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03. August 2011 05:33 Uhr
Stadtteil Vauban
Wagenburg Rhino nach nächtlicher Eskalation geräumt
Die Wagenburg im Freiburger Stadtteil Vauban ist Geschichte: Wenige Stunden nach den Krawallen im Viertel hat die Polizei sowohl den Ausschreitungen als auch dem Kommando Rhino ein Ende bereitet. Die Situation ist – anders als noch in der Nacht – weitgehend friedlich.
Zuvor hatten sich rund 150 Menschen in der Wagenburg und in der Vauban-Allee verbarrikadiert, um der Polizei die Räumung so schwer wie möglich zu machen. Dennoch: Der Widerstand war – bis auf einige Sitzblockaden – vergleichsweise gering: Bereits um 5.50 Uhr waren 40 Beamte auf dem Gelände der Wagenburg zugange, viele von ihnen mit Feuerlöschern auf dem Rücken – im Vorfeld des Einsatzes hatte es Gerüchte gegeben, dass die Rhino-Aktivisten ihre Baracken zum Abschied in Flammen aufgehen lassen könnten. Gewalttätige Auseinandersetzungen und Tumulte wie noch in der Nacht waren bei der Räumung jedoch nicht zu beobachten.
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Beim Eintreffen der Polizei hatte sich das Gros der Autonomen auf die Vauban-Allee zurückgezogen – friedlich, aber lautstark: Die linksalternativen Trommler der Sambastas weckten die Anwohner auf – sofern angesichts der Ereignisse der zurückliegenden Stunden überhaupt noch jemand geschlafen hatte im Vauban.
Um 6 Uhr schritt die Polizei auch hier ein: Die Beamten umstellten die Autonomen auf der Vauban-Allee. Passieren durfte die Polizeikette nur, wer sich ausweisen konnte. Personalien wurden aufgenommen, während andere Beamte das Rhino-Gelände mit großen Absperrgittern abriegelten. Über die Zahl der Festnahmen ist noch nichts bekannt.
Der Räumungseinsatz verlief zügig und weitgehend reibungslos: Schon um 7.45 Uhr rückte die Stadtreinigung an, um die Straßen wieder passierbar zu machen. Das von der Polizei provisorisch umzäunte Gelände, das die Rhino-Besetzer bis zum Mittwochmorgen für ihre Zwecke in Beschlag genommen hatten, wurde an seinen Eigentümer zurückgegeben – an die Freiburger Stadtbau GmbH. Diese versuchte zusammen mit der Polizei, das Gelände gegen neue Übergriffe zu schützen.
Während die Rhino-Räumung von zahlreichen Schaulustigen beobachtet wurde, hingen Autofahrer, die in den Freiburger Süden wollten, an Polizeiabsperrungen fest. Die Zufahrten zum Vauban – also sowohl die Wiesental- als auch die Merzhauser Straße – waren bereits weit vor den eigentlichen Brennpunkten abgeriegelt. Ins Vauban kam am frühen Morgen nur, wer dort wohnt oder glaubhaft machen konnte, dass er im Quartier zur Arbeit muss.
Da die Straßenbahn der Linie 3 nicht ins Vauban fahren kann, hat die VAG Ersatz durch Busse organisiert. Die Polizei ist zudem in der Freiburger Innenstadt präsent – möglicherweise aus Sorge, dass Linksautonome ihre Aktivitäten in die Fußgängerzone verlegen könnten.
Schon Stunden vor der Räumung war die Situation im Quartier eskaliert: Vermummte Randalierer hatten gegen 1 Uhr Barrikaden aus Bauzäunen, Holzpaletten und sonstigem Unrat quer über die Merzhauser Straße auf Höhe Wiesentalstraße und am Kreisverkehr weiter südlich errichtet. Etwa eine halbe Stunde später setzten sie sie laut Augenzeugenberichten in Brand; ebenfalls angezündet wurden zwei Baubagger. Die Polizei wurde ebenso attackiert wie ein Autofahrer, der eine Barrikade aus dem Weg räumen und löschen wollte. Sein Wagen wurde ebenfalls beschädigt. Ein Polizeiwagen wurde mit einem Farbbeutel beschädigt.
Wie Polizeisprecher Karl-Heinz Schmid am Morgen gegenüber der Badischen Zeitung erklärte, war die Polizei von dem nächtlichen Gewaltausbruch (Fotos) überrascht worden. Es seien mehrere Straftaten verübt worden. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen aufgenommen. 14 Personalien wurden festgestellt, es gab keine Festnahmen. Vier Leute wurden kurzzeitig in Gewahrsam genommen. Gegen einen der Demonstranten wurde Anzeige erstattet, weil er sich den Anweisungen der Polizei widersetzt hatte.
Zwei Jahre lang hat die Wagenburg Kommando Rhino das sogenannte M1-Gelände im Vauban besetzt gehalten. Ursprünglich wollte sie damit gegen die Bebauung des Areals demonstrieren; später sollte politisch Druck für mehr Wagenplätze in Freiburg aufgebaut werden. In den vergangenen zwei Jahren gab es mehrere Gespräche zwischen Kommando Rhino und der Stadt. Der Gemeinderat hatte 1996 beschlossen, keine weiteren Wagenburgen auf städtischen Flächen in Freiburg zuzulassen. Vermittlungsversuche, einen alternativen Standort zu finden, waren erfolglos.
Nun will die Stadt auf dem M1-Gelände ein integratives Hotel mit Wohn- und Geschäftsflächen bauen. Die Frist zur freiwilligen Räumung war am 31. Juli abgelaufen. Schon vorab hatten die Rhinos angekündigt, nicht freiwillig gehen zu wollen. Von Sonntag auf Montag hatten sie in der Vaubanallee eine Straßenblockade errichtet, die von der Polizei entfernt worden war.
- Ereignisse der Nacht: Brennende Barrikaden und Gewalt im Vauban
- Hintergrund: Der Rhino-Konflikt im Überblick
- Kommando Rhino: Polizei räumt Straßenblockade in Vauban
Autor: Simone Lutz, Alexandra Sillgitt, Peter Disch, Karl Heidegger, Bernd Landwehr, Dominic Rock, Christina Hofmann, Ines Fuchs, Joachim Röderer, aktualisiert um 8 Uhr
149 Kommentare
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Martin Schneider
Registriert seit: 02.05.2011
Kommentare: 83
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03. August 2011 - 05:48 Uhr
Nun zeigen die friedlichen und freundlichen Damen und Herren der alternativen Lebensform Ihre wahren Gesichter.
Gesetzlos und respektlos.
Damit dürften die wenigen Restsympathieen bei der Bevölkerung nun auch Geschichte sein. -
Manfred Kessler
Registriert seit: 03.01.2010
Kommentare: 447
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03. August 2011 - 05:48 Uhr
Macht dem jetzt ein Ende!
Bei sowas hört der Spass auf. -
Michael Klug
Registriert seit: 10.11.2009
Kommentare: 440
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03. August 2011 - 06:27 Uhr
Ich hoffe mal das die Kosten nicht zu Lasten des Allgemeinwohl geht sondern den Wagenburglern in rechnung gestellt wird und wenn diese nicht zahlen können Ersatzhaft angeordnet wird.
Kurioserweise schreien die HerrN Jäger, Senn und Konsorten hier nicht wegen den Kosten aber beim Besuch des Papstes! Wie kommts? -
Peter Pellin
Registriert seit: 15.04.2011
Kommentare: 229
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03. August 2011 - 07:31 Uhr
Nicht die Täter kennen wollen, das ist die faulste Ausrede die es gibt. Mich erinnert dies an die Partisanen, die auch im Sinne der regulären Armee getötet haben und aber nicht von jenen gekannt werden wollten.
Die Rhinos sind die geistigen Brandstifter und die Gewalttäter setzen es um. -
Christoph Bohnet
Registriert seit: 03.08.2009
Kommentare: 327
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03. August 2011 - 07:44 Uhr
[ed.] Ich hoffe, dass genügend dieser terrorgeilen Idioten festgenommen oder identifiziert wurden. Hier sind mehrjährige Haftstrafen fällig! Freiburg ist vermutlich eine der wenigen Städte in Deutschland, in denen die Linksradikalen das größere Übel vor den Rechtsradikalen sind...
Ich denke auch, dass es hier nicht darum geht, ob es die Rhinoisten waren (die waren auf jeden Fall der Auslöser) oder andere Autonome die gewalttätigen Auseinandersetzungen gestartet haben. Das war einfach zuviel des (un)guten! -
Leopold Rohrer
Registriert seit: 25.07.2011
Kommentare: 119
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03. August 2011 - 07:50 Uhr
Sicher nicht Bohnet!
Im Gegensatz zu den Rechtsradikalen ermorden Sie keine Menschen. -
Michael Klug
Registriert seit: 10.11.2009
Kommentare: 440
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03. August 2011 - 07:59 Uhr
Herr Rohrer betreiben Sie gerade aktive Geschichtsverdrängung? Grundsätzlich ist es egal ob Gewalttaten einschliesslich jener mit Todesfolge durch Linke oder Rechte ausgeübt werden, beide gehören verfolgt!
Sie Herr Rohrer übersehen aber, daß es sehr wohl Morde im Linkenspektrum gegeben hat, z.B. durch die RAF oder die Roten Brigaden oder die Action Directee oder die Radikal Agierenden AntiFaschistInnen. -
Gelöschter Nutzer #18177
Registriert seit: 17.08.2009
Kommentare: 458
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03. August 2011 - 08:10 Uhr
"Im Gegensatz zu den Rechtsradikalen ermorden Sie keine Menschen"
Aber sicher Herr (soviel Zeit muss sein) Rohrer!
Im Namen linker Ideologien mussten schon viele Menschen ihr Leben lassen, z.B. an der früheren Zonengrenze oder im RAF-Terror (um in D zu bleiben).
Und wie bewerten Sie überhaupt das hier hier thematisierte Werfen von Molotow-Cocktails gegen Feuerwehrleute? Wollen die nur spielen? Oder waren's aus Ihrer Sicht doch nur Kastanien gegen Schwerbewaffnete?
Sie legen hier ein eigentümlich relativierendes Geschichts- und Rechtsverständnis an den Tag. -
Philipp Schmidt
Registriert seit: 12.07.2009
Kommentare: 71
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03. August 2011 - 08:17 Uhr
@ Herr Rohrer: Menschen mit Molotow-Cocktails zu bewerfen würde ich aber sehr wohl als versuchten Mord bezeichnen. Auf jeden Fall werden schwerste Verletzungen und der mögliche Tod billigend in Kauf genommen.
Aber stimmt, bei den Linken ist das ja was anderes, die haben die Moral ja gepachtet, entschuldigung!
Wie Herr Klug schon erwähnte, egal ob die Gewalt von links oder rechts kommt, beide gehören verfolgt! -
badische-zeitung.de Redaktion
Registriert seit: 08.05.2009
Kommentare: 573
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03. August 2011 - 08:20 Uhr
Kurzes Update: Nach aktuellen Angaben der Polizei wurden in der Nacht nicht - wie zunächst gemeldet - Feuerwehrleute mit Molotow-Cocktails attackiert, sondern Polizisten. Einen Unterschied in der Bewertung macht das freilich nicht.
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Robert Berg
Registriert seit: 29.06.2011
Kommentare: 16
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03. August 2011 - 08:28 Uhr
Da ja wohl die Wohnungen der Bewohner der Ecke geräumt wurden, wohin wurden die Bauwägen und die Einrichtung gebracht? Wo schlafen die Menschen heute Nacht?
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Michael Denk
Registriert seit: 03.08.2011
Kommentare: 6
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03. August 2011 - 08:31 Uhr
Es ist auch endlich Zeit, daß wieder Recht und Gesetz Einzug hält.
Heute Nacht hat sich gezeigt, was für Gestalten in der Wagenburg wohnen.
Wer Seile nachts über Straßen spannt, so daß Fahrradfahrer diese nicht sehen und dadurch vom Rad geworfen werden, handelt unverantwortlich. Dies ist für mich versuchter Mord, genauso wie mit Molotowcocktails auf Menschen werfen. Ja Polizisten und Feuerwehrleute sind auch Menschen, auch wenn dies von den Toleranzpredigern der Wagenburg nicht so gesehen wird.
Solche Menschen haben keinerlei Toleranz verdient. Und müssen für die illegale Besetzung, den Diebstahl von Wasser/Strom, Barrikaden, und versuchte Morde, zur Rechenschaft gezogen werden.
Ein Bewohner des Vauban -
Peter Weichselbaum
Registriert seit: 03.08.2011
Kommentare: 2
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03. August 2011 - 08:45 Uhr
Bei all der Aufregung sollte beachtet werden, dass sich das Kollektiv Kommando Rhino von den Gewalttaten distanziert, keinen Diebstahl von Wasser u. Strom begangen hat und auch nicht versucht hat Menschen zu ermorden.
Ebenfalls ein Bewohner des Vauban -
Theodor Heussmann
Registriert seit: 25.03.2010
Kommentare: 1786
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03. August 2011 - 08:53 Uhr
Ob es jetzt Ureinwohner des besetzten Grundstückes oder andere, autonome Krawallos waren, welche das Chaos angerichtet haben, spielt bei der Bewertung der Situation keine Rolle. Auf diesem Wege setzt man jedenfalls seine Ziele nicht durch - schon garnicht die von den Rhinos propagierte, friedlich-freiheitliche Kommune in Bauwägen.
Die Rhinos haben nicht nur sich, sondern auch dem Ansehen der anderen, friedlichen Wagenburgen geschadet.
Th. Heussmann -
Peter Weichselbaum
Registriert seit: 03.08.2011
Kommentare: 2
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03. August 2011 - 08:56 Uhr
Dieser Meinung sind wir auch, Herr Heumann.
Offenbar konnte von Kommando Rhino leider nicht so viel Einfluss auf die Demonstranten genommen, wie erhofft. -
Karl Alfred Wolpert
Registriert seit: 02.03.2010
Kommentare: 1149
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03. August 2011 - 09:02 Uhr
Hoffentlich beginnt der Neubau bald. Das geplante integrative Hotel auf dem M1 Gelände ist eine große Chance für ein gemeinsames Projekt von Behinderten und Nichtbehinderten. DAS ist in meinen Augen eine echte alternative Lebensform. Diese Chance torpedieren die Rhinos und ihre "autonomen" Unterstützer, die ihre egoistischen privaten Interessen hinter großmäuligen Politparolen verstecken. Die Gewalt ging eindeutig von dieser Seite aus.
