09. Dezember 2009
Engagement! So kann’s gehen
Mit- und Einmischen als Freizeitspaß – wer ehrenamtlich aktiv ist, kann ganz schön was erleben
Reden wir heute doch mal über eine sehr umstrittene Spezies Mensch, welche zudem fast vom Aussterben bedroht ist, den "Engagierten". Oft muss er sich kritischen Fragen stellen, zum Beispiel: "Was bringt dir das?", "Warum verschwendest du deine Zeit?" Sich zu engagieren, gerade auch ehrenamtlich, kann einem viele wichtige Erfahrungen und Fähigkeiten einbringen.
Egal, ob man Handballnachwuchs trainiert, in Jugendparteien mitmischt oder bei der Diözese aushilft – auf vielfältig Art und Weise kann man sich so im Umgang mit Menschen üben und sein Verständnis zu den jeweiligen Themen erweitern. Dabei locken doch das Sofa zu Hause, die Lieblings-Soap im TV oder die Disco.Hat man sich dann doch dazu durchgerungen, etwas zu versuchen, scheint einen die Masse an Vereinen und Institutionen schier zu erschlagen. Egal in welchem Bereich: Sport, Kultur, Medien und Jugendbegegnung, um nur einige zu nennen. Vielleicht möchte man etwas Neues entdecken oder etwas Eingeschlafenes wiederbeleben. Ein innerer Kampf ist somit programmiert, schon alleine um die Frage, ob man seine Arbeit selbständig gestalten möchte oder mit Hilfe von Erwachsenen ein Projekt umsetzt. Für Euch, liebe Leserin, lieber Leser, sind wir zwei Erfolgsgeschichten von jugendlichem Engagement in Freiburg auf den Grund gegangen. Unabhängig und selbstbestimmt!
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Jugendliche nehmen nicht nur am politischen Geschehen Freiburgs teil, sondern können direkt Einfluss ausüben. Überparteilich und kommunal, am Puls des Geschehens, von und für Jugendliche, ganz ohne Erwachsene. Eine Erfolgsgeschichte, die sich nun schon zum dritten Mal bewährt hat. Mit dem jüngsten Einzug von Simone Pflaum und einem neuen Vorstand hat sich natürlich auch die Idee weiterentwickelt: Politische Bildung, angewandtes Handwerkzeug und Jugendbeteiligung auf höchstem Niveau.
Autor: Tom Pannwitt und Johanna Machunze




