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23. Februar 2013

Fragen Sie nur!

Warum funktionieren Batterien in der Kälte schlechter?

Warum funktionieren Batterien in der Kälte schlechter? Handy, Digitalkamera und MP3-Player machen bei Schnee und Eis oft schneller schlapp als bei Sonnenschein. Das liegt daran, dass der Strom in der Batterie (oder auch einem Akku) in Form von chemischer Energie gespeichert ist und bei Bedarf erst in elektrische Energie umgewandelt werden muss. Schließt man eine Batterie an, fließt zwischen den beiden Polen ein elektrischer Strom. Dieser wird in einer elektrochemischen Reaktion in der Batterie generiert: in den weit verbreiteten Alkali-Mangan-Batterien zum Beispiel durch die Oxidation von Zink und die Reduktion von Braunstein. Bei dieser Reaktion werden stromliefernde Elektronen freigesetzt. In einer kalten Batterie läuft der Prozess langsamer ab, folglich wird weniger Strom produziert. Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt reicht dieser Strom manchmal nicht aus, um den Bedarf eines Gerätes zu decken. Wenn man Pech hat, leisten Batterien dann bis zu 40 Prozent weniger. Doch die Kälte schädigt die Batterien nicht: Wärmt man sie wieder auf, kann man sie meist ganz normal benutzen. Noch Fragen? Fragen Sie nur! Per Postkarte an die

Badische Zeitung, Basler Straße 88, 79115 Freiburg oder per E-Mail an fragen@badische-zeitung.de

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Autor: val