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28. Januar 2014

Tänzerinnen erobern die Herzen

Beim Kindertanznachmittag machen Ponygruppe und Dream Dancer Egringens Rathaussaal zur Villa Kunterbunt / Enormer Andrang.

  1. Musik und Theater bereiten Spaß – dies vermittelten die kleinen und die schon etwas größeren Tänzerinnen auf überzeugende Weise. Foto: Schopferer

EGRINGEN (mfs). Mit solch einer großen Resonanz hatte man nicht gerechnet. Beim Kindertanznachmittag im Rathaussaal gab es am Sonntag keinen freien Sitzplatz mehr. Wie sonst nur bei Veranstaltungen der Landjugend wurden kurzerhand die Fensterbänke zu Sitzmöglichkeiten umfunktioniert.

Niemand konnte so richtig erklären, warum in diesem Jahr so viele Besucher zum Kindertanznachmittag kamen. Umso größer war natürlich die Freude bei den Verantwortlichen. "Liegt es vielleicht am Wetter?" mutmaße Sonja Müller, die seit Freitag amtierende Vorsitzende der Trachten und Volkstanzgruppe Egringen.

Oder zog doch die Neugier für das alljährlich so unterhaltsame Programm die Besuchermassen an? Diesmal musste man übrigens ganz ohne die Bambis auskommen. Die Gruppe der vier bis sechsjährigen Nachwuchstänzer wurde im vergangenen Jahr eingestellt und soll erst ab März wieder neu gegründet werden.

So hatten also die Ponygruppe (die sieben bis zwölfjährigen Mädchen) und die im vergangenen Jahren neu belebten Dream Dancer (ab zwölf Jahren) die nicht ganz einfache Aufgabe, das Publikum zu unterhalten. Mit flotten Schritten zu "Banana Señor", der "Raspa Mexicana", dem "Mountain Stomp" und "Jiffy Mixer" hatten die Ponys aber nicht nur im Handumdrehen die Herzen erobert, sondern sie verstanden es auch, langanhaltenden Applaus einzuheimsen.

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Etwas nervöser traten da zunächst die Dream Dancer zu ihrer Premiere auf die Bühne. Lady Gagas "Born this way" hatte man sich zum Auftakt ausgesucht, wirklich routiniert präsentierte man die eigenen Tanzinterpretationen allerdings erst bei "Spirit Instructable" von Nelly Furtado. Missen möchte man die Dream Dancer nicht mehr, zumal es überaus spannend wäre, solch ein Tanzevent noch für ganz neue Besucherschichten zu öffnen und so einen großen Bogen zu spannen von den Ansätzen unterschiedlicher Volks- bis zu modernen Poptänzen.

Beim Theaterstück gelang der große Bogen zumindest alterstechnisch bereits. Sämtliche Jugendliche traten als Akteure der "Geschichten von Pippi Langstrumpf" auf die Bühne und verzauberten die Besucher. Selbst Affe "Herr Nilson" und Pferd "Kleiner Onkel", die beiden Polizisten Kling und Klang, aber auch Tommy und Annika und Papa Südseekönig durften nicht fehlen. Sie brachten gemeinsam mit Pippi viel lustigen Trubel in die Villa Kunterbunt und auf die Bühne des Rathaussaals. Für den unterhaltsamen Klamauk gab es viel Applaus und auch Dank an all die Betreuerinnen des Nachwuchses: Sonja Frey, Sabine Krebs, Elena Mehlhorn, Natali und Tanja Bühler.

Autor: mfs