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08. März 2012 19:48 Uhr

BZ-Interview

Was bringt das Überholverbot an den A 5-Baustellen?

Tempolimit, Überholverbot, versetztes Fahren: An den A 5-Baustellen zwischen Offenburg und Baden-Baden geht es oft quälend langsam voran. Mit Renate Meier-Kleisle vom Regierungspräsidium sprach Julia Jacob über Fahrerfrust und dicke Autos.

  1. Renate Meier-Kleisle: „Kontrolldruck systematisch erhöht“ Foto: BZ

BZ: Frau Meier-Kleisle, im Baustellenbereich der A 5 gilt Überholverbot. Was aber, wenn es rechts schneller läuft als links?

Meier-Kleisle: Auch wenn es auf der linken Spur nur langsam vorwärts geht, dürfen Autofahrer nicht rechts vorbeiziehen. Maßgeblich ist der allgemeine Verkehrsfluss, der sich am Tempolimit orientiert. Im Zweifelsfall müssen sich die Fahrer auf der rechten Spur zurückfallen lassen.

BZ: Mit Tempo 60 durch die Baustelle, das empfindet mancher als Zumutung und wird nervös. Steigert das Überholverbot nicht die Gefahr von Auffahrunfällen?

Meier-Kleisle: Eine Steigerung von Auffahrunfällen sehen wir nicht. In der Regel ist unser Problem eher, dass zu schnell gefahren wird. Eingerichtet haben wir das Überholverbot, weil wir nicht wollen, dass zwei Fahrzeuge aneinander vorbeifahren müssen. Die Fahrspuren sind stellenweise so eng, dass eine Menge Streifunfälle aufgetreten sind. Das hängt sicherlich auch damit zusammen, dass Autos immer breiter werden. Allerdings: Die Unfallfolgen sind meist nicht dramatisch, sondern das, was dem Unfall folgt, nämlich der Rückstau. Da kann es dann auch zu Auffahrunfällen kommen.

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BZ: Wie hat sich die Unfallstatistik entwickelt, seit sie versuchsweise das versetzte Fahren eingeführt haben?

Meier-Kleisle: Zunächst haben sich die Leute kaum an die Vorgabe gehalten, folglich sind auch die Unfallzahlen im ersten Monat nach der Einführung Mitte Dezember nicht zurückgegangen. Deshalb haben wir unsere Beschilderung kritisch überprüft und entzerrt, mit dem Ziel, es den Verkehrsteilnehmern in dieser komplexen Verkehrssituation leichter zu machen. Außerdem haben wir den Kontrolldruck systematisch erhöht. Das wird offenbar wahrgenommen, denn die Unfälle gehen seither zurück. Daraus zu schließen, dass das System funktioniert, wäre jedoch unlauter. Dafür braucht es einen weitaus längeren Beobachtungszeitraum.

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Autor: jja


65 Kommentare

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Oliver Schmidt  

Oliver Schmidt

Registriert seit: 07.05.2011

Kommentare: 65

08. März 2012 - 22:30 Uhr

Klasse, weil links oder rechts, egal wo, langsamer gefahren werden muss, produzieren wir auf der freien strecke, die nicht verkehrsbedingt bremsen muss und sich noch im rahmen der zulässigen höchstgeschwindigkeit befindet, einen sinnlosen rückstau. ich war selbst vor kurzem auf dieser strecke am sonntag abend unterwegs... auf der rechten spur, ganz brav.... teilweise wurde rechts fast bis zum stillstand gebremst und auf der linken spur fuhren kaum autos. nun meine frage, soll ich jetzt weiterhin die linke spur ignorieren, nur weil ein, unter diesen umständen, sinnloses "überholverbot" besteht? oder darf ich zwar links fahren, muss aber , wenn rechts nur noch 10km/h gefahren werden kann, auf einer freien fahrspur ebenfalls auf 10km/h runterbremsen?

bananenrepublik! am besten noch führerscheinentzug wegen überholen im überholverbot und das ganze noch in der baustelle... und in der bz noch ein bericht über den raser, der einen stau mit rasanten 40 km/h überholt...

mannmannmann, manchmal fällt einem nichts mehr ausser kopfschütteln ein.

nur zur klarstellung, 60km/h finde ich absolut angemessen und ein grundsätzliches überholverbot ist ebenfalls sinnvol, aber halt nicht unter allen umständen...

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Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

08. März 2012 - 22:56 Uhr

"nur zur klarstellung, 60km/h finde ich absolut angemessen und ein grundsätzliches überholverbot ist ebenfalls sinnvol, aber halt nicht unter allen umständen..."

was bedeutet: wenn es Ihnen nicht passt, wenn Sie es nicht einsehen.

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Oliver Schmidt  

Oliver Schmidt

Registriert seit: 07.05.2011

Kommentare: 65

08. März 2012 - 23:03 Uhr

richtig herr meierhofer, unter den von mir genannten umständen ist es salopp gesagt, der pure schwachsinn, da hierdurch vorhandener verkehrsraum sinnlos blockiert wird. ich rede ja nicht davon, daß man mit den vollen 60 oder auch teilweise dort erlaubten 80 an den langsameren autos vorbeiballert, aber ein striktes überholverbot in einer solchen situation ist realitätsfremd

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Christian Bächle  

Christian Bächle

Registriert seit: 21.02.2010

Kommentare: 39

09. März 2012 - 00:04 Uhr

...vielleicht sollte man für solche Projekte zukünftig chinesische Baufirmen an den Ausschreibungen beteiligen (das kommt in den nächsten Jahren sowieso). Dann wäre so ein Projekt in 12 Monaten erledigt. In China sieht man nämlich auf solchen Baustellen nicht 5 Arbeiter, von denen 4 beide Hände in den Hosentaschen haben, sondern 235 die hart arbeiten...

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Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

09. März 2012 - 00:26 Uhr

Herr Schmidt, ich kenne diese Baustellen gut, und es gibt dort niemanden, der sich bei dünnem Verkehr an die Geschwindigkeitsbeschränkung, geschweige denn an das Überholverbot hält. Wo wollen Soe also den fiktiven Fahrer herholen, an dem Sie mit den erlaubten 80 eben nicht "vorbeiballern", aber wohl doch gesittet vorbeifahren wollen?
Mit Tempo 80 werden Sie noch auf der rechten Spur gedrängelt, da überholen Sie keinen.

Was wollen Sie also hier erzählen?

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Peter Masterson

Registriert seit: 20.07.2010

Kommentare: 139

09. März 2012 - 07:33 Uhr

Auch wenn ich jetzt den Unmut der Schleicher und Stauverursacher auf mich ziehe, all der Oberlehrer, die anderen ihren Fahrstil aufzwängen, weil sie nie die Spur räumen würden, all derer, die niemals den Sinn einer Vorgabe in Frage stellen, sondern sich immer darauf beziehen, dass Regeln eben Regeln und somit einzuhalten sind (egal wie sinnlos), und derer, die nicht in der Lage zu sein scheinen, die Dimensionen ihres Fahrzeugs zu überblicken und abzuschätzen, derer, die generell unsicher durch die Welt fahren und sich nicht vorstellen können, dass es manchem anders geht, derer, die den Strassenverkehr nur als grösste Bedrohung der Menschheit begreifen:

Wer sein Auto beherrscht, ist durchaus in der Lage, auch in Baustellenbereichen zu überholen, ob mit 60 oder 80 km/h spielt dabei keine Rolle. Das versetzte Fahren und die hirnlose Schikane mit dem generellen Überholverbot, das jetzt auch noch verstärkt kontrolliert wird, sind für mich vollkommen sinnbefreite Drangsalierereien und Abzocke pur!

