Finanzchef der Republikaner tritt zurück

dpa

Von dpa

Mo, 29. Januar 2018

Ausland

LAS VEGAS (dpa). Der schwerreiche US-Kasinobesitzer Stephen Wynn soll dem Wall Street Journal zufolge über Jahre hinweg dutzende Angestellte sexuell belästigt oder zu sexuellen Handlungen gezwungen haben. Die Zeitung stützt ihren Bericht auf Interviews mit mehr als 150 Frauen. Demnach zeigte sich Wynn unter anderem entblößt vor ihnen und nötigte sie, ihn sexuell zu befriedigen. Der 76-Jährige wies die Vorwürfe als "grotesk" zurück, trat aber am Samstag von seinem Amt als Finanzchef des republikanischen Parteivorstandes zurück – einen Posten, auf den er kurz nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten Ende 2016 berufen worden war. Trump hat Wynn wiederholt als "Freund" beschrieben.