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21. Mai 2015

Bunter Schulgarten

Waldorfschüler nutzen die Natur als Lehrmeister.

  1. Im bunten Schulgarten macht den Waldorfschülern die Arbeit sichtlich Spaß. Foto: Waldorfschule

EMMENDINGEN (BZ). Ein halbes Jahr war Winterpause, der Gartenbereich lag brach. Lediglich die Schüler der 6. Klasse haben durchgehend das ganze Jahr dieses besondere Fach "Gartenbau". Die Integrative Waldorfschule legt viel Wert auf den handwerklichen und auch künstlerischen Bereich in ihrem Fächerkanon. Die Natur ist keine Modeerscheinung, sondern Lehrmeister", so Gartenbaulehrerin Ine Scheidecker. "Eigene Erfahrungen zu sammeln im Umgang mit der Natur, den Planzen ist für die Kinder von heute nicht mehr selbstverständlich. Oft sind die Lebenswirklichkeiten in diesem Alter schon stark von Bildschirmen und anderen Medien geprägt." Im Gartenbauunterricht beschäftigen sich die Schüler dagegen mit Fragen wie: Wie bereitet man ein Beet vor der Aussaat vor, welche Pflanzen schätzen welche Nachbarn und warum? Wie gießt man die Nutzpflanzen richtig und wie wird geerntet? Warum haben manche Pflanzen Samen, andere Zwiebeln...

Der Herbst, rund um die Erntezeit ist die beliebteste Zeit im Schulgarten. Da kommen schon mal die ehemaligen Schüler vorbei und bitten um eine Kostprobe von den leckeren Bio-Cocktailtomaten aus eigenem Anbau. Im Hauswirtschaftsunterricht ab der 7. Klasse werden die geernteten Lebensmittel, wie Salate, Kartoffeln, Mais, Kräuter und Beeren gleich weiter verarbeitet. Und klar ist auch, dass das selbst Geerntete mindestens doppelt so gut schmeckt wie alles Gekaufte.

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Autor: bz