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05. Juli 2010
Lieder – querbeet durch den Garten
Sängerbund lädt Gäste zum Zuhören, aber auch zum Mitsingen ein / Viele musikalische Schmankerl.
EFRINGEN-KIRCHEN (cre). Zum zweiten Male hieß es im Garten hinter der Alten Schule "Singen im Garten – Lieder querbeet". Mit leichter Verzögerung starteten die jungen Musiker der Bläsergruppe der Grund-, Haupt- und Realschule die Veranstaltung. Daran trugen jedoch nicht sie, sondern der mit Regen und Gewitter drohende Wetterbericht die Verantwortung, so dass die Musikanlage erst kurz vor Beginn aufgebaut werden konnte. Vielleicht musste auch der Sieg der deutschen Nationalmannschaft noch ein wenig gefeiert werden, wie Chorleiter Erhard Zeh einräumte. Reinhard Knorr, Vorsitzender des veranstaltenden Sängerbundes, und Erhard Zeh luden die zahlreich erschienenen Gäste zum Zuhören und Mitsingen ein. Nach den Bläsern unter der Leitung von Birgit Althauser-Thieß gab der Schulchor der fünften Klassen der Realschule (Leitung: Sebastian Förschner) sein Bestes, die Besucher zu unterhalten.
Im weitläufigen Garten des Museums "Alte Schule" erlebten die Besucher, versorgt mit Pizza, Wurstsalat und Markgräfler Wein, serviert unter anderen von Hauptamtsleiter Walter Silbereisen, einen beschaulichen Abend – gut gelaunt unterhalten von den Sängern und Sängerinnen des Sängerbundes.
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Bei lauen sommerlichen Temperaturen, im romantischen Schein der Lichterketten bekam die Veranstaltung zunehmend einen "Serenadencharakter". Zwar lichteten sich die Reihen, doch kamen jetzt erst die richtigen musikalischen Schmankerl. Mit Klaus Jarosch an der Gitarre hinterließ Eva Hoffmann mit Liedern wie "Bei mir biste scheen" und "Ich will keine Schokolade", die sie mit ihrer rauchigen Stimme sehr Blues orientiert interpretierte, großen Eindruck. Auch Markus Schmiedle gab einige Solonummern zum Besten, virtuos begleitet von Jürgen Thieß.
Zu vorgerückter Stunde griff Erhard Zeh ebenfalls zur Gitarre. Jetzt sangen Chor und Gäste, an den Tischen sitzend, gemeinsam alles, was ihnen ein- und gefiel – und wozu sie die Texte kannten. Der Wettergott hatte ein Einsehen und ließ die Naturgewalten sich erst nach Abschluss der Veranstaltung austoben.
Autor: cre
