Info-Besuch

Straßburger "Ökoquartiere" als Vorbild?

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 15. April 2017

Emmendingen

Eine Emmendinger Delegation informierte sich in der Elsass-Metropole über klimagerechte Quartiersentwicklung.

EMMENDINGEN (BZ). Unter dem Motto "Einen Blick in die Zukunft wagen" besuchte eine Emmendinger Delegation unter Leitung von Oberbürgermeister Stefan Schlatterer die Europametropole Straßburg, die in Frankreich eine Vorreiterrolle beim Bau klimaschonender nachhaltiger Stadtteile einnimmt.

Ziel der städtebaulichen Fachexkursion war es laut Pressemitteilung, sich über Strategien der klimaneutralen nachhaltigen Stadtwicklung am Beispiel der sogenannten "Ökoquartiere" in Straßburg zu informieren. An der von Klimaschutzmanager Armin Bobsien organisierten Exkursion nahmen Oberbürgermeister Stefan Schlatterer, die Stadträte Hans-Peter Hauke (SPD) und Willi Monke (CDU) sowie 17 städtische Mitarbeiter aus dem Fachbereich 3 "Planen und Bauen" teil.

Herzlich empfangen wurde die Delegation von Eric Fullenwarth, Geschäftsführer der SERS, der regionalen Wohnbaugesellschaft und von Jean Werlen, Stadtrat der Stadt Straßburg. Diese erläuterten zunächst das Konzept der "Ökoquartiere" und die dahinter liegenden politischen Zielsetzungen.

Bei der anschließenden Besichtigung von zwei Öko-Quartieren konnte sich die Emmendinger Delegation davon überzeugen, dass sich ökologische Ziele (Nachhaltigkeit) und soziale Aspekte (bezahlbarer Wohnraum) nicht automatisch ausschließen. Vor Ort wurden Aspekte der klimagerechten Quartiersentwicklung, Dichtekonzeption, soziale Durchmischung und nachhaltige Energieversorgung anhand von Beispielen gezeigt.

Wie ein solches Öko-Viertel geplant und unter Beteiligung der lokalen Bevölkerung und Baugruppen realisiert wird, war das Thema in Fachvorträgen auf dem "Info-Hausboot" der Straßburger Organisation SERS.

Oberbürgermeister Stefan Schlatterer zeigte sich in einem abschließenden Resümee sehr zufrieden mit den Ergebnissen der Fachexkursion nach Straßburg: "Dies war ein wichtiger Beitrag im Rahmen des interkommunalen Austausches. Es lohnt sich über den Tellerrand zu schauen denn wir haben eine Vielzahl neuer Impulse mitgenommen", wird der Rathauschef in der Pressemitteilung zitiert.