Oh, ich böser, böser Raser ich... Der gerne ohne Tempoüberschreitung zumindest die Tempolimits ausfahren möchte, anstatt 2 Stunden von FR nach KA zu brauchen. Berufsbedingt über 50.000 km pro Jahr auf Autobahnen unterwegs, unfallfrei und dazu noch arrogant genug, sich für einen halbwegs guten Autofahrer zu halten, der sein Fahrzeug unter Kontrolle hat. Asche auf mein Haupt, mea culpa!

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Jörg Engler

Registriert seit: 12.08.2010

Kommentare: 18

09. März 2012 - 08:30 Uhr

Es ist ja schön und gut wenn so ein Überholverbot besteht. Ich habe nichts dagegen. Am letzten Donnerstag muss ich auch mal wieder durch die Baustellen und auch durch das Überholverbot fahren. Leider war weit und breit nichts von Polizei zu sehen. So wurden wir mehrfach überholt nur weil wir die Geschwindigkeit gefahren sind die auch erlaubt war. Jetzt war die Presse vor Ort und tatsächlich auch die Polizei. So ein Zufall?!? Verstehe das wer will! Ich jedenfalls nicht.

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Thorsten Müller

Registriert seit: 09.03.2012

Kommentare: 1

09. März 2012 - 08:52 Uhr

Leute.... Ihr müsst euch einfach mal in die Lage der Leute versetzen, die diese Strecke schon ein paar Jahre komplett durchfahren.
Ich bin gezwungen jede Woche diese Strecke zwei mal zu fahren, und insgesamt hat meine Strecke eine Länge von 140KM (ein Weg).
Ich konnte nun zusehen, wie in der gesamten letzten Zeit die Verkehrssituation immer schlimmer wurde und die Verkehrsverordnungen immer mehr gestiegen sind.
Ich will mittlerweile einfach nur noch schnellstmöglich an meinem Ziel ankommen und sowas wie Überholverbot in Baustellen raubt einem dann wirklich noch den letzten Nerv!
Kurzum: Ich kann Autofahrer nur zu gut verstehen, die bei den aktuellen Verkehrsbedingungen vollkommen "durchdrehen". Hoffen wir, dass nichts schlimmeres passiert...

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Heino Lukas

Registriert seit: 13.03.2010

Kommentare: 102

09. März 2012 - 09:32 Uhr

- Wie wäre es, wenn man den Investor gesetzlich dazu nötigt, ausreichend breite Fahrstreifen bereit zu halten?

- "Die Autos werden immer breiter":
1. Man muss sich irgendwie auf Veränderungen welcher Art auch immer einstellen, das gilt auch für das Regierungspräsidium. Das Autos breiter werden, ist nicht seit gestern bekannt.
2. Es ist eine breite der Fahrspuren angegeben. Jeder Porschefahrer muss dann aufgrund der Überbreite auf der rechten Spur fahren. Leider wird so etwas nicht kontrolliert. Btw: Ich habe auf der Strecke selten einen Porschefahrer überholen sehen...

- Der nächste Schritt ist dann wohl eine Beschränkung der Fahrzeuge in den Baustellenabschnitten mit Ampeln... No way!

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Bernice Bacheberle  

Bernice Bacheberle

Registriert seit: 27.02.2010

Kommentare: 2063

09. März 2012 - 09:39 Uhr

Wenn die linke Spur im Baustellenbereich so eng ist, dass die meisten PKWs wegen ihrer Breite diese Spur gar nicht benutzen dürfen, dann sollte man die Baustellen gleich anders gestalten.
Ich würde die Bauslose abwechselnd so einrichten, dass in einer Richtung zwei und in der anderen Richtung nur ein Fahrstreifen in ausreichender Bereite eingerichtet wird. Beim nächsten Baulos dann umgekehrt. Dann gibt es keine Möglichkeit mehr, mit einem Sprinter (der übrigens mit Außenspiegel 2,40 m breit ist!) auf einer viel zu schmalen Fahrspur an LKWs und Wohnmoblilen vorbeizuschrammen.
Die alte Autobahnfahrbreite lässt es einfach nicht zu, dass in beiden Fahrtrichtungen zusammen vier Spuren aus vorher zwei Fahrspuren plus Standspur gebildet werden.
Deshalb wäre die beste Lösung, im Baustellenbereich Tempo 80, eine Richtung mit Überholmöglichkeiten auf mind. 3m breiten Spuren, und in der anderen Richtung nur eine Fahrspur, auch ausreichend breit. Dann braucht man auch keine Kontrolle, da das Überholen in der einspurigen Richtung gar nicht mehr möglich ist.

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Oliver Schmidt  

Oliver Schmidt

Registriert seit: 07.05.2011

Kommentare: 65

09. März 2012 - 09:41 Uhr

Guten morgen Herr Jung, herzlichen Dank für Ihre klärenden Worte. Somit ist die Situation geklärt.
Ich wünsche ein schönes Wochenende

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

09. März 2012 - 09:44 Uhr

@ Heino Lukas

Nicht nur der Porsche muss nach rechts, sondern nahezu alle Fahrzeuge. Lediglich Kleinwagen haben heutzutage noch eine Fahrzeugbreite < 2m.

Juristisch bedeutet dies, dass die linke Spur einer Baustelle nicht nutzbar ist.

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Dieter Tieken  

Dieter Tieken

Registriert seit: 13.05.2009

Kommentare: 19

09. März 2012 - 09:53 Uhr

Ich finde das Überholverbot in Baustellen auf der A5 als zeitgemäße Einrichtung für ein sicheres fahren im Baustellenbereich.Unverbesserliche müssen mit Strafen belegt werden und somit ist eine stärkere Kontrolle im Baustellenbereich gerechtfertigt.

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Peter Masterson

Registriert seit: 20.07.2010

Kommentare: 139

09. März 2012 - 09:53 Uhr

"Wenn die linke Spur im Baustellenbereich so eng ist, dass die meisten PKWs wegen ihrer Breite diese Spur gar nicht benutzen dürfen"

Genau das meinte ich in meinem vorherigen Beitrag. Es muss möglich sein, auch bestehende Regelungen in Frage zu stellen. Denn zwischen benutzen dürfen und benutzen können besteht ein gewaltiger Unterschied. Das Überholen auch in diesem Baustellenbereich stellt für einen geübten Autofahrer, der sich der Dimensionen seines Fahrzeugs bewusst ist, keine Schwierigkeit dar und ist problemlos möglich.

Anderenfalls sollte er seine Eignung zum Führen eines Fahrzeugs kritisch hinterfragen...

Wahrscheinlich werde ich jetzt wieder als Rowdy und Anarchist dargestellt. Aber das ist ja das allgemeine Totschlagargument gegen jeden, der sinnlose Regelungen und Vorgaben kritisch beäugt.

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Heino Lukas

Registriert seit: 13.03.2010

Kommentare: 102

09. März 2012 - 10:07 Uhr

Ungenügende gesetzliche Regelungen, die dem Bauherrn ein billiges Bauen ermöglichen, müssen vom Autofahrer ausgebadet werden...

Es ist wahnsinnig nervenaufreibend, wenn man jemanden mit 50 km/h hinterherfährt die Straße aber frei ist. Es gibt tatsächlich Menschen, die lieber 10 km/h langsamer fahren als erlaubt. Das ist auch ok, solange man andere dabei nicht unnötig behindert! Beachtet man zusätzlich die Ungenauigkeit des Tachos, gibt es Autofahrer, die gut und gerne mit 45 km/h durch die Baustelle fahren. Warum soll ich dann mit einem Auto, welches "dünner" als 2 Meter ist hinterherfahren?

Durch die enge der Fahrsteifen wird meiner Ansicht nach wissentlich das Risiko von Unfällen eingegangen...

