Propheten beruft und diese nach eigenem Gusto auslegt, hat ein Problem: Ein Problem mit sich selbst und mit dem Leben und der Liebe. Aber ist das nicht genau dass was Gott von uns will, uns dem Leben und der Liebe zu stellen??
Der Glaube den Frau ALi hat (ob ich ihn teile oder nicht) ist mir auf jedenfall lieber wie der von verbohrten Konservativen jedlichen Coulouers! -
Lisa Ali
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20. März 2012 - 00:26 Uhr
Prophet Muhammad (pbuh) ist ein Mensch, ganz richtig, aber er ist kein Religionsstifter. Er ist lediglich der Prophet, der den Menschen das Wort Gottes weiter gab. So wie es zuvor auch Isa/Jesus und die anderen Propheten taten.
Hier ein Link der Abschiedspredigt des Propheten, die in etwa mit der Bergpredigt in der Bibel vergleichbar ist. Es sind sozusagen die Grundzüge der Religion, oder die Zusammenfassung.
http://www.tirol.gv.at/fileadmin/http://www.tirol.gv.at/themen/gesellschaft-und-soziales/integration/downloads/Leitbild/AK7/predigt.pdf
http://www.muslimehelfen.org/blog/die-abschiedspredigt-0 -
Walter Haberer
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20. März 2012 - 00:31 Uhr
@Lisa Ali
Halt, das ist nicht gängige Methode, etwas zu beweisen, wenn man die Behauptung als den Beweis anführt. Das tun Sie aber, wenn Sie mir die Abschiedspredigt des Propheten andienen. Damit wird aus dem Koran immer noch kein Werk eines Gottes.
Die Glaubenden könnten viel zum Frieden in der Welt beitragen, wenn Sie aufhörten, anderen ihren Glauben um die Ohren zu hauen. Glauben Sie, aber versuchen Sie nicht, etwas Unbeweisbares zu beweisen. Und versuchen Sie nicht, von diesem Unbeweisbaren lebenswichtige Gesetze abzuleiten. Es ist schön für Sie, das zu glauben, was Sie glauben, aber es ist gefährlich, anderen diesen Glauben aufzwingen zu wollen, wie alles gefährlich ist, dem man eine Macht über Menschen beilegt. Wir brauchen nicht diese Macht, wir brauchen endlich Freiheit zu leben. -
Roman Weingardt
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20. März 2012 - 00:34 Uhr
Egal wie das Spiel ausgeht, sterben werden wir alle. Es wird danach dass geben, an das wir glaubten, während wir noch hier waren!
Ich glaube an die Liebe! -
Isabella Scamfer
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20. März 2012 - 00:37 Uhr
@ Hallo Roman Weingardt
......denn Gott ist Liebe ( 1 Johannes 4:8)
LG -
Roman Weingardt
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20. März 2012 - 00:41 Uhr
@ Isabella
Da haben Sie recht! Wir werden es erleben! Da bin ich ganz sicher! ;-) -
Walter Haberer
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20. März 2012 - 00:41 Uhr
@Isabella Scamfer
"......denn Gott ist Liebe ( 1 Johannes 4:8)"
Schön wäre es, wenn die Eiferer es dabei beließen. Aber sie verunstalten diesen Gott zu einem bedrohlichen Monster, indem sie ständig aufzählen, was dieser alles verboten habe und welch grausame Strafen er für uns "Sünder" bereit halte.
Aber wenn Gott Liebe ist, weshalb lieben wir dann nicht, statt angstvoll zu glauben? -
Roman Weingardt
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20. März 2012 - 00:44 Uhr
@ Walter Haberer
Weil jedliche Religion von Menschen gemacht wurde!
"Gott statt Religion, dann ist Frieden!"
Georg Danzer
Den kennen Sie bestimmt noch, oder? -
Isabella Scamfer
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20. März 2012 - 00:51 Uhr
@ Hallo Herr Haberer,
Sie haben leider recht mit der Suende, die trennt uns von Gott - ABER - weil Gott Liebe ist und die Welt so liebt hat er seinen Sohn Jesus mit dem "Preis" der Suende belastet. Jesus hat dafuer am Kreuz bezahlt - wenn wir dieses Geschenk Gottes annehmen und uns unserer Suenden bewusst werden und wirklich bereuen , unser Leben aendern ,dann werden wir von Gott selbst als gerecht und frei von Schuld anerkannt !Johannes 3:16
Welch groessere Liebe als dieses Geschenk gibt es ?
LG
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Roman Weingardt
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20. März 2012 - 00:58 Uhr
Mal ganz ehrlich, egal an was wir glauben, wir müssen uns keine Gedanken um irgendeine Hölle zu machen....wir leben in der Hölle!!
Nur so ein Gedanke zur Nacht -
Isabella Scamfer
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20. März 2012 - 01:01 Uhr
....leider hat Jesus mehr ueber die Hoelle gesprochen als ueber den Himmel und wenn es keine Hoelle gebe - warum kam Jesus dann ueberhaupt in diese Welt von der er selbst nur schlecht behandelt wurde?
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Paul Schulz
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20. März 2012 - 09:41 Uhr
Oha. Herr Rosenstock hat da eine nicht ganz unplausible These aufgestellt was die Quellen des Artikels angeht. Mich wuerde das jetzt aber auch interessieren, was da so herangezogen wurden. Die BZ wird doch die Antwort nicht scheuen?
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herbert scholl
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20. März 2012 - 10:12 Uhr
Man möge mich steinigen, aber nur die Wahrheit, die keiner kennt, ist göttlich.
"Jeder soll nach seiner Facon seelig werden "
und, obwohl es keinen Beweis für die Existenz Gottes gibt, mögen die
Gläubigen seelig werden..
Ich richte mich nach einem Wort des Menschen Jesus:
" Was Du dem geringsten meiner Brüder Gutes getan, hast Du mir getan "
Die helfende Hand stände allen Religionen besser an, als Kriege eines Glaubens willen. -
Paul Heier
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20. März 2012 - 10:58 Uhr
Off-topic: Ja, Roman Weingardt. Ich habe wunderbar geschlafen und habe sehr schön geträumt! Ein Buch kam darin aber nicht vor.
Zum Thema: Herr Haberer: Glaube kann man nicht mit Wissenschaft erklären. Spätestens da wo er real wird, hört die Wissenschaft auf zu existieren.
Für einen gläubigen Muslim ist der Koran wahr. Er glaubt fest daran und lebt mit Allah. Glaube und Wahrheit stimmen bei ihm überein. Ich spreche somit aus muslimischer Sicht. Das heißt für mich, dass die Suren absolut nicht maßgeblich sind und nicht ausschließlich von Gott kommen. Das heißt somit, dass ich nicht an die Suren glaube und sie für mein Leben ablehne. Zwischen Glaube und Wahrheit im Islam liegen für mich Welten. Ich prüfe die Aussagen Mohammeds sehr wohl. Und erkenne recht gut, was von Gott kommt und was nicht.
"Mohamed hat nicht Recht, wenn er die Ermordung Andersdenkender wünscht." Solchen und ähnlichen Aussagen kann ich ausnahmslos zustimmen. Im Islam gibt es für Konvertiten keine Gnade. Obwohl für Muslime Gnade kein Fremdwort ist. Allah verlangt ihre Tötung, weil er keinen losläßt, der sich ihm unterworfen hat. Für den liebenden barmherzigen Gott ist dies aus christlicher Sicht inakzetabel. Für mich als Gläubiger ist ein Leben ohne Gnade und Vergebung unvorstellbar.
Eine Ihrer Aussagen muss ich aber widersprechen : Für mich ist das Neue Testament maßgeblich. Jesus Christus ist somit Herrscher über mein Leben. Ich vertraue mich ihm an. Er bringt mir Frieden im Herzen, z.B weil ich die Sicherheit des ewigen Lebens habe oder weil er mir aus gewissen Situationen raushilft. Wie sonst könnte ich Ihnen und z.B den Weingardts und Meierhofers dieser Welt mit Liebe begegnen? Für sie empfinde ich tiefes Mitleid.
Frau Ali, ihre Aussage Andersgläubige werden anerkannt, stimmt nicht. Demnach dürfte es in den islamischen Ländern keine Verfolgte und Ermordete geben. Was bedeutet es, alle Propheten anzuerkennen? aus Aus muslimischer Sicht erkennen Muslime Jesus Christus an, indem sie seine Kreuzigung leugnen. Nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf:
Ein wesentlicher Grund warum Christen und Konvertiten, z.B in Saudi-Arabien, verfolgt werden ist, das sie die Kreuzigung von Jesus Christus und seinen Sieg über Sünde und Tod vehement ablehnen. Muslime sind der Ansicht, dass die Juden planten, Jesus Christus zu kreuzigen. Ihrer Ansicht nach taten die Juden es aber nicht. Es muss ein anderer gewesen sein. Dabei ist sie historisch erwiesen. Lediglich in der Auferstehung von Jesus Christus ist sich das Christentum und der Islam einig. Für ein Christ ist er ihr Erlöser und ihre Hoffnung. Für sie ist es ein Skandal, dass ein Prophet an einem "Stück Holz" aufgehängt ist. Auch deswegen sollen die Kirchen zerstört werden. -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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20. März 2012 - 12:21 Uhr
Werte Redaktion, Sie bieten hier ein Forum für die abstrusesten Glaubensbekenntnisse, löschen jedoch sofort Beiträge, der sich kritisch mit Religion auseinandersetzen.
Wenn ernsthaft behauptet wird, dass "Wissenschaft aufhört, zu existieren, wenn Glaube real wird", dann kann man das doch nicht mehr ernst nehmen. Das ist Geschwurbel.
Und es muss erlaubt sein, so etwas auch als solches zu bezeichnen.
Schliesslich ist es auch erlaubt, diesen hanebüchenen Stuss zu schreiben. -
Oliver Rosenstock
Registriert seit: 01.11.2009
Kommentare: 1763
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20. März 2012 - 12:35 Uhr
Werte BZ,
ich habe nun auf verschiedenen Wegen sowohl der online- wie auch offline Redaktion die Frage nach der Richtigkeit dieses Artikels zukommen lassen und habe bis heute nicht einmal die Nachricht erhalten, dass man sich der Frage annehmen möchte. Ich hätte sehr viel Verständnis dafür, wenn Sie mir sagten, dass die Kontaktaufnahme zu Ihrem Auslandskorrespondenten oder auch die Recherche Zeit benötigt, doch auf eine mehrfach gestellte sachliche Anfrage einfach nicht zu reagieren empfinde ich als wenig seriös. Da es hier nicht um ein komplett belangloses Thema sondern vielmehr um eines von einer gewissen politischen Tragweite geht, habe ich den Presserat den Hinweis auf einen wohlmöglichen Verstoß gegen § 1 ("Die Achtung vor der Wahrheit ... und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse") und § 2 ("Recherche ist unverzichtbares Instrument journalistischer Sorgfalt") des Pressekodex gegeben. -
Lothar Herzog
Registriert seit: 04.02.2012
Kommentare: 159
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20. März 2012 - 15:25 Uhr
Frau Lisa Ali!
Ihr Werben für den Islam in Ehren. Wir Christen waren auch nicht
immer die "friedlichsten". Aber die Christen haben aus der Geschichte
gelernt und sind von Ausnahmen abgesehen friedlich.
Auch zu anderen Religionen.
Aber eines nehme ich Ihnen nicht ab. Islam ist Frieden. Schauen Sie
doch mal den Gürtel an von Marokko bis hinter nach Indonesien.
Überall ist Verfolgung von Christen. Aber nicht nur Christen fallen
Ihren Eiferern zum Opfer. Nein. Es sind auch Budhisten in Thailand
die von der Religion des Friedens gemordet werden.
