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03. August 2011

Der Reiz des Energiesparens

Uni-Institute erhalten Prämien.

"90 Mal mit dem Auto um die Erde könnte man mit der im vergangenen Jahr eingesparten Energie fahren", berichtet Marcus Siefert, Klimaschutzmanager der Universität Freiburg. Das sind 60 Tonnen Kohlendioxid, was einer Einsparung von 1,5 Prozent gegenüber dem Referenzwert entspricht. "Die Energie von 11 680 Zentnern Kartoffeln wurde eingespart." Siefert leitet das Projekt "Dezentrale monetäre Anreize zur Energieeinsparung", an der 14 Einrichtungen der Uni in zwölf Gebäuden teilnehmen. Die Hochschule besitzt insgesamt 160 Gebäude. Die Uniklinik wurde bei den Berechnungen allerdings nicht mit einbezogen.

Gestern erhielten die teilnehmenden Institute ihre Prämie. Sie dürfen die Hälfte ihrer Einsparungen behalten: insgesamt 100 000 Euro.

Neu dabei war die Sportwissenschaft, die zehn Prozent mehr Energieeinsparung beisteuerte. "Wir haben die Heizung richtig eingestellt und die Computer nur laufen lassen, wenn sie wirklich nötig waren", sagt Florian Jesse von der Fachschaft Sport. Über die genauen Summen, die jedes einzelne Institut bekommt, wurde Stillschweigen gewahrt. Die Sportler jedenfalls waren recht erfolgreich.

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Auch der Abfall war Teil des Umweltprojektes. "1117 Tonnen Müll fielen im vergangenen Jahr an. 60 Prozent davon waren recyclebar. Das ist um einiges besser als an anderen Universitäten", meint Jürgen Steck vom Arbeitskreis nachhaltige Universität. Trotz des Wachstums der Uni sei es gelungen, dass die Menge radioaktiven Abfalls bei einem Kubikmeter stagnierte. Der Wasserverbrauch wurde um 2371 Kubikmeter verringert.

1400 Euro, die aus der Toner- und Druckerpatronensammelaktion der Uni stammen, stiftete die Universität dem Freiburger Förderverein für krebskranke Kinder. Dieser unterstützt die Forschung und Eltern erkrankter Kinder.

Autor: mmx