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08. März 2013

Bürger werden zur Dorfputzete gerufen

Denzlinger Vereine wollen am 23. März etwas gegen die "Umweltvermüllung" unternehmen.

  1. . Foto: privat

DENZLINGEN. Federführend hat der Heimat- und Geschichtsverein die Organisation der ersten Denzlinger Dorfputzete übernommen. Ähnliches findet auch in der Kreisstadt Emmendingen oder auch im Nachbarort Gundelfingen bereits seit Jahren statt. Ziel ist es, die Bewohner für den liegengebliebenen Müll zu sensibilisieren.

"Nachdem bereits in der Vereinsvorständesitzung im November von uns die Idee einer vereinsübergreifenden Landschaftsputzete Beifall fand, laufen jetzt die Vorbereitungen für die Nachmittagsaktion, die am Samstag, 23. März stattfinden soll", so Joachim Müller-Bremberger gegenüber der BZ. So wurden vor einer Woche in einer Besprechung mit dem Schwarzwaldverein, dem "Nabu", den Anglern, Gartenfreunden, den Welschkorngeistern und dem Sportarbeitskreis sowie politischen Gruppierungen mit Unterstützung durch Hauptamtsleiter Sillmann Eckpunkte vereinbart. Gegen 14 Uhr ist am 23. März Treffpunkt für alle Helfer am Alten Rathaus, die dort in Zweier- und Dreier-Gruppen mit Greifzangen zum Sammeln eingeteilt werden. Bis 16 Uhr soll die von der Gemeinde unterstützte Aktion laufen. Im Alten Rathaus ist eine "Leitstelle" mit Telefondienst eingerichtet. Die Teams sammeln an zugewiesenen Orten Unrat, der dann vom Bauhof zur Entsorgung abgeholt wird. "Anschließend um 17.30 Uhr ist Vesper im Vereinslokal der Welschkorngeister, wo der Heimat- und Geschichtsverein und die Narren bewirten. Bürgermeister Markus Hollemann hat übrigens die Schirmherrschaft übernommen.

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Für uns ist diese Aktion Neuland", so Müller-Bremberger, denn es sei nicht exakt planbar, wie umfangreich die Aktion wird und wie viele freiwillige Helfer mitarbeiten werden.In dieser Größenordnung sei es die "erste vereinsübergreifende Aktion in Denzlingen".

Die Initiatoren hoffen dennoch auf rege Unterstützung durch die Bevölkerung. "Außerdem können Sponsoren im Vorfeld gerne in einem Umschlag Geld an unseren Rechner Holger Knöller, Markgrafenstr. 33, überbringen", meint der Vorsitzende des Heimat- und Geschichtsvereins, und weiter: "Diese Aktion soll auch ein deutliches Zeichen gegen Umweltvermüllung und für bürgerschaftliches Engagement sein. Und bei einem Erfolg wollen wir dies im nächsten Jahr wiederholen". Bei Regen allerdings wird die Aktion nicht stattfinden. Zum gewählten Zeitpunkt meint Müller-Bremberger: "Ein früherer Termin erschien uns zu riskant wegen der Frost- oder Schneegefahr, ein späterer ist ungünstig wegen des Beginns der Vegetationsperiode.

Autor: Frank Kiefer