In Thailand sind seit 2002 über 4700 Menschen von Moslems mit
Vorsatz ermordet worden.
Mein Wunsch ist es mit allen in Frieden zu leben. Aber wenn der
Islam dominieren will, dann geht dies nicht. -
Michael Wrase
Registriert seit: 20.03.2012
Kommentare: 4
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20. März 2012 - 16:24 Uhr
Sehr geehrter Herr Rosenstock,
ich kann ihren Ärger über meine späte Reaktion auf meinen hier diskutierten Artikel verstehen. Leider konnte ich nicht früher antworten, da ich mich gegenwärtig an der Grenze zu Syrien aufhalte, um mit syrischen Flüchtlingen zu sprechen.
Zu ihren Kritikpunkten: Ich habe die Berichte über die Fatwa des saudischen Muftis von arabischen Hochschullehrern in den USA, Ägypten und dem Libanon erhalten. Es handelt sich um Experten, mit denen ich über Jahre vertrauensvoll zusammenarbeite. Leider habe ich die von den Professoren übermittelten Unterlagen nicht mit in den Libanon genommen. Ich werde mich nach meiner Rückkehr nach Zypern am Wochenende noch einmal ausführlich mit den Unterlagen befassen und Sie dann gerne auch persönlich kontaktieren. Ich möchte Sie daher freundlichst bitten, sich bis zum Wochenende zu gedulden.
Aus dem teilweise noch tief verschneiten Libanon wünsche ich allen Diskussionsteilnehmern einen schönen Tag und grüsse Sie recht herzlich
Ihr
Michael Wrase -
Herbert Pommerenke
Registriert seit: 29.11.2010
Kommentare: 994
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20. März 2012 - 16:25 Uhr
Zuerst an die beiden Damen, Frau Müller-Hurst und Lisa Ali. Meine
Empfehlung: Reisen sie bitte schnell nach Saudi Arabien, in den Jemen,
nach Afghanistan, in den Iran und nicht zuletzt nach Indonesien.
Dort erscheint ihnen Allah, Mohamad in Personen massenhaft die ihnen
zeigen was sie als Frau wert sind!
Allen anderen die sich fleißig mit Wissen übertreffen das sie aus Artikeln
Büchern, Schriften, oder bei Wikipedia beziehen sei gesagt:
Wenn wir den Anfängen nicht wehren ist der christliche Okzident bedroht!
Der Islam ist nieeeee friedlich gewesen und wird auch nicht friedlich werden!
So zumidest gegen die, die anderen Glaubens sind.
Bestes Beispiel der arabische Frühling, das ist kein Frühling sondern
ein heranziehendes riesiges Unwetter! -
resi menke
Registriert seit: 12.03.2012
Kommentare: 46
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20. März 2012 - 16:34 Uhr
Sehr geehrter Herr Wrase,
Wie beurteilen Sie die Situation der verschiedenen Religionsgemeinschaften
in Syrien falls die sogenannte " Freie Syrische Armee " das derzeitige
Regime stürzen würde ??
Zustände wie z.B.in Saudi-Arabien ? -
Christoph Weichert
Registriert seit: 07.03.2012
Kommentare: 4
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20. März 2012 - 17:04 Uhr
Palästinensischer Mufti fordert Völkermord an Juden.
Siehe das original Video aus dem Fernsehen.
http://avpixlatde.wordpress.com/2012/01/17/palastinensischer-mufti-fordert-volkermord-an-juden/
Das korrespondiert mit der Fatwa zur Verstörung aller Kirchen.
Wir müssen verstehen: Die heutige Zeit erlebt die größte Christenverfolgung aller Zeiten! Noch nie sind so viele Christen um ihres Glaubens willen verfolgt worden wie heute. Die meisten werden verfolgt durch den Islam. Und kaum jemand erhebt die Stimme. Weitere Informationen überall im Internet unter google-Suche "Christenverfolgung". Wer mehr wissen will, lese z.B. nach bei Open Doors, einer überkonfessionellen Organisation, die sich für verfolgtre Christen einsetzt.
Siehe:
http://www.opendoors-de.org/verfolgung/wvi/ und
http://www.opendoors-de.org/verfolgung/erklaehrung_zahl/.
Ja, es gibt einen friedlichen Islam, aber es gibt auch den radikalen Islam. Darüber sollten wir mal nachdenken. -
Michael Wrase
Registriert seit: 20.03.2012
Kommentare: 4
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20. März 2012 - 17:11 Uhr
Liebe Frau Menke,
bitte verstehen Sie, dass ich nur kurz auf ihre Frage antworte, da der nächste Termin bereits wartet:
Die Mehrheit der syrischen Bevölkerung, unter ihnen natürlich viele Christen, aber auch Drusen und Kurden, hat sich der Revolution nicht angeschlossen, weil sie Angst vor "dem danach" hat. Das heisst nicht, dass sie Assad lieben. Ganz im Gegenteil. Aber es gibt keine Perspektiven und daher wird geschiegen, was Assad zu Gute kommt. Die Freie Syrische Armee ist eher ein loser Milizenverbund und wurde von Human Rights Watch heute heftig kritisiert. (Foltervorwürfe etc)
Ein Teil der Flüchtlinge, mit denen ich heute sprach, sagten mir heute, sie würden zurückgehen, wenn endlich Ruhe herrscht und Assad weiter regieren würde. Andere wollen seinen Sturz mit allen Mitteln und glauben, hoffen, dass Amerika eingreift. Die Christen hier im Libanon sind sehr besorgt; sie fürchten sich vor Assads Sturz, berichten von Menschenrechtsverletzungen durch die "FSA". Vor allem in der Region um Homs. Für Spekulationen über die Zeit nach Assad ist es noch zu früh. Ich denke, man sollte jetzt keine neue Schreckensvisionen entwerfen. Was in Syrien passiert, ist schrecklich genug. Es fällt mir schwer, optimistisch zu sein.
Herzliche Grüsse
Michael Wrase -
Paul Heier
Registriert seit: 02.08.2010
Kommentare: 1209
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20. März 2012 - 18:22 Uhr
Herr Meierhofer. Da Sie indirekt auf meinen Beitrag antworten, schreibe ich Ihnen.
Ich empfinde hohen menschlichen Respekt für einen Moslem, der Allah anbetet und ihn mit Lobpreisungen verehrt. Manches seiner Gebete werden auch von Gott erhört. Manche nicht... Wie wohl ist es sonst möglich, dass sich ein Moslem 34 pro Tag vor Allah niederwirft oder das nicht wenige Moslems den Koran komplett auswendig kennen? Das ist mit menschlicher Leistung kaum zu bewältigen.
"dann kann man das doch nicht mehr ernst nehmen." Müssen Sie auch nicht. Sie können das noch so oft versuchen zu leugnen und für sie ist es auch Stuss. Christen gehen mit Widerwillen relativ gelassen um. Ein Großmufti z.B kann diese Widerspenstigkeit nicht verstehen, da er der Meinung ist, Alles auf der Welt habe sich Allah zu unterwerfen.
Für uns Christen ist der Glaube an Gott Realität, was sich in unserem Leben zeigt. Ein Moslem wird mir dies bestätigen, dass in seinem Leben Allah wirkt. -
Kai Fischer
Registriert seit: 17.09.2009
Kommentare: 1186
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20. März 2012 - 18:38 Uhr
"...Respekt für einen Moslem, der Allah anbetet und ihn mit Lobpreisungen verehrt. Manches seiner Gebete werden auch von Gott erhört..."
Gott heißt im Englischen "God", im Französischen "Dieu" und im Arabischen "Allah".
In einer christlichen Bibel, die ins Arabische übersetzt ist, ist infolgedessen stets von "Allah" die Rede.
Daher ist der oben zitierte Satz von Herrn Heier ein "herrlicher" Blödsinn :-))) -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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20. März 2012 - 19:32 Uhr
Sie mögen Recht haben, Herr Heier, aber gesund finden muss man es nicht.
Die Absurditäten der Religionen kritiklos hinzunehmen hat vielleicht eine jahrtausende alte Tradition, aber so wie der Geist des Menschen sich weiterenwickelt hat, ist es doch albern, Geschichten, die vor 2000 Jahren geschrieben wurden, heute noch für bare Münze zu nehmen.
Vor 2000 Jahren brauchten die Menschen Erklärungen für damals Unerklärbares, da erfand man einen überirdischen Wirker. Heute haben wir Wissen, da braucht es keine Übersinnlichkeit mehr. Wenn nicht soviel Macht für den Klerus im Spiel wäre, wären die Religionen schon lange untergegangen.
Wer angesichts des verfügbaren Wissens immer noch an die absurden, paradoxen und jeder Logik widersprechenden Geschichten glaubt, hat das Denken zugunsten des Glaubens aufgegeben.
Sigmund Freud hatte nämlich doch recht. -
Oliver Rosenstock
Registriert seit: 01.11.2009
Kommentare: 1763
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20. März 2012 - 20:06 Uhr
Sehr geehrter Herr Wrase,
besten Dank für Ihre Nachricht. Ich wünsche Ihnen eine aufschlussreiche Reise und sehe Ihrer Nachricht mit Interesse entgegen.
Beste Grüße
Oliver Rosenstock -
Gregor Zimmermann
Registriert seit: 25.10.2011
Kommentare: 215
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20. März 2012 - 21:34 Uhr
Der Islam ist aber die toleranteste und friedlichste Religion.
@lisa ali
im grunde stimmt das schon, aber es gibt leider zu viele muslime die das anders sehen! -
Alexander Thieringer
Registriert seit: 20.03.2012
Kommentare: 6
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20. März 2012 - 22:48 Uhr
Egal wer sich gerade für jeweils eine Religion stark macht , ob so oder so, man sieht ja schon in der hier geführten Diskussion wohin das führt:
Friedlich geht es auf keinen Fall wirklich zu.
Und obwohl ich auch nichts vom Kommunismus wissen mag so hat doch einer der großen Führer dieser Weltanschauung behauptet:
Religion ist Opium für das Volk (Mao Zedong)!
Und daher könnte man davon ableiten das der eine oder andere Glaubensführer bei der Auswahl und Verbreitung seiner Doktrinen irgendwie
benebelt war. Das Volk welches diesem Glauben schenkt ebenso. -
Walter Haberer
Registriert seit: 22.07.2010
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20. März 2012 - 23:48 Uhr
@Isabella Scamfer
"Sie haben leider recht mit der Suende,"
Ach was, was sollen wir denn verbrochen haben, schon bevor wir geboren wurden? Bereits Säuglinge sollen angeblich "erlöst" werden. Das hat mit Liebe nichts zu tun, aber sehr wohl etwas mit Anmaßung, nicht dieses Gottes, der für die böswilligen Fantasien der Priesterkaste nichts kann, aber dieser Priester, die durch diese Schreckensszenarien, durch diese Angstmacherei, Macht über uns erlangen wollen als die, welche einzig das Handwerkzeug in der Hand hätten, um uns die "Erlösung" zu verschaffen.
Gott hat in dem riesigen Universum Wichtigeres zu tun als die Menschen auf dem winzigen Flecken Erde dahingehend zu überwachen, ob sie vom "Baum der Erkenntnis" essen. Wissen Wollen ist kein Verbrechen. Das glaubte zwar die katholische Kirche 2000 Jahre lang und verbrannte deshalb Wissenschaftler als "Ketzer", aber das ist Unsinn.
