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Flüchtlinge in Hamburg

usc

Von usc

Di, 12. November 2013

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Die Gruppe der Libyen-Flüchtlinge in Hamburg umfasst etwa 300 Menschen. Sie leben ohne Aufenthaltsrecht zumeist an geheimen Orten in äußerst prekären Verhältnissen. Da geht es den 80 von ihnen, die ein Obdach in der St.-Pauli-Kirche gefunden haben, noch vergleichsweise gut. Die meist jungen Männer kommen aus westafrikanischen Ländern wie Mali, Togo oder Niger und waren als Wanderarbeiter nach Libyen migriert. Von dort mussten sie vor dem Bürgerkrieg fliehen. In Italien schickte man sie weiter, nun hoffen sie auf ein Bleiberecht und Arbeit in Deutschland. Momentan verhärten sich die Fronten: Der Senat besteht darauf, dass die Flüchtlinge sich offiziell registrieren lassen. Die Afrikaner und ihre Anwälte befürchten, dass sie dann nach Italien zurückgeschoben werden.