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Roland Hellbardt
Registriert seit: 08.12.2010
Kommentare: 736
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03. August 2011 - 09:07 Uhr
Die Rhinos haben sich von den Gewaltaktionen distanziert? Seien nicht welche von ihnen gewesen? Auch nicht der, den ich am Montag kurz vor der Räumung der Blockade aus der Straßenbahn heraus sehen konnte, der auf dem Dach des 'Büros' mit einem Pflasterstein in der Hand stand, neben einem Einkaufswagen voller weiterer Steine?
Lachnummer! -
Heinz Meister
Registriert seit: 29.05.2011
Kommentare: 810
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03. August 2011 - 09:09 Uhr
@BZ, abgesehen davon, dass es nicht Aufgabe einer Tageszeitung ist, in einem Ereignisbericht zu bewerten, sondern zu beschreiben, macht es doch einen gravierenden Unterschied, ob ein Feuerwehr- oder Polizeiauto angezündet wird.
Zumal ausweislich der Autorenliste sage und schreibe neun BZ-Beschäftigte an dem Artikel beteiligt sind. Da hätte doch eine(r) wenigstens darauf achten können, ob auch alles stimmt, was geschrieben wird. -
Stefan Mosmann
Registriert seit: 08.07.2011
Kommentare: 82
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03. August 2011 - 09:14 Uhr
Hatte nichts gegen die Damen u. Herren vom Rino, aber bei gewalt hört der spaß auf.
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Heinrich Nansen
Registriert seit: 17.09.2010
Kommentare: 155
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03. August 2011 - 09:53 Uhr
Diese selbsternannten "Rhinos" haben ihrem Freikorpsähnlichen Namenszusatz "Kommando" alle Ehre gemacht. Ich sehe irgendwie unter den ganzen Extremisten keinen Unterschied.
Schade, wie sich die Gesellschaft in den letzten 30 Jahren entwickelt hat. -
Emmanuel Mahlsheim
Registriert seit: 03.08.2011
Kommentare: 1
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03. August 2011 - 09:59 Uhr
Da haben die Herrschaften an allen Fronten wohl etwas überzogen. Da beißt die Maus keinen Faden ab und ein einfaches Entschuldigung wird hier auch nicht ausreichen.
Aber hey, jauchzet und frohlocket.
Endlich werden uns neue moderne Wohn-, Geschäfts- und Hotelräume geschaffen. Ist das nicht wunderbar. Nur blöd dass sie sch... aussehen und unnötig sind wie ein Kropf auch wenn der Gedanke der vorgeschoben wird im Grunde kein schlechter ist. Geld ist letztenendes mal wieder die Losung. Schön, dass es noch feste Werte gibt. -
Hans-Joerg Glunk
Registriert seit: 05.08.2009
Kommentare: 134
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03. August 2011 - 10:11 Uhr
Erklären Sie mir bitte den Unterschied Herr Meister. Sie schreiben:
[...]
... macht es doch einen gravierenden Unterschied, ob ein Feuerwehr- oder Polizeiauto angezündet wird.
[...]
Worin liegt für Sie hier der g r a v i e r e n d e Unterschied ? -
Heribert Kuhn
Registriert seit: 18.07.2011
Kommentare: 67
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03. August 2011 - 10:16 Uhr
Mit der Aussage, "Das waren ja nicht wir" lässt man Kritikern natürlich keine Chance. Alles andere wäre ja die Unterstellung, die friedlichen Rhinos hätten durch die Aktion Menschenleben gefährdet und deren Tod billigend in Kauf genommen. Den Schuh zieht sich natürlich keiner an, bis zum Beweis gilt ja die Unschuldsvermutung ... übrigens per Gesetz, was die Autonomen ja wohl bekanntermaßen ablehnen, so wie alles, was von "oben herab" kommt (is ja auch alles schlecht, ne?!).
Da kann man nur hoffen, dass ein paar couragierte Anwohner ("Spione") das ganze per Digitalkamera dokumentiert haben. Sollten es die Rhinos wider meines Erwartens doch nicht gewesen sein, dann kann man wenigstens den anderen richtig an den Karren fahren (sprichwörtlich, ha ha). -
Peter Disch (BZ)
Registriert seit: 03.06.2009
Kommentare: 627
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03. August 2011 - 10:21 Uhr
@ Heinz Meister:
Zum Zeitpunkt des Brandflaschenwurfs war keiner der Kollegen vor Ort nah dran, es war schlicht und einfach zu gefährlich, auf Anraten der Polizei haben sich unsere Reporer erst mal in Sicherheit gebracht.
Daher müssen wir uns im ersten Moment auf das verlassen, was uns die Behörden sagen - und gegebenenfalls korrigieren. -
Salvatore gracia
Registriert seit: 28.02.2010
Kommentare: 550
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03. August 2011 - 10:23 Uhr
hoffe see haben den ganzen müll der da ist gewogen, das gibt ne Megarechnung für die.
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Ralf Stross
Registriert seit: 04.02.2010
Kommentare: 41
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03. August 2011 - 10:25 Uhr
Der Dreck ist Weg !!!!!
Die Kosten Cent für Cent , in Rechnung stellen !!!!! -
Ammar Ulabi™
Registriert seit: 08.05.2009
Kommentare: 3983
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03. August 2011 - 10:26 Uhr
@Hans-Joerg Glunk
@"gravierend", liegt doch auf der Hand: Die Polizei muss LEIDER, Betonung: L E I D E R , den Part des eigentlichen "Feindes" übernehmen angesichts ihrer Aufgabe der "Ordnungswahrung". Feuerwehrleute tragen dieses "Renommee" nicht mit sich rum. Wären diese hingegen "bombardiert" worden, dann müssten sich die Täter einem "Kriegsverbrechen" verantworten, da dies nicht von den vier Abkommen einer "Genfer Konvention" getragen würde.
Das ist jetzt lediglich eine Erläuterung des gezeichneten Bildes im Zs.hang mit der Begrifflichkeit "gravierender Unterschied", so wie ich es von Herrn Meister verstanden habe. -
Dietrich Völker
Registriert seit: 11.05.2010
Kommentare: 146
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03. August 2011 - 10:27 Uhr
Bei allem Verständnis für alternative Lebensformen geht mir dieses aber völlig ab, wenn das auf dem Rücken anderer ausgelebt wird. Hier wurde zunächst mal der Eigentümer daran gehindert das Gelände zu nutzen. Das ist schon genug.
Aber was da an Gewalt abgegangen ist, ob die Rhinos dazuzurechnen sind oder auch nicht, ist eine Riesenschweinerei, was entsprechend abgestellt, verfolgt und bestraft gehört. Und auch, wenn dies machbar ist, finanziell gebüsst wird. Die gesetzlichen Regelungen gibt es ja. Hoffentlich werden sie auch entsprechend durchgesetzt. -
Gelöschter Nutzer #832948
Registriert seit: 30.10.2010
Kommentare: 16
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03. August 2011 - 10:42 Uhr
Ich denke der Stadt Freiburg wäre kein Zacken aus der Krone gebrochen die Leute dort wohnen zu lassen oder Ihnen alternativ einen anderen Platz anzubieten. Mich haben sie nicht gestört..
Sehr schade finde ich, dass politischen Diskussionen bei der BZ
bisweilen Youtube-Niveau erreichen. Erinnert mich an wenig an das "Rübe-ab!" Gegrölle aus den 60er..
Ich jedenfalls habe die jungen Leute von Rhino kein einziges Mal als "terrorgeilen Idioten" erfahren.
Als ob es nicht genügenden andere Gründe gäbe sich zu empören .. -
Gelöschter Nutzer #828766
Registriert seit: 23.09.2010
Kommentare: 915
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03. August 2011 - 10:43 Uhr
@Herr Völker
Treten Sie auch so unerbittlich für die unbedingte Ablegung der Rechenschaft und die härteste Bestrafung bei den Ackermännern ein, die ganze Volkswirtschaften ruinieren und unzählige Menschen um den Lohn ihrer lebenslangen Schufterei gebracht haben ... ganz zu Schweigen von den vielen Hungertoden, für die kein Geld mehr zur Verfügung steht, um wenigstens die größte Not zu lindern? Solche gravierenden Schieflagen sind u.a. auch dafür verantwortlich, dass Menschen andere Lebensformen suchen, weil sie in unserem bestehenden Gesellschaftsystem keinen Platz finden ... -
Ela Häfele
Registriert seit: 03.08.2011
Kommentare: 3
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03. August 2011 - 10:50 Uhr
Die Linken nerven. Die Linksradikalen nerven noch viel mehr...
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Michael Denk
Registriert seit: 03.08.2011
Kommentare: 6
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03. August 2011 - 10:51 Uhr
@Holland
Aber das bestehende Gesellschaftsystem soll aber gefälligst für diese Menschen sorgen ? Weil selber haben die das ja innerhalb von 2 Jahren nicht geschafft, einen legalen Wagenplatz zu finden. Das soll dann doch wieder die so verhasste Gesellschaft übernehmen. -
Rainer Wolf
Registriert seit: 15.04.2010
Kommentare: 364
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03. August 2011 - 10:52 Uhr
@ Peter Disch (BZ) / 03. August 2011 - 10:21 Uhr
Ungeachtet unserer persönlichen Einstellungen zu den "Rhinos" und zu ihrem Verhalten sollten wir uns als aufmerksame Staatsbürger schon die Frage stellen, welche Interessen dazu führen, dass "die Behörden" die Gunst der Stunde nutzen ("auf Anraten der Polizei haben sich unsere Reporer erst mal in Sicherheit gebracht"), um dann offensichtlich gezielt Falschinformationen zu verbreiten!
Zur Wirkung siehe beispielhaft die Reaktion von Christoph Bohnet / 03. August 2011 - 07:44 Uhr!
Übrigens haben wir aus guten Gründen (nach den Erfahrungen aus mehreren Diktaturen) in Deutschland eine STRIKTE organisatorische Trennung von Polizei und Feuerwehr, und wir sollten auch sehr darauf achten, dass es dabei bleibt! -
Theodor Heussmann
Registriert seit: 25.03.2010
Kommentare: 1786
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03. August 2011 - 10:55 Uhr
"Ich denke der Stadt Freiburg wäre kein Zacken aus der Krone gebrochen die Leute dort wohnen zu lassen oder Ihnen alternativ einen anderen Platz anzubieten. Mich haben sie nicht gestört.."
Auf welcher Grundlage denn? Berechtigt die illegale Besitznahme von Grundstücken einen Anspruch auf dieses oder ein alternatives Grundstück?
Th. Heussmann -
Hans-Joerg Glunk
Registriert seit: 05.08.2009
Kommentare: 134
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03. August 2011 - 10:55 Uhr
Sehr geehrter Herr Ulabi,
danke für die Erklärung der Dinge aus Ihrer Sicht. Ich hatte eigentlich eine Erklärung von Herrn Meister erwartet, aber ... sei 's drum. -
Peter Disch (BZ)
Registriert seit: 03.06.2009
Kommentare: 627
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03. August 2011 - 10:57 Uhr
@ Rainer Wolf:
Mit Verlaub, das ist eine böswillige Unterstellung ohne jegliche Grundlage. Keiner unserer Reporter muss und soll in so einer Situation Kopf und Kragen und Gesundheit riskieren. Fakt ist: Molotowcocktails sind geworfen worden - und wir haben den Fehler richtig gestellt - und die Passage in dem Bohnet-Kommentar, die sich darauf bezog, gelöscht.
Mit freundlichen Grüßen -
Heribert Kuhn
Registriert seit: 18.07.2011
Kommentare: 67
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03. August 2011 - 11:00 Uhr
@Rainer Wolf: "Offensichtliche" Falschinformationen? Ich erkennen keine. Die einen sagen, sie haben geworfen, die anderen nicht. Wem glaubt man nun? Alles andere als offensichtlich, Herr Wolf!!
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Mirko Jäger
Registriert seit: 24.01.2011
Kommentare: 869
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03. August 2011 - 11:04 Uhr
Die Bewohner der Wagenburg haben sich von den Gewalttaten distanziert. Sie haben keinen aktiven Widerstand geleistet. Sie haben keinen Einfluss darauf, was andere Personen veranstalten. Von ihnen eine Anzeige gegen die gewalttätigen Demonstranten abzuverlangen, quasi als Beweis ihrer Unschuld, wo sie doch nicht mal Betroffene waren, ist pervers. Das ist der Versuch der Entwürdigung und der Unterwerfung. Über so etwas sollten Polizei und Stadtpolitik erhaben sein.
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David Morgan Schlechtriem
Registriert seit: 03.08.2011
Kommentare: 24
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03. August 2011 - 11:05 Uhr
@ Knobloch. Wie bitte !! Die Stadt hat diese kommunistischen Krawallmacher mehrmals andere Grundstücke angeboten. Die Bewohner hätten sich lediglich aufteilen müssen und hätten weiterhin kostenlos den normalen Bürger ausbeuten können. Ich bin zwar erst 17 aber sogar ich weiß, dass es gesetzeswidrig ist Fremdes Eigentum für sich zu nehmen. Was die Rhinos getan haben, als sie das Gellände besetzt haben, war nichts anderes als Raub. Es wird Zeit, dass man nicht nur die Gefahr von Rechts bekämpft sondern aktiv die Verrückten Anarchisten von Links zerschlägt. Wofür gibt es denn sonst die Staatsgewalt ??. Grüße
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Christian Postmann
Registriert seit: 03.08.2011
Kommentare: 2
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03. August 2011 - 11:06 Uhr
Na toll, erst besetzt man ein Gelände um nach dem eigenen Gusto zu leben, als man dann rausgeworfen wird, brennen plötzlich die Barrikaden und keiner wills gewesen sein?!
Es ist so einfach sich zu diszanzieren aber mal verantwortung für das drehen an der Schraube zu übernehmen das traut sich die "bunte truppe "Rhino nicht. Genauso wie jetzt einige aus dem Vauban blöd aus der Wäsche gucken da die "alternativen" so ganz eine alternative Vorstellung von Gewaltlosigkeit und achtung vor dem Gegenüber (sei es Radfahrer, Feuerwehrman, Polizist oder sonst ein anders denkender) haben...
Überrascht hat mich eigentlich nur die überraschung der Stadt und die naivität der leichtgläubigen!
