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14. Dezember 2011 15:07 Uhr

Bewohner können sich retten

Haus durch Brand zerstört

Die Bewohner hatten sich zum Glück noch in Sicherheit bringen können, ihr Haus im Lügle in Efringen-Kirchen wurde jedoch bei dem Brand am Dienstag kurz vor 20 Uhr so beschädigt, dass es vorläufig nicht zu bewohnen ist.

  1. Foto: Schörlin

Bürgermeister Fürstenbergers unmittelbare Hilfe bei der Suche nach einer neuen Bleibe war in der Nacht jedoch nicht nötig, da das betroffene Ehepaar bei Angehörigen in Efringen-Kirchen unterkommen konnte.

Gegen 19.45 Uhr war am Dienstag der Feueralarm in Efringen-Kirchen ausgelöst worden. An dem Einfamilienhaus an der Einmündung der Straße "Im Lügle" zur Engetalstraße war ein Brand ausgebrochen. Der Feuerwehr wurde zunächst mitgeteilt: "Eine Hauswand brennt". Kurz darauf gingen weitere Notrufe bei der Leitstelle ein, bei denen es bereits hieß: "Haus, Vollbrand". Beim Eintreffen der Feuerwehr wenige Minuten nach Alarmierung brannte die östliche Stirnseite des Wohnhauses lichterloh. An dieser Seite muss der Brand auch entstanden sein, so die Polizei, von dort seien die Flammen in den Dachstuhl gezogen.

Die Ursache des Brands ist noch unklar. Die Hausbewohner hatten der Polizei berichtet, dass sie ein plötzliches Knistern gehört hätten und danach eine Scheibe platzte. Sofort hatten sie die Feuerwehr alarmiert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft hat einen Brandsachverständigen mit der Untersuchung des Brandortes beauftragt.

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Bereits während der Anfahrt zur Einsatzstelle hatte die Feuerwehr laut Gesamtkommandant Werner Schmid die Abteilungen Egringen, Huttingen und eine Drehleiter aus Bad-Bellingen mitalarmiert. Vor Ort sei sofort ein umfassender Außen- und Innenangriff am Gebäude eingeleitet worden. Für den Einsatz sei Atemschutz nötig gewesen, insgesamt seien 14 Feuerwehrleute unter Atemschutz im Einsatz gewesen.

Der Brand war nach gut einer Stunde unter Kontrolle, wie Werner Schmid der BZ berichtete. Schwierig sei indes gewesen, an die Brandnester unter der Dachhaut und in der Isolierung in Wand und Dach zu kommen. Der Einsatz habe sich auch deshalb bis gegen 1 Uhr hingezogen, da das teilweise geöffnete Dach wegen des Regens mit Planen provisorisch, aber sturmsicher abgedeckt werden musste. In den Einsatz einbezogen waren auch Kräfte des Rettungsdienst und das DRK Efringen-Kirchen. (Lesen Sie mehr morgen in der BZ, Ausgabe Weil am Rhein)

Autor: bz