Ich habe nicht gesündigt, nur weil ich mich anders verhalten habe, als es einem Wesen frommt, das da angeblich stärker ist als ich. Die Gesetze macht schließlich nicht einer allein, die kommen durch Konsens, nicht durch Verordnung zustande. Und herablassende "Liebe" ist wohlfeil, ist keine Liebe. Ein Gott, der mit mir nicht auf Augenhöhe spricht, ist für mich verzichtbar. Irgendwie muss sich doch wohl unsere freiheitlich demokratische Werteordnung auch in den Religionen widerspiegeln, wenn wir sie denn ernst nehmen. Die Allgewalt eines Gottes, der sich uns nicht erklären muss, der nicht überzeugen muss, sondern einfach befehlen darf und von uns gedankenlosen Gehorsam fordert, passt zu dieser Werteordnung nicht.
Ich jedenfalls kann Ihnen in dieser fatalistischen Ergebenheit nicht folgen. -
Isabella Scamfer
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21. März 2012 - 01:37 Uhr
@ Hallo Herr Haberer,
Bitte lassen sie mich das mit der Suende etwas genauer erklaehren.
Gott hat durch Jesus (Johannes 1;3) die Welt erschaffen. Und alles war "sehr" gut (Genesis1:31).
Waeren die ersten Maenschen als Marionetten erschaffen worden, haetten sie auch keinen eigenen Willen besessen.
Sich fuer Gott oder gegen Gott zu entscheiden.
"Nun wollen WIR Menschen machen,ein Abbild von UNS,das uns aehnlich ist!"(Gen.1;26)
Gott (3einige) wollte von Anfang an eine Beziehung mit seiner Creation Mensch,das wollte Gott ! Und vor dem Fall war das auch moeglich.
Adam und Eva konnten Gott gegenueberstehen und mit ihm von Angesicht zu Angesicht sprechen.
Nach den Fall war dies nicht mehr moeglich,denn Gott ist heilig,Er ist perfekt! ohne Fehler, ohne Korruption,ohne Suende.
Um den Menschen zu zeigen wie hoch sein Standdard als Schoepfer und Lebensgeber ist, hat er den Menschen die 10 Gebote geben.
Dort erkennen die Menschen,wie gut Er ist und und wie schlecht die Menschen sind, dass sie keines seiner Gebote also seinen Standard, befolgen koennen. Und nur wer ALLE Gebote perfekt befolgt kann wird vor Gott als gerecht bestehen.
Nun das kann KEIN Mensch ! Niemand hat kann die Gebote perfekt befolgen. Somit sind auch alle suendig/schuldig.
Die Moral kommt von Gott - Er ist Absolut!
Kein Gott = Moral ist relativ
Relative Moral = jeder Mensch denkt er ist supreme !
Wer bestimmt also die Moral einer Gesellschaft ,wenn die Moral doch relativ ist ?????
Dann wurde Gott selbst ein Mensch.Er lebte ein suendefreies Leben,um fuer die Suende mit seinem Leben zu bezahlen,der Lohn der Suende ist der Tod (Roemer 6;23).
Gott hat einen Weg fuer die ganze Menschheit bereit gemacht - Jesus ! (Johannes 14;6)
Jeder der daran glaubt wird durch Jesus Blut,vor Gott als gerecht bestehen und auch wenn Mensch Gott jetzt zwar nicht sehen kann, so koennen die Glaeubigen durch Jesus im Gebet direkt vor Gott treten. Und stirbt ein Glaubiger wird die Seele direkt zu Gott kommen (...von meinem Koerper getrennt und beim Herrn zu Hause sein 2 Korinther 5;8),denn durch Jesus Blut wird ein Suender "perfekt" und nur wer "perfekt" ist kommt zu Gott in den Himmel !
Und da unterscheidet sich das Christentum von allen anderen Religionen der Welt - Gott selbst ,durch Jesus rettet !
Babies.Kleinkinder und geistig Behinderte sind bei Gott sicher geborgen:
http://www.amazon.de/Ewig-geborgen-John-F-MacArthur/dp/3866992149/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1332287184&sr=8-1
I hope this helps a little
LG -
Harald Meierhofer
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21. März 2012 - 08:20 Uhr
Geschwurbel, Frau Scamfer, nichts als anmassendes Geschwurbel.
Das erste, was dieser Gott nach der Geschichte gemacht hatte, war, ein völlig sinnloses Verbot auszusprechen.
Aber wenn Sie lieber glauben als denken, dann sei es so. -
theresia lang
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21. März 2012 - 08:28 Uhr
@Meierhofer::Sie sagen es !
Der Wanderprediger soll gesagt haben" selig die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich " -
Bernice Bacheberle
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21. März 2012 - 08:35 Uhr
Wer so leben will wie zu Mohameds Zeiten, der sollte kein Bankkonto, kein Haus aus Stein, kein Fahrzeug, keinen Fernseher, keinen PC und kein Telefon, schon erst recht kein Handy bekommen. Außerdem sollte man ihm das Reisen auch mit der Bahn und dem Flieger verbieten. Dann wird er irgendwann feststellen, wie armselig und einsam dieses Leben ist.
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Dirk Schumacher
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21. März 2012 - 09:37 Uhr
Sehr geehrter Herr Meierhofer,
"Sigmund Freud hatte nämlich doch recht."
Schade, dass Sie auf meinen Kommentar diesbezüglich "19. März 2012 - 18:43 Uhr) mit keiner Silbe eingehen. Stattdessen werfen Sie einfach diese trotzige Behauptung ein. Finden Sie das überzeugend? -
Dirk Schumacher
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21. März 2012 - 10:11 Uhr
Sehr geehrter Herr Haberer,
"Die Allgewalt eines Gottes, der sich uns nicht erklären muss, der nicht überzeugen muss, sondern einfach befehlen darf und von uns gedankenlosen Gehorsam fordert, passt zu dieser Werteordnung nicht."
Da gebe ich Ihnen recht. Das Christentum vertritt ein derartig verengtes Gottesbild auch gar nicht. "Gedankenloser Gehorsam", wie Sie schreiben, wird nicht gefordert. Betrachten Sie etwa den in den Evangelien thematisierten Konflikt zwischen Jesus und den Pharisäern. Jesus lehnt den gedankenlosen Gehorsam explizit ab, z.B Lk 14,5 oder Mk 2,27 "Der Sabbat ist für den Menschen da, nicht der Mensch für den Sabbat".
Folgerichtig fordern auch die christlichen Kirchen keinen gedankenlosen Gehorsam. Im Katechismus der katholischen Kirche wird ganz selbstverständlich die menschliche Freiheit betont: "Gott hat den Menschen als vernunftbegabtes Wesen erschaffen und ihm die Würde einer Person verliehen, die aus eigenem Antrieb handelt und über ihre Handlungen Herr ist." (KKK 1730) "Die Freiheit ist die in Verstand und Willen verwurzelte Fähigkeit, zu handeln oder nicht zu handeln, dieses oder jenes zu tun und so von sich aus bewußte Handlungen zu setzen. Durch den freien Willen kann jeder über sich selbst bestimmen." (KKK 1731)
Das passt doch eigentlich ganz gut zu unserer Werteordnung. -
Paul Heier
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21. März 2012 - 10:53 Uhr
Herr Fischer, wenn die Welt sich ausschließlich aus Büchern erklären ließe, dann wären wir ziemlich schlau. Oder?
Herr Meierhofer, SIE müssen es auch nicht gesund finden. Ich nehme Abstand, Ihnen eine bestimmte Lebensweise vorschreiben zu wollen. Ein Christ geht es sehr gut, wenn er jemanden hat, zu dem er zu jeder Tageszeit in jeder Lebenssituation kommen kann. Bei ihm ist es Jesus Christus.
Ein Moslem fühlt sich stark, wenn er sich bedingungslos Allah unterwirft; wenn sein Leben und seine Heimat sich nach ihm ausrichten. -
Walter Haberer
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22. März 2012 - 00:13 Uhr
@Paul Heier
"Herr Fischer, wenn die Welt sich ausschließlich aus Büchern erklären ließe, dann wären wir ziemlich schlau. Oder?"
Wenn Sie schon die Begrenztheit von Büchern erkannt haben, weshalb versuchen Sie dann fortwährend ebendies? Die Religiösen haben doch nichts anderes als ihre Bücher, deren Gehalt beim näheren Hinsehen so besonders nicht ist. Um den eher simplen Versen und recht einfältigen Geschichten Gewicht zu verleihen, behauptet man einfach, ein Gott habe das jeweilige Buch geschrieben. Und schon sind einfache Phrasen Weisheiten erster Güte.
Es ist doch nicht an den Atheisten, welche versuchen Unerklärliches zu erklären. Das ist doch eher Sache der Religiösen, die mit dem täglich zu erlebenden Wunder, dem Wunder des Lebens, dem täglichen Werden, Vergehen und wieder Werden in solcher Vielfalt, nicht zufrieden sind und deshalb allerlei andere, dafür aber völlig abstruse und die gelebte Welt verbiegende vermeintliche Wunder herbeireden. Da gibt es so viel Schönes, schöne Frauen allzumal, die Liebe zwischen Mann und Frau, die Freude über die Kinder. Was machen die Religiösen damit: Sie erfinden eine Moral, die genau diese Freude vermiest. Das werden Kleiderregeln erfunden, um das Schöne zu vermummen und zu verunstalten, bis es als das nicht mehr zu erkennen ist, was es vom Ursprung her einmal war. Mit der Natur können die Religiösen nichts anfangen. Sie müssen sie überwölben mit dem Himmel und dämonisieren mit der angeblichen Hölle. Und am Schluss ist die Angst so viel größer als die Freude über das Wunder des Lebens, dass wir dieses Lebens überdrüssig werden, dass wir singen müssen "ach wären wir da...", womit gemeint ist "im Himmel", also tot. Die großen Weltreligionen predigen die Todessehnsucht. Kein Wunder, dass von ihnen also die blutigsten Kriege ausgehen. -
Gregor Zimmermann
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22. März 2012 - 00:25 Uhr
denn durch Jesus Blut wird ein Suender "perfekt" und nur wer "perfekt" ist kommt zu Gott in den Himmel !
@isabella scamfer
dann sollte man mal schnell sehen, dass für die pädophilen pfaffen ne ganze menge jesus blut gereicht wird, um sie zu perfektionieren!
sie merken aber schon, was für perverses gedankengut sie hier zitieren... -
Walter Haberer
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22. März 2012 - 00:27 Uhr
@Paul Heier
"Glaube kann man nicht mit Wissenschaft erklären. Spätestens da wo er real wird, hört die Wissenschaft auf zu existieren."
Na schön, wenn Sie schon einräumen, dass sich Religionen wissenschaftlicher Verifizierung verweigern oder nicht unterziehen können, dann unterlassen Sie es doch, mit Ihren reinen Vermutungen über einen Gott und dessen angeblichem Willen die Welt regieren zu wollen. Aus reiner Vermutung entstehen die aberwitzigsten Konstrukte wie die idiotische Behandlung der Frauen in allen drei orientalischen Religionen, dem Judentum, dem Christentum und dem Islam. Entgegen aller Vernunft und sichtbarer Realität werden die dümmlichsten Vorstellungen über deren Geringwertigkeit und Unterlegenheit gegenüber dem Mann behauptet. Man weiß längst, dass der Mann der Frau nicht nur nicht überlegen ist, sondern in den wichtigen, den intellektuellen, Fähigkeiten weit unterlegen. Dennoch gibt es in allen 3 Weltreligionen die Dominanz des Mannes in den Kirchenämtern und in der Ausübung der Kulthandlungen. Das Christentum erlaubt sich den Blödsinn zu behaupten, der Mann sei von der Frau zur Erbsünde verführt worden, wodurch er für immer aus dem Paradies vertrieben worden sei. Aus diesem Märchen vor allem leiteten die Männergesellschaften immer wieder die Verfolgung von Frauen als das Übel schlechthin ab wie etwa in der bestialischen Hexenverfolgung, vorangetrieben von den christlichen Kirchen.