Nach dem Spruch auf einem Demotransparent: schade das Beton nicht brennt, hat man heute morgen mal den Versuch mit Asphalt gestartet. Mal schauen wer jetzt mal verantwortung übernimmt (ausser der Polizei und der Feuerwehr) und mal Stellung bezieht. Der Tag ist noch nicht zu ende, die Straße noch nicht wieder nutzbar... -
Theodor Heussmann
Registriert seit: 25.03.2010
Kommentare: 1786
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03. August 2011 - 11:08 Uhr
"Die Geister, die ich rief", Herr Jäger.
Die Rhinos haben zum Widerstand aufgerufen. Wenn die Mitwiderständler die Situation deart eskalieren lassen, sind die Rhinos nicht von jeder Mitschuld freizusprechen.
Th. Heussmann -
Lampert Waldo
Registriert seit: 24.01.2010
Kommentare: 29
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03. August 2011 - 11:08 Uhr
Nun sollten wir zunächst mal vorsichtig sein und nicht alles als 100%ige Wahrheit hinnehmen, was hier geschrieben wird und die Polizei von sich gibt. Da sollten wir nun wirklich alle gemerkt haben, dass das nicht immer voll der Wahrheit entspricht. Auch die bürgerlichen unter uns sind ja spätestens seit S21 aufgewacht.
Ansonsten zeigt diese Nacht wohl wieder, wie Menschen in die Verzweiflung gebracht werden. Die ständige Sture Verhalten der Stadt und unseres ach so alternativen OB ist zwar nicht direkt Schuld für die Ausschreitung, hat jedoch Menschen in solch irrationale Handlungen getrieben.
Es geht auch Gewalt vom System aus. Völlig legal, unerkannt und tödlich. -
Christian Postmann
Registriert seit: 03.08.2011
Kommentare: 2
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03. August 2011 - 11:14 Uhr
@ Lampert Waldo
wer nach 2 Jahren besetzung von einem Grundstück gehen soll ist nicht verzweifelt sondern lange vorgewarnt. Verzweifelt sind die, die das ganze bezahlen müssen und unter der Gewalt von den "sympatischen" autonomen zu leiden haben!
"Wir sind die guten" wie bei Rhino unterstützern zu lesen war ist (spätestens) seit heute Nacht ja wohl nicht mehr ernst zu nehmen?! -
Elly Brodhag
Registriert seit: 18.11.2010
Kommentare: 325
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03. August 2011 - 11:14 Uhr
@Ela Häfele: Die schwarz-braunen nerven noch mehr ;-).
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Dieter Mayer
Registriert seit: 25.02.2010
Kommentare: 157
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03. August 2011 - 11:14 Uhr
"Kommando Rhino" verspielt seine letzten Sympathiepunkte bei der Bevölkerung und zeigt sein wahres Gesicht. Kein Wunder, wenn man "Kommando" im Namen trägt, erinnert das einen ganz schnell an die 70er-Jahre mit den RAF-"Kommandos".
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Dieter Mayer
Registriert seit: 25.02.2010
Kommentare: 157
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03. August 2011 - 11:19 Uhr
@Mirko Jäger:
jaja, immer waren es die anderen. Das ganze Leben bei denen ist eine Ausrede. -
Hannes Mähler
Registriert seit: 22.03.2010
Kommentare: 279
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03. August 2011 - 11:21 Uhr
Liebe Pro-Rhino-Kommentatoren!
Man überlege sich einmal folgendes Szenario: Die NPD hält einen Parteitag in einer gemieteten Stadthalle ab. In der Bevölkerung herrscht eine gemischte Stimmung aus offener Ablehnung, gleichgültigen Wegschauens und klammheimlicher, in anonymen Webkommentaren geäußerter Zustimmung. Rund um den Parteitag ziehen sich dann gewaltbereite Rechtsradikale (von denen kein einziger Parteimitglied ist, die aber auf anderen Veranstaltungen sicherlich mit dem ein oder anderen der Parteiorganisation schon zusammen gefeiert haben und natürlich grundsätzlich ein ähnliches Gedankengut vertreten und gutheißen) zusammen und veranstalten eine rechtswidrige Handlung. Ausmaß nebensächlich.
Wer unter den hiesigen Kommentatoren würde da nicht (absolut zurecht!) sofort einen Zusammenhang zwischen NPD und den gewaltbereiten Extremisten ziehen und die NPD für die Ausschreitungen verantwortlich machen?
Ganz ehrlich: Wer die sogenannte "Szene" kennt, weiß, dass man sich untereinander kennt und dass man natürlich ähnliche Werte und Ideale vertritt. Dass hier nun absolute Hohlbirnen ihren "Kollegen im geiste" derart an den Karren gefahren sind und offene Gewaltaktionen verübt haben, ist bedauerlich für die Rhinos, aber symptomatisch für die Szene. Hier sollte (vielleicht sogar durchaus unter Wissen und Billigung der Rhinos) die Staatsmacht provoziert werden, damit man danach wieder gemeinsam die angeblichen Polizeistaats-Aktionen der Freiburger Ordnungshüter kritisieren kann. Denn was die Rhino-Sympatisanten da gemacht haben, ist unerheblich – die Reaktion der Polizei ist jedoch überzogen, gewaltrverherrlichend, es werden bewusst Fehlinformationen gestreut undsoweiter undsofort.
Das ist doch lächerlich! -
Rainer Wolf
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03. August 2011 - 11:23 Uhr
@ Peter Disch (BZ) / 03. August 2011 - 10:57 Uhr
wenn Sie mir nun an dieser Stelle eine "eine böswillige Unterstellung ohne jegliche Grundlage" vorwerfen, so müssen Sie das schon präzisieren: wem gegenüber?
Tatsache ist: Ihre Kollegen haben sich — da haben Sie völlig Recht — aus guten Gründen in Sicherheit gebracht. Damit konnten sie den weiteren genauen Ablauf des Geschehens aber verständlicherweise nur bedingt selbst beurteilen. Ich bleibe dabei: diesen Umstand haben "die Behörden" (Ihre Formulierung von 10.21, Herr Disch!) Ihnen gegenüber ganz offensichtlich ausgenutzt, das unterstelle ich in der Tat — nicht aus Böswilligkeit, sondern aus staatsbürgerlicher Wachsamkeit! -
Wendelin Meier
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03. August 2011 - 11:24 Uhr
@ Herr Waldo,
"Ansonsten zeigt diese Nacht wohl wieder, wie Menschen in die Verzweiflung gebracht werden. Die ständige Sture Verhalten der Stadt und unseres ach so alternativen OB ist zwar nicht direkt Schuld für die Ausschreitung, hat jedoch Menschen in solch irrationale Handlungen getrieben."
Sehen Sie, das ist genau die verquere Einstellung dieser Leute: andere sind Schuld an deren Verhalten. Andere sind verantwortlich für deren Wohlbefinden.
Die Damnen und Herren gefallen sich darin, nonkonform zu sein.
Aber bitte verhätschelt und hinterngepudert.
Unschuldige All-Inclusive-Aussteiger eben.
Nur dass kriminelles Verhalten nicht duldbar ist. Und das beginnt nicht erst bei Molotowcocktails.
Ich fasse nochmal zusammen: weil die Stadt angeblich stur ist, wird das irrationale, mein Begriff wäre eher: kriminelle Verhalten erklärbar und entschuldbar?
Toll! Wie geht es weiter?
Weil die Benzinpreise so hoch sind, ist der Tankstellenraub entschuldbar?
Was für eine Argumentation. Nur vom Feinsten. -
Uwe Kleiner
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03. August 2011 - 11:25 Uhr
Herr Holland: Auch die Freiheit dieser " Suchenden " hört an der Nasenspitze der anderen auf.
Und Leute: Die Griffelspitzerei zwischen Polizei und Feuerwehr finde ich beschämend. Das klingt fast so, als sei es bei der Polizei ein bisschen mehr erlaubt oder ein bisschen weniger verboten. Wer einen Cocktail wirft, dem gehört so richtig der Arsch verdroschen, im wirklichen oder juristischen Sinne.
P.S. Vielen Dank an die Polizei, die unseren Wohlstandsmüll mal wieder beseitigen durfte, -
Franz Bischoff
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03. August 2011 - 11:40 Uhr
zu Herrn Meister
"Es macht doch einen gravierenden Unterschied ob ein Feuerwehrauto oder ein Polizeiauto angezündet wird"
Genau da sind wir beim Problem. Die fehlende Achtung vor fremdem Eigentum ist es doch was unsere Gesellschaft kaputt macht. Keiner hat auch nur ansatzweise irgend ein Recht, ein fremdes Auto anzuzünden auf einem fremden Grundstück seinen Sauladen einzurichten und keiner hat das Recht sich auf Kosten der Allgemeinheit zu schmarotzen wenn er sich selber helfen könnte.
Nur gibt es leider immer mehr Zeitgenossen die sich ein solches Recht für sich herausnehmen, und dafür auch noch Unterstützung erhalten.
"Es lebe die totale Freiheit", daran sind schon frühere Kulturen zugrunde gegangen. -
Ammar Ulabi™
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03. August 2011 - 11:49 Uhr
@ Mirko Jäger, @"Die Bewohner der Wagenburg haben sich von den Gewalttaten distanziert. Sie haben keinen aktiven Widerstand geleistet. Sie haben keinen Einfluss darauf, was andere Personen veranstalten. (..)"
Völlig richtig. Dennoch gilt auch (falls Sie mir einen etwas gewagten Vergleich gönnen) das Prinzip mit "dem Beifall aus der falschen Ecke":
Wenn z.B. ein E-Kraftwerk ausfällt und ein riesiges Gebiet dadurch ohne Strom ist, macht man die Kraftwerksbetreiber gewiss auch nicht verantwortlich, wenn Bevölkerungsteile im Dunkeln Einbrüche und Diebstäle begehen (so passiert 1977 in New York). Trotzdem sucht man stets "Verantwortliches" - allein schon zu Untersuchungszwecken - an der Quelle der Ursächlichkeit.
Von daher meine ich, dass eine "verantwortliche Betroffenheit" in diesem Sinne berechtigterweise auch bei den "Rhinos" mit zu suchen ist, gewiss aber nicht als Alleinige. -
Pit Burger
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03. August 2011 - 11:57 Uhr
Bezeichnend auch, dass gerade die "Befürworter alternativer Lebensformen" (um sie nicht Rhino-Sympathisanten zu nennen), die in den anderen Artikeln zum Thema den Mund am Weitesten aufgemacht haben, sich plötzlich auffällig bedeckt halten.
Wo sind die nur alle? Ach so, sicher im wohlverdienten vierwöchigen Provence- oder Toscana-Urlaub ohne lästige Nachbarn, ist ja gerade Ferienzeit... -
Christoph Bohnet
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03. August 2011 - 12:04 Uhr
Da ich heute immer wieder gerne zitiert wurde: Ich bin selbst Feuerwehrmann und reagiere deshalb doppelt allergisch auf Angriffe auf Feuerwehrleute (ob diese heute stattgefunden haben oder nicht). Mein Bruder wurde auch schon von einem Flaschenwerfer während eines Einsatzes verletzt.
Dass Feuerwehr und Polizei nicht ein- und das selbe sind, steht schon im Feuerwehrgesetz (§ 1 Abs. 1 FwG BW) ganz oben (als Folge der Feuerschutzpolizei im 3. Reich). Was aber nicht heisst, das die Feuerwehr keine Behörde ist! Es heisst nicht umsonst "Amt für Brand- und Katastrophenschutz" in Freiburg. Und die Kameraden von der Berufsfeuerwehr sind auch Beamte! -
Christian Müller
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03. August 2011 - 12:10 Uhr
"Die Bewohner der Wagenburg haben sich von den Gewalttaten distanziert. Sie haben keinen aktiven Widerstand geleistet. Sie haben keinen Einfluss darauf, was andere Personen veranstalten."
[ed.]
Ich hoffe nur (fordere), dass die Verursacher auch zur Rechenschafft gezogen werden und für die Kosten aufkommen bzw. für die Schäden haftbar gemacht werden.
Leider wird da wohl nichts zu holen sein. Aber vielleicht kann man ja mit ihre Wagen besetzen und Wohnbedürftigen zur Verfügung stellen... -
Rainer Wolf
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03. August 2011 - 12:13 Uhr
@ Heribert Kuhn / 03. August 2011 - 11:00 Uhr
Nachdem sich die Journalisten — richtigerweise und verständlicherweise — in Sicherheit gebracht haben, haben "die Behörden" (verwendeter Begriff von Peter Disch (BZ) / 03. August 2011 - 10.21) verbreitet, die Einsatzkräfte der Feuerwehr seien angegriffen worden, offensichtlich WAHRHEITSWIDRIG (siehe Beitrag badische-zeitung.de Redaktion / 03. August 2011 - 08:20 Uhr)!
@ Online-Redaktion
Und, "einen Unterschied in der Bewertung macht das freilich" dann eben doch, wie die Reaktion von Christoph Bohnet / 03. August 2011 - 07:44 Uhr im unzensierten Original exemplarisch zeigte. Denn dort stand auch zum Zeitpunkt meiner ersten Bemerkung in dieser Diskussion (10.52) noch: "Wenn sogar freiwillige Feuerwehrleute, die ehrenamtlich mitten in der Nacht anrücken um ein Feuer zu löschen, mit Molotow-Cocktails beworfen werden, hört der Spaß wirklich auf. (...)" und jetzt (12.12) also nur noch "[ed.] (...)".
Ich finde, es ist auch schlechter Stil der Online-Redaktion, eine solche Leser-Reaktion (basierend auf einer falschen Behördenbehauptung!) dann einfach entsprechend der richtiggestellten Nachrichtenlage geradezubiegen! -
Lampert Waldo
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03. August 2011 - 12:17 Uhr
Mir gehen diese ständigen Gleichsetzungen von Links und Rechts sowas von auf die Nerven.
Ich empfehle euch mal folgendes Interview mit Wolfgang Wippermann: http://www.youtube.com/watch?v=hzGn_TIR4ZI&feature=feedlik
Natürlich ist solches Repressives Verhalten mitschuld an den Ausschreitungen. Ich glaube, es ist schwer möglich die in Rhino lebenden / die Unterstützer_innen zu verstehen, wenn mensch es nicht schafft, aus dem Denken in unserem aktuellen System herauszukommen. Dann ist das nunmal nicht möglich und dann sind die Bewohner_innen nunmal kriminelle extremistische Spinner.
