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28. Juli 2009

"Schaffe lerne" wird zum Standard

Ein von Stiftungen mit 22 000 Euro finanziertes Bildungsprojekt wird regulärer Teil des Unterrichts

Künftig durchlaufen alle Schülerinnen und Schüler der Freiburger Albert-Schweitzer-Förderschule im Habichtweg 46 im 7. Schuljahr das Bildungsprogramm "Schaffe lerne", das ihnen den Übergang in Ausbildung und Beruf erleichtern soll. Die Jugendlichen bekommen dabei ein praktisches, berufsbezogenes Training in verschiedenen Werkstätten, wo sie unter anderem backen, schweißen, bohren und hämmern, sowie ein Selbstsicherheits- und Bewerbungstraining. Außerdem arbeiten sie im Schülercafé ihrer Schule mit. Bisher war "Schaffe lerne" ein befristetes Modellprojekt, künftig ist es fester Bestandteil des Schulprofils und gehört zu den Standardinhalten.

Federführend bei dem Modellprojekt waren die städtische Schulprojekt-Werkstatt (FSW) und die Freiburger Abenteuerschule, ebenfalls eine städtische Einrichtung. Während der dreijährigen Projektphase (die BZ berichtete) kam unter anderem fürs Bewerbungstraining und beim Aufbau des Schülercafés Hilfe von außen hinzu. Zusammen mit den Kosten für die Abenteuerschule schlug "Schaffe lerne" in den drei Jahren mit 22 000 Euro zu Buche. Das Geld kam von verschiedenen Stiftungen, wie FSW-Leiter Christian Schulz erklärt. Künftig übernehmen die Albert-Schweitzer-Lehrkräfte die meisten Aufgaben selbst. Externe Kosten fallen vor allem noch für die Nutzung der Werkstätten der Abenteuerschule an – etwa 180 Euro pro Schüler. Dafür kommt die Schule auf. "Wir sind froh, dass der Übergang in den regulären Ablauf geklappt hat," so Christian Schulz. Weitere Schulen könnten "Schaffe lerne" ebenfalls einführen (Infos:  0761 / 2017724 ).

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Autor: hos