Sie dürfen natürlich glauben, aber eben ganz privat. Die Gesetze aber sollten sie die machen lassen, die ihre Behauptungen beweisen können und wollen. -
Roman Weingardt
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22. März 2012 - 00:35 Uhr
Mensch Leute,
jetzt lasst doch mal Gott aus dem Spiel. Gott ist Gott und überlässt das irdische "dasein" den Menschen. Was diese daraus machen, sogar im Namen von Gott, sei mal dahingestellt. Gott hat´s auch nicht einfach! Einstein war zwar kein Gott, aber er hat´s auf den Punkt gebracht:
„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
Ich glaube an Gott, aber auch an die menschliche Dummheit! -
Walter Haberer
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22. März 2012 - 00:40 Uhr
@Isabella Scamfer
"Und vor dem Fall war das auch moeglich"
Aber was war denn dieser "Fall"? Es war doch der wohl erfolgreiche Versuch, nicht mehr dumm und unmündig zu sein in tumber Abhängig von eines Gottes Gebot, so sinnlos das auch sein mochte. Gott reagierte nach der Bibel darauf wie ein Tyrann.
Die Liebe Gottes beschwören doch immer nur die, welche sich ihrer selbst nicht sicher sind, die, welche ihre Gaben aus Minderwertigkeitsgefühl oder vielleicht auch aus Bequemlichkeit nicht nutzen wollen und dafür sich lieber auf einen allmächtigen Lenker verlassen. Andererseits sind sie mit dem, was sie haben, ein Leben von ca. 80 Jahren, nicht zufrieden. Sie wollen mehr, sie wollen alles, alles im wahrsten Sinne des Wortes. Die Endlichkeit des Raumes lässt den Kreislauf von Leben und Sterben verständlich und sinnvoll erscheinen. Aber die Religiösen wollen das Leben endlos perpetuieren. Das ist aber wegen der Begrenztheit des Raumes gar nicht möglich. Wenn nur eine einzige Generation dauernd lebte, dann bedeutete das für die Deutschen, dass 160 Millionen auf dem gleichen Raum leben müssten, den jetzt 80 Millionen beanspruchen. Wir brauchen gar nicht erst nachzurechnen, was herauskommt, wenn wir 2000 Jahre Christentum hochrechnen.
Das Wunder ist nicht Gott, das Wunder ist der Kreislauf des Lebens, das aber den Religiösen zu wenig ist. -
Paul Heier
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22. März 2012 - 09:30 Uhr
Herr Haberer: "Wenn Sie schon die Begrenztheit von Büchern erkannt haben, weshalb versuchen Sie dann fortwährend ebendies?" Sie werden mir sicherlich zustimmen, dass der Inhalt und die Glaubwürdigkeit eines Buches sich dadurch erhöhen und bestätigen lässt, wenn die Aussage eines Buches und das Handeln (die Erfahrung) eines Menschen übereinstimmen?! Die Bibel und der Koran sind solche Bücher.
Ein Religiöser, ist ein Mensch, der durch Werke und Lohnversprechen zu Gott kommen will. So wie es bei einem Moslem ist. Ganz nach dem Motto: Ich tue und erhoffe mir etwas, damit Gott mir gnädig ist, z.B Gutes tun oder Almosen geben oder eben Ungläubige ermorden. Ein Christ denkt anders: Er lässt sich von Gott beschenken und tut etwas aus Dankbarkeit, z.B einem Menschen Gutes tun. Nehmen Sie daher Abstand, mich mit einem Moslem in eine Schublade zu legen! Meine Verantwortung und Recht ist es als Christ, für meinen Glauben einzustehen. Sowie einem Moslem mit Liebe zu begegnen. Und das tue ich mit einem reinen Gewissen.
Ich denke, Sie können daher selber Ihre Verantwortung erkennen.
"Sie dürfen natürlich glauben, aber eben ganz privat." Da sind wir dann beim Thema Diktatur und totale Religionen. Ich bin daher froh, dass z.B die DDR abeschafft ist. Bei solchen und ähnlichen Kommentaren zum Thema "Religion soll privat sein" glaube ich mittlerweile, dass Sie und Ihre Atheistenfreunde sich die Scharia wörtlich herbeisehnen und erkennen gar nicht, welcher Lüge sie aufsitzen. Denn das haben wir dann. Totale Unterwerfung. Ein Vorschlag: Lassen Sie uns unsere Freiheit und gehen Sie z. B nach Saudi-Arabien. -
Dirk Schumacher
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22. März 2012 - 13:17 Uhr
Sehr geehrter Herr Haberer,
Sie sind mit Ihrer Religionskritik sehr pauschal, wenn Sie stets "Die Religiösen" schreiben. Zumindest was das Christentum angeht, liegen Sie mit Ihrer Kritik daneben, weil Sie Sachverhalte unterstellen, die ganz einfach nicht zutreffen.
1) Bereits in einem früheren Kommentar haben wir den "gedankenlosen Gehorsam" Gott gegenüber diskutiert, der im Christentum schlicht nicht verlangt wird. Im Gegenteil, die individuelle Freiheit wird explizit betont.
2) Sie schreiben: "Die Religiösen haben doch nichts anderes als ihre Bücher, deren Gehalt beim näheren Hinsehen so besonders nicht ist. Um den eher simplen Versen und recht einfältigen Geschichten Gewicht zu verleihen, behauptet man einfach, ein Gott habe das jeweilige Buch geschrieben." Das ist falsch. Weder die Katholiken noch die Protestanten behaupten, dass Gott die Bibel geschrieben hat. Aus welcher Quelle stammt Ihre Annahme?
3) Sie schreiben: "Die großen Weltreligionen predigen die Todessehnsucht." Wo bitte tut das Christentum das? Vor allem heutzutage? Können Sie eine Quelle angeben? Für die katholische Kirche hat das 2. Vatikanische Konzil im Gegenteil sogar eine Konstitution "über die Kirche in der Welt von heute" (Gaudium et Spes) formuliert. Von Todessehnsucht keine Spur.
4) Sie schreiben: "Kein Wunder, dass von ihnen also die blutigsten Kriege ausgehen." Welche Kriege haben Sie da im Sinn? Können Sie einen Zusammenhang belegen, dass ein Krieg umso blutiger ist, je mehr er religiös motiviert ist?
5) Sie schreiben: "Entgegen aller Vernunft und sichtbarer Realität werden die dümmlichsten Vorstellungen über deren [der Frau] Geringwertigkeit und Unterlegenheit gegenüber dem Mann behauptet." Das stimmt einfach nicht. Der Katechismus der katholischen Kirche betont die Gleichheit von Mann und Frau. (KKK 369)
6) Sie schreiben: "Das Christentum erlaubt sich den Blödsinn zu behaupten, der Mann sei von der Frau zur Erbsünde verführt worden, wodurch er für immer aus dem Paradies vertrieben worden sei." Auch hier sind Sie nicht auf dem Laufenden. Im Katechismus ist von der Ursünde die Rede, "die unsere Stammeltern freiwillig begangen haben." (KKK 390) Mehr nicht. Keine Schuldaufteilung zwischen Mann und Frau.
7) Sie schreiben: "Aber die Religiösen wollen das Leben endlos perpetuieren. Das ist aber wegen der Begrenztheit des Raumes gar nicht möglich." Sie widersprechen sich hier. Zuvor haben Sie noch geschrieben, dass die großen Weltreligionen Todesssehnsucht predigen. Was gilt denn nun? Woher nehmen Sie überhaupt die Erkenntnis, dass religiöse Menschen mit ihrer Lebensspanne nicht zufrieden seien? -
Harald Meierhofer
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22. März 2012 - 13:27 Uhr
Herr Schuhmacher, ich wusste gar nicht, dass sich die kath. Kirche inzwischen vom Alten Testament distanziert hat. (Ihr Punkt 6).
Oder ist das wieder so ein Taschenspielertrick der Kirche, die biblischen Texte nach Gutdünken zu "interpretieren", damit das unsäglich Alberne und Widersinnige dieser Texte relativiert wird, und sie weiter ihre irdische Machtposition behaupten kann? -
Dirk Schumacher
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22. März 2012 - 13:58 Uhr
Sehr geehrter Herr Meierhofer,
die katholische Kirche hat sich keinesfalls vom Alten Testament distanziert, sehr wohl hat sie sich aber von der Vorstellung distanziert, die Schriften der Bibel seien wörtlich zu nehmen. So fordert das 2. Vatikanische Konzil explizit, die Texte unter Berücksichtigung ihres literarischen, historischen und kulturellen Kontextes zu interpretieren, um die Aussageabsicht zu ermitteln. Wörtlich heißt es: "Will man richtig verstehen, was der heilige Verfasser in seiner Schrift aussagen wollte, so muß man schließlich genau auf die vorgegebenen umweltbedingten Denk-, Sprach- und Erzählformen achten, die zur Zeit des Verfassers herrschten, wie auf die Formen, die damals im menschlichen Alltagsverkehr üblich waren." (Dei Verbum, 12)
Das ist doch eine vernünftige Herangehensweise an die Texte und müsste von Ihnen eigentlich begrüßt werden. Stattdessen unterstellen Sie hier ganz primitiv einen Taschenspielertrick, den die Kirche angeblich nur einsetzt, um ihre irdische Machtposition zu behaupten. -
Isabella Scamfer
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22. März 2012 - 15:25 Uhr
@ Hallo Herr Zimmermann,
"sie merken aber schon, was für perverses gedankengut sie hier zitieren..."
Herr Zimmermann sie haben recht ! Der Preis fuer die Suende ist grausam - den Tod!
lassen sie es mich bitte folgend erklaehren.
In einem Gerichtssaal, steht ein Mann der wegen Raub (du sollst nicht stehlen) und Mord (schon Hass bedeutet Mord fuer Gott) fuer schuldig befunden wurde. Auch wenn der Angeklagte reuemaessig in Traenen und tiefe Reue ueber seine eingestandenen Taten faellt,wird dies der Richter sehr wohl zur Kenntniss nehmen - aber aufgrund seiner Reue kann er den Angeklagten trotzdem nicht frei sprechen - der Angeklagte muss fuer seine Taten bezahlen - ansonsten waere der Richter nicht gerecht oder ?
8 Doch Gott ein Menschenleben abzukaufen ist unmöglich! Auch sein eigenes Leben kann niemand auslösen:
9 Der Kaufpreis für ein Menschenleben ist zu hoch; was man auch bietet, es ist niemals genug.Psalm 49
Menschen vergleichen sich mit Menschen. Keiner denkt von sich selbst wirklich dass er schlecht ist. Wir neigen dazu uns gegenseitung zu vergleichen "Ich bin nicht so uebel wie dieser .......hier" und schon fuehlt man sich "gut" oder?
Aber in Gottes Sicht ist KEIN Mensch "gut" und ALLE Menschen ohne Ausnahme sind "schlecht".
Und trotzdem liebt Gott die Menschen - Er hasst die Suende - aber den Menschen liebt er so sehr, dass Er selbst als Richter ( Epheser1;21-22) ,auf die Erde kam,33 Jahre ein suendenfreien Leben fuehrte selbst zum Angeklagten ( 2 korinther 5;21) wurde - um ein und fuer alle Mal (Hebraer7;26-27) den geforderten Preis/Strafe zu bezahlen !
Not guilty - nicht schuldig - sind die Worte die Menschen hoeren werden die Jesus nicht nur glauben ,sondern von ganzem Herzen vertrauen !
Also wenn das nicht die BESTE Nachricht ist - was dann ?