Wenn mensch aber nun beginnt, die grundsätzlichen Herrschafts- und Eigentumsverhätnisse zu hinterfragen, ist es durchaus möglich Sympathie für diese Menschen aufzubringen. Macht es euch nicht zu einfach mit der Welt und nehmt dieses System nicht als gegeben und unumstößlich hin. Eine bessere Welt ist möglich, dafür muss die Masse der Bevölkerung nur endlich bereit sein, ihr Bewusstsein zu schulen. Dafür geht es ihnen wohl zu gut uns das Steak aus Massentierhaltung schmeckt nunmal dafür auch noch viel zu lecker. -
Peter Disch (BZ)
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03. August 2011 - 12:29 Uhr
@ Rainer Wolf:
Gegen Verschwörungstheorien lässt sich schwer anargumentieren. -
Sebastian Bark
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03. August 2011 - 12:40 Uhr
@Franz Kerber
"Eine SED Hochburg .........ähmmm Wagenburg weniger ...klasse....! Gegen linke Gewalt und Ihre Lügenpropaganda!"
Ich gratuliere zu diesem Beitrag, der auf eine sehr reflektierte Auseinandersetzung mit der Thematik schließen lässt. Sehr gut.
Was einige "Diskussionsteilnehmer" hier formulieren, ist schlicht nur als verbaler Ausfluss zu bezeichnen. Parolen, Anschuldigungen, Behauptungen und Aussagen werden teils axiomgleich heraus geschleudert, als bräuchte man so etwas wie objektive Begründungen oder Tatsachen als Basis voran genannter nicht mehr. Danke an diejenigen, auf die dies nicht zutrifft.
Was meine Meinung angeht. Es haben nicht einfach irgendwann mal einige Typen ihre Wohnwagen auf diesen Parkplatz gestellt und einen Zaun darum gezogen. Dieser Lebensraum ist aus konkretem Anlass heraus entstanden und gewachsen. Es gab verschiedene Gespräche zwischen den Parteien, die Situation aufzulösen, ohne Erfolg- nicht zuletzt auch aufgrund mangelnder Kompromissbereitschaft auf städtischer Seite.
Nun heißt es aber: "Diese Räuber! Diese Diebe! Wir bezahlen das Leben dieses linken Packs!"- man schuldet ihnen doch nichts!
Ich finde das amüsant. Mit Sicherheit hat der nächtliche Einsatz und alles was mit Rhino in Verbindung steht unmengen finanzieller Mittel benötigt-die Straßen werden trotzdem gekehrt, niemand wird deswegen mehr bezahlen oder weniger Geld erhalten (es ist ja nicht so, dass der Steuerzahler nicht aus genug anderen "unhaltbaren Gründen" zu Kasse gebeten werden würde). Was Freiburg aber bis zu dieser Nacht noch sein Eigen nannte, war ein Stück Individualität, etwas besonderes, was Stimmung und Mentalität der Stadt bzw. deren Wahrnehmung merklich beeinflusst hat. Ich sehe hier einen Verlust, anderen geht es sicher auch anders. Meiner Meinung nach, war Rhino etwas erhaltenswertes, vergleichbar mit Kandelhof, Seepark...- es war ein sozialer Treffpunkt, ein Aushängeschild für die Toleranz und Diversität unserer Stadt.
Wie auch immer. Jeder sollte vielleicht mal darüber nachdenken, was er eigentlich durch diese Nacht gewonnen, oder verloren hat.
Schönen Tag! -
Rainer Wolf
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03. August 2011 - 12:44 Uhr
@ Christoph Bohnet / 03. August 2011 - 12:04 Uhr
Danke für die Erklärung zu Ihrer Person!
Auch wenn es nicht zum Thema "Rhinos" passt: wie ich über Ihren Einsatz für unser Gemeinwesen denke , das entnehmen Sie bitte den Diskussionen zu:
http://www.badische-zeitung.de/muellheim/feuerwehrkommandant-stoecklin-der-bislang-laengste-einsatz--45625563.html
und
http://www.badische-zeitung.de/der-zugunfall-ist-noch-lange-nicht-bewaeltigt
Und was "macht" dann ein gutalimentierter Polizei-Pressesprecher aus solchen ehrenamtlichen Einsätzen unter Gefahr für Leib und Leben (nicht des Polizei-Pressesprechers!)? Siehe Kommentare zu:
http://www.badische-zeitung.de/emmendingen/windhose-strassen-strom-und-bahn-blockiert--47410766.html
und
http://www.badische-zeitung.de/emmendingen/sturmschaeden-belaufen-sich-auf-30-000-euro
Darüber können Sie mit Ihren Kameraden ja auch gerne einmal diskutieren! -
Peter Dauer
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03. August 2011 - 13:03 Uhr
Liebe Kommandant_innen vom Rhino,
anfangs muss ich ehrlich gestehen, wart Ihr mit relativ egal. Ich behaupte mal ich bin tolerant und solange man mich (als auch die Allgemeinheit) nicht belästigt, konnte ich eure Anwesenheit ohne Probleme akzeptieren.
Schwieriger wurde es schon durch die Ruhestörungen_innen, eure Bassparaden gingen mir schon gewaltig gegen den Strich. Aber hey ich bin ja tolerant und schlucke meinen Ärger runter.
Schimmer fand ich aber die Anspruchshaltung_innen, welche Ihr über verschieden Kanäle immer wieder habt verbreiten lassen.
"Los Stadt man stelle uns ein Grundstück auf dem wir bleiben können. Und das ganze bitte schön ruhig, stadtnah, mit Anschluss an den ÖPNV.." Was mir dabei gefehlt hat, mit welcher Begründung_innen hier Ansprüche_innen gestellt wurden.
Ok, nervt mich gewaltig, kann ich aber auch mit Leben, wenn Menschen dreiste Forderungen stellen.
Als klar war, dass geräumt wird, hätte ich mir von euch nur eins gewünscht....Größe.
Größe euch mit einer Party zu verabschieden und von dannen zu ziehen.
Aber nein, man musste ja zum Widerstand und zur Unterstützung dessen aufrufen, gewaltfrei natürlich. Was dann heute morgen passierte hat mich geschockt und macht mich unglaublich wütend.
Anstatt euch einfach im Nachhinein von der Gewalt zu distanzieren, hättet Ihr alles tun sollen diese Gewalt, und damit die Gefährdung von Menschenleben, im Vorfeld zu verhindern.
Dies habt Ihr unterlassen, im Gegenteil ein paar Rhinoten_innen haben diese Gewalteskalation noch gutgeheißen.
Mein Fazit, geht einfach weg und lasst uns in Frieden, ich als Vauban`ler weine euch keine Träne hinterher.
Genervter Anwohner
p.s. dieser Beitrag ist unpolitisch -
Wendelin Meier
Registriert seit: 22.09.2009
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03. August 2011 - 13:07 Uhr
@ Lampert Waldo
"Ich glaube, es ist schwer möglich die in Rhino lebenden / die Unterstützer_innen zu verstehen, wenn mensch es nicht schafft, aus dem Denken in unserem aktuellen System herauszukommen. Dann ist das nunmal nicht möglich und dann sind die Bewohner_innen nunmal kriminelle extremistische Spinner."
Nein, nur aus der Tatsache heraus, dass jemand anders leben möchte und andere Wertvorstellungen hat als ich, lässt sich dieses nicht schliessen.
Aus kriminellen Handlungen schon.
Es gibt einige alternative Lebensformen, vom Kibbuz bis zum Senner, die allesamt ohne kriminelle Handlungen auskommen.
"Wenn mensch aber nun beginnt, die grundsätzlichen Herrschafts- und Eigentumsverhätnisse zu hinterfragen, ist es durchaus möglich Sympathie für diese Menschen aufzubringen. Macht es euch nicht zu einfach mit der Welt und nehmt dieses System nicht als gegeben und unumstößlich hin. "
oha, das bedeutet nichts anderes, als das aufheben sämtlicher Normen.
Gut, lassen Sie mich mal hypothetisch folgendes bemerken:
Wer herrscht in einer herrscherlosen Gesellschaft?
Wenn es Eigentum nicht gibt, haben auch die Rhinos keinerlei Anspruch auf irgendetwas. Wem gehören dann die Wagen, der Platz? Dem Stärkeren!
Dann wären allerdings alle Argumentationen zu Ende, nicht wahr?
Weil alles, was heute nacht passiert ist, der natürliche Ablauf wäre.
Welche Regeln gelten in einer Anarchie? Wer stellt sie auf und wie sieht eine solche Lebensform aus?
Ein gutes Beispiel dafür finden Sie aktuell in Somalia. -
Martin Mattmüller
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03. August 2011 - 13:07 Uhr
Herr Mähler,
zu dem von Ihnen um 11:21 Uhr vorgestellten NPD-Parteitag würde es in Freiburg nicht kommen. Es würde zu einem Bündnis von Gewerkschaften und Parteien kommen und 15.000 Menschen würden sich den Rechtsradikalen entgegenstellen.
Und nun stellen wir uns vor, Rechtsradikale würden in einer Überraschungsaktion den Blockadedemonstrationen zuvorkommen und Barrikaden anzünden, Molotowcocktails werfen usw. Die Verhältnisse in Freiburg würden tanzen. Die Stadt wäre außer sich. Die Titelseite der BZ stünde in Dienst des „Kampfs gegen Rechts“.
Nein, auch mir gefällt die NPD nicht. Ich würde mir aber wünschen, dass Rechts- und Linksradikale in gleicher Weise angefasst werden. -
Tom Lubliner
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03. August 2011 - 13:16 Uhr
Unabhängig davon, inwieweit das Kommando Rhino mit den gewaltsamen Ausschreitungen der letzten Nacht zu tun hatte, ist es mir als Anwohner in den letzten Monaten immer schwerer gefallen, Sympathie für die Wagenburgler zu finden. Das liegt in erster Linie daran, dass von den erstmals politischen Zielen und der geplanten Bürgerbeteiligung bei diversen Projekten für das Gelände (Skatepark z.B.) NICHTS übrig geblieben ist und es am Ende nur noch darum ging, einen neuen Stellplatz zu finden. Möglichst günstig/kostenlos und mit toller Nahverkehrsanbindung. Diese egoistischen Ziele haben dazu geführt, dass immer mehr Bewohner der Vauban, unter ihnen auch viele Leute, die sich als politisch links bezeichnen, kein Verständnis für die Rhinos mehr hatten.
Ich bin froh, dass sie weg sind. -
Ralph Remensperger
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03. August 2011 - 13:24 Uhr
Der "anonyme Wagenburgler" aus dem Filmbeitrag der BZ zeigt doch das Niveau mit dem wir es hier zu tun haben, und so! ;-)
Fakt ist, man darf bei solchen illegalen Aktionen nicht lange zuschauen, sondern diese sofort und ohne Kompromisse beseitigen. Die Räumung hätte man schon vor zwei Jahren durchziehen sollen. Jetzt sieht man ja was man davon hat wenn man solchen Leuten gegenüber nachsichtig ist und ihnen dadurch noch entsprechende Plattformen bietet! -
Christian Müller
Registriert seit: 22.05.2009
Kommentare: 258
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03. August 2011 - 13:29 Uhr
@Sebastian Bark - uns kommen allen die Tränen ob diesem grossem Verlust! Ups, ob das Freudentränen sind!?
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Jonathan Weber
Registriert seit: 01.03.2010
Kommentare: 1086
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03. August 2011 - 13:35 Uhr
@Lampert Waldo 12:17
"Mir gehen diese ständigen Gleichsetzungen von Links und Rechts sowas von auf die Nerven."
Danke für diesen Satz und auch den restlichen Kommentar!
Ich befürchte aber, daß die "gutbürgerlichen" Teile der BZ-Kommentatorenschaft dies nicht verstehen können/wollen! -
Eberhard Fromm
Registriert seit: 10.03.2011
Kommentare: 134
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03. August 2011 - 13:35 Uhr
Na da bin ich aber beruhigt, dass im beschaulichen Freiburg mit seiner schwarz-grünen Konsenssosse jetzt auch mal wieder eine stattliche Anzahl RübeAb-Kommentatoren auftauchen. Schön dass ihr da seit Jungs. Aber keine Bange, die Randalierer von heute sind die Gutmenschen von morgen, Vauban, Rieselfeld, Salomon - das meiste hat seinen Ursprung in einer zeitweise gewalttätigen Auseinandersetzung in den achziger Jahren.
Und a propos 80 Jahre: damals haben sich ihre Vorgänger - lieber Herr Disch - sie hiessen Fieck und Fürst mitten im Getümmel in erster Linie vor hunderten prügelnder SEK Staatsdienern gezeigt. Da hat man sich nicht in die Büsche gemacht und anschliessend die Pressemitteilungen ungeprüft verbreitet. -
Karl Alfred Wolpert
Registriert seit: 02.03.2010
Kommentare: 1149
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03. August 2011 - 13:41 Uhr
@ L. Waldo
"Eine bessere Welt ist möglich, dafür muss die Masse der Bevölkerung nur endlich bereit sein, ihr Bewusstsein zu schulen."
Und wenn sies nicht tut? Umerziehungslager?
"Dafür geht es ihnen wohl zu gut uns das Steak aus Massentierhaltung schmeckt nunmal dafür auch noch viel zu lecker."
"Euch geht's zu gut" - die ewig gleiche Diktion der autoriären Zwangscharaktere. Was schlagen Sie stattdessen vor? Wasser, altes Brot und Rübenschnitze? -
Thomas Bender
Registriert seit: 04.02.2010
Kommentare: 2511
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03. August 2011 - 13:47 Uhr
Brennende Straßenbarrikaden sind also eine "Aktionsform"? Aha...
War die Räumung eigentlich explizit für heute Morgen angekündigt oder wurde erst aufgrund der Ereignisse der Nacht geräumt? -
Hannes Mähler
Registriert seit: 22.03.2010
Kommentare: 279
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03. August 2011 - 13:49 Uhr
Ich möchte meinen Kommentar nicht als Gleichsetzung von rechts und links verstanden wissen und dass Mattmüller mich lobt, finde ich furchtbar.
Aber mir geht es gegen den Strich, dass nun alle Befürworter sagen "hey, sie haben sich distanziert, ist doch alles gut". Oder gerne auch (hallo Waldo) "für die Erlangung einer anderen Gesellschaftsordnung muss man ein bisschen randale in Kauf nehmen".
