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13. Dezember 2008
Rund um die Kreuzung gibt es jetzt drei Miethöhen
Wo Herdern, Brühl und Beurbarung aufeinander treffen, gibt es nach neuem Mietspiegel die größten Unterschiede bei der Basismiete
Da hat BZ-Leser Frank Bandurski vorbildlich aufgepasst – und einen Fehler in der BZ-Berichterstattung zum Freiburger Mietspiegel entdeckt. In der Ausgabe vom 29. November hatte die BZ eine Reihe von Vergleichsrechnungen angestellt, wie sich die Mieten nach dem alten und dem neuen Mietspiegel für verschiedenen Freiburger Gebiete verändert haben. Dabei stellte sich heraus, dass die Basismieten – bei denen es dann noch verschiedene Zu- und Abschläge geben kann – mit Ausnahme eines einzigen Gebietes zwischen 2003 und 2007 überall massiv gestiegen sind, oft um 20 und mehr Prozent. So weit war alles korrekt.
Falsch war aber die Benennung des einzigen Gebietes, in dem die Grundmiete fast unverändert geblieben ist. Dabei handelt es sich nämlich, wie Bandurski zu Recht anmerkt, nicht um das Wohngebiet Beurbarung, in dem er selbst wohnt und das im wesentlichen zwischen Hauptfriedhof und Bahnlinie liegt, sondern um einen Teil des Quartiers Brühl. Das gehört ebenfalls zum Doppelstadtteil Brühl-Beurbarung, liegt aber nördlich des Rennweges, während die Beurbarung südlich liegt.
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Ein Teil von Brühl – unterhalb der Neunlindenstraße sowie zwischen Waldkircher Straße und Bahnlinie – gehörte nach dem Mietspiegel von 2003 zur zweitteuersten von vier Kategorien und liegt nun in der billigsten der fünf neuen Zonen. Eine Verbilligung bedeutet das trotzdem nicht: Die Basismiete für eine 80-Quadratmeter-Wohnung bleibt damit aber immerhin fast unverändert (vorher: 448 Euro, jetzt: 450 Euro). Die Beurbarung hingegen liegt nun in der drittteuersten Kategorie, die Basismiete für die Beispielwohnung stieg damit auf 517 Euro (plus 15 Prozent).
Bandurski weist noch auf andere Ungereimtheiten im Mietspiegel hin: So gebe es einen Mietabschlag von 5 Prozent wegen Bahnlärms nur dann, wenn die Fenster genau zur Bahnlinie ausgerichtet sind, aber nicht, wenn die Häuserfront schräg zur Bahn verläuft.
Autor: Thomas Jäger