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Bernice Bacheberle  

Bernice Bacheberle

Registriert seit: 27.02.2010

Kommentare: 2063

09. März 2012 - 10:58 Uhr

@Heino Lukas:
Was für ein Fahrzeug fahren Sie denn?
Außer einem Fiat Panda und dem Ford Ka sind alle neueren PKWs mit Außenspiegel (und nur das ist relevant!) breiter als 2m.
@Peter Masterson:
Es geht nicht darum, ob Sie in der Lage sind, in schmalen Spuren sicher vorbeitzufahren, sondern ob Sie mit ihrem Fahrzeug überhaupt die linke Spur benutzen dürfen!
Aber ich gebe alle denjenigen Recht, die sagen, es gibt immer übertrieben Vorsichtige, die unnötigerweise langsamer fahren als das erlaubte Limit. Deshalb wenn mein oben beschriebener Vorschlag je ernst genommen wird, dann sollte mindestens in einer Richtung nur ein Fahrstreifen zur Verfügunge stehen, damit in der Gegenrichtung genügend Platz für eine breitere Überholspur ist. Dann wird auf der einspurigen Richtung auch niemand mehr Angst vor überholenden Rasern haben und eher angepasst an Tempo 80 fahren.

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Peter Masterson

Registriert seit: 20.07.2010

Kommentare: 139

09. März 2012 - 11:04 Uhr

@ Bernice Bacheberle: "Es geht nicht darum, ob Sie in der Lage sind, in schmalen Spuren sicher vorbeitzufahren, sondern ob Sie mit ihrem Fahrzeug überhaupt die linke Spur benutzen dürfen!"

Genau hier liegt der Knackpunkt: Eben genau DARUM darf es in einer Diskussion NICHT gehen. Es muss möglich sein, bestehende Regelungen zu hinterfragen und genau das tu ich an dieser Stelle. Man muss nicht alles als gottgegeben hinnehmen, sondern muss auch einmal fragen dürfen, was Sinn macht und was überflüssig ist. Und dieses Überholverbot ist in meinen Augen sinnlos, da überholen auch im Baustellenbereich ohne Weiteres möglich ist. Wer sich das nicht zutraut (das sind offenbar nicht ganz wenige), soll eben die rechte Spur verwenden.

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Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

09. März 2012 - 11:07 Uhr

Herr Lukas, wenn für Sie das Hinterherfahren mit 50 km/h (wo eigentlich? In der Stadt?) nervenaufreibend ist, dann sollten Sie sich an einen Arzt Ihres Vertrauens wenden. Sie leiden nämlich an Konjunktivitis ("Ich hätte, könnte, würde..."), Sie können sich nicht mit der Realität abfinden, weil in Ihren Vorstellungen immer irgendetwas besser, schneller, größer etc. ginge.
Warum tun Sie sich das an?

Wenn ich hinter jemand herfahren muss, der langsamer ist als ich gerne wäre, und ich kann nicht überholen, dann fahre ich einfach hinterher. Was verliere ich denn? Sie verlieren die Nerven, sind aber kein Deut schneller. Ich komme entspannter und sicherer an, weil ihr Unfallrisiko mit zunehmender Emotionalisierung steil ansteigt.

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Stefan Diekmann  

Stefan Diekmann

Registriert seit: 15.12.2011

Kommentare: 55

09. März 2012 - 11:13 Uhr

Ich stimme Herrn Masterson vollumfänglich zu!

Darüber hinaus gibt es auch immer noch Landstrassen, wer auf der Autobahn in einer Baustelle zu unsicher ist, der sollte dorthin ausweichen. Die Geschwindigkeit ist zwar stellenweise deutlich höher als 60 km/h, aber dafür überholen nicht so viele Menschen, die "unsinniger Weise" etwas schneller fahren wollen, weil sie vielleicht noch 600 km vor sich haben, etc...

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

09. März 2012 - 11:17 Uhr

@ Harald Meierhofer

Verstehe ich Sie richtig? Die (automobile) Gesellschafft soll sich also immer am schlechtesten, ängstlichsten und unfähigsten Verkehrsteilnehmer orientieren?

Wenn ja, sollten Sie mal einen Blick in die FeV werfen. Denn dort werden Mindestvoraussetzungen für die Teilnahme am Straßenverkehr definiert, die eben nicht davon ausgehen, dass obige Personengruppe das Verkehrsgeschehen diktiert.

Unser (juristisches) Problem ist, dass sich nur wenige Richter trauen, hier mal knallharte Urteile zu fällen bzw. Präzedenzfälle zu schaffen, an denen sich die Rechtsprechung orientieren kann.

Es kann nicht sein, dass ein völlig überforderte [ed.] mit seiner Fahrweise eine Baustellendurchfahrt blockiert oder gar für einen Stau sorgt, unter dem dann tausende von Berufskraftfahrern zu leiden haben und der einen wirtschaftlichen Schaden in Millionenhöhe verursacht.

Hier muss das Recht des Einzelnen zum Wohle der Allgemeinheit klar beschnitten werden!

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Peter Masterson

Registriert seit: 20.07.2010

Kommentare: 139

09. März 2012 - 11:23 Uhr

@ Herr Ebert: Abgesehen davon, dass ich Ihrer - recht deutlich zum Ausdruck gebrachten - Meinung vollkommen zustimme, bin ich gespannt, welche Beleidigungen der selbsternannten Gutmenschen nun auf Sie hereinprasseln.

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Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

09. März 2012 - 11:43 Uhr

Ihre Reaktion, herr Ebert, spiegelt genau das wider, was Herr Haberer in einem anderen Thread über Sie schon gesagt hat: wer nicht bereit ist, auf der Autobahn den Kampfhahn raushängen zu lassen (absichtlich zweideutig formuliert), wer mit Verstand statt Reptlihirn fährt, gilt Ihnen und Ihresgleichen als schlecht, ängstlich oder unfähig. Ausserdem benutzen Sie erneut das Wort "Opa" in diffamierender Konnotation.

Lassen Sie doch nicht immer den Hirnstamm die Kontrolle übernehmen. Benutzen Sie ihren Cortex, der ist evolutionär viel weiter.

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Peter Schneiderhahn  

Peter Schneiderhahn

Registriert seit: 25.11.2011

Kommentare: 504

09. März 2012 - 11:44 Uhr

@Hr. Masterson / Hr. Ebert

bestehende Regelungen hinterfragen / diskutieren? Gerne, deshalb sind wir hier. Vergessen Sie aber dabei nicht, dass diese Reglung eingeführt wurde, da es zuvor eben NICHT funktioniert hatte und regelmäßig Unfälle geschehen sind. Das ist für jeden Fahrer ärgerlicher, als das Überholverbot.

UND

Zitat Hr. Ebert "Hier muss das Recht des Einzelnen zum Wohle der Allgemeinheit klar beschnitten werden!"

Sie beziehen Ihre Aussage auf die 'schwachen, langsamen, unfähigen' Autofahrer. DIe Aussage hat Ihre Gültigkeit ebenso beim andern Extrem!

Genau deshalb wurde die Regelungen mit dem Überholverbot ja erst eingeführt, damit nicht Einzelne - nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht - die Verkehrsregeln (Geschwindigkeitsbeschränkung / Fahrspurbreite / etc.) nach eigenem Wohlwollen auslegen und brechen.

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

09. März 2012 - 12:07 Uhr

@ Harald Meierhofer

Ihr Wunsch wurde von den Redakteuren der Badischen Zeitung erhört. Die Bezeichnung "Opa" wurde von diesen in die Liste der verbalen Entgleisungen aufgenommen. ;)

Und um wieder zum Thema zu kommen - hier geht es nicht um einen "Kampf", sondern schlicht um die Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeugs bzw. den volkswirtschaftlichen Schaden, wenn einer von hundert BAB-Nutzern diese Fähigkeit nicht besitzt.

