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21. April 2017

Erklär's mir: Warum ist Frost so gefährlich für Pflanzen?

Wenn es nachts ganz kalt wird, so dass die Temperaturen unter null Grad fallen, also Wasser gefriert, dann nennt man das Frost. Es gibt Pflanzen, die das nicht gut vertragen, und andere, die das gut abkönnen. Schneeglöckchen zum Beispiel können ja schon blühen, wenn um sie herum noch Schnee liegt. Wenn aber die Blüten eines Apfelbaums einfrieren, dann könnt Ihr im Sommer keine Früchte pflücken, weil dieser Baum keine Äpfel tragen wird. Die Gefahr des Frosts ist deswegen da so groß, weil diese Pflanzenteile mehrheitlich aus Wasser bestehen und die noch jungen Blüten sehr zart sind. Wenn Wasser gefriert, dann braucht das Eis mehr Platz als vorher im flüssigen Zustand. Das sieht man, wenn mal eine Glasflasche mit Wasser im Eisfach gekühlt, aber nicht rechtzeitig wieder rausgeholt wurde. Das vorher flüssige Wasser wird kalt und gefriert. Dabei muss es sich ausdehnen. Es kann aber nirgendwohin, weil der Schraubverschluss ganz fest sitzt, und irgendwann platzt dann das Glas. Das passiert auch in den dünnen Blüten und ganz frischen Blättern. Das Wasser gefriert und die sich bildenden Eiskristalle brauchen mehr Platz. Da die jungen Blüten aber noch sehr dünn sind, können sie dem Eis nicht standhalten und gehen kaputt.

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Autor: jvo