LG -
Harald Meierhofer
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22. März 2012 - 15:40 Uhr
Herr Schumacher, wenn die Kirche also feststellt, dass die texte, auf die sich stützt, heute in der Form nicht mehr gültig sind, dann hat diese Kirche doch überhaupt keine Daseinsberechtigung mehr.
In der Bibel steht, dass Gott die Welt in 6 Tagen geschaffen hat. Deshalb betrachtet die Kirche diesen Gott als ihren Gott, als den Weltenschöpfer. Nun behauptet die Kirche, dass das natürlich nicht stimmt, sondern dass es anders war. Wie, hängt vom Zeitgeist und vom aktuellen Wissensstand ab. Wo verortet diese Kirche denn dann noch ihren Gott? Tatsächlich hat die katholische Kirche ihren Gott doch bereits aufgegeben, sie hat es nur noch nicht zugegeben. -
Isabella Scamfer
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22. März 2012 - 15:47 Uhr
@ Dirk Schuhmacher,
Apostel Paulus and die Korinther;
"Menschen,die sich auf ihre natuerliche Faehigkeiten verlassen,lehnen ab, was der Geist Gottes enthuellt.
Es kommt Ihnen unsinnig vor.
Sie koennen nichts damit anfangen,weil es nur mit Hilfe des Geistes beurteilt werden kann.
Wer dagegen den Geist hat,kann ueber alles urteilen,aber nicht von jemand beurteilt werden,der den Geist nicht hat"!
NICHT die katholische Kirche kann die Bibel exclusive "verstehen" !
Nur wer die 3.Person des 3 einigen Gottes,den Heiligen Geist, in sich traegt kann die Offenbahrungen/Schriften verstehen !
Schliesslich wurden diese Schriften ja auch vom Heiligen Geist ( 2 Timotheus 3:14-17) an die Propheten und Apostel eingegeben !!!!!!
http://www.bibelsagt.de/heiliger-geist.html
Der Heiliger Geist ist der "Vikar" Christus !!!!!!!!!!!!
http://www.gty.org/resources/sermons/90-415/the-modern-blasphemy-of-the-holy-spirit
Bitte lesen sie nach !
LG -
Isabella Scamfer
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22. März 2012 - 16:00 Uhr
@ Harald Meierhofer,
High 5 on this one ;-) -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
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22. März 2012 - 16:12 Uhr
Frau Scamfer, wer den Stuss von einer Dreieinigkeit glaubt, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen. Das ist [ed.] erfunden, um die Abspaltung vom Judentum irgendwie herbeiführen zu können. Also durfte Jesus nicht ein Prophet sein, sondern musste göttlich sein. Aber da ist ja noch die verflixte Sache mit dem Monotheismus... Da haben sich die frühen Christen [ed.] abgequält, bis sie den Bogen raus hatten. Und damit es niemand merkt, haben sie den hl. Geist als drittes Glied hinzuerfunden. Ohne den kann man es nicht angeblich nicht verstehen.
Ziemlich clever gemacht, bedenkt man die Ahnungslosigkeit und die Obrigkeitshörigkeit der Bevölkerung vor 2000 Jahren.
Würde so etwas heute jemand versuchen, gäbe es ruck-zuck 100 YouTube-Videos, in denen über den Quatsch hergezogen würde, und der Erfinder könnte sich nirgends mehr blicken lassen, ohne verspottet zu werden. Zu Recht. -
Isabella Scamfer
Registriert seit: 16.09.2009
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22. März 2012 - 16:30 Uhr
@ Harald Meierhofer,
sad face over here :(
Genesis 1;2 ....und ueber den Fluten schwebte Gottes Geist.
1;26 "nun wollen WIR........
Johnnes 1;1 -14
1Am Anfang war das Wort.
Das Wort war bei Gott,
und in ALLEM war es Gott gleich.
2Von Anfang an war es bei Gott.
3ALLES wurde durch das Wort geschaffen,
und ohne das Wort ist nichts entstanden.
..........ist ER, der das Wort ist.
9Er,das Wort war schon immer in der Welt,
10die Welt ist durch ihn geschaffen worden
und doch erkannte sie ihn nicht.
Jetzt kommts :
11Er kam in seine eigene Schoepfung,
doch seine Geschoepfe,die Menschen,
wiesen ihn ab.
12Aber allen,die ihn aufnahmen
und ihm GLAUBEN schenkten,
VERLIEH er das Recht,
Kinder Gottes zu werden. ( also nicht die Kindstaufe macht einen
Menschen zum Kind Gottes ! - der
Glaube ist es )
14Er, wurde ein Mensch,
ein wirklicher Mensch von Fleisch und Blut.
Er lebte unter uns.......
Also wer ist das Wort ( Logos) ?
Genau - es ist Jesus !!!!!
Jesus Christus hat die Welt erschaffen !!!!
Von Anfang an war es der 3 Einige Gott !
LG -
Harald Meierhofer
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22. März 2012 - 16:42 Uhr
Frau Scamfer, kein Grund für ein sad face.
Johannes... Johannes... war da nicht was?
Ach ja. Neues Testament. Bestätigt meine Meinung. Gemacht, um die Göttlichkeit Jesu trotzt Monotheismus zu begründen. -
Lothar Herzog
Registriert seit: 04.02.2012
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22. März 2012 - 16:45 Uhr
Zum Beginn der Diskussion ging es darum, daß irgendein Irrer
aus SA einen Erlass veröffentlicht hat.
Es ging darum, daß entweder keine Kirchen mehr gebaut werden
dürfen oder bestehenden abgerissen werden.
Und ich fordere. In SA muss Religionsfreiheit herrschen Es müssen
auch Kirch gebaut werden dürfen. Dafür muss sich die EU einsetzen.
Sie setzt sichauch dafür ein, daß bei uns Moscheen gebaut werden
dürfen. Amen. -
Isabella Scamfer
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22. März 2012 - 16:47 Uhr
@ H.Meierhofer,
Jesus erwiderte: "Amen,ich versichere euch: Ich bin - bevor Abraham ueberhaupt geboren wurde".
:)
LG -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
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22. März 2012 - 16:49 Uhr
Frau Scamfer, das NT taugt aber nicht als Beleg dafür, dass das NT nicht "gebaut" wurde.
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Isabella Scamfer
Registriert seit: 16.09.2009
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22. März 2012 - 17:01 Uhr
@ H. Meierhofer :)
wenn ich das naechste Mal in die Heimat komme, dann treffen wir uns mal zum Nachlesen im AT :) !
LG -
Isabella Scamfer
Registriert seit: 16.09.2009
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22. März 2012 - 17:14 Uhr
Um zum Schluss zum eigentlichen Thema zurueckzukehren,
desshalb werden Kirchen in streng isalmischen Laendern nicht geduldet ,
weil die Bibel ueber Jesus Christus klar dargelegt , wer ER ist und warum Er kam und dass Er Gottes Sohn ist ,dass Er Gott ist !
und dies ist nach islamischem Glauben blasphemy - Gotteslaesterung ! -
Dirk Schumacher
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22. März 2012 - 19:14 Uhr
Sehr geehrter Herr Meierhofer,
Sie schreiben: "...wenn die Kirche also feststellt, dass die texte, auf die sich stützt, heute in der Form nicht mehr gültig sind, dann hat diese Kirche doch überhaupt keine Daseinsberechtigung mehr. In der Bibel steht, dass Gott die Welt in 6 Tagen geschaffen hat."
Gegenfrage: Wenn die USA feststellen, das der Text, auf den sie sich stützen (die Unabhängigkeitserklärung), heute in der Form nicht mehr gültig ist (z.B. die Anklagen gegen die britische Krone), haben die USA ihrer Meinung nach dann auch keine Daseinsberechtigung mehr?
Wenn die Kirche sich ausschließlich auf die Schöpfungserzählung stützen würde und wenn sie den biblischen Wortlaut der Schöpfungserzählung für die einzige und reine Wahrheit hielte, hätten Sie recht. In dem Fall hätte die Kirche wohl keine Daseinsberechtigung mehr, wenn sie feststellt, dass das so nicht stimmt.
Beide "Wenns" treffen aber nicht zu. Erstens hat die Kirche bzw. das Christentum eine viel breitere Basis als ausschließlich die ersten Genesis-Kapitel. Zweitens habe ich Ihnen bereits mit eindeutigen Belegen aufgezeigt, dass die Kirche die Bibel nicht im wörtlichen Sinne als Wahrheit betrachtet, sondern vielmehr die Interpretation der Texte im historischen und kulturellen Kontext fordert.
Die katholische Kirche ist bei weitem nicht so auf die Bibel fixiert, wie Sie es ihr offenbar unterstellen - insbesondere in Sachen Schöpfung. Bedenken Sie, dass der Begründer der Urknalltheorie (Georges Lemaître) ein katholischer Priester war und dass er damit in keinerlei Konflikt mit der Kirche kam. Im Gegenteil, die Theorie wurde anerkannt und er zum Präsident der päpstlichen Akademie der Wissenschaften ernannt. -
Harald Meierhofer
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22. März 2012 - 22:09 Uhr
Herr Schumacher, das war nur *ein* Beispiel für die Beliebigkeit, mit der die kath. Kirche mit dem Grund ihres Daseins umgeht.
Die kath. Kirche hat schlechterdings den Grund für ihren Glauben verloren.
Wozu braucht es noch einen Gott, wenn er nicht der Schöpfer ist? Was soll dann dieses Konstrukt?
Wenn er *nicht* der Schöpfer ist, wie kann er sich dann anmaßen, sich über die Menschen zu stellen?
Und überhaupt, der Mensch ist statistisch gesehen im universellen Zusammenhang überhaupt nicht vorhanden. Milliarden Sterne, je mit zig Planeten, alleine in unserer Galaxie. Und es gibt Milliarden Galaxien...
Wie kann der Mensch so vermessen sein und glauben, dass es ein höheres Wesen gibt, dass sich ausgerechnet um *ihn* kümmert?
Für einen Gott im katholischen Sinne ist einfach kein Platz mehr übrig, und andere Götter sind erst recht sinn-, nutz- und wertlos. -
Moritz Rau
Registriert seit: 26.07.2011
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23. März 2012 - 08:52 Uhr
Die hier geführte Religionsdebatte zeigt doch die Ursache für das Dilemma auf. Einige meinen, Sie hätten die allumfassende Wahrheit und alle anderen müssten das akzeptieren und übernehmen. Und im Extremfall wird dieser, hier friedlich geführte Diskurs, dann mit Gewalt durchgeführt.
Warum kann man nicht jeder nach seiner Facon glücklich werden ? -
Paul Heier
Registriert seit: 02.08.2010
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23. März 2012 - 09:05 Uhr
Das müssen Sie die Vertreter einer totalen Religion fragen! Islam bedeutet tatsächlich Frieden. Aber für einen Moslem ist erst dann Frieden, wenn jeder Mensch oder ein Bewohner eines Staates die Scharia als einziges Rechtssystem und somit den Islam anerkennt.
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Moritz Rau
Registriert seit: 26.07.2011
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23. März 2012 - 09:11 Uhr
Herr Heier,
Mit Ihrer Aussage beweisen Sie meine These. Sie behaupten, dass jeder Moslem die Scharia befürwortet. Das kann ich mir nicht vorstellen. Die Scharia wird den Menschen in deen betroffenen Ländern aufgedrückt.
Anstelle von Mitleid für die Leidtragenden verurteilen Sie pauschal.