Da Sie ja offensichtlich ein Verfechter der "Der Schwächste bestimmt das Tempo"-Theorie sind, frage ich Sie, ob Sie diese dann folgerichtig auf andere Bereiche des Lebens zu übernehmen bereit sind?

Oder sind Sie so inkonsequent, dass Sie diese Theorie nur dort anwenden, wo sie Ihnen persönlich zu Gute kommt?

@ Peter Schneiderhahn

Da sich die Frage nach den tatsächlichen Ursachen eines erhöhten Unfallaufkommens nicht final klären lässt, würde ich für eine Trennung der Fahrspuren eintreten. Denn dies ist eine Variante, die aus meiner persönlichen Erfahrung am ehsten einen akzeptablen Verkehrsfluß garantiert und die leidige Überholproblematik schlicht ausschliesst. Kombiniert man dies dann auch noch mit einer Mindestgeschwindigkeit, sollten eigentlich alle Parteien glücklich und zufrieden sein.

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Andreas Schmeisser

Registriert seit: 12.01.2011

Kommentare: 39

09. März 2012 - 12:33 Uhr

Ich kapier diese vorgehensweise nicht.

Wenn doch schon auf 60km/h reduziert wird, da die Fahrstreifen zu eng sind. Warum macht man dann nicht nur einen Fahrstreifen pro Richtung und kann somit locker 80km/h erlauben. Dann wäre auch die Unfallgefähr geringer. Und der evtl. Rückstau wäre definitiv vor der Baustelle. Somit könnten auch Rettungsfahrzeuge - sollte doch ein Unfall innerhalb der Baustelle geschehen - doch gut an ihr Ziel kommen, da generell mehr Platz vorhanden wäre...... Wenn ich nicht überholen darf und versetzt gefahren werden muss, dann kann mir keiner erklären warum wir zwei Spuren brauchen.....

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Peter Masterson

Registriert seit: 20.07.2010

Kommentare: 139

09. März 2012 - 12:39 Uhr

@ Andreas Schmeisser: Die Theorie dahinter ist die, dass beim versetzten Fahren kein Mindestabstand eingehalten werden muss und nahezu auf gleicher Höhe mit anderen Autos gefahren werden kann. Bei einspuriger Verkehrsführung könnte ich schliesslich nicht neben (bzw. fast neben) anderen Autos fahren, sondern müsste hinter diesen bleiben, den Sicherheitsabstand einhalten und somit wesentlich mehr Platz in Anspruch nehmen. Das gesamte Verkehrsaufkommen würde sich somit akkordeonartig in die Länge ziehen und die Staus wären somit noch gravierender. Allein aus Platzgründen werden beide Spuren benötigt.

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Jürgen Beiler

Registriert seit: 09.03.2012

Kommentare: 1

09. März 2012 - 12:50 Uhr

@ Michael Jung
@ Oliver Schmidt
Leider hat Herr Jung bei seinen Zitaten aus der Straßenverkehrsordnung einen ganz wichtigen Punkt übersehen: die dort geregelte Möglichkeit des Vorbeifahrens gilt nur dann, wenn nicht durch entsprechende Verbotsschilder ein generelles Überholverbot gilt. Dabei ist es auch unerheblich, auf welcher Fahrspur (rechts oder links) der Verkehr langsamer rollt - die Fahrzeuge auf der anderen Spur müssen entsprechend abbremsen und dürfen nicht vorbeifahren, auch wenn die andere Spur nur noch mit 10 Km/h befahren wird! Dies gilt erst dann nicht mehr, wenn der Verkehr auf einer der Fahrspuren komplett steht. Dann darf man auf der anderen Spur langsam und vorsichtig vorbeifahren.

Da es mir in dieser Baustelle bereits öfter so ging, dass rechts nur noch mit 60 oder 50 Km/h gefahren wurde und ich nicht wusste, wie ich mich links verhalten soll, rief ich in Offenburg bei der Autobahnpolizei an und bekam die obige Auskunft. Wer's nicht glaubt, greift am Besten selbst zum Telefon.

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Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

09. März 2012 - 13:03 Uhr

Ach, Herr Ebert, da kommen Sie ja schon wieder mit Ihrem eingeschränkten Weltbild, dass es ausschliesslich die "Schwächsten" sind, die sich an die Regeln halten.

Ich denke, dass die Regeln das Tempo bestimmen. Da ich persönlich noch nie mitbekommen habe, dass in den Baustellen irgendjemand langsamer fährt als erlaubt, betrachte ich Ihre angebliche "Argumentation" als das, was es offenkundig ist: billige Polemik, um Ihre eigenen Unzulänglichkeiten, sich an Regeln zu halten, zu kaschieren.

Übrigens ist "Opa" keineswegs generell in der Filterliste der BZ-Redaktion. ich bin mir sicher, dass es nicht zu beanstandungen führt, wenn ich, passendes Topic vorausgesetzt, erzähle, wie meiner Kinder am Wochenende mit ihrem Opa gespielt haben.

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Daniel Jörders  

Daniel Jörders

Registriert seit: 17.06.2010

Kommentare: 134

09. März 2012 - 13:19 Uhr

Herr Ebert,

"Die (automobile) Gesellschafft soll sich also immer am schlechtesten, ängstlichsten und unfähigsten Verkehrsteilnehmer orientieren?"

Genau das.
Damit haben Sie das Prinzip der Solidarität und Rücksichtnahme wunderbar umschrieben. Auch wenn Ihnen das selbst gar nicht bewusst war :-).

Ähnlich, aber nicht ganz so schön, formuliert es die StVO:
§1 Grundregeln
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

Solange einem Verkehrsteilnehmer die Befähigung zur Teilnahme am Strassenverkehr oder zur Führung eines Kraftfahrzeugs nicht aberkannt worden ist, hat er das Recht, am Verkehr ggf. in einem KFZ teil zu nehmen. Und Sie wie jeder andere haben dann die Pflicht, sich rücksichtsvoll und vorsichtig gegenüber diesem Verkehrsteilnehmer zu verhalten.

Natürlich steht es Ihnen und jedermann frei, sich weder solidarisch noch rücksichtsvoll oder vorsichtig zu verhalten. Sie sollte dann aber eben auch bereit sein, alle möglichen Konsequenzen ohne Vorbehalte zu akzeptieren.
Sind Sie das?

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

09. März 2012 - 13:19 Uhr

@ Harald Meierhofer

Ich schreibe nicht, dass sich die Schwächsten an Regeln halten, sondern das die Schwächsten die Regeln erstellen.

Das, lieber Herr Meierhofer, ist ein kleiner, aber feiner Unterschied, der offensichtlich von Ihrer Großhirnrinde nicht korrekt erfasst und interpretiert werden konnte. ;)

Und nach wie vor sind Sie mir eine Antwort auf die Frage nach der Übertragbarkeit Ihrer "Der Schwächste bestimmt das Tempo"-Theorie auf andere Lebensbereiche schuldig!

@ Daniel Jörders

Wenn man die StVO zitiert, dann sollte man sie aber auch inhaltlich verstehen (womit wir dann beim zweiten Teil von §1, Absatz 2 wären).
Und wenn Sie diesen gleich nochmal lesen, werfen Sie auch noch einen Blick in die FeV!

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Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

09. März 2012 - 13:30 Uhr

Herr Ebert, jetzt werden Sie albern. Ich schulde Ihnen nichts, rien, nada, niente.

Wenn die Annahme schon falsch ist, kann auch vermeintliche Logik kein richtiges Resultat liefern.

Das einzige, das zählt, ist, dass es wegen zu vieler Unfälle (mit enorm hohen gesamtwirtschaftlichen Schaden) in den Baustellen teilweise (nicht überall) ein Überholverbot ausgesprochen wurde.