Die autonomen Schwarzblöckler, die in Freiburg regelmäßig solche Events suchen um ihre Krawallphantasien auf Kosten der Allgemeinheit auszuleben, kotzen mich an! Und durch die gleichgültige Duldung machen sich die Rhinos und die Wohnen-ist-Menschenrechler und all die anderen mitschuldig. Unter sich davon distanzieren verstehe ich etwas anderes, liebe Empörte! -
Gelöschter Nutzer #828766
Registriert seit: 23.09.2010
Kommentare: 915
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03. August 2011 - 14:02 Uhr
@Herr Mattmüller
Ich habe von Ihnen noch nie Beiträge gegen radikale Bankster und Wirtschaftsverbrecher gelesen. Auch nicht gegen radikale Preistreiberei bei Mieten und Energieversorgung, gegen Korruption im Bauwesen und dergleichen organisierter Kriminalität. Auch nicht dagegen, dass die Grundversorgung für viele Menschen immer schwerer zu bezahlen wird, nach dem ein Oligopol von international agierenden Großbanken mithilfe politischer Entscheidungsträger die sozialen Errungenschaften vieler Länder durch skrupellose Zockerei zerstört haben!
Wo die wahren Feinde der Demokratie und unserer Gesellschaft auszumachen sind, ist Ihnen wohl kaum vorstellbar! Ihr Blickwinkel ist offenbar sehr eingeschränkt, was einen schwer zu leugnenden Einfluss auf Ihr Wahrnehmungsvermögen zur Folge haben muss.
Großeinsätze gegen Wagenburgler oder Bahnhofsgegner sind willkommene Ereignisse um von den eigentlichen Skandalen in unserer Gesellschaft abzulenken. Die sauberen Herren in Maßanzügen verschwinden im Hintergrund, wenn man die Benachteiligten und Verlierer unseres radikalen Wirtschaftssystems ins Rampenlicht zerrt und dann für die Unbilden zur Verantwortung zieht. So müssen wir uns dann wohl das vorstellen, was als Leitkultur von den Marktradikalen und Islamophoben unserer Zeit verteidigt werden will ... die Sarrazins und Broders lassen grüßen!
Machen Sie sich also weiter keine Sorgen mehr, die Wagenburg ist geräumt, der Schmutz beseitigt ... wie bei Hempels ... -
willi grimm
Registriert seit: 19.07.2010
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03. August 2011 - 14:17 Uhr
Antonia Rados wäre mitten drinn gewesen
bei dieser räumung nicht wie die BZ.reporter von weiter ferne berichten -
Leopold Rohrer
Registriert seit: 25.07.2011
Kommentare: 119
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03. August 2011 - 14:19 Uhr
Seit 30 Jahren brennen in unregelmäßigen Abständen - wegen gelebter alternativer Lebensformen - Barrikaden. Und die Stadt (in politisch wechselnder Besetzung), die Polizei (auch wechselnd), unterstützend die Presse (jüngere Redakteure) und ein Teil der Bevölkerung (manche waren früher bei den Krawallen dabei) tut so, als ob ein Bürgerkrieg im ach so beschaulichen Freiburg ausgebrochen wäre. Hätte es damals schon die elektronische Textverarbeitung gegeben, die Redaktion hätte heute Morgen copy & paste benutzen können!
Aus den Geschehnissen jetzt aber den Versuch linksradikaler Terroranschläge machen zu wollen ist absurd und heuchlerisch. Denn genaugenommen hat sich das dahinter steckende Problem vom höher geschützten Recht am Eigentum, das wichtiger ist als Menschen und ihre Bedürfnisse, nie verändert.
Ob bei der Besetzung des Schwarzwaldhofs (war untere Schwarzwaldstraße; altgediente mitmaschierende BZ-Redakteure dazu fragen ;-), oder bei den Brandherden Dreisameck, Gretherfabrik und Wilhelmstraße, im Kern ging es immer um dasselbe Problem.
Nämlich darum, ob Menschen alternativ leben dürfen und ob die Stadt hierfür den nötigen Lebensraum zur Verfügung stellt, so wie sie das im Auftrag einer offenen und liberalen Bürgerschaft eigentlich tun sollte. Hätte sie das auch nur einmal in 30 Jahren geschafft, hätten heute Nacht keine Barrikaden gebrannt und die Vauban-Bewohner hätten ihre Zeitung bekommen.
Geendet haben die Versuche jedoch immer damit: Der private Investor ließ seine Interessen (ob gerechtfertigt oder nicht sei dahingestellt) von der Stadt und der Polizei mit Gewalt durchsetzen. Die Betroffenen haben Barrikaden angezündet und nach ein paar Wochen war das Thema aus den Medien und den Köpfen verschwunden, um dann ein paar Jahre später wieder in einer neuen Generation entfacht zu werden.
Es handelt sich dabei also um ein generationenübergreifendes Dauerproblem was nie gelös(ch)t wurde und dessen Ursachen und Prinzipien nichts mit Linkenterror, wie hier manche meinen, sondern mit lernunwilliger Stadtpolitik zu tun haben.
Es wird wieder mit Gewalt und ohne aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt zu haben, ein paar unbequemen Hitzköpfen und deren Sympathisanten das 'Leben' im bürgerlichen Korsett nähergebracht und dabei völlig übersehen, dass das Streichholz für die nächste brennende Barrikade, damit bereits angezündet wurde.
Es spielt überhaupt keine Rolle wer an den Vorfällen von letzter Nacht letztlich die Verantwortung trägt, sondern es bleibt nur mit Bedauern festzustellen, dass eine Stadt wie Freiburg, die sich nach Außen gerne liberal und offen geriert, es seit 30 Jahren nicht schafft a l l e n Bürgern einen Raum zum Leben zu bieten. -
willi grimm
Registriert seit: 19.07.2010
Kommentare: 781
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03. August 2011 - 14:20 Uhr
@ Martin Schneider
sie möchte ich mal sehen wenn ihnen ihre Wohnung und Lebensraum genommen wird ? -
Heinz Meister
Registriert seit: 29.05.2011
Kommentare: 810
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03. August 2011 - 14:27 Uhr
Ich bin hier und da ja auf meine Formulierung "gravierender Unterschied" angesprochen worden.
Zunächst Dank an @Ammar Ulabi für die ganz brauchbare Interpretation.
Zum anderen hat mein Einwand doch die positive Folge gehabt, daß wenigstens die BZ-Beschäftigtenschar mitgeteilt hat, sie sei einer polizeilichen Ente aufgesessen. So, wie sie in den vergangenen Tagen in ihren zahlreichen Artikeln schon das Thema - mit Erfolg für eine gewisse Klientel, wie man hier sieht - angeheizt hat, dürfte ihr dieses Eingeständnis wohl nicht wirklich leicht in die Tasten geflossen sein.
Interessanterweise findet in der vierseitigen, recht detailliert auflistenden Presseerklärung der Stadt Freiburg weder ein Feuerwehrauto, noch ein Polizeifahrzeug Erwähnung, das gebrannt haben sollte.
Die Polizei hat dieses brennende dienstliche Fahrzeug argumentativ gebraucht, und da war - bis zur schnellen Entenentlarvung - das Feuerwehrauto wirkungsträchtiger als das Polizeiauto. Herr Ulabi hat schon auf den Grund dafür hingewiesen.
Die Polizei war ganz offenbar nicht auf Deeskalation eingestimmt, sondern auf Räum-Rabatz getrimmt. Wie anders sollte man auch sonst verstehen, warum die Rhinos polizeilich dazu bewegt werden sollten, zum Beweis ihrer bereits erwiesenen Friedfertigkeit Anzeige zu erstatten. Diesen Unsinn hat sich im übrigen auch fast wörtlich übernommen und als Zitat wiedergegeben der Oberbürgermeister laut städtischer Pressemitteilung in den Mund legen lassen. -
Markus D..
Registriert seit: 03.08.2011
Kommentare: 1
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03. August 2011 - 14:32 Uhr
Vorab möchte ich klarstellen, dass brennende Barrikaden oder Drahtseile für mich keine akzeptable Form des politischen Widerstands sind, da sie eine Gefahr für die körperliche Unversehrtheit sind. Zu dem Porschefahrer ging auch das Gerücht während der Versammlung um, dass er unter ziemlich starkem Drogeneinfluß stand und sich eine Platzwunde geholt hat, als er gegen eine Wand lief. Ebenso wurde gerüchtet, dass ein Jäger in der Wiesenthalstraße mit seinem Gewehr auf Menschen zielte, die dabei waren Barrikaden zu bauen, und dabei drohte diese zu erschießen.
Das folgende sei bitte als ergänzende unabhängige Berichterstattung von einem Augenzeugen zu begreifen:
Nachdem es langsam dämmerte und die brennenden Barrikaden von der Polizei beiseite geschoben wurden, begannen die Einsatzkräfte der Polizei, die zwischen dem M1-Gelände und SUSI versammelten Menschen beiseite zu drängen und den Platz gewaltsam zu räumen. Als die versammelten Menschen auf das Gelände der SUSI gedrängt waren, betrat ein Trupp vermummter Polizisten mit Schlagstöcken bewaffnet das Privatgelände. Bei diesem brutalen Vorgehen und Hausfriedensbruch wurden mehrere Menschen verletzt. So bekam unter anderem ein Mann vollkommen unerwarten von hinten einen Schlagstock an den Kopf. Wenige Minuten später kam es wieder zu Übergriffen von Seiten der Polizei, vermummt und brutal.
Die vermummten Polizeikräfte waren dann später auch teilweise unmaskiert zu sehen und an der gelb-blauen Kennzeichnung zu erkennen. Das Bild war wirklich abstoßend. Fast nur junge Männer, eine Frau und zwei permanent Vermummte zwischen 18 und vielleich 22 Jahren, die mit überheblichem Blick, lässigem Gehabe und kameradschaftlichen Handschlägen vor dem ehemaligen Wagenplatz.
Etwas später stieg noch ein Pressevertreter mit erhobenem Presseausweis über den Zaun und verlangte, auf dem Gelände seiner Arbeit nachzugehen. Nach wenigen Metern wurden er von den Anwesenden Beamten zurückgestoßen und gegen die von der Polizei errichtete Absperrung gedrückt. Es gab ein kurzes Gespräch mit dem als Pressesprecher gekennzeichneten Polizisten, dass mit dem Ausruf: "Also weil ihnen nicht gefällt was ich schreibe, darf ich nicht hier sein!" endete. Kurz darauf sollte er wohl gegen seinen Willen gefangen genommen werden, wurde aber erstmal von den versammelten Menschen vor der Barrikade festgehalten, während mehrere Polizisten an ihm rissen. Unmittelbar darauf ging eine Beamtin mit Pfefferspray auf die Menge los und der Reporter wurde mehrere Meter an den Füßen über den Boden geschleift. Auf die wütenden Rufe der Menge reagierte die Polizei mit Schlagstockeinsatz und griff damit die Menschen vor der Absperrung an.
Die oben beschriebenen Szenen sind einzelne Bilder aus etwa viereinhalb Stunden. Während dieser ganzen Zeit ging keinerlei körperliche Gewalt von den versammelten Menschen aus. Die uniformierten Vermummten waren die einzigen die durch Brutalität auffielen.
Bei so einem Umgang mit dem staatlichen Gewaltmonopol von Seiten der Polizei frage ich mich, warum die Badische Zeitung keine kritische Berichterstattung liefert. -
Leopold Rohrer
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03. August 2011 - 14:32 Uhr
@ Eberhard Fromm: Ah wie schön: Ihr Kommentar von 13:35 Uhr zeigt das es noch Menschen gibt die das Problem in seiner langjährigen Tragweite kennen...
Schöner Hinweis auch, auf sich ins Getümmel stürzende, nicht selbst schonende, BZ-(Kriegs)berichterstatter ;-) -
Franz Holst
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03. August 2011 - 14:51 Uhr
Das Komando macht dem Namen Vauban alle Ehre - das hätte vielleicht sogar Turenne gefallen.
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Leopold Rohrer
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03. August 2011 - 15:15 Uhr
@ Markus D..: Auch Ihre durchaus glaubhafte Schilderung als Augenzeuge ist es, die das Verhalten der Polizei und ihre Vorgehensweise, nicht erst seit Stuttgart 21, wiederum an den Pranger stellt.
Rechnet man dazu dann noch die eingeschränkte, oder gar nicht vorhandene Möglichkeit einer freien Presse-Berichterstattung, darf man sich nicht wundern wenn es von Seiten der kritischen Bürger Protest hagelt. Auch das Video mit dem Polizeisprecher und dessen kaum verhohlene Aggression gegen die Wagenburgler zeugt nicht gerade davon, dass es bei dieser nächtlichen Auseinandersetzung nur einen Schuldigen gab.
Brennende Barrikaden und gespannte Drahtseile sind sicher kein legitimes Mittel des Protests, aber Augenzeugenberichte wir Ihrer, von sportlich 'abklatschenden', die freie Berichterstattung verhindernde Polizisten, führen sicher nicht dazu, das Vertrauen in die Exekutive zu nähren.
Man kann sich nicht des Eindrucks erwehren, das hier durch gesteuerte Fehlinformationen und dazu ohne mediale Zeugen, ein falsches Bild der Ereignisse dargestellt werden sollte. -
Gelöschter Nutzer #775412
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03. August 2011 - 15:18 Uhr
@Markus D..: Danke für diesen Bericht, Ähnliches hat man schon öfters bei Demonstrationen hier erlebt. Manche eingesetzte Beamten unterscheiden sich nur in der Uniform von den "Autonomen", Krawallmachern und ähnlichen. Denen sind Recht und Gesetz genauso egal wie den Menschen, die Barrikaden anzünden. Mit einzelnen Polizisten kann man immer vernünftig reden, aber kaum sind sie in der "Rotte" befinden sie sich nicht mehr auf dem Boden des Grundgesetzes und Rechte des Bürgers werden sprichwörtlich mit Füßen getreten. Leider schon zu oft hier in freiburg erlebt :-(
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Leopold Rohrer
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03. August 2011 - 15:24 Uhr
@ Frank Müller: Frei nach dem Statistik-Slogan - Traue keinem Polizeibericht, bei dem du nicht in erster Linie gestanden hast...
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Luzian Löffler
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03. August 2011 - 15:26 Uhr
Haben sich eigentlich schon der evangelische Seelsorger Martin Auffahrt oder der GrünenInnen-Stadtrat Timmothy Simms zu den kriminellen Aktionen der Kommandogänger der Rhinoiten geäußert?