Das war schon immer die Quelle von Hass. Getroffen hat es in erster Linie Unschuldige. -
Paul Heier
Registriert seit: 02.08.2010
Kommentare: 1209
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23. März 2012 - 15:19 Uhr
Danke Herr Rau für Ihren Hinweis. Ich habe mich unzureichend ausgedrückt:
Ein radikaler Moslem (männliche Form) gibt nicht auf, bis jeder Mensch sich zum Islam bekennt-notfalls mit Gewalt. Er ist an sich eine totale Religion, da er die bedingungslose Unterwerfung unter Allah fordert. -
Harald Meierhofer
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23. März 2012 - 16:45 Uhr
Herr Heier, und andere Religionen fordern sie nicht, die völlig Unterwerfung? Was ist mit dem katholischen Gott? Der ist doch um keinen Deut besser als der islamische, nur ist die kath. Kirche ein paar hundert Jährchen älter als der Islam, und hat sich schon weiter überlebt als der Islam.
Irgendwann lassen sich die Menschen eben nicht mehr für dumm verkaufen. Bei den christlichen Kirchen ist es jetzt schon so weit, und beim Islam kommt das auch noch. Irgendwann kann man seine Kritiker nicht mehr alle umbringen... -
Dirk Schumacher
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23. März 2012 - 16:51 Uhr
Sehr geehrter Herr Meierhofer,
"..., das war nur *ein* Beispiel für die Beliebigkeit, mit der die kath. Kirche mit dem Grund ihres Daseins umgeht."
Wie soll die Kirche es also machen? Wenn sie sich auf eine bestimmte Version (z.B. Gen 1) festlegt und diese als unhinterfrage Wahrheit bezeichnet, lehnen Sie das ab, weil der Absolutheitsanspruch Ihnen nicht passt. Wenn die Kirche andererseits ihr Schöpfungsverständnis hinterfragt und den aktuellen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen anpasst (z.B. Urknalltheorie), lehnen Sie das auch ab, weil Sie darin Beliebigkeit sehen. Wenn Sie der Kirche (oder irgendwem sonst) nicht zubilligen wollen, eine Ansicht entweder beizubehalten oder sie zu ändern, macht das natürlich keinen Sinn.
"Die kath. Kirche hat schlechterdings den Grund für ihren Glauben verloren. Wozu braucht es noch einen Gott, wenn er nicht der Schöpfer ist? Was soll dann dieses Konstrukt?"
Da irren Sie sich. Die Kirche lehnt lediglich das wörtliche Verständnis von Genesis 1, also die Schöpfung in 6 Tagen, ab. Das heißt nicht, dass Gott nicht mehr als Schöpfer der Welt angesehen wird, nur eben nicht nach dem Wortlaut von Genesis 1.
"Für einen Gott im katholischen Sinne ist einfach kein Platz mehr übrig, und andere Götter sind erst recht sinn-, nutz- und wertlos."
Tja, ein Großteil der Menschheit ist anderer Ansicht. Was meinen Sie eigentlich mit "erst recht"? -
Roman Weingardt
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23. März 2012 - 17:01 Uhr
Hier wir ja noch immer eifrig weiter diskutiert.......
Also mal Klartext:
Wen interessiert es was ein alter Zausel (hier Scheich Abdulasis bin Abdullah) von sich gibt??
Richtig: Niemand!
Wen interessiert es wen ein weiterer alter Zausel (Papst Benedikt XVI, besser bekannt als Ratzinger) über Empfängnisverhütung und Zölibat schwafelt?
Richtig: auch Niemand!!!
Am allerwenigsten interessiert dieses Gebrabbel der beiden: Gott.
Gott lebt ewig, Scheich Abdulasis bin Abdullah und Ratzi nicht mehr lange!(Natürlicher Verlauf eines Menschenlebens) Und das ist gut so! -
Dirk Schumacher
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23. März 2012 - 17:08 Uhr
Sehr geehrter Herr Meierhofer,
"..., und andere Religionen fordern sie nicht, die völlig Unterwerfung? Was ist mit dem katholischen Gott? Der ist doch um keinen Deut besser als der islamische,..."
Nein, die katholische Kirche fordert nicht die völlige Unterwerfung. Wie kommen Sie auf diesen Unsinn? Ganz im Gegenteil, die katholische Kirche fordert Religionsfreiheit für jedermann. In der Konzilskonstitution Dignitatis humanae heißt es unter Nr. 2 wörtlich:
"Das Vatikanische Konzil erklärt, daß die menschliche Person das Recht auf religiöse Freiheit hat. Diese Freiheit besteht darin, daß alle Menschen frei sein müssen von jedem Zwang sowohl von seiten Einzelner wie gesellschaftlicher Gruppen, wie jeglicher menschlichen Gewalt, so daß in religiösen Dingen niemand gezwungen wird, gegen sein Gewissen zu handeln, noch daran gehindert wird, privat und öffentlich, als einzelner oder in Verbindung mit anderen - innerhalb der gebührenden Grenzen - nach seinem Gewissen zu handeln."
Das sind Fakten, die Sie nicht leugnen können. -
theresia lang
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23. März 2012 - 17:17 Uhr
Wen interessiert das Gezausel von Frau Scamfer ?
Richtig : Niemand !
LG -
Harald Meierhofer
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23. März 2012 - 17:33 Uhr
Was schöpfte er denn noch, der Herrgott, wenn die Kirche an den Urknall glaubt?
Wieviel Wissen darf die Kirche sich erlauben, bevor sie ihren Gott verliert?
Hat der katholische Gott den Urknall ausgelöst? Wenn ja, dann befindet er sich ausserhalb unseres Universums und kann nicht mit den Menschen interagieren, in keiner Form. Tut er das (was ja wohl nicht bezweifelt wird, nachdem er eine Frau geschwängert hat), befindet er sich innerhalb unseres Universums und wurde bestenfalls *mit diesem zusammen* geschaffen, dann ist er aber kein Schöpfer.
Wo Sie, Herr Schumacher, bei zu erkennen glauben, dass die Kirche es mir so oder so nicht recht machen kann, herrscht bei mir dagegen Schadsenfreude vor, weil sich die Kirche in eine semantische Falle begeben hat. Dogmatismus wird nicht mehr akzeptiert, also "öffnet* sich die Kirche Wissen und Verstand, dann funktioniert aber aber das ganze Konstrukt nicht mehr.
Ich amüsiere mich einfach darüber, wie die katholische Kirche sich lächerlich macht mit ihren semantischen Taschenspielertricks.
Der katholischen Kirche ist ihr Gott abhanden gekommen, und sie hat es noch nicht einmal bemerkt. -
Harald Meierhofer
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23. März 2012 - 17:35 Uhr
Herr Schumacher, "Das sind Fakten, die Sie nicht leugnen können."
Das sind keine Fakten, das sind Worte.
*Das* sind Fakten: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,823317,00.html -
Isabella Scamfer
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23. März 2012 - 17:56 Uhr
@ Herr Heier, @ Meierhofer :)
sorry konnte nicht widerstehen ;)
1Genesiss: das hebrew Wort fuer Tag, Yom bedeutet IMMER einen 24 Std. Tag!
Morgen und Abend, morgen und Abend.......
Yom (hebrew) wird in der Bibel 2287 mal in 1931 Versen gebraucht.
410 mal wir die Zahl und Tag benannt - Nr.+ Tag + 1.Tag, am 3.Tag usw.
Gefaehrliche Theorie Genessis nicht literal zu nehmen,wenn also schon der Anfang der Bibel angeblich nicht woertlich zu nehmen ist, welche Stellen in der Bibel sind dann woertlich zu nehmen ?
http://www.answersingenesis.org/
Dr. Ken Ham ( Australien),Dr.Jason Lisle (USA),Dr. Werner Gitt (Germany) http://en.wikipedia.org/wiki/Werner_Gitt
Dr. John Whitcomb (Princeton University Graduate !!! )
Film: God of Wonders
Documentary mit namhaften US Wissenschaftlern aus verschiedenen Bereichen
http://www.youtube.com/watch?v=_mhu4Q3voMc&feature=related
LG -
Roman Weingardt
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23. März 2012 - 18:08 Uhr
"Ich habe noch nie einen Pessimisten nützliche Arbeit für die Welt tun sehen."
Angelo Guiseppe Roncalli
(Johannes XXIII)
Der beste Papst, den die Welt je hatte! -
Gelöschter Nutzer #804452
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23. März 2012 - 19:08 Uhr
weshalb denken die hier diskutierenden Atheisten eigentlich der Mensch kann mit seinem "Verstand" alles erklären und beherschen?
Daß dem nicht so ist zeigte jüngst eindrucksvoll Fukushima. -
Dirk Schumacher
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23. März 2012 - 19:28 Uhr
Sehr geehrter Herr Meierhofer,
"Hat der katholische Gott den Urknall ausgelöst? Wenn ja, dann befindet er sich ausserhalb unseres Universums und kann nicht mit den Menschen interagieren, in keiner Form." Woher wollen Sie wissen, dass keinerlei Interaktion möglich wäre? Kennen Sie die Gleichungen, die den Übergang von vor dem Urknall bis nach dem Urknall beschreiben? Oder ist das einfach nur ein Glaubenssatz von Ihnen?
Damit Sie mich richtig verstehen: Ich habe nicht die Absicht, hier irgendeinen Gottesbeweis zu führen. Das überlasse ich gerne anderen Teilnehmern hier im Forum. Aber dass jeder kosmologische Ansatz, ganz gleich, ob philosophisch, theologisch oder naturwissenschaftlich, Hypothesen zur Basis hat und letztlich in eine Glaubensfrage mündet, werden Sie doch nicht bestreiten. Die Kirche hat eben die Hypothese Gott. Welche Hypothese haben Sie?
"..., herrscht bei mir dagegen Schadsenfreude vor, weil sich die Kirche in eine semantische Falle begeben hat. Dogmatismus wird nicht mehr akzeptiert, also "öffnet* sich die Kirche Wissen und Verstand, dann funktioniert aber aber das ganze Konstrukt nicht mehr." Tja, wenn Sie das für eine Falle halten, bitte sehr. Aber sehen Sie sich um in der Welt. Das "Konstrukt", wie Sie es nennen, funktioniert offensichtlich ganz prima.
"Ich amüsiere mich einfach darüber, wie die katholische Kirche sich lächerlich macht mit ihren semantischen Taschenspielertricks." Stimmt, wenn die Kirche mit der Zeit geht und sich "Wissen und Verstand öffnet", wie Sie schreiben, dann ist das natürlich lächerlich und ein Taschenspielertrick. Da Sie das nun zum zweiten Mal schreiben, muss es wohl stimmen.
"Der katholischen Kirche ist ihr Gott abhanden gekommen, und sie hat es noch nicht einmal bemerkt." Aber zum Glück gibt es den klugen Herrn Meierhofer, der der bockbeinigen Kirche endlich mal die Augen öffnet. -
Harald Meierhofer
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23. März 2012 - 20:19 Uhr
Herr Huber, was in Fukushima passiert ist, ist perfekt mit den Erkenntnissen der Physik erklärbar. Das unter den gegebenen Umständen genau das passieren wird, was passierte, wurde übrigens schon lange vorher berechnet.
Es hat eher etwas mit falschem Gottvertrauen zu tun, wenn jemand denkt, so etwas könne nicht passieren. -
Paul Heier
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23. März 2012 - 21:46 Uhr
Herr Meierhofer, überall da, wo psychische UND physische Gewalt ausgeübt wird, um den Glauben aufzuzwängen, ist Gott nicht verantwortlich! So gibt es auch im Islam radikale (Salafisten: Die Urform des Islams) sowie moderate (Alewiten) Strömungen. Mit letzterem kann ich mich als Christ durchaus anfreunden.