Von einem Stau wegen eines Langsamfahreres wurde bisher noch nicht berichtet, den gibt es nur in Ihrer Phantasie.

Was es hingegen gibt, ist, dass wegen hohen Verkehrsaufkommens zu niedrigeren Geschwindigkeiten kommt. nach Ihrer Theorie sind das alles Alte, Ängstliche, Schwache, Überforderte.

Dabei sind nur Sie es, der nicht erkennt, dass die Verkehrssituation keine höhere Geschwindigkeit zulässt. Sie meinen, Sie dürften dann noch überholen.

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Daniel Jörders  

Daniel Jörders

Registriert seit: 17.06.2010

Kommentare: 134

09. März 2012 - 13:36 Uhr

Herr Ebert,

wo genau haben Sie ein Problem mit meiner Darlegung bzw. der StVO?
Im übrigen haben Sie sich um die Beantwortung meiner Frage "herumgedrückt" (was aber zu erwarten war ;-)) ).

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Heino Lukas

Registriert seit: 13.03.2010

Kommentare: 102

09. März 2012 - 13:43 Uhr

@ Harald Meierhofer

Wären Sie ein Arzt, hätte (!) ich in Ihnen einen ausgezeichneten gefunden. So zielsicher, wie Sie mir eine Diagnose mitteilen. Respekt.

Leider sind Sie nicht in der Lage nachzuvollziehen was ich meine. Mir war bewusst, dass ich eine solche oder ähnliche Reaktion zu warten habe.

Wenn man sich über Autofahrer die ausgesprochen langsam fahren oder das Rechtsfahrgebot nicht kennen beschwert, wird man direkt als Raser, Drängler, Choleriker oder mit ähnlichem beschimpft... Rücksicht ist mein oberstes Gebot. Aber zu allen Seiten!

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Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

09. März 2012 - 13:48 Uhr

Herr Lukas, Sie selbst haben geschrieben, dass das Hinterherfahren ohne Überholmöglichkeit Ihre Nerven aufreibt. Damit haben Sie sich die Diagnose doch implizit schon selbst gestellt.

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Heino Lukas

Registriert seit: 13.03.2010

Kommentare: 102

09. März 2012 - 13:57 Uhr

@ Harald Meierhofer

Und weiter? Ich finde es auch äußerst nervig, wenn mir jemand von hinten an der Stoßstange klebt.

Etwas nervig oder nervenaufreibend zu finden ist ein großer Unterschied zu die Nerven verlieren und ein Unfallrisiko zu sein (von letzterem sprach ich nicht)...

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Walter Haberer

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09. März 2012 - 19:02 Uhr

@Oliver Schmidt

"bananenrepublik! am besten noch führerscheinentzug wegen überholen im überholverbot und das ganze noch in der baustelle..."

Ne, so etwas aber auch, wo kommen wir denn da hin, wenn im Baustellenbereich Überholverbot gilt und der Verstoß dagegen auch noch verboten ist?
Wie absurd kann die Diskussion eigentlich noch geführt werden, wenn ein Staat als Bananenrepublik gilt, der ein Überholverbot auch durchsetzt. Bin ich im falschen Film?

Ja, verdammt noch mal, wo, wenn nicht im Baustellenbereich, soll denn Überholverbot gelten?
Ach gibt es da nicht so einen Test, den Leute machen müssen, die einen entzogenen Führerschein wiedererlangen wollen? Wie nennt der Volksmund diesen Test doch gleich?

Es gibt jetzt hier mittlerweile 3 Foren zum Thema "Ich halte mich nicht an Regeln, nein an Regeln halte ich mich nicht". Ist das hier ein Irrenhaus, sehr geehrte Verantwortliche der Badischen Zeitung?

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Walter Haberer

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09. März 2012 - 19:16 Uhr

@Frank Ebert

"Und um wieder zum Thema zu kommen - hier geht es nicht um einen "Kampf", sondern schlicht um die Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeugs bzw. den volkswirtschaftlichen Schaden, wenn einer von hundert BAB-Nutzern diese Fähigkeit nicht besitzt."

Richtig, und die Fähigkeit zum Führen eines Kraftfahrzeuges haben jene nicht, die sich die Regeln selbst machen, denn die simple Tatsache, dass Fahrzeuge mit unterschiedlicher Geschwindigkeit nur dann sicher unterwegs sind, wenn der schnellere auf den langsameren wartet, haben die nicht begriffen. Die sind es dann auch, die sich mit 240 auf Menschen stürzen, die ganz normal vorschriftsmäßig mit 120 unterwegs sind. Ihre problematische Sozialisierung bringen sie dann auch noch zum Ausdruck, indem sie korrekte Menschen als debil diffamieren und sich erdreisten, sie als "Opa" anzublöken, ohne deren Enkel zu sein. Eben damit dieser Kampf gegen ihre Mitmenschen ein Ende hat, haben diese Herrschaften aus dem Verkehr gezogen zu werden. Für diese selbst hat das Benutzen öffentlicher Verkehrsmittel den Vorteil, dass sie ihre Nerven schonen, die ständig gereizt zu sein scheinen, sobald sich auf ihrem Weg ein anderer Mensch befindet. Und der volkswirtschaftliche Schaden durch Unfälle, verursacht von egozentrischen Besserwissern in der dicken Blechkiste, kann auf diese Weise auch in Grenzen gehalten werden.

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Walter Haberer

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09. März 2012 - 19:27 Uhr

@Peter Masterson

"Auch wenn ich jetzt den Unmut der Schleicher und Stauverursacher auf mich ziehe, all der Oberlehrer, die anderen ihren Fahrstil aufzwängen, weil sie nie die Spur räumen würden"

Wenn Sie andere als Oberlehrer betiteln, dann doch deshalb, weil Sie wissen, dass Sie sich falsch verhalten. Meinen Sie wirklich, man kann es sich mit einem gefährlichen Gerät wie dem Auto leisten, sich bewusst falsch zu verhalten? Die Autobahn ist nicht das Klassenzimmer, in dem man Dummenjungenstreiche verübt.

Kaum hatte ich die Debatte mit Herrn Ebert beendet, fuhr ich auf der Autobahn auf der Überholspur hinter einem LKW her, war also automatisch ein solcher "Schleicher", wie Sie normale Autofahrer zu nennen pflegen. Ich wurde wieder von einem "fähigen Autofahrer" rechts überholt mit dem Effekt, dass dieser, nachdem er sich wieder vor mir auf der Überholspur eingefädelt hatte, genau so schnell war wie zuvor, als er noch hinter mir fuhr.
Nein, der war nicht die Ausnahme. Das ist genau der Autofahrer, den Sie und Ihre Freunde für den Umsichtigen und Fähigen halten. Der fuhr genau Ihren Stil. Und alle anderen waren die "Schleicher", wie ja auch alle anderen die "Geisterfahrer" zu sein pflegen, wenn ein Einzelner "richtig" fährt.

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Walter Haberer

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09. März 2012 - 19:37 Uhr

@Jörg Engler

"Am letzten Donnerstag muss ich auch mal wieder durch die Baustellen und auch durch das Überholverbot fahren."

Wenn ich hier lese, dass man da durchfahren muss, dann kann ich nur daran erinnern, dass wir irgendwann einmal Geographieunterricht hatten, in dem wir Karten lesen lernten. Aber offenbar beherrschen das gerade die "fähigen Autofahrer" nicht, jene, die andere als "Schleicher" diffamieren, sonst würden sie das "Wagnis" auf sich nehmen, so dann und wann die Autobahn zu verlassen, um die Baustellen zu umfahren. Allerdings die lieber nicht, die würden dann auch nicht wissen oder einsehen, dass auf Landstrassen maximal 100 gefahren werden darf. Lieber stehen die Rennfahrer auf der Autobahn im Stau, wo sie keinen Schaden mehr anrichten können, als dass sie auch noch die Landstrassen besser wissend unsicher machen.