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Martin Mattmüller
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03. August 2011 - 15:32 Uhr
Herr Mähler,
schreibt hier noch jemand unter meinem Namen und habe ich seinen Beitrag übersehen? Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, Sie gelobt zu haben; ich habe an Ihrem Beitrag lediglich angeknüpft. Sie brauchen sich also nicht zu schämen.
Herr Holland,
der Grund, weshalb ich selten mit Beiträgen gegen „radikale Bankster und Wirtschaftsverbrecher“ und soziale Härten für den kleinen Mann zu vernehmen bin, liegt daran, dass bei diesen Themen oft Dutzende, manchmal hunderte Kommentare von linker Seite kommen, die das Nötige (und mehr) sagen. Ich muss nicht auch noch auf Hochzeiten tanzen, wo das Parkett fast in den Keller bricht. Mich vernehmen Sie bei Themen, wo die Linke schweigt: Islamisierung, Parallelgesellschaft, Ehrenmord, linksradikaler Meinungsterror, EUdSSR, Schuldkult usw. Dass es dort auch ab und zu zu einer „Diskussion“ kommt, liegt daran, dass mich (und wenige andere Konservative) welche wie Kletten verfolgen und jedes Mal als „menschenverachtenden Rassist“ usw. usf. etc. bezichtigen. -
Heinz Meister
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03. August 2011 - 15:34 Uhr
Danke, Markus d. für Ihren Augenzeugenbericht. Ich finde, daß spätestens jetzt dargelegt werden sollte, warum die neun-köpfige BZ-Truppe den Ort des Geschehens - im Gegensatz zu ihren früheren Kollegen Fiek und Fürst bei früheren Anlässen, wie hier auch gezeigt wurde - verlassen hat oder auf polizeiliches Geheiß verlassen musste.
Sollten berichtende Zeugen von der Polizei nicht erwünscht gewesen sein? Darauf erwartet die Öffentlichkeit eine überzeugende Antwort.
Ebenso unabdingbar ist, dass die Stadt selbst dazu Stellung bezieht. Der in der vierseitigen Pressemitteilung ausgesprochene Dank an die nach dem Augenzeugenbericht von Markus D. gewalttätige Polizei dürfte jedenfalls nicht mehr haltbar sein. -
Gelöschter Nutzer #828766
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03. August 2011 - 15:37 Uhr
@Herr Mattmüller
Ihre Antwort überzeugt keineswegs, denn "Ihre" Themen werde ja doch auch in Ihrem Sinne jeweils reichlich kommentiert, auch ohne Ihre Zutun ... -
Pit Burger
Registriert seit: 26.04.2011
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03. August 2011 - 15:38 Uhr
@Herr Holland: Ich bin zwar nicht Herr Mattmüller. Dafür liest man von Ihnen immer die gleichen Texte zum Kapitalismus, die offenbar zu fast jedem Thema zu passen scheinen. Schön, dass es copy & paste gibt.
@Herr D.: Hat ihr Augenzeuge auch den Porschefahrer (Frechheit, wie kann man sowas fahren, am Ende noch selbst erarbeitet!) gesehen, den man gestoppt, aus seinem Auto gezogen, selbiges demoliert und ihn zusammengeschlagen hat?
Herrlich, diese Worthülsen über "alternative Lebensformen", denen doch die Stadt gefälligst Raum zur Verfügung stellen soll.
Was ist beispielsweise mit dem mehr schlecht als recht alleinverdienenden Familienvater, dessen vierköpfige Familie bescheiden vom eigenen Reihenhäuschen träumt? Genau, soll der doch auch einfach irgendwo illegal fremdes Eigentum besetzen... -
Jeanette Bürgl
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03. August 2011 - 16:09 Uhr
Und wer bezahlt nun den Einsatzes der Polizei usw.? Bestimmt nicht die Wagenburgler! Das Spässle gehört den Wagenburglern in Rechnung gestellt und wenn diese nicht zahlen können/wollen muss Ersatzhaft angeordnet werden!
Kurioserweise schreien die Linken oder die Herrn Holland, Jäger, Senn, Rosenzweig, Ulabi, Wolpert und Konsorten hier nicht wegen den Kosten, aber beim Besuch des Papstes wird gejammert das einem das K..... kommen kann. -
Leopold Rohrer
Registriert seit: 25.07.2011
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03. August 2011 - 16:15 Uhr
@ Pit Burger waren Sie der Porschefahrer unter Drogeneinfluss - oder woher wissen Sie soviel zu diesen Umständen?
Zudem meinten Sie: "Was ist beispielsweise mit dem mehr schlecht als recht alleinverdienenden Familienvater, dessen vierköpfige Familie bescheiden vom eigenen Reihenhäuschen träumt? Genau, soll der doch auch einfach irgendwo illegal fremdes Eigentum besetzen..."
Sicher nicht... aber bitte machen Sie nicht den Denkfehler zu glauben das ein paar Wagenburgler für die Misere des unerfüllten Traums des Familienvaters verantwortlich wären.
Ganz im Gegenteil: Die Gründe warum dieser keinen bezahlbaren Wohnraum bekommt, oder ein bezahlbares Grundstück um sich sein kleines Reihenhäuschen zu bauen, liegen ja gerade im System des Spekulantentums.
Damit ist der von Ihnen genannte Familienvater genaugenommen ein Leidensgenosse der Wohnwagenbewohner und nicht deren Feind. -
Leopold Rohrer
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03. August 2011 - 16:26 Uhr
@ Peter Disch: @ Herren Fromm und Rohrer: Ja, früher war halt alles besser...
Ne, Herr Disch nur wesentlich radikaler. Dagegen war das auf der Merzhauser' gestern Nacht ein kleines Lagerfeuer. Der Außendienst ist halt immer ein bisschen risikoreicher als der friedvolle Innendienst ;-)
Aber ganz im Ernst. Ich würde mir wünschen Sie würden ihr Presserecht wieder mehr gegenüber der Polizei einfordern. Wir wollen von unserer unabhängigen Heimpresse über Geschehnisse dieser Art unterrichtet werden und nicht von einem Polizeibericht! -
Michi Friedrich ♫
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03. August 2011 - 16:29 Uhr
Ich bin wegen dieser Wagenburg aus dem Vauban gezogen. Hatte einfach keine Lust mehr an diesem "Slum" vorbeizufahren. Meine Gäste von Außerhalb waren durchweg geschockt von diesem Anblick. Meine Standardantwort: "Das ist Freiburg"
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Martin Stadler
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03. August 2011 - 16:31 Uhr
Auf alle Fälle haben die Rhinoisten sich eine tolle Referenz mitgegeben bei der Suche nach einem neuen Platz. Wieso sollte jemand noch Wagenburgler für eine Übergangszeit auf seinem Grundstück dulden, wenn er sieht, was los ist, wenn sie weiterziehen sollen?
@ Herr Rohrer
Aha, ein Hörensagen-Gerücht genügt also, um "den Porschefahrer" zum zugedröhnten Typen zu machen, der vor die Wand stolpert... Was würden Sie von derart fadenscheinige Behauptungen halten, kämen sie von Seiten der Polizei und wäre es ein Wagenburgler, der hinterher eine Platzwunde am Kopf hat? Eben... -
Heribert Kuhn
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03. August 2011 - 16:34 Uhr
warum wollen die rhinos eigentlich einen stadtnahen platz? sie lehnen doch den kapitalismus und die bürgerliche gesellschaft ab. schaut euch die innenstadt an. die stinkt vor mainstream. warum nicht ein schönes gelände ausserhalb, wo sie tun und lassen können was sie wollen? ich muss auch mit der bahn zur arbeit fahren. gute infrastruktur gibts auch am stadtrand und im umland. und abends fährt ein nachtbus vom hauptbahnhof (nähe KTS!!) in alle erdenklichen richtungen.
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Leopold Rohrer
Registriert seit: 25.07.2011
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03. August 2011 - 16:39 Uhr
@ Jeanette Bürgl fragte: Und wer bezahlt nun den Einsatzes der Polizei usw...?
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Gute Frage Frau Bürgl. Wir dachten eigentlich daran Ihnen die Rechnung zu schicken... und wenn Sie nicht zahlen 'muss' zwingend Ersatzhaft angeordnet werden! ;-)
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Und sie wundern sich darüber: "Kurioserweise schreien die Linken oder die Herrn Holland, Jäger, Senn, Rosenzweig, Ulabi, Wolpert und Konsorten hier nicht wegen den Kosten, aber beim Besuch des Papstes wird gejammert das einem das K..... kommen kann."
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Da haben sie Recht: Aber das Eine ist nötig wie auch bei Fußballspielen, oder einem Fastnachtsumzug. Einfach Dienst im Sinne der Allgemeinheit, dafür sind Beamte ja auch da und werden Staatsdiener genannt.
Der Papst hingegen ist eine Privatveranstaltung der katholischen Kirche. Gut etwas Mummenschanz ist mit der albernen Verkleidung auch mit dabei, damit hat es auch ein wenig von Fastnacht... aber Dienst im Sinne der Allgemeinheit würde ich es trotzdem nicht nennen! -
Horst Bruckmann
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03. August 2011 - 16:45 Uhr
@ Markus D..:
"Als die versammelten Menschen auf das Gelände der SUSI gedrängt waren, betrat ein Trupp vermummter Polizisten mit Schlagstöcken bewaffnet das Privatgelände. Bei diesem brutalen Vorgehen und Hausfriedensbruch wurden mehrere Menschen verletzt. "
Alleine dieser Absatz zeigt schon die völlig verworrene Weltanschauung: Um einen Hausfriedensbruch zu begehen, muss sich der Hausherr entsprechend äußern und nicht ein Hausbesetzer. Sie kennen hoffentlich den Unterschied?
Was haben Sie überhaupt für ein Rechtsverständnis? Hier wurde Eigentum von Dritten über lange Zeit besetzt - auf welcher Grundlage eigentlich? Und dann soll die Gesellschaft diese Subjekte auch noch mit Samthandschuhe vom Gelände führen? Wahnsinn. -
Leopold Rohrer
Registriert seit: 25.07.2011
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03. August 2011 - 16:47 Uhr
@ Martin Stadler: Finde ich nicht weniger glaubwürdig als den Polizeibericht. Meine Erfahrung sagt mir aber zusätzlich das diese Version stimmiger klingt als die vom armen Autofahreropfer. Wurden denn die Personalien des Autofahrers aufgenommen, im Polizeibericht steht davon nichts. Vielleicht auch besser bei Drogenkonsum am Steuer!
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Elly Brodhag
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03. August 2011 - 16:54 Uhr
@Michi Friedrich: Ich finde es auch ganz schrecklich, dass Sie in diesem abscheulichen Freiburg wohnen müssen. ;-)
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Jonathan Weber
Registriert seit: 01.03.2010
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03. August 2011 - 16:56 Uhr
@Horst Bruckmann
Ich lese aus dem Abschnitt, daß die Polizei gewaltsam auf das Gelände der SUSI vorgedrungen ist ohne die Erlaubnis des Eigentümers zu haben.
Wissen Sie mehr? Hatte die Polizei die Erlaubnis eingeholt? Oder sind Sie der Meinung SUSI ist die Hauskatze des Polizeisprechers? -
Paul Heier
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03. August 2011 - 16:57 Uhr
Hoffentlich bekommen wir keine Zustände wie in Berlin! Es gibt zwei Wege, dem entgegenzuwirken. Entweder die Grünen abwählen oder die Gründung eines Aktionsbündnis gegen Terror und Gewalt in Freiburg!
@ Michi Friedrich. Schön, dass Sie es geschafft haben! -
Jonathan Weber
Registriert seit: 01.03.2010
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03. August 2011 - 16:59 Uhr
Jawoll eine Bürgerwehr muß her, Herr Heier.
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Gelöschter Nutzer #828766
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03. August 2011 - 17:05 Uhr
Ein Aktionsbündnis gegen den Terror der Korrupten und Spekulanten ... gell, Herr Heier!
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Horst Bruckmann
Registriert seit: 29.10.2010
Kommentare: 400
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03. August 2011 - 17:08 Uhr
@ Hr. Weber:
"Ich lese aus dem Abschnitt, daß die Polizei gewaltsam auf das Gelände der SUSI vorgedrungen ist ohne die Erlaubnis des Eigentümers zu haben.
Wissen Sie mehr? Hatte die Polizei die Erlaubnis eingeholt? Oder sind Sie der Meinung SUSI ist die Hauskatze des Polizeisprechers?"
Ich lese aus Ihrem Abschnitt, dass Sie bzw. Markus D.. entweder der Eigentümer des besagten Grundstückes sind bzw. selbigen um Erlaubnis des Betretens gebeten haben. Korrekt? -
Martin Stadler
Registriert seit: 11.03.2010
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03. August 2011 - 17:09 Uhr
@ Leopold Rohrer
Wenn der Autofahrer im Krankenhaus behandelt wurde, werden die Personalien wohl vorliegen. So viel Vertrauen in "das System" dürfen Sie schon haben. Oder fragen Sie einfach Ihren Hörensagenzeugen Markus D. ... -
Peter Pellin
Registriert seit: 15.04.2011
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03. August 2011 - 17:10 Uhr
Die Herren Wolf, Holland usw. mögen hier bitte ihre Adressen/Anschriften preisgeben. Ich habe hier ein paar Bekannte, die würden gerne alternativ leben und mit ihren Wagen kommen.
Danke für die Mithilfe, Pepe
AiG -
Stefan Rother
Registriert seit: 04.07.2010
Kommentare: 6
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03. August 2011 - 17:15 Uhr
Also, wenn man dem im Video interviewten "anonymen Wagenburgler" für jedes "so" einen Euro geben würde, wäre schon fast genügend Geld für den Grundstückskauf beisammen...
Das Sponsoring der ersten drei "so"s könnte ich übernehmen. -
Luzian Löffler
Registriert seit: 12.02.2010
Kommentare: 407
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03. August 2011 - 17:20 Uhr
So, so...
Was ist denn nun: Haben sich eigentlich schon der evangelische Seelsorger Martin Auffahrt oder der GrünenInnen-Stadtrat Timmothy Simms zu den kriminellen Aktionen der Kommandogänger der Rhinoiten geäußert? -
Gelöschter Nutzer #832948
Registriert seit: 30.10.2010
Kommentare: 16
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03. August 2011 - 17:21 Uhr
An die die Internetredaktion der BZ
Ist das eigentlich Absicht oder Zufall, dass vor dem Clip über die Räumung ein Videoclip geschaltet wird der mit dem Slogan endet: „Der Wohnwagen – mein Hobby!“ ?
