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21. Mai 2016

Flüchtlinge als Lehrer

Eine Einführung in afrikanisches Trommeln gaben drei Gambier im Martin-Schongauer-Gymnasium.

  1. Drei Flüchtlinge aus Gambia leiteten den Workshop „Afrikanisches Trommeln“, den die Jugendmusikschule westlicher Kaiserstuhl-Tuniberg und der Helferkreis für Asylsuchende organisiert hatten. Foto: Hans-Jochen Voigt

BREISACH. Afrikanische Rhythmen und Lieder waren im Musiksaal des Martin-Schongauer-Gymnasiums in Breisach zu hören.

Der Breisacher Helferkreis für Flüchtlinge bot in Zusammenarbeit mit der Jugendmusikschule (JMS) einen Workshop für afrikanisches Trommeln an. Heiko Büchner vom Helferkreis stellte Mamadou, Danso und Abdullah, die Dozenten des Workshops, vor. Die drei kennen sich bereits aus Gambia, wo sie in dort bekannten Bands zum Teil zusammengespielt haben.

Wöchentlich, erzählte Büchner, treffen sich die Flüchtlinge aus dem "Campus der Kulturen", um gemeinsam zu kochen oder um sich an verschiedenen Projekten zu beteiligen. Dabei kam die Idee auf, nach dem Essen zu musizieren und zu tanzen. Vom Förderverein Runder Tisch für Mitmenschlichkeit mit dem Vorsitzenden Roman Siebenhaar seien einige Trommeln, sogenannte Djemben, finanziert worden.

Zu Beginn der Veranstaltung gaben die drei Dozenten über eine halbe Stunde eine Probe ihres Könnens. Es erklangen auf ihren Trommeln Rhythmen, zu denen spontan geklatscht und getanzt wurde. Anschließend versuchten sie, den rund 20 Teilnehmern ihre Kunst zu vermitteln.

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Auch der Leiter der JMS, Christoph Scherzinger, begrüßte die Teilnehmer. Er kündigte ein Konzert mit Schülern der JMS an, die Musikstücke aus verschiedenen Ländern und Kulturen präsentieren werden.

Termin: Musik der Welt, Freitag, 17. Juni, 19 Uhr, Blaues Haus Breisach

Weitere Informationen gibt es unter jugendmusikschule-breisach.de

Autor: Hans-Jochen Voigt