Off-Topic: Da ich mich von der katholischen Kirche abgewendet habe, kann ich nicht für sie sprechen. Aber auch da passieren an der Basis tiefgreifende Veränderungen. Im Judentum sieht es so aus: Die Thora lehrt, das der Mensch einen freien Willen hat, zwischen Gut und Böse unterscheiden zu können. Ziel ist es auch da, eine positive Beziehung zu seinem Schöpfer aufzubauen. -
Gregor Zimmermann
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24. März 2012 - 00:02 Uhr
ist hier eigentlich keinem der schreiberlinge klar, dass ohne ausnahme alle menschen auf dieser erde alleine nur wegen ihrem glauben im knast sitzen....sie alle hatten den festen glauben, man könne sie nie erwischen :-D
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Walter Haberer
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24. März 2012 - 00:03 Uhr
@Dirk Schumacher
"die katholische Kirche fordert Religionsfreiheit für jedermann."
Na so ganz stimmt das nicht. Bis vor nicht so langer Zeit hat die katholische Kirche sich gegen die Religionsfreiheit gesträubt. Die vom Papst anerkannten Piusbrüder tun das immer noch. Wenn die katholische Kirche "Religionsfreiheit" meint, dann meint sie allein ihre Freiheit, ungehindert zu missionieren, d.h. andere Religionen zu verdrängen. Mit wirklicher Freiheit konnte die katholische Kirche noch nie umgehen. Gegen die Freiheit des Denkens hat sie den Papst und dessen Apparat. Ratzinger gehörte als Chef der Glaubenskongregation, früher Inquisition, zu den aktiven Kämpfern gegen freies Denken. Küng und Drewermann wurde das Denken und Lehren ebenso verboten wie der Befreiungstheologie, welche entgegen der Amtskirche nicht mit den Despoten zusammenarbeitet, sondern sich gegen diese für die Menschen einsetzt. Dafür verstand sich die katholische Kirche bestens mit Spaniens Franko und Chiles Pinochet. -
Walter Haberer
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24. März 2012 - 00:18 Uhr
@Dirk Schumacher
"Kennen Sie die Gleichungen, die den Übergang von vor dem Urknall bis nach dem Urknall beschreiben?"
Und wie sieht Ihre Gleichung aus, welche den Schöpfungsakt eines Gottes berechnet?
Ach ja ich weiß: 3 * 3 = 7 oder so ähnlich.
Warum verlangen Sie eigentlich immer von Ihren Gegnern für deren Behauptungen Beweise, während die Religiösen stolz darauf sind, keine Beweise zu erbringen? Dabei sind die Theorien der Wissenschaft recht schlüssig begründet und weit entfernt von den verschwurbelten und regelmäßig moralisierenden Erzählungen der Religionen.
Völlig unverständlich dabei ist, weshalb es ein Verdienst sein soll, an einen Gott zu glauben, das allein dazu berechtigen solle, des "Heils" teilhaftig zu werden. In Tat und Wahrheit beanspruchen die Religiösen damit doch nur Privilegien als Auserwählte Gottes. Aber entweder es gibt einen Gott, dann ändert daran Glaube oder Unglaube gar nichts, oder es gibt eben nur einen erfundenen Gott, der natürlich geglaubt werden muss, um überhaupt zu wirken insofern, dass sich sonst niemand um seine angeblichen "Gebote" scheren würde, sofern sie nur für ihn wichtig sind wie das anmaßende erste Gebot, das Credo für Intoleranz und Denkverbote schlechthin.
Warum müssen die Religionen eigentlich immer erschrecken, warum immer drohen? Warum versuchen diese immer wieder, den Menschen das zu verbieten, was ihrer Natur entsprechend nahe liegend ist? Warum gar kommen die Religionen mit derart banalem Kleinkram wie Kleiderordnungen daher, wenn sie doch angeblich so etwas Großes zu verkünden haben? -
Dirk Schumacher
Registriert seit: 13.05.2010
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24. März 2012 - 11:11 Uhr
Sehr geehrter Herr Haberer,
"Na so ganz stimmt das nicht. Bis vor nicht so langer Zeit hat die katholische Kirche sich gegen die Religionsfreiheit gesträubt." Richtig. Früher hat die Kirche sich gegen Religionsfreiheit gesträubt, nicht nur das, sie hat sie explizit abgelehnt. Das sind historische Fakten und ich käme nie auf die Idee das zu leugnen. Heute gilt das aber nicht mehr. Das 2. Vatikanische Konzil fordert die Religionsfreiheit explizit. Ich habe es weiter oben zitiert. Das müssten Sie doch eigentlich begrüßen. Springen Sie über Ihren Schatten und nehmen Sie das endlich mal zur Kenntnis. Das ist bereits 50 Jahre her.
"Die vom Papst anerkannten Piusbrüder tun das immer noch." 1) Sie irren sich. Die Piusbrüder wurden nicht anerkannt. Lediglich die Exkommunikation gegen 4 Bischöfe wurde aufgehoben. Ihre Bischofsämter sind nicht anerkannt. Sie dürfen keine Sakramente spenden. 2) Sie versuchen hier, die gesamte katholische Kirche für die Haltung der Piusbrüder in Sippenhaft zu nehmen, obwohl diese nur eine verschwindende Minderheit darstellen. Würden Sie ebenso Deutschland z.B. Demokratiefeindlichkeit vorwerfen, nur weil es unter den Bundesbürgern auch ein paar Rechtsextreme gibt?
"Wenn die katholische Kirche "Religionsfreiheit" meint, dann meint sie allein ihre Freiheit, ungehindert zu missionieren, d.h. andere Religionen zu verdrängen." Wie gesagt, in der schon zitierten Erklärung der Religionsfreiheit steht wörtlich, dass "alle Menschen", nicht nur die Katholiken, "frei sein müssen von jedem Zwang..., wie jeglicher menschlichen Gewalt, so daß in religiösen Dingen niemand gezwungen wird, gegen sein Gewissen zu handeln,..." Wenn Sie hier das Gegenteil behaupten, sollten Sie es schon belegen. Oder ist es einfach Ihre Privatmeinung?
"Und wie sieht Ihre Gleichung aus, welche den Schöpfungsakt eines Gottes berechnet? Ach ja ich weiß: 3 * 3 = 7 oder so ähnlich." Das weiß ich nicht. Ich habe auch nie behauptet, eine solche Gleichung zu kennen. Wenn Sie meinen Kommentar (23. März 2012 - 19:28 Uhr), insbesondere den 2. Absatz, ganz gelesen und verstanden hätten, hätten Sie sich Ihren Hohn hier sparen können.
"Warum verlangen Sie eigentlich immer von Ihren Gegnern für deren Behauptungen Beweise, während die Religiösen stolz darauf sind, keine Beweise zu erbringen?" Weil ich eben nicht stolz darauf bin, unbewiesene Behauptungen in den Raum zu stellen. Sie scheinen damit weit weniger Probleme zu haben, wenn man sich Ihre Kommentare so ansieht, und das, obwohl Sie doch das Banner der Vernunft hier hochhalten. Ja, es ist schon ganz schön lästig, nicht wahr, wenn man seine Vorurteile pflegen und gemütlich hier im Forum zum Besten geben will und sich dann mit Fakten und Belegen herumschlagen soll. -
Detlef Wolters
Registriert seit: 25.07.2009
Kommentare: 449
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24. März 2012 - 19:59 Uhr
Der Wahhabismus ist in Saudi-Arabien Staatsreligion. Logisch, dass keine anderen Glaubensrichtungen anerkannt werden.
Im Vatikan wird auch keine Moschee gebaut.
Also, aktzeptieren oder nicht hinfahren (Vatikan oder Saudi-Arabien). Belehrungen unerwünscht; fertig ! Bitte etwas mehr Toleranz. -
Paul Heier
Registriert seit: 02.08.2010
Kommentare: 1209
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24. März 2012 - 22:56 Uhr
Herr Wolters: Zunächst mal spricht der Vatikan nicht für das ganze Christentum. Wenn der Vatikan in Rom keine Moschee haben will, dann ist das seine Entscheidung. Auch ist nicht nur die römisch-katholische Kirche in Saudi-Arabien vertreten. Der Großmufti spricht aber als geistlicher Führer des Islams und Sunnit alle Sunniten an. Das was er sagt, hat also bei ihnen Gewicht.
[ed.] -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
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24. März 2012 - 23:45 Uhr
Herr Heier, wenn man nur theologische "Experten" reden lässt, kommt vor lauter "Betriebsblindheit" nix gescheites raus.
Die Religioten aller Couleur sollten eher mal auf den Verstand hören, und der manifestiert sich nun mal sehr oft im nichtreligiösen Umfeld. -
Detlef Wolters
Registriert seit: 25.07.2009
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25. März 2012 - 09:38 Uhr
[ed. - Bezug auf entferntenBeitrag. Nutzer hat sich selbst gelöscht.]
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herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
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25. März 2012 - 09:48 Uhr
Was soll dieses Thema noch, wenn nur noch gegenseitig Schwachsinnigkeit
vorgeworfen wird.? -
Paul Heier
Registriert seit: 02.08.2010
Kommentare: 1209
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25. März 2012 - 09:49 Uhr
Herr Meierhofer, na ja. Von den "Betrieben" scheinen grad Sie ja wenig theologische Sachkompetenz und Erfahrung zu besitzen. Mir ist bewusst, dass Sie die auch gar nicht haben wollen. Nebenbei: Vor allem merken Sie ja gar nicht, wie sich zur Kritik der katholischen Kirche hinreißen lassen. Nennt man auch Off-Topic. Sie ist ja keine wirkliche Kritik an Gott.
Über den Verstand haben wir schon oben uns ausgetauscht. Sie benutzen Ihren Geist, um die Welt mit Wissenschaft oder Philosophie erklären zu wollen. Ich benutze meinen Verstand, um Gott kennenzulernen. Ein Moslem denkt ähnlich. -
Paul Heier
Registriert seit: 02.08.2010
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25. März 2012 - 10:08 Uhr
[ed.]
Sie schreiben: "Ihre Art auf der eigenen "Wahrheit" zu bestehen,...!" Ja, da sind wir wieder: Der Islam sei Frieden. Klar, solang der Gegenüber den Islam anerkennt. Dann ist auch ein radikaler Fundamentalist friedlich und anderen Menschen günstig gestimmt. Ansonsten sind die anderen Ungläubige, die Feinde Allahs usw. Aber wie schon gesagt, Es sind Gott sei Dank nicht alle Moslems so. -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
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25. März 2012 - 15:13 Uhr
Herr Heier, Gott und Verstand haben nicht das Geringste miteinander zu tun.
Verstand schliesst Gott aus. Unverstand braucht und findet einen Gott. Verstand hat zu tun mit Logik und Erklärbarkeit. -
Herbert Pommerenke
Registriert seit: 29.11.2010
Kommentare: 994
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25. März 2012 - 16:12 Uhr
so mancher Kommentator, gelle Herr Meierhofer u.a. stellen Gott in
Frage, den christlichen Glauben und seine Kirche sowieso. Das würde
ja heißen, dass es auch keinen Allah gäbe und Mohammad auch wie Jesus
ein Falschprediger wäre. Äußert euch doch auch so dem muslimischen Glauben gegenüber! Sicher erreicht euch dann auch die Fathwa. -
Paul Heier
Registriert seit: 02.08.2010
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25. März 2012 - 16:20 Uhr
Herr Meierhofer: Der beste Beweis aus christlicher Sicht, dass Verstand und Weisheit von Gott kommen, ist König Salomo, Sohn Davids. Und er hat schon in den Psalmen der Welt mittgeteilt:
"Seid nicht wie ein Ross, wie ein Maultier, ohne Verstand; mit Zaum und Zügel ist seine Kraft5 zu bändigen, sonst nahen sie dir nicht.