Angesichts der Tatsache, dass der (Wohn)Wagen hier für viele Ihr Zuhause WAR (und eben nicht ihr "Hobby") fühlt sich das für mich ziemlich zynisch an! -
Gelöschter Nutzer #828766
Registriert seit: 23.09.2010
Kommentare: 915
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03. August 2011 - 17:23 Uhr
@Peter Pellin
Sorry, ich spekuliere nicht mit Gründstücken und zahle selbst nicht gerade wenig für die paar Quadratmeter die ich als Unterkunft nutze. Wenden Sie sich z.B. an die Familien, die seit Generationen im Besitz großer Grundstücke sind und lernen Sie aus der Geschichte, woher solche Besitztümer stammen ... -
Hannes Mähler
Registriert seit: 22.03.2010
Kommentare: 279
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03. August 2011 - 17:25 Uhr
Habe selten einen glaubhafteren Augenzeugen als Herrn D. gesehen/gehört.
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Horst Bruckmann
Registriert seit: 29.10.2010
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03. August 2011 - 17:47 Uhr
@ Hr. Holland:
"Wenden Sie sich z.B. an die Familien, die seit Generationen im Besitz großer Grundstücke sind und lernen Sie aus der Geschichte, woher solche Besitztümer stammen ..."
Aus Zwangsenteignungen totalitärer Systeme wie der DDR z.B.? Ach nee, Gott sei Dank reichte der Arm Ihrer Partei nicht bis in den Breisgau. *uff* -
Achim Klein
Registriert seit: 22.07.2010
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03. August 2011 - 17:48 Uhr
@UlHolland
"für die paar Quadratmeter die ich als Unterkunft nutze".
Entlarvende Beschreibung für eine Wohnung, ein Heim... my home is my castle..
Habe soeben im SWR ein Interview mit Ihrem Vorbild J. Ziegler gehört.
Man soll spenden, viele Milliarden... wenn´s so einfach wäre. -
Horst Bruckmann
Registriert seit: 29.10.2010
Kommentare: 400
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03. August 2011 - 17:53 Uhr
@ Hr. Klein:
Nicht doch eher Porsche fahren, wie die oberen Kader der "Partei"?
;-) -
Pit Burger
Registriert seit: 26.04.2011
Kommentare: 385
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03. August 2011 - 18:08 Uhr
@Herr Rohrer: Ich muss Sie enttäuschen, ich fahre weder Porsche, noch unter Drogeneinfluss.
Man muss sich nach ihrem Kommentar allerdings nicht nur ernsthaft fragen, was (angeblicher) Drogeneinfluss mit dem Thema zu tun hat, sondern auch ob er eher dazu rechtfertigt Betreffenden zusammenzuschlagen. -
Achim Klein
Registriert seit: 22.07.2010
Kommentare: 568
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03. August 2011 - 18:17 Uhr
"Gott sei Dank reichte der Arm Ihrer Partei nicht bis in den Breisgau".
Herr Bruckmann, bitte malen Sie den Teufel nicht an die Wand!;) -
Michael Kern
Registriert seit: 20.07.2009
Kommentare: 846
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03. August 2011 - 18:24 Uhr
Tja, nun ist also die Maske gefallen und die Wagenburger haben ihre wahre hässliche Fratze gezeigt. Und dann haben sie nicht mal die Eier dazu zu stehen. Nein, es waren ominöse (extra eingeflogene wohl?) schwarzer-Block-Randalebrüder. Grimms Märchenstunde lässt grüssen.
Ebenso wie bei diesem "Zeugenbericht".
@Markus D.
Vielen Dank für diesen frei erfundenen Bericht. Mama wäre stolz auf Sie. -
Martin Gruber
Registriert seit: 28.07.2011
Kommentare: 366
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03. August 2011 - 18:37 Uhr
Damit sollte sich endgültig gezeigt haben, was herauskommt, wenn man infantil-asozialen Überzeugungstätern (besser kann ich's nicht ausdrücken, siehe auch den anonymen so-so-so-Gesprächspartner) nicht früh genug mit der Knute begegnet. Sie fischen im Spektrum des linken Pöbels nach Mitstreitern - und wollen's dann aber wieder nicht gewesen sein, wenn der Mob anrückt und szeneübliche Mittel politischer Demonstration anwendet.
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Paul Heier
Registriert seit: 02.08.2010
Kommentare: 1209
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03. August 2011 - 18:46 Uhr
Na, ja, die Herren Weber und Holland. Aus ihnen spricht ja nur die Verbitterung über die fehlende Anerkennung. Sie sollten daher keine Anerkennung von Menschen erwarten. Das bringt nichts.
Vor zwei Jahren gab es eine sehr schöne parteiübergreifende gewaltfreie Aktion: "Freiburg bleibt eine tolerante Stadt-gegen Fremdenhass und rechte Gewalt". Es wird nun Zeit, nach Verbannung der rechtsextremen Gewalt, die linksextreme Gewalt gesellschaftlich zu ächten und zu verbannen. Vorstellbar sind Unterschriftenaktionen, "Anwälte gegen Links" und die demokratischen Parteien haben auch ziemlich viele Möglichkeiten.
Den friedlichen Freiburgern-und das ist der sehr große Großteil- wird es in Zukunft ziemlich egal sein, ob sie von Autonomen, Linksextremisten usw. als Bürgerwehr angesehen werden oder doch nur als friedliche und wahrhaftig gewaltfreie Gegenbewegung. Aber auch wenn sie als Bürgerwehr angesehen werden, bestätigt nur dies die Gutmensch-Denke von solchen Chaoten: demokratie- und gesellschaftsfeindlich, unanpassungsfähig und untragbar. -
David Nussbaum
Registriert seit: 16.10.2010
Kommentare: 289
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03. August 2011 - 18:53 Uhr
Salomon ist heute sicher Stolz auf sich. Mit einer Übermacht von schwer gepanzerten Polizisten hat er ein paar harmlosen jungen Leuten ihr Zuhause plattgemacht. Doch er sollte sich nicht täuschen. Heute hat er nur eine Schlacht gewonnen, den Krieg wird er verlieren.
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Martin Gruber
Registriert seit: 28.07.2011
Kommentare: 366
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03. August 2011 - 19:05 Uhr
Herr Nussbaum,
finden Sie es nicht ziemlich schizophren, von "harmlosen jungen Leuten" zu reden und dann ein Stück weiter inbrünstig von "Krieg" zu schwadronieren? Den Protektoren des linken Pöbels ist in ihren Plädoyers auch wirklich nichts zu peinlich. -
Thomas Kraus
Registriert seit: 23.06.2011
Kommentare: 22
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03. August 2011 - 19:12 Uhr
@ Herr Meister, Markus D. , Herr Wolf und alle die wiedereinmal der Polizei Gewalt und Provokation unterschieben wollen:
Der Bau der Barrikaden begann nachts, da war noch keine Polizei vor Ort. Die durch mehrere Notrufe verständigte Polizei musste sich teilweise zurückziehen weil sie angegriffen wurden. Es gibt Bilder die zeigen, dass innherhalb der Wagenburg (wir sind nicht gewalttätig) Einkaufswagen voller Pflastersteine in Bereitschaft gestellt wurden. Es wurden Stahlseile über die Straße gespannt, ein Rollerfahrer und anscheinend auch Radfahrer konnten gerade noch ausweichen. Der Porschefahrer stieg aus seinem Fahrzeug als dieses von mehreren Personen angegriffen und beschädigt wurde. Er wurde auf den Kopf geschlagen und anschließend zusammen geschlagen. Der Mann ist im Krankenhaus. Es spielt überhaupt keine Rolle ob ein Feuerwehrauto oder ein Polizeiauto angegriffen wird, was ist das den für eine verquaste Logik? Und wenn in der Aufregung eine Meldung falsch rüberkommt, dass ist dann eine Verschwörung, oder was?
@Herr Waldo, sicherlich fühlen sie sich verfolgt, oder? Warum soll die Polizei bezüglich der Vorgänge bei der Räumung lügen, die Unwahrheit sagen oder den Berichterstattern Lügen auftischen. Die Bilder zeigen doch das ganze Ausmaß des Geschehen. Wenn Reporter gebeten werden, dass sie nicht zu nahe an das Geschehen sollen, dann geschieht das zu deren Schutz und alles andere sind Gehirnspinste die sie sich zusammenfantasieren.
@Markus D.. was sie hier schildern ist dermaßen eingefärbt, nein, ich halte mich zurück. Man darf sich denken, was ich schreiben wollte. Der Berichterstatter mit Presseausweis.... der unbeding auf das Gelände will. Wissen sie eigentlich wie viele der Rhino`s, ihre Anhänger und Sympatisanten über einen "Presseausweis" verfügen? Wissen sie wie einfach es ist, sich einen derartigen Ausweis zu besorgen? Sie haben keine Ahnung. Dass das laute Schreien in angeblichen Gefahrensituationen oder wie hier, sinngemäß:.. ich bin nur ein armer Reporter und darf meine Arbeit nicht machen", antrainiert ist und nur dazu dient das Gegenüber in ein schlechtes Licht zu rücken, dürfte sich langsam auch herumgesprochen haben. Wie immer wird der Polizei ein brutales Vorgehen unterstellt. Merkwürdigerweise meldet sich aber später niemand oder es werden Dinge behauptet, die nie bewiesen werden können. Hauptsache man hat die Polizei schlecht geredet, sorry ich vergaß, die Gewalt ging von ihr aus. ich warte eigentlich auf den Beitrag " ich habe gesehen, wie die Polizei Barrikaden brachte und anzündete". Bei Indymedia taucht der Begriff des eingesetzten Räumpanzers auf. Hallo, vor Ort war ein Unimog mit einer Räumschaufel.
Soviel zu Dichtung und Wahrheit.
Für alle Freunde der alternativen Lebensform Rhino. Die Herrschaften tauchten am Nachmittag im Mösle auf. Sie könnten jetzt ja ein gemütliches Feierabendbier miteinander trinken und auf den tollen Erfolg anstoßen. In den Medien sind sie, ob es ihnen Freunde und Beifall brachte, sei dahingestellt. -
Luzian Löffler
Registriert seit: 12.02.2010
Kommentare: 407
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03. August 2011 - 19:21 Uhr
Herr Nussbaum: Was sind denn "harmlose junge Leute"?
Apropos "junge Leute":
Nachdem ich nun in der BZ die Bilder aus dem Inneren dieser Baracken nebst Küchen und Schlafgelegenheiten sehen konnte frage ich mich, ob da tatsächlich Menschen gehaust haben - und auch junge Menschen und Kinder?
Und wenn ja: müssten denn hier nicht die Verantwortlichen der Jugendämter schon lange aktiv sein um die Babys, Säuglinge und Kleinkinder vor solchen hygienischer Verwahrlosung zu schützen? -
Thomas Kraus
Registriert seit: 23.06.2011
Kommentare: 22
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03. August 2011 - 19:24 Uhr
@Herr Nussbaum,
eigentlich sollte man auf ihren Kommentar nicht reagieren, aber ich kann nicht anders. Hat ihnen jemand in ihren von der Öffetnlichkeit und den Medien abgeschirmten Bereich eine Geschichte erzählt von armen jungen Menschen? Sie haben wohl die bislang veröffentlichen Bilder nicht gesehen, oder? Aber ich darf sie trösten, sie müssen ihre Wohnung nicht für die freundlichen jungen Menschen freiräumen, die haben ihr Zuhause bereits in der Nacht zum Montag vom Platz gebracht, falls sie das nicht auch gelesen haben. Um es deutlich zu sagen, es wurde kein einziger Wohnwagen platt gemacht. Und die böse Polizeiarmee die in den Krieg zog, hatte sich nicht mal träumen lassen mit welcher Gewalt hier vorgegangen wurde. Falls sie das auch ignorieren wollten, es kann von Glück gesagt werden, dass keine vollkommen unschuldigen Bürger auf dem Weg zur Arbeit (Stahlseil) getötet, oder schwer verletzt wurden. Oh, ich vergaß, das waren nicht die Rhino`s, sondern die bösen Besucher vom Krawallstern. -
Thomas Bender
Registriert seit: 04.02.2010
Kommentare: 2511
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03. August 2011 - 19:43 Uhr
Oha, die Bösmenschen echauffieren sich über den Kommentar von Hrn. Nussbaum. Bisher ist mir Hr. Nussbaum ja eher nicht als einer der "Protektoren des linken Pöbels" aufgefallen. Eventl. ist er ja nur einer der (wenigen) Kommentatoren hier, die über ein Mindestmaß an Differenzierungsfähigkeit verfügen?
Seine Wortwahl mag jetzt vielleicht etwas unglücklich gewesen sein, im Grunde dürfte er aber wohl Recht haben. Auch für mich besteht ein Unterschied zwischen den Rhinos (den Nussbaum'schen harmlosen jungen Leuten) und diesen Chaoten, die da heute Nacht "Krieg" spielen wollten. Als Bösmensch ist man zu dieser Differenzierung wohl nicht fähig, da man sich dann auch mit den Dingen auseinandersetzen müsste, die sich hinter diesen schrecklichen Bildern von heute Nacht verbergen.
Darum werfen wir doch einfach alles in einen Topf, geben am besten auch noch ein paar Zutaten (Themen) mehr mit rein, die da eigentlich gar nicht rein gehören, rühren kräftig um, und schon sieht die Bösmenschen-Fraktion alle ihre Vorurteile bestätigt und die Welt ist wieder schön und heile. -
Manuel Rosenthal-Schöpflin
Registriert seit: 13.07.2010
Kommentare: 1720
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03. August 2011 - 19:50 Uhr
http://www.badische-zeitung.de/merzhausen/ausschreitungen-im-vauban-trafen-auch-merzhausen-und-das-hexental
Könnte man den armen jungen Menschen nicht vermitteln nicht mit Feuer zu spielen, oder würde sie dies in ihrer Entwicklung stören? -
Thomas Kraus
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03. August 2011 - 19:56 Uhr
@Herr Bender, ach was, für sie gibt es einen Unterschied? Worin besteht der den? Das sie sich angeblich distanzieren? Lesen sie kein indymedia? Ich rufe nach Unterstützung und dann waren es die anderen? Original " wir sind völlig gewaltlos, aber lasst euch was einfallen auf den Zugangswegen und Straßen". Was steckt den hinter den schlimmen Dingen die sich ereigneten? Erhellen sie uns.
