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02. März 2009 18:27 Uhr

Gewerbeverein nutzt das Markenzeichen

Den Hammermann kennt jeder

Was haben Frankfurt, New York, Basel und Dallas/Texas mit Eimeldingen gemeinsam? Den "hammering man". In Eimeldingen steht er vor der Schlosserei Bodack an der B3 so prominent, dass er zu einer Art Wahrzeichen des Gewerbegebiets Reutacker geworden ist.

  1. Foto: Herbert Frey

Weshalb sich der Gewerbeverein auch dazu entschlossen hat, den Hammermann nun ins Logo für die Gewerbeschau zu integrieren, die am 20. und 21. Juni die interessierte Bevölkerung aus nah und fern einladen will.

Bisher war auf dem Logo nur das Rathaus angedeutet, jetzt wurden die Rathausumrisse mit einer Linie, die das Wort "Eimeldingen" unterstreicht, mit dem Hammermann verbunden. Eben wegen des Wiedererkennungswerts der Skulptur, wie Tassilo Bösl informiert, der im Verein für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Auch wer nicht weiß, wo das Gewerbegebiet Reutacker liegt, weiß doch, wo der Hammermann steht.

Das Original der Skulptur steht übrigens in Frankfurt und wird deshalb mit dem englischen Wort "hammering man" bezeichnet, weil sein Schöpfer US-Amerikaner ist. Jonathan Borofsky heißt der Mann, der die Figur schuf, die inzwischen in vielen Versionen unterschiedlicher Größe in verschiedenen Städten und Gemeinden der Welt steht. Die bisher größte Figur steht vor dem Frankfurter Messeturm – 23 Meter hoch und 32 Tonnen schwer. Der "hammering man" von Basel, der seit 1989 vor dem Hauptsitz der Bank UBS steht, ist "nur" 13,5 Meter hoch. Die Skulptur, die einen hämmernden Arbeiter darstellt, ist als Symbol für die Arbeit und Tatkraft gedacht und soll auch Solidarität mit allen Menschen symbolisieren, die schwer arbeiten müssen.

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Autor: vl