26. Juni 2009 16:29 Uhr
Zum 20-jährigen Bestehen der Deutsch-Französischen Brigade
Symbolischer Brückenschlag für Europa
Die Deutsch-Französische Brigade feiert 20-jähriges Bestehen. Am Freitag trafen sich der deutsche und der französische Heeresinspekteur, Generalleutnant Hans Otto Budde und Général d’ armée Elrick Irastorza auf dem Rhein, um die Verbundenheit der Länder darzustellen.

- Generalleutnant Hans Otto Budde (links) und Général d' armée Elrick Irastorza (Mitte) reichten sich auf dem Rhein die Hände. | Foto: Christine Aniol
Breisachs Bürgermeister Oliver Rein und Richard Alvarez, Bürgermeister von Neuf-Brisach, lobten die vielfältigen freundschaftlichen Beziehungen der beiden Länder. Die deutsch-französische Brigade sei ein Beispiel.
Rund 350 Soldaten setzten beim symbolischen Brückenschlag von der französischen auf die deutsche Rheinseite über. Die feierliche Zeremonie fand im Rahmen einer mehrtägigen Übung statt.
Insgesamt 1500 Soldaten der Deutsch-Französischen Brigade aus den Standorten im Schwarzwald, in der Rheinebene und im Elsass beteiligten sich. "Der symbolische Brückenschlag ist etwas Besonderes", sagte Rein. Besonders freue er sich, dass sich alle Beteiligten nicht nur ins Goldene Buch der Stadt Breisach, sondern auch in das von Neuf-Brisach eingetragen hätten.
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Nach 1940, als die deutsche Wehrmacht versuchte, den Rhein zu überqueren und viele Soldaten ums Leben kamen und der Zerstörung Breisachs durch die Französischen Truppen im Jahr 1945, war diese Rheinüberquerung die dritte in der Geschichte.
"So wie heute, kann man sich es auch in Zukunft vorstellen", bekräftigte der deutsche Inspekteur des Heeres, Generalleutnant Hans Otto Budde. Nur mit Verständnis füreinander habe Europa eine Zukunft, sagte er.
Autor: ca