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Walter Haberer

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09. März 2012 - 19:48 Uhr

@Peter Masterson

"Wahrscheinlich werde ich jetzt wieder als Rowdy und Anarchist dargestellt. Aber das ist ja das allgemeine Totschlagargument gegen jeden, der sinnlose Regelungen und Vorgaben kritisch beäugt."

Solange Sie nicht in der Lage sind, sich selbst kritisch zu beäugen, was Sie belegen, wenn Sie glauben, Ihr Fahrzeug so gut zu "beherrschen", dass Sie Regeln ignorieren können, muss die Gesellschaft wohl auf ihren guten Rat verzichten.

Wenn es bei der Deutschen Bahn ähnlich "kritische" Geister gäbe wie Sie, dann gäbe es längst kein fahrtüchtiges Rollmaterial bei der Eisenbahn mehr. Ich erwarte nicht, dass Sie das verstehen. Deshalb erkläre ich es Ihnen: Massenverkehr, also Verkehr, bei dem eine Vielzahl von Fahrzeugen den gleichen Weg benutzen, funktioniert nur, wenn Regeln eingehalten werden, die diese Fahrzeuge ständig in einem Abstand voneinander halten. Wenn nur eines der Fahrzeuge gegen diese Regeln verstößt, kommt es zum Zusammenstoss. Ich wählte das Beispiel Eisenbahn, die mit einem strikten Blocksystem gesteuert wird und genau deshalb so viel sicherer ist als der Autoverkehr, weil dort keine Individualisten zugelassen sind. Im fahrenden Auto wird nicht abgestimmt. Wer das nicht akzeptieren will, der hat den Führerschein abzugeben.

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Walter Haberer

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09. März 2012 - 20:00 Uhr

@Heino Lukas

"Man muss sich irgendwie auf Veränderungen welcher Art auch immer einstellen, das gilt auch für das Regierungspräsidium. Das Autos breiter werden, ist nicht seit gestern bekannt. "

Ja, so denken die Menschen, welche dafür verantwortlich sind, dass die Erde immer unwirtlicher wird. Wie wäre es, wenn wir aufhören würden, die Erde unseren Dummheiten anzupassen und dafür unsere Dummheiten der Erde anpassten? Wir wissen, dass Land nicht vermehrbar ist. Deshalb sollte die Breite der Autos dem Platz auf den Strassen und nicht die Strassen der Breite der Autos angepasst werden.
Vielleicht sollte man auch überlegen, ob es richtig ist, ständig nach neuen Straßen zu schreien, wenn man schon bemerkt hat, dass es die Baustellen sind, die uns aufhalten.
Seit ich den Führerschein besitze, wird auf der A8 "für uns gebaut" und nie gefahren, sondern gestanden. Man errichtet eine Baustelle und erzeugt so einen Stau. Dann sagt man, "es gibt immer wieder Staus, wir müssen die Autobahn ausbauen". Und dann errichtet man eine Baustelle und erzeugt einen Stau. Dann sagt man, "es gibt immer wieder Staus, wir müssen die Autobahn ausbauen". Und dann errichtet man eine Baustelle ...

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Egon Mayer

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Kommentare: 1485

09. März 2012 - 20:05 Uhr

Was mit 30 paßt, paßt mit 80 auch.

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Walter Haberer

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09. März 2012 - 20:13 Uhr

@Frank Ebert

"Die (automobile) Gesellschafft soll sich also immer am schlechtesten, ängstlichsten und unfähigsten Verkehrsteilnehmer orientieren?"

Ja, das ist auch die Gesellschaft, die sich so gerne "christlich/abendländisch" nennt. Und die "automobile" Gesellschaft ist wohl eher eine Schnapsidee, aber etwas, das es hoffentlich nicht gibt. So blöd will ich nicht sein, dass ich einer "automobilen" Gesellschaft angehören will. Die ist eben so wenig wert oder wichtig wie schnelles Autofahren. Ich sagte es an anderer Stelle schon einmal: Die "schnellen Autofahrer" sind es selten oder nie, die pünktlich zu einer Sitzung erscheinen. Sie sind nicht schnell, um pünktlich zu sein, sie rasen, weil sie wieder einmal zu spät aufgestanden sind, weil sie unfähig sind zu einem sinnvollen Zeitmanagement.

Nein die schnellen Autofahrer sind auch nicht die Leistungsfähigsten, es sind nur die, welche nicht fähig sind, für etwas anderes als für sich selbst da zu sein. Es sind dies die Teamunfähigen in einer Gesellschaft, die nur im Team funktioniert.

Sie irren, die angepassten Autofahrer sind weder die Schwächsten noch die Unfähigsten. Letztere sind die, welche unfähig sind, sich an Regeln zu halten. Und die sind es ja auch, welche die Unfallstatistik hoch halten. Das wissen Sie, dass Sie mit Ihren 240 im 120er-Bereich für Unfälle sorgen, Sie, der auch noch fragt, ob er denn schuldig gewesen wäre, wenn der Bedrängte vor Schreck von der Fahrbahn abgekommen wäre. Diese Fragestellung macht deutlich, dass Sie die Komplexität des Autoverkehrs nicht übersehen und sich deshalb überschätzen. Nicht die "Übervorsichtigen" sind das Problem auf den Strassen, sondern die Statistiken belegen, dass es die sind, welche nie daran zweifeln, dass sie von der Technik gefordert sein könnten. Diese Selbstüberschätzung schadet nicht nur ihnen selbst, sondern zu oft ( Beispiel Turbo-Rolf) anderen, die sich korrekt verhalten haben, aber solchen Egoisten hilflos ausgeliefert sind.

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Walter Haberer

Registriert seit: 22.07.2010

Kommentare: 1754

09. März 2012 - 20:35 Uhr

@ Michael Jung

" Würde ein Überholverbot auch ein Vorbeifahren verbieten, dürften Sie niemals an einem parkenden oder haltenden Fahrzeug am rechten Straßenrand vorbeifahren, sofern an der Stelle ein Überholverbot beschildert ist."

Wenn man all den Hobby-Juristen so zuhört, könnte man sich tot lachen. Weil dieselben sich aber für die "Stärksten und Fähigsten" unter den Autofahrern halten, welche unter den "Schwächsten" leiden, die so langsam fahren, muss man schon Sorge haben. Wie konnten diese Leute die theoretische Fahrprüfung nur überstehen.

Wenn man so abstruse Argumente liest, dann versteht man wieder, dass Gesetze ausgelegt werden müssen, versteht man, weshalb Jura ein Hochschulfach ist.

" dürften Sie niemals an einem parkenden oder haltenden Fahrzeug am rechten Straßenrand vorbeifahren ..." Gott, ich krieg mich nicht mehr ein.

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Gelöschter Nutzer #885884

Registriert seit: 29.09.2011

Kommentare: 81

09. März 2012 - 21:44 Uhr

Wo ist eigentlich das Problem, dass hier in der Debatte sofort ein Kleinkrieg ausbrechen muss?

Wenn Studien aus anderen Ländern zeigen, dass sich Überholverbote in engen Baustellen positiv auf den Verkehrsfluss auswirken, dann haben die doch durchaus ihre Berechtigung?!

Gerade dann wenn, wie oben geschrieben, ein Vorbeifahren (also bei einer Stauung auf einer Spur) noch erlaubt ist, macht die Regelung doch durchaus Sinn.

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Andreas Quirin

Registriert seit: 20.12.2010

Kommentare: 36

10. März 2012 - 01:28 Uhr

Das Problem an der ganzen Sache ist doch, dass gerade hier in Deutschland ein extremer Unterschied zwischen den "V-max"-Fahrern und den "V-min"-Fahrern besteht - innerhalb und außerhalb von Baustellen.

