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16. März 2010
Wechsel an der Spitze nach 25 Jahren
Chrispin Weber löst Bernhard Weber als Kommandant der Abteilungsfeuerwehr Wittenschwand ab, Michael Fritz ist neuer Vize.
DACHSBERG. In der Feuerwehrabteilung Wittenschwand geht eine Ära zu Ende. Mit dem Kommandanten Bernhard Weber, der 25 Jahre im Amt war, stellten auch sein Stellvertreter Rolf Kaiser nach 20 Jahren und Kassierer Karl-Helmut Fritz nach 30 Jahren ihre Posten zur Verfügung.
Die Anwesenden wählten in der Hauptversammlung am Samstag mehrheitlich Chrispin Weber zum neuen Abteilungskommandanten und Michael Fritz zu seinem Stellvertreter. Neuer Kassierer wurde Harald Schupp. Schriftführer Daniel Bücheler, seit zehn Jahren im Amt, wurde wiedergewählt. Für die bisherigen Beisitzer Andreas Böhler, der nicht mehr zur Wahl stand und Chrispin Weber und Michael Fritz, die in die erste Reihe gewechselt hatten, wurden Bernhard Weber und Rolf Kaiser und neu Andreas Schlageter gewählt. Heinz Stich bleibt Beisitzer als Vertreter der Altersabteilung.Das Amt des Kommandanten bleibt in der Familie: Bernhard Weber hatte nach dem Tod von Abteilungskommandant Lothar Weber, seinem Cousin, diese Aufgabe vor 25 Jahren übernommen und gibt es nun in die Hände des Sohnes seines Vorgängers. Die langjährige Tätigkeit von Bernhard Weber und den mit ihm aus den Ämtern geschiedenen Rolf Kaiser und Karl-Helmut Fritz würdigte Bürgermeister Helmut Kaiser. Er nannte sie Vorbilder für die Feuerwehrjugend.
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Bernhard Weber stellte im Zusammenhang mit dem Feuerwehrbedarfsplan die Überlegung in den Raum, ob die Abteilungen Urberg und Wittenschwand mit Standort Wittenschwand zusammengelegt werden könnten. Vor einer Woche hatte Bürgermeister Kaiser im Rahmen der Hauptversammlung der Abteilung Wilfingen darüber gesprochen, dass für die Abteilungen Wolpadingen und Wilfingen über eine Fusion nachgedacht werde. Weber ging in seinen Überlegungen auf das Einsparpotenzial ein. Bürgermeister Kaiser sagte, dass bereits festgestellt worden sei, das die Zusammenlegung der Abteilungen Urberg und Wittenschwand nicht unbedingt realisierbar sei, da mit der Waldorfschule und dem Landschulheim in Urberg ein so großes Gefahrenpotenzial bestehe, dass es wohl besser sei, die Abteilung bleibe dort angesiedelt. Für Kaiser ist mit Blick auf notwendige Investitionen am wichtigsten, dass in der Gemeinde ein Feuerwehrfahrzeug mit Löschtank stationiert werden kann. Gut findet Bürgermeister Kaiser das Vorhaben, eine gemeinsame Jugendfeuerwehr Urberg-Wittenschwand ins Leben zu rufen.
Autor: Christel Schuster-Stich
