Hauptbahnhof

Stadt und Bahn einigen sich über die Finanzierung der ersten Pläne für Aufzüge zu den Gleisen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 27. Februar 2017

Freiburg

Er ist das regionale Drehkreuz: Doch der Hauptbahnhof ist keineswegs barrierefrei. Eine breite Initiative aus Freiburg möchte das ändern. Nun ist ein weiterer wichtiger Schritt geschafft.

Die Freiburger Stadtverwaltung und die Deutsche Bahn haben sich auf die Finanzierung der ersten Pläne für die Aufzüge am Hauptbahnhof verständigt. Das gab Stadträtin Anke Dallmann vom Bündnis "Bahnhof ohne Barrieren" nach einem Gespräch mit Michael Groh, Leiter des Regionalbereiches Südwest, bekannt. Der Mitteilung zufolge soll der Entwurf gegen Ende des Jahres vorliegen. Parallel dazu soll die Finanzierung des Projekts gesichert werden, um möglichst im Anschluss in die genehmigungsreife Planung einsteigen zu können.

Damit hat die Bahn Wort gehalten. Vergangenen Sommer hatte der Regionalleiter angekündigt, die Entwurfsplanung in diesem Jahr auf den Weg bringen zu wollen. Eine Machbarkeitsstudie hatte ergeben, dass es möglich ist, fünf Aufzüge in die Nordunterführung zu setzen. Damit wäre die größte Barriere beseitigt. Erste Kostenschätzungen gehen von rund sechs Millionen Euro aus (die BZ berichtete mehrfach).

Die Sprecher des Bündnisses begrüßen es, das Bahn und Stadtverwaltung den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs vorantreiben. Noch wichtiger sei, dass sie nun rasch einen konkreten Zeitplan vorlegen, bis wann die Bahnsteige mit Rollstuhl, Kinderwagen, Fahrrad und Gepäck erreicht werden können. "Dazu ist der gemeinschaftliche, finanzielle Einsatz von Stadt, Land und Bund gefragt", heißt es in der Mitteilung. Schließlich sei der Hauptbahnhof Freiburg das regionale Drehkreuz.