Die einen beissen ins Lenkrad, wenn es nicht so schnell geht, wie sie es sich vorstellen, andere wiederum haben anscheinend Probleme damit, aber auch nur annähernd einem flüssigen Verkehrsgefüge beitragen zu wollen.

Und jeder von diesen Spezies fühlt sich in irgendeiner Weise im Recht. Und weil jeder meint, genau dieses für sich selbst alleinig gepachtet zu haben, entstehen doch diese ganzen Querelen.

Ich vergleiche gerne den Verkehrsfluss auf den Straßen mit einer Rolltreppe im Kaufhaus: Die allermeisten betreten diese, stellen sich auf eine Stufe und fahren damit rauf oder runter. Dann gibt es aber die "dynamischen", denen diese Geschwindigkeit nicht reicht, und die - meist bei der Talfahrt - an den anderen vorbei müssen. Auch wenn da welche nebeneinander stehen. Schubsen, drängeln, irgendwie schneller sein wollen.

Andererseits gibt's auch die, die, kaum der Rolltreppe entkommen, subito stehenbleiben, weil sie sich nicht entscheiden können, wie es denn nun jetzt weiter gehen soll - und die gibt's oft. Hinter denen findet dann auf der Rolltreppe ein kleines Chaos statt, weil der "Verkehr" nicht abfließen kann. Die Verursacher merken das wohl in den allermeisten Fällen nicht, da sie viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind.

Und dann gibt es vielleicht auch welche, die, wenn die Rolltreppe aus irgendwelchen Gründen stehen bleibt, auf dieser verharren und auf Besserung warten. Ich würde dann - vorsichtig - an diesen Leuten vorbeigehen - trotz Überholverbot.

VG Andreas Quirin

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Bernice Bacheberle  

Bernice Bacheberle

Registriert seit: 27.02.2010

Kommentare: 2063

10. März 2012 - 10:53 Uhr

@Peter Masterson:
Es geht nicht darum, ob man ein sicherer Fahrer ist, der sich vorbeitraut! Sondern darum, dass die Überholspur einschließlich einem vernünftigen Sicherheitsabstand nur für Fahrzeuge ausgelegt ist, die schmäler als 2 m sind! Denken Sie auch daran, dass starke Windverhältnisse die Situation verschärfen, wenn einfach zu wenig Sicherheitsabstand zur Verfügung steht.
Dass Sie, wenn Sie in einem PKW sitzen und deutlich rechts fahren, kein Problem haben, wenn Sie überholt werden, das glaube ich gerne, denn zwei PKWs kommen tatsächlich gut aneinander vorbei, anders ist es, wenn Sie mit einem Wohnmobil mit 2,40 m Breite die ganze rechte Spur brauchen und der Vorbeifahrende schon im Rückspiegel sichtbar, die rechte Spur teilweise mitbenutzt, weil offensichtlich die linke Spur für sein Fahrzeug zu schmal ist, er also zur Absperrung vom Gegenverkehr viel zu weit weg und an den rechts fahrenden Fahrzeugen viel zu dicht dran ist!
Wenn Sie dann einen Schaden an dem Wohnmobil haben, können Sie monatelang auf Erstzteile warten und die Saison ist vorbei, ehe sie begonnen hat. Dabei muss das Fahrzeug bei einem Schaden in der Seitenwand zur Hälfte auseinandergebaut werden und die Einbauschränke danach wieder eingbaut werden, es ist also eine extrem teure und langwierige Reparatur. Wenn dann noch der "Schrammer" über alle Berge ist und nicht einmal belangt werden kann, können Sie einpacken.

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Gelöschter Nutzer #886471

Registriert seit: 03.10.2011

Kommentare: 282

10. März 2012 - 16:05 Uhr

Freiburg hat die lustigste Ampelanlage Deutschland.
Die A5 die unfähigste Baustellenregelung Europas.
Stuttgart beginnt die Bahnhoflachnummer der Welt.
Wulff fährt zu jeder Saufparty mit Staatsdaimler und Fahrer.
Und jeder Europäer der mal vorbeikommt erhält Hart IV.

Grieche freut euch, wenn ihr es geschickt anstellt zahlen die
Michels in 100 Jahre noch.

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

10. März 2012 - 17:32 Uhr

@ Bernice Bacheberle

Die rechte Spur muss 3,05 m breit sein. Reicht also locker für ein Wohnmobil mit 2,40 m Breite (LKWs sind übrigens 2,55 m breit).

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

10. März 2012 - 18:08 Uhr

@ Oliver Schmidt

Mitte der 80er Jahre....luftgekühlte RDs (250er, 350er, 400er)...und logischerweise auch mein Bruderherz, bis er auf ne 500er Four umgestiegen ist. Achso...EM.

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Hannes Fischer

Registriert seit: 15.01.2010

Kommentare: 446

11. März 2012 - 02:31 Uhr

Es ist wirklich enorm, was da einige hyper-auto-mobile Überzeugungstäter da so von sich geben und sich dabei noch besonders schlau vorkommen.
Dass es sich hierbei um einen Teil des Transportwesens handelt, dieser Fakt wird weitestgehend ausgeblendet und durch ein besonderes Weltbild ersetzt, das frei nach Plato, der da mal gemeint hatte: ich denke - also bin ich! nach 2500 Jahren abendländischer Kulturgeschichte reduziert wird auf: ich fahre - also bin ich!
[ed.]

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Bernice Bacheberle  

Bernice Bacheberle

Registriert seit: 27.02.2010

Kommentare: 2063

11. März 2012 - 10:09 Uhr

@Frank Ebert:
Das meine ich ja gerade, die rechte Spur mit ca 3 m Breite ist genau richtig, auch für Wohnmobile, aber der Überholer, der nach rechts über die Linie fährt, stiehlt mir den Sicherheitsabstand und drängt mich nach rechts an die Leitplanke, dann habe ich rechts den Schaden, oder er rammt mich beim geringsten Windstoß!

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Walter Haberer

Registriert seit: 22.07.2010

Kommentare: 1754

11. März 2012 - 10:19 Uhr

@Oliver Schmidt

"ich kann hier nur eins feststellen, herr meierhofer hat niemals, in keinem thread, kostruktives beizutragen"

Nun Sie wissen, dass das krasse Gegenteil der Fall ist. Herr Meierhofer gehört zur verschwindend kleinen Minderheit in den einschlägigen Foren, der zum Thema Autoverkehr etwas Qualifiziertes beizutragen hat.

Genau das aber ist beängstigend. Wenn die Mehrheit derer, welche zum Thema Autoverkehr sich äußert, nur törichte Reden schwingt, die ausschließlich zum Ausdruck zu bringen versuchen, welche Kraft in den Autoren stecke und wie sehr sie doch mit ihrem ebenso kraftvollen Fahrzeug selbst bei den gefährlichsten Verkehrsverhältnissen umzugehen vermögen und wie wenig ihnen deshalb Beschränkungen ihres Vorwärtsdrangs zuzumuten seien, so begreift man, woher die steigenden Unfallzahlen kommen. Ebenso begreift man, dass der Versuch, auf die Mündigkeit der Bürger im Massenverkehr zu setzen, verlorene Liebesmüh ist.
Solange Menschen ein Auto für ein Spielzeug halten, solange diese dadurch zum Ausdruck bringen, dass sie die nötige Reife nicht erlangt haben, die das Führen solch komplexer und gefährlicher Maschinen wie eines Automobils erfordert, solange kann man diesen Menschen nicht das Recht auf "freie Fahrt" einräumen.
Ihre und Ihrer Freunde Beiträge machen deutlich, dass Sie nicht fähig oder bereit sind, Ihre privaten Bedürfnisse zugunsten der Sicherheit anderer zurückzustellen. Mit so wenig Gemeinsinn kann aber eine Demokratie nicht funktionieren.

