Für ein Ende der Gewalt gegen Frauen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Fr, 08. Februar 2019

Emmendingen

160 Schülerinnen und Schüler der Fritz-Boehle-Schule tanzen am 14. Februar auf dem Marktplatz.

EMMENDINGEN (BZ). Seit 2012 findet weltweit die Protestaktion "One Billion Rising" ("Eine Milliarde erhebt sich") statt. Mit einem gemeinsamen Lied und einer Tanzchoreographie steht die Kampagne für ein Ende der Gewalt gegen Frauen und Mädchen und für Gleichstellung. Dieses Jahr wird auch Emmendingen teilnehmen. Am Donnerstag, 14. Februar, werden um 10 Uhr zirka 160 Schülerinnen und Schüler der Fritz-Boehle-Werkrealschule aus den Klassen 6 bis 9 gemeinsam auf dem Emmendinger Marktplatz tanzen. Schon seit Wochen üben die acht Klassen die Choreographie. Unterstützend beschäftigen sich die teilnehmenden Klassenstufen mit dem Thema "Gewalt gegen Frauen" in verschiedenen Unterrichtsfächern. Die Fritz-Boehle-Grund- und Werkrealschule ist seit 2015 "Kulturschule 2020 Baden-Württemberg" – ein Modellprojekt des Landes, um das Lernen durch den Zugang zu Kunst und Kultur zu unterstützen.

Mit der Teilnahme an der Kampagne "One Billion Rising" verbindet die Schule Musik und Tanzen mit einem politischen Thema und ermutigt so die Schüler, sich aktiv zu beteiligen. Unterstützt wird die Aktion von der Stadt Emmendingen.

Alle Emmendingerinnen und Emmendinger sind eingeladen, an der Aktion teilzunehmen – Mittanzen ist ausdrücklich erwünscht (Choreographie : http://www.onebillionrising.de Da die Schülerinnen und Schüler ab 9 Uhr im gesamten Stadtgebiet zu Fuß Richtung Marktplatz unterwegs sind, bittet die Stadtverwaltung die Autofahrer um erhöhte Aufmerksamkeit.