Auf den Spuren der Bächle

Fr, 19. September 2008

Freiburg

"Das Freiburger Bächlebuch" bietet Spaziergänge zur Geschichte der Wasserläufe in der Stadt

Seit wann und warum gibt es überhaupt Bächle in Freiburg? Und wofür wurden sie überhaupt gebaut? Und wie sah es am Kanal außerhalb des Schwabentors früher einmal aus? Ein Wegweiser durch die Stadt mit neuem Blick ist das "Freiburger Bächlebuch" von Joachim Scheck und Magdalena Zeller, das jetzt im Promo-Verlag herausgekommen ist.

Tatsächlich kennen nur wenige – einheimische wie Gäste – die Entstehungsgeschichte und historische Bedeutung der Freiburger Bächle und Runzen, wie die Freiburger Gewerbekanäle genannt werden. Wann und wo sie entstanden sind, ob sie Teil der Kanalisation waren, wie sie früher aussahen und woher das Wasser kommt, will das "Bächlebuch" vermitteln.

In vier Spaziergängen durch die Freiburger Innenstadt geht das Buch diesen und anderen Fragen nach und führt die Leser entlang der Wasserläufe durch die Geschichte der Wassernutzung in Freiburg. Unter anderem wird darin geschildert, wie in der mittelalterlichen Stadt das Feuerlöschen vor sich ging oder wie die Wasserräder am Gewerbekanal betrieben wurden.

Eingeflochten in den Text sind auch manch amüsante Begebenheiten aus der Geschichte der Freiburger Bächle. Reich bebildert, unter anderem mit Fotografien von Thomas Kunz und Karl-Heinz Raach, zeigt das Buch darüber hinaus zahlreiche interessante Details und stimmungsvolle Ansichten der Bächle und Runzen. Das Buch kann, so die Intention, einmal Wegweiser beim Spaziergang durch die Stadt sein, aber auch Lektüre für zu Hause.

Das Freiburger Bächlebuch. Spaziergänge zur Geschichte der Bächle und Runzen. Von Joachim Scheck und Magdalena Zeller, 96 Seiten mit rund 100 farbigen Abbildungen und Innenstadtplan. Promo-Verlag Freiburg, 9,90 Euro