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Walter Haberer

Registriert seit: 22.07.2010

Kommentare: 1754

11. März 2012 - 10:42 Uhr

Generell hätte ich zum Problem Baustellen schon mal eine Frage:

Muss es sein, dass gleichzeitig über mehrere Kilometer mehrere Baustellen eingerichtet sind. Ist es nicht möglich, zunächst die Bauarbeiten an der einen zügig zu vollenden, bevor man die Nächste eröffnet? Das legt doch allein die Tatsache schon nahe, dass ein Mensch selten oder nie an 2 oder mehr Orten gleichzeitig sein und arbeiten kann, weshalb oft ganze Autobahnkilometer abgesperrt sind, ohne dass dort auch nur ein Mensch arbeitete.

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

11. März 2012 - 11:28 Uhr

@ Walter Haberer

Da Sie ja ein volljähriger und erwachsener Mann sind, der die Gefahren des Straßenverkehrs bestens kennt, Nerven wie Drahtseile hat und auch in kniffeligen Situationen niemals überfordert ist, mache ich Ihnen einen Vorschlag:

Ich hole Sie nächste Woche mit dem Motorrad ab und lade Sie zu einer zweistündigen Tour im StVO-konformen Tempo ein.

Sie haben dann die Möglichkeit, so ganz ohne Sicherheitsnetz (bzw. Blechkleid und Airbags), Sozialdarwinismus in Reinstform zu geniesen und können danach evtl. selbst beurteilen, ob meine "menschenverachtende" Sichtweise vom überforderten Senior am Steuer zutrifft oder nicht.

Also, Herr Haberer, wie sieht´s aus? Praxiserfahrung sammeln anstatt vor dem PC schlaue Sprüche tippen?

P.S. Helm und Jacke könnte ich organisieren

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Manni Fischer  

Manni Fischer

Registriert seit: 29.11.2010

Kommentare: 817

11. März 2012 - 19:16 Uhr

@Herr Ebert,

ich hole sie auch gerne mal mit einem 40 Tonner und 18 m Länge ab und fahre mit ihnen durch ein paar Baustellen. Dann sehen sie mal, wie die "alle-situationen-beherrschenden" Autofahrer an solchen Verehrsteilnehmern vorbeiziehen und welches Risiko sie dabei eingehen.

Ansonsten verkommt diese Diskussion zu einer verbalen Schlammschlacht, die mit dem eigentlichen Thema aber sowas von überhaupt nichts mehr zu tun hat.....

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

12. März 2012 - 05:41 Uhr

Moin Herr Fischer!

Dass die Diskussion schon längst vom eigentlichen Thema weggedriftet ist, kann man zumindest nicht mir anlasten.

40-Tonner bin ich übrigens schon mitgefahren (sowohl Hänger wie Auflieger), selbst gefahren aber nur alle paar Jahre mal einen 7.5-Tonner im Straßenverkehr (inkl. BAB).
Durch den Job fahre ich regelmäßig mit dem Radlader im Gelände, wobei der sich natürlich völlig anders wie ein LKW verhält.

Ich stehe auf dem Standpunkt, dass zur Beurteilung einer Situation (hier Straßenverkehr) immer ein ausreichend großer Erfahrungsschatz vorhanden sein sollte. Und den spreche ich z.B. dem Herrn Haberer ab.

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Horst Bruckmann

Registriert seit: 29.10.2010

Kommentare: 400

12. März 2012 - 14:21 Uhr

Und erneut trollt sich Hr. Haberer in einem Thread zum Thema "Autofahren" und kommentiert jeden Beitrag *gähn*.

Regeln sind für die Menschen da, um das Zusammenleben zu erleichtern und nicht umgekehrt. Auch wenn die Fraktion der Oberigkeitshörigen nicht wahr haben möchte.

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Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

12. März 2012 - 14:44 Uhr

Herr Bruckmann, es hat nichts mit Obrigkeithörigkeit zu tun, wenn man sich im Strassenverkehr an die Regeln hält. Im Gegenteil, es ist der falsch verstandenen "Freiheitsdrang", die falsch verstandenen "Anarchie", die die Fraktion der Wohmzimmercouchspiesser dazu bringt, auf der Strasse die Sau raus lassen zu wollen.

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

12. März 2012 - 14:59 Uhr

@ Harald Meierhofer

Definieren Sie doch bitte mal "Wohmzimmercouchspiesser".

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Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

12. März 2012 - 15:37 Uhr

Herr Ebert, die Definition ist in etwa so präzise wie die von Herrn Bruckmann postulierte.
Es wundert mich aber schon etwas, dass Sie angesichts Ihrer Fähigkeiten (die man in diesem Forum ja doch schon erkennen kann, im Gegensatz zu vielen anderen Kommentatoren) dies bei der Formulierung des Herrn Bruckmann "übersehen" haben und erst auf meine Provokation hin angesprungen sind. :)

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Gelöschter Nutzer #782481

Registriert seit: 08.08.2009

Kommentare: 1605

12. März 2012 - 17:36 Uhr

@ Harald Meierhofer

Sorry, hatte ich tatsächlich überlesen.

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katja müller-hurst

Registriert seit: 05.10.2011

Kommentare: 285

12. März 2012 - 17:42 Uhr

Kennt jemand den Grund, weshalb dieses Überholverbot nur auf einem von 4 Bauabschnitten nämlich dem Letzten von Norden kommend gilt? Das Gefahrenpotential ist in allen Abschnitten das Gleiche.

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Walter Haberer

Registriert seit: 22.07.2010

Kommentare: 1754

13. März 2012 - 00:20 Uhr

@Horst Bruckmann

"Regeln sind für die Menschen da, um das Zusammenleben zu erleichtern und nicht umgekehrt."

Ja, das ist so, vor allem sind die Regeln da, damit die, die anderen fortwährend das Leben schwer machen, gebändigt werden.
Aber im Straßenverkehr folgen diese Regeln der simplen Tatsache, dass immer dann, wenn zwei Körper gleichzeitig den gleichen Raum für sich in Anspruch nehmen, aber nicht aufeinander stoßen wollen, geregelt werden muss, wer auf den anderen warten muss. Sie in Ihrem Vorwärtsdrang wollen nicht warten. Wenn der andere auch nicht warten will, kommt es unweigerlich zum Zusammenstoß. Die, welche Sie für obrigkeitshörig halten und von denen Sie glauben, dass sie Schwächlinge sind und vom heutigen Verkehr überfordert sind, verhalten sich Ihnen gegenüber nur so defensiv, dass sie sich vorerst noch ungehindert austoben können. Erhöben die den gleichen Anspruch auf "Bahnfrei" gäbe es täglich Zusammenstösse. Sie fordern das Recht des Stärkeren, weil Sie als nicht für Alle Verantwortung Tragender das fordern können. Wer aber für alle zu sorgen hat, der muss Regeln aufstellen, die Leute wie Sie und wie Herrn Ebert in die Schranken weisen. Regeln sind immer da erforderlich, wo Einsicht in den Gesamtzusammenhang fehlt. Und die fehlt bei Ihnen und Herrn Ebert ganz offensichtlich.

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Harald Meierhofer  

Harald Meierhofer

Registriert seit: 12.09.2011

Kommentare: 2115

13. März 2012 - 08:34 Uhr

[ed. - Bezug auf gelöschten Beitrag]
Herr Haberer hat dabei recht. Es sind immer die Egoisten, die Aggressiven, die Rücksichtslosen, wegen denen restriktive Regeln zum Schutz der Allgemeinheit aufgestellt werden müssen.

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