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15. September 2012

Verkehrsminister grüßt Elektrorallye in Eimeldingen

Winfried Hermann wird der Gemeinde zur "Wave" am Montag einen Besuch abstatten.

  1. Winfried Hermann Foto: Axel Krempp

EIMELDINGEN. Hoher Besuch hat sich für Montag Vormittag in Eimeldingen angesagt. Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann wird der Gemeinde im Rahmen der internationalen Elektromobilrallye "Wave" einen Besuch abstatten, die von acht bis 10.30 Uhr in der Reblandgemeinde Halt macht.

Es ist durchaus eine kleine Sensation. Auf der 2674 Kilometer langen Route der "Wave" (World Advanced Vehicle Expedition) von Genua nach London werden am Montag 20 Teams mit ihren Elektromobilen in Eimeldingen für rund zwei Stunden einen offiziellen Stopp einlegen. Mit dabei sind Automobilhersteller wie Renault und Nissan mit Serienfahrzeugen sowie auch Prototypen, wie zum Beispiel der von Studenten der ETH Zürich entwickelte und gebaute Sportwagen SunCar. Mit seinen zwei 170-PS-Motoren braucht dieses Fahrzeug weniger als fünf Sekunden, um auf 100 Kilometer in der Stunde zu beschleunigen.

Den Teilnehmern geht es darum, eine Welle (englisch: Wave) ins Rollen zu bringen. Sie wollen Aufmerksamkeit für Elektroautos wecken, die von erneuerbaren Energien angetrieben werden. Gleichzeitig werden die Fahrzeuge einem harten Test unterzogen. Sie müssen Alpenpässe überqueren und täglich bis zu 300 Kilometer weit fahren.

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Alte Freundschaft von Bürgermeister Merstetter macht Ereignis möglich

Das beste Team und das alltagstauglichste Fahrzeug werden im Ziel als Gewinner gekürt. Mit dem ersten Stopp auf deutschem Hoheitsgebiet in Eimeldingen hat sich auch Stuttgarter Politprominenz angesagt. Verkehrsminister Winfried Hermann hat die Schirmherrschaft übernommen und will die Rallyeteilnehmer um 9 Uhr persönlich begrüßen. Auf dem Parkplatz der Reblandhalle präsentieren sich zudem zahlreiche lokale und regionale Firmen mit einer Technologiepräsentation, die durchaus schon einen Messecharakter entfalten sollen.

Möglich wurde das außergewöhnliche Ereignis durch Bürgermeister Manfred Merstetter.

Seine Freundschaft zu einem ehemaligen Studienkollegen ermöglichte den Kontakt zu Solarpionier Louis Palmer, der die Elektromobilrallye organisiert.

Autor: Marco Schopferer