Viele Schmerzen hat der Gottlose; wer aber auf den HERRN vertraut, den umgibt er mit Gnade." Psalm 32,9
König Salomo hat dann in den Sprüchen vor 3000 Jahren geschrieben:
"Wer auf den Verstand vertraut, der ist ein Tor." -
Dirk Schumacher
Registriert seit: 13.05.2010
Kommentare: 534
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25. März 2012 - 16:30 Uhr
Sehr geehrter Herr Heier,
"Der beste Beweis, dass Verstand und Weisheit - aus christlicher Sicht- von Gott kommen, ist König Salomo, Sohn Davids. Und er hat schon in den Psalmen der Welt mittgeteilt: ..."
Ich habe mit dieser Art der Argumentation arge Schwierigkeiten. Nur, weil etwas in der Bibel steht, kann man es nicht als "Beweis" für irgendetwas hernehmen. Es sind halt Glaubensaussagen aus der damaligen Zeit, nicht mehr und nicht weniger, und als solche sollten wir sie auch behandeln. -
Michael Wrase
Registriert seit: 20.03.2012
Kommentare: 4
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25. März 2012 - 16:45 Uhr
Sehr geehrter Herr Rosenstock,
Sie hatten vor einigen Tagen die Richtigkeit meines Artikels angezweifelt.
Inzwischen hat, wie Sie wahrscheinlich in der BZ gelesen haben, auch die Katholische Bischofskonferenz die Fatwa des Muftis ausdrücklich verurteilt; auch einige Bundestagsabgeordnete sowie die Kirche in Österreich und Russland haben dies getan. Neben vielen anderen. Die Quellenlage ist aus meiner Sicht noch immer eindeutig. Und die vielen Kritiker der Fatwa, darunter auch Radio Vatikan, haben sich sicherlich ausreichend informiert, bevor sie ihre Verurteilungen veröffentlicht haben. Vom saudischen Grossmufti liegt bislang noch kein Dementi vor. Und es dürfte vermutlich auch keines kommen. (Der Geistliche kommentiert gegenwärtig den „Jihad“ in Syrien)
Nachstehend möchte ich Ihnen noch eine KNA-Meldung übersenden, in der katholische Bischof für Süd-Arabien, der Schweizer Paul Hinder, die Fatwa bestätigt und relativiert.
Der für Südarabien zuständige katholische Bischof Paul Hinder hat die Kontroverse um das islamische Rechtsgutachten gegen christliche Kirchen in Arabien relativiert. Man solle in dieser Frage „nicht Öl ins Feuer gießen“, sagte der Bischof der Katholischen Nachrichten-Agentur am Freitag. Die kuwaitische Regierung vertrete hinsichtlich der Präsenz christlicher Kirchen eine andere Position als der saudische Großmufti, der ein Kirchenverbot gefordert hatte. Beunruhigend sei jedoch, „dass solche Äußerungen bei einem Teil der Bevölkerung ihre Wirkung nicht verfehlen“, so Hinder. Anlass der Fatwa war die Ankündigung einiger kuwaitischer Parlamentarier Mitte Februar, einen Gesetzesentwurf zur Verbot aller christlicher Gotteshäuser einzubringe. Diese Initiative wurde kurz darauf zur Forderung eines Baustopps für neue Kirchen abgeschwächt.
Der aus der Schweiz stammender Kapuziner Hinder amtiert seit 2005 auf der Arabischen Halbinsel. Seit einer Neuordnung der Kirchenstrukturen im März 2011 leitet er das Vikariat „Arabien-Süd“, das die Vereinigten Arabischen Emirate, Oman und den Jemen umfasst. Zuvor war er auch für Saudi-Arabien zuständig.
Aus Zypern grüsse ich Sie und die Leser der BZ sehr herzlich und wünsche Ihnen einen ruhigen Sonntagabend
Ihr
Michael Wrase -
herbert scholl
Registriert seit: 09.05.2009
Kommentare: 1079
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25. März 2012 - 17:13 Uhr
Sehr geehrter Herr Wrase,sicher sind Sie auch hin und wieder in Nordzypern.
Ein sehenswerter Teil der Insel, auch am obersten Zipfel mit Blick auf
Syrien.
Ob in Famagusta oder in vielen kleinen Gemeinden, die Kirchen sind
in Moscheen umgewandelt oder geschlossen. Einige wenige kann man als Museum erleben, wobei man erfreulicherweise die teilweise sehr alten
christlichen Motive, Wandmalereien und Skulpturen , erhalten hat.
Sei noch erwähnt, die Menschen sind zuvorkommend und gastfreundlich.
Mit Gruss nach dort.
H.Sch. -
Michael Wrase
Registriert seit: 20.03.2012
Kommentare: 4
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25. März 2012 - 17:37 Uhr
Sehr geehrter Herr Scholl,
ich lebe im griechischen Teil der Insel, in einem Dorf bei Limassol, kenne und besuche aber auch regelmässig den türkischen Norden der Insel. Dies bereits seit 24 Jahren. Famagusta kenne ich nicht so gut; wohl aber den türkischen Teil von Nicosia und natürlich Kyrenia mit Bellapais. Die Gastfreundschaft und Herzlichkeit weiss ich in beiden Teilen der Insel zu schätzen. Heute Nachmittag wurde in zu einer feucht-fröhlichen Familienfeier meiner Nachbarn eingeladen.
Herzliche Grüsse aus Zypern, wo - im wie Libanon, den ich gerade besucht habe - noch immer Ski gefahren wird.
Herzlichst
Michael Wrase -
Paul Heier
Registriert seit: 02.08.2010
Kommentare: 1209
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25. März 2012 - 17:51 Uhr
Herr Schumacher, dass Sie Schwierigkeiten haben, liegt in Ihrer Verantwortung. Und wie Sie damit umgehen auch.
In Saudi-Arabien sind ja auch katholische Kirchen betroffen. Was ich an Ihrer Argumentation interessant finde ist, dass Sie als Mensch mit Kenntnissen über das katholische Christentum bisher keinen Beitrag über die Situation über Saudi-Arabien geschrieben haben. Warum? -
Roman Weingardt
Registriert seit: 02.12.2010
Kommentare: 3198
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25. März 2012 - 18:07 Uhr
Während hier immer noch weiter diskutiert wird, dreht sich die Welt weiter.
Das Menschen leiden oder getötet werden, und dies aufgrund Ihrer Religion, ist ein Zustand wie im Mittelalter.
Im Mittelalter befinden sich anscheinend noch einige Kommentatoren hier. Zumindest geistig! Denn viele versuchen keine Annäherung, sondern vertreten vehement Ihre religiösen Interessen und Ansichten.
Der Unterschied zu diesen Personen und Scheich Abdulasis bin Abdullah ist mir nicht bewusst! Gibt es überhaupt einen Unterschied??? -
Oliver Rosenstock
Registriert seit: 01.11.2009
Kommentare: 1763
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25. März 2012 - 19:06 Uhr
Sehr geehrter Herr Wrase,
besten Dank, dass Sie sich nochmals Zeit für dieses Thema genommen haben.
Die Rezeption dieses Themas in den Medien finde ich nach wie vor eigenwillig. Zwar sehe ich, dass einige Internetseiten aus dem kirchlichen, und dort insbesondere aus dem konservativ kirchlichen, Umfeld die Nachricht bringen, allerdings immer auch nur als Nachricht und ohne Hintergrundberichterstattung. Es braucht erst Bischof Paul Hinder der die Bedeutung der Fatwa politisch verortet.
Auch bin ich nach wie vor drüber verwundert, dass im Artikel der von Ihnen zitierten Organisation bereits mehrere Tage vor dem Erscheinen Ihres Artikels die Rede von einer Relativierung (Keine Neunbauten) durch den Mufti ist, die ich bei Ihnen und auch den katholischen Webseiten nicht finde.
Die Berichterstattung zur Fatwa zeigt mir sehr deutlich, wie wenig wir in Mitteleuropa über die arabische Halbinsel und angrenzende Gebiete wissen. Wir kennen die Machtverhältnisse und Bedeutungen verschiedener sozialer Gruppierungen nur unzureichend. Die Sprachbarriere macht uns Quellen nicht zugänglich, die wir in Europa üblicherweise konsultieren würden um uns eine eigene Meinung zu bilden.
Die Rezeption in den meinungsbildenden Medien könnte aber auch ein Zeichen dafür sein, dass in Deutschland kirchenkritischen Nachrichten mehr Raum eingeräumt wird als der Bedrohung von Religionsfreiheit oder gar der Bedrohung Gläubiger.
Nochmals besten Dank und freundliche Grüße aus dem heute ebenfalls sonningen Südwesten der Republik
Oliver Rosenstock -
Paul Heier
Registriert seit: 02.08.2010
Kommentare: 1209
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25. März 2012 - 20:10 Uhr
@ Roman Weingardt: Klar gibt es den! Aber da kommen Sie selbst drauf.
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Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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25. März 2012 - 21:05 Uhr
Herr Pommerenke, "so mancher Kommentator, gelle Herr Meierhofer u.a. stellen Gott in Frage, den christlichen Glauben und seine Kirche sowieso. Das würde ja heißen, dass es auch keinen Allah gäbe und Mohammad auch wie Jesus ein Falschprediger wäre."
Hervorragende Denkleistung, Herr Pommerenke. Ich halte ausnahmslos alle Religionen und alle Götter für Humbug und Gehirnverschwendung. Daran habe ich noch nie einen Zweifel gelassen. -
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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26. März 2012 - 08:43 Uhr
es ist schon eigenartig, Herr Meierhofer,
es gibt auf der Welt ca. 1,1 Milliarden Atheisten.
Warum meinen Angehörige dieses doch geringen Teils der Weltbevölkerung
"die Weisheit mit Löffeln gegessen" zu haben.
Der Rest sind ja nur "verstandslose Gläubige" die einem Hirngespinst nachjagen.
Korrigieren Sie mich bitte, wenn ich Sie falsch interpretiere. -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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26. März 2012 - 11:27 Uhr
Herr Huber, umgekehrt wird ein Schuh draus. 1,1 Milliarden Menschen lassen sich nicht den Bären aufbinden, dass irgendwelche religiösen Oberhäpter die Weisheit mit Löffeln gegessen hätten. 1,1 Milliarden Menschen trauen sich, sich auf ihren eigenen Verstand zu verlassen und nicht die "Weisheiten" irgendwelcher Götter zu glauben.
Religionen - egal welcher Art - wollen die Gläubigen dumm halten, damit ihre Machtausübung über die Menschen weiter funktioniert. -
Gelöschter Nutzer #804452
Registriert seit: 14.03.2011
Kommentare: 866
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26. März 2012 - 11:53 Uhr
@Herr Meierhofer
>> Religionen - egal welcher Art - wollen die Gläubigen dumm halten, damit ihre Machtausübung über die Menschen weiter funktioniert.
finden Sie es nicht überheblich 6 Mrd. Menschen als "dumm" hinzustellen? -
Harald Meierhofer
Registriert seit: 12.09.2011
Kommentare: 2115
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26. März 2012 - 12:07 Uhr
Ich stelle nicht dar, Herr Huber, ich tue meine Meinung kund, und nach der verhindert ein Glauben an paradoxe und unlogische und widernatürliche Dinge, dass man über die tatsächlichen Verhältnisse unvoreingenommen nachdenkt. Und ein freiwilliger Verzicht auf unvoreingenommenes, eigenständiges Denken ist nach meiner Meinung ein dummes Verhalten.
-
Markus Hofmann (BZ)
Registriert seit: 07.05.2009
Kommentare: 247
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26. März 2012 - 13:45 Uhr
Liebe Leser, da inzwischen offenbar alle relevanten Argumente ausgetauscht wurden und die Diskussion zunehmend den eigenlichen Kern des Themas verlässt, wollen wir diesen Thread nun schließen.
Nicht kommentierbar
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