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12. Juli 2013

Auf den Hund gekommen

Aktionstag im Tierheim.

  1. Auch Rettungshunde waren beim Aktionstag mit dabei. Foto: Janzer

EHRENKIRCHEN (jan). Informationen rund um den Hund bot das Tierschutzzentrum Ehrenkirchen bei einem entsprechenden Aktionstag an. Tina Gwildies, die Leiterin des Tierheimes am Rande von Scherzingen, freute sich über den regen Besuch vieler Hundebesitzer. Viele Leute aber waren auch gekommen, um zu sehen, ob sie unter den Hunden im Tierheim den passenden für sich finden.

Ziel des Aktionstages sei, das Tierheim zum einen bekannt zu machen und vielleicht auch einen Hund zu vermitteln, zum anderen sollte es nützliches Wissen für die Besitzer der Vierbeiner geben. So waren im Hof Stände mit Informationen zu den Themen Erziehung, Ernährung, Gesundheitsvorsorge, Beschäftigung und Förderung von Hunden aufgebaut. Breit war ebenso das Angebot an Hundeleinen, Transportkäfigen, Fressnäpfen, Haarschneidern und Mitteln zur Gesundheitsvorsorge wie etwa Wurmkuren. Und auch der Hundefrisör hatte gut zu tun.

Zum Spaß für die Hunde hatten Melanie Ramm und Sandra Klutmann von der Mobilen Hundeschule Freiburg einen Geländeparcours mit Hindernissen aufgebaut. Hier beobachtete Anna Bürgelin, Hundephysiotherapie, das Verhalten der Tiere und gab den Besitzern wertvolle Hinweise. Auf großes Interesse stießen auch die Vorführungen der Rettungshundestaffel Nördlicher Breisgau-Ortenau. Rettungshunde müssen körperlich belastbar sein und brauchen eine gute Nase. Die Ausbildung kann man schon mit dem Junghund beginnen, sie dauert mindestens zwei Jahre und hat zwei Schwerpunkte: Flächensuche und Trümmersuche. Auch die Hundeführer müssen sich weiterbilden in Erster Hilfe, müssen mit dem Kompass umgehen können und den Hund genau kennen. In Scherzingen suchten die Rettungshunde Kinder, die sich versteckt hatten. Interessant war, dass sich die Rettungshunde unterschiedlich verhalten: Der eine blieb beim gefundenen Opfer und bellte so lange, bis die Hundeführerin kam; ein anderer lief, nachdem er das Opfer gefunden hat, zurück und führt dann zur Fundstelle.

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Autor: jan