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Martin Gruber
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03. August 2011 - 20:03 Uhr
Herr Bender,
nennen Sie mich gerne Bösmensch, stört mich gar nicht, ehrt mich. Da Sie wohl Herr Nussbaums Advokaten spielen wollen: Welchen "Krieg", welche "Schlacht" gibt es denn hier zu verherrlichen, bitteschön? Bedauern über die gewalttätigen Vorfälle der Nacht klingt jedenfalls anders - auch wenn ihr Mandant optisch der Teilnahme an den Krawallen unverdächtig erscheint. -
Thomas Kraus
Registriert seit: 23.06.2011
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03. August 2011 - 20:13 Uhr
@Herr Rohrer, toll!! Das was heute passierte hat was mit Demokratie zu tun, aha! Danke für die Aufklärung. Bitte nicht weiter erklären.
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Martin Gruber
Registriert seit: 28.07.2011
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03. August 2011 - 20:28 Uhr
Herr Rohrer,
machen Sie es sich nur unter Ihrem schönen Regenbogen gemütlich und assoziieren Sie gerne frei kunterbunt weiter. -
Pit Burger
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03. August 2011 - 20:29 Uhr
@Herr Bender: „Darum werfen wir doch einfach alles in einen Topf, geben am besten auch noch ein paar Zutaten (Themen) mehr mit rein, die da eigentlich gar nicht rein gehören, rühren kräftig um, und schon sieht die Bösmenschen-Fraktion alle ihre Vorurteile bestätigt und die Welt ist wieder schön und heile.“
Alles pauschal in einen Topf passt umgekehrt genauso perfekt für die „Gutmenschen-Fraktion“.
@Herr Holland: "… und zahle selbst nicht gerade wenig für die paar Quadratmeter die ich als Unterkunft nutze…“
Ganz schön innovativ, ein Haus in ruhiger Lage auf dem Land, weit weg von alternativen Lebensformen, "ein paar Quadratmeter die ich als Unterkunft nutze" zu nennen.
Anscheinend sind wir alle ein bisschen "Spießer". ;) -
Leopold Rohrer
Registriert seit: 25.07.2011
Kommentare: 119
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03. August 2011 - 21:05 Uhr
Richtig erkannt Thomas Kraus: Dieses Machtspiel hatte mit Demokratie nichts zu tun. Im Gegenteil, es hatte was mit "Fehler im wieder machen" zu tun, und das aus Seiten der Stadt!
Hätte nur einer aus der Riege der selbst erklärten Unterstützer aus der inzwischen bei diesem Problem 30 Jahre dauernden Vergangenheit etwas gelernt, dann hätte man das heute Nacht VERMEIDEN KÖNNEN! -
Tom Lubliner
Registriert seit: 30.09.2010
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03. August 2011 - 21:16 Uhr
@Rohrer: Vermeiden können hätten es nur die, die es getan haben. Und das waren Dutzende Vermummte. Ich habe vom Balkon aus mehrere Stunden zugeguckt, wie Seile gespannt, Personen verletzt und jede Menge Material angezündet wurde. Es war abstoßend.
@Bender: Ich selbst werde in verschiedensten Diskussionen immer wieder als "Gutmensch" verunglimpft. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es vielen Kommentatoren hier, die sich kritisch zu Rhino äußern, normalerweise auch so geht. Die heutigen Ereignisse hatten allerdings nichts mehr mit friedlichem Protest zu tun und es gibt zahlreiche Zeugen, die gesehen haben, dass die Randalierer wenn nicht aus den Rhino-Reihen stammend, dann doch zumindest von diesen geduldet und unterstützt wurden. Ich hatte von meinem Balkon aus beste Sicht und habe keinen Grund, die Unwahrheit zu erzählen, da mir jegliche politische Motivation fehlt, Linke oder Linksalternative zu diffamieren. -
Thomas Bender
Registriert seit: 04.02.2010
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03. August 2011 - 21:17 Uhr
Auch ich habe die letzten Tage regelmäßig bei Indymedia vorbeigeschaut, Hr. Kraus. Gerade deswegen ist es für mich auch unverständlich, warum man so lange mit der Räumung gewartet hat. Denn auf Indymedia gab es schon ein paar der üblichen Postings, die auf Randale schließen ließen. Einen Aufruf zum "bewaffneten Widerstand" seitens der Rhinos gab es dort aber nicht. Meine Erwartungshaltung war, dass das Räumkommando bereits Montag in der Früh anrückt und die Sache kurz und schmerzlos regelt. Jeden Tag, den man da länger wartet, bedeutete für mich auch ein gesteigertes Eskalationspotential, Stichwort: erlebnisorientierte Jugendliche.
Noch ein Wort zum Thema Differenzierung. Ich war selbst am Wochenende bei Bekannten im Vauban. Bereits am Wochenende hatten die ersten M1-Bewohner das Areal freiwillig, aus eigenen Stücken, völlig gewaltfrei verlassen. Zurück blieben sieben(?) Wagen. Es wird hier teilweise der Eindruck vermittelt, dass sich jetzt alle Wagenburgler verbarrikadiert hätten und sich eine Straßenschlacht mit der Polizei liefern wollten. Das stimmt so nicht. Die Rhinos scheinen also keine homogene Gruppe zu sein, deshalb bedarf es hier einer etwas differenzierten Betrachtungsweise.
Ich beurteile Menschen nicht nach ihrem Aussehen, Hr. Gruber, sondern hier primär nach dem, was sie als Kommentatoren schreiben und wie sie mit den Mitkommentatoren umgehen. Hr. Nussbaum passt da für mich einfach nicht in das angesprochene Raster.
Um welchen "Krieg" geht es hier? Neudeutsch könnte man das etwa unter dem Begriff Gentrifizierung zusammenfassen. Dieser Begriff bedeutet nichts anderes, als dass sich immer weniger Menschen die steigenden Mieten in einer Stadt leisten können. Das Thema kennt man ja auch in Freiburg, oder? Zusätzlich konzentrieren sich einkommensschwache Schichten in gewissen Stadtteilen, die meist an der Peripherie liegen. In Freiburg sind das z.B. exemplarisch Stadtteile wie Haslach, Weingarten oder auch Landwasser. In weiterer Folge entwickeln sich diese Stadtteile zu sozialen Brennpunkten.
Hinzu kommt das aktuelle wirtschaftliche Umfeld. Seit Jahrzehnten stark rückläufige Realeinkommen bei der arbeiteten Bevölkerung, bei stark steigenden Kapitaleinkommen. Das klassische weniger Netto vom Brutto, nur Investoren und Spekulanten können vom vermeintlichen Aufschwung profitieren. Aktuelle Zahlen haben diesen Umstand ja eindrucksvoll belegt. Es gibt hier also Nichts wegzudiskutieren.
Darüber hinaus erlebe ich, dass in den letzten Jahre immer mehr der Gemeinschaftssinn verloren gegangen ist. Jeder ist nur noch auf das eigene Fortkommen bedacht, Stichwort: Leistungsgesellschaft. Hier und da scheint es noch eine gewisse (anonyme) Spendenbereitschaft zu geben, teilweise dient die wohl aber der reinen Gewissensbesänftigung. Vor Ort anzupacken um Probleme und Missstände zu beseitigen, sind aber die wenigsten bereit. Ich könnte diese Auflistung fast endlos weiterführen, etwa mit den jüngsten Zahlen zur Geburtenrate in Deutschland oder dem Umstand, dass jedes sechste Kind in unserem Land als arm gilt.
Diese ganzen Dinge sind für mich Symptome eines Systems, das irgend wie nicht mehr rund zu laufen scheint. Das müsste doch mittlerweile fast jedem aufgefallen sein, oder etwa nicht? Die Rhinos sind eine Gruppe, die auf diese Missstände hinweisen wollen bzw. dagegen protestieren. Oder gewisse Alternativen aufzeigen wollen. Zugegeben, gewisse Ausdrucksformen dieses Protests sind durchaus zu hinterfragen und für einige vielleicht auch nicht auf den ersten Blick zu erschließen. Dass diese Missstände aber existent sind, daran sollte doch, wie bereits gesagt, niemand mehr zweifeln.
Erlauben sie mir abschließend noch folgende Bemerkung. Natürlich ist man hinterher immer schlauer. Aber als ich heute Nachmittag die Bilder der brennenden Straßenbarrikaden sah, über die es überhaupt Nichts zu diskutieren gibt, musste ich mich sofort fragen, warum es (mal wieder) so weit kommen musste. Warum konnte man nicht das Gayling-Angebot als Zwischenlösung in Betracht ziehen? Das hätte der Befriedung der ganzen Sache doch sicher gut getan. Aber nein, wegen naturschutzrechtlichen Aspekten hat man es auf diese Eskalation ankommen lassen. -
Leopold Rohrer
Registriert seit: 25.07.2011
Kommentare: 119
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03. August 2011 - 21:33 Uhr
Was wäre Thomas Benders realistischer Analyse hinzuzufügen... ich denke nichts!
Die Stadt Freiburg muss sich den Vorwurf gefallen lassen, ob sie in dieser Sache hätte mehr und vor allem besser hätte tun können! -
Tom Lubliner
Registriert seit: 30.09.2010
Kommentare: 43
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03. August 2011 - 21:40 Uhr
@Bender: "Die Rhinos sind eine Gruppe, die auf diese Missstände hinweisen wollen bzw. dagegen protestieren."
Habe ich auch lange Zeit geglaubt. Aber wie erklären sie sich denn, dass von den ganzen großspurig angekündigten Veränderungen in der Vauban, den Projekten (z.B. Skatepark) NICHTS umgesetzt wurde? Wie erklären sie sich, dass es zuletzt nur noch darum ging, einen neuen Wohnplatz für die Rhinos zu beschaffen? Wie erklären sie sich, dass man allen Ernstes forderte, der neue Stellplatz müsse gefälligst über eine ähnlich gute Nahverkehrsanbindung verfügen? Wie erklären sie sich, dass zur Beseitigung gesellschaftlicher Probleme Bassparaden und ähnliche Partys gestartet wurden, die der Nachbarschaft in regelmäßigen Abständen den Schlaf geraubt hat? Ist das die Toleranz, um die immer so euphorisch geworben wird? Ist das Bürgernähe? Ist das Veränderung? Oder doch nur Hedonismus? Der Familienvater mit eigenem Betrieb, der nachts nicht pennen kann, GENAU DER sorgt vielleicht viel stärker für Nächstenliebe und Gemeinschaftssinn, indem er seinen Betrieb verantwortungsbewusst führt und Mitarbeiter nicht einfach feuert. Der einfache Arbeiter, der vor lauter Arbeit leider keine Zeit für Systemkritik und "alternative Lebensformen" hat, kommt zu spät zur Schicht, weil die Schienen mit Einkaufswagen blockiert sind. Und wenn er dann da ist, ist der Bagger ausgebrannt. An welcher Lebenswirklichkeit, frage ich Sie, orientiert sich der Protest der Rhinos? Wie will man die Bevölkerung für eine neue Denkweise begeistern, wenn man Leuten Unterschlupf gewährt, die den Nahverkehr lahmlegen und Bagger anzünden?
Viele Vauban'ler haben lange Zeit ihrerseits Toleranz gezeigt für das Kommando Rhino. Sie waren interessiert, kamen ab und zu zu Veranstaltungen vorbei und haben nicht protestiert. Dass es inzwischen selbst im grünen Vauban so viele kritische Stimmen gibt, sollte zu denken geben!
Ich war einer von denen, die sich anfangs gefreut haben über das Kommando. Ich war einer von denen, die ab und zu dort einen Kaffee getrunken haben. Ich war einer von denen, die bis vor einiger Zeit immer wieder in Diskussionen den Leuten paroli geboten haben, welche die Rhinos als "Asoziale" oder "Nutznießer" bezeichneten. Und es ist mir mitnichten leicht gefallen, meine Meinung zu ändern. -
Martin Gruber
Registriert seit: 28.07.2011
Kommentare: 366
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03. August 2011 - 22:51 Uhr
Herr Bender (et al.),
Sie sagen, die Rhinos seien eine Gruppe, die auf Missstände hinweisen bzw. dagegen protestieren will. Aha - und wenn gegen hohe Lebensmittelpreise protestiert werden soll, dann ist das Mittel der Wahl bandenmäßiger Ladendiebstahl, oder wie? Hier wird rotzfrech unter dem Weltverbesserer-Deckmantel egoistischen Motiven nachgegangen, sonst nichts.
Ob Sie's glauben oder nicht: ich habe prinzipiell nichts gegen die Lebensweise der Wagenburgler. Wie jemand leben will, ist 1) seine Entscheidung, aber auch 2) sein Problem. 1) haben die Rhinos kapiert, 2) wollen sie aber nicht wahrhaben und bilden sich ein, sie hätten einen automatischen Anspruch auf das von ihnen gewünschte Leben.
Wenn's an Geld und Organisationsvermögen fehlt, rechtskonform ein Grundstück für eine Wagenburg zu finden, na dann stellt man sich halt einfach irgendwo hin mit seiner Wagenburg, ohne zu fragen und erst recht ohne zu zahlen. Was soll man denn auch anderes machen - eine Wohnung wäre ja UNZUMUTBAR.
Da darf ich auch, wenn ich mir kein Auto leisten kann, eines klauen. Oder soll ich vielleicht noch länger Bus und Bahn fahren??? UNZUMUTBAR. Entspricht nicht meinem Lebensstil. Von Radfahren oder Laufen ganz zu schweigen. Das Auto klaue ich natürlich direkt aus dem kapitalistischen Autohaus, dann zahlt es ja eh die Versicherung und NIEMAND hat einen Schaden - so würde ein Rhino argumentieren.
40 Personen beanspruch(t)en 1800 Quadratmeter Grundstück. Also 45 Quadratmeter pro Nase. In sehr schöner Wohnlage. Fragen Sie (Herr Bender) doch mal bitte die von Ihnen bemitleideten Bewohner von Haslach, Weingarten, Landwasser, ob die das bescheiden finden! -
Gelöschter Nutzer #779290
Registriert seit: 12.07.2009
Kommentare: 213
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03. August 2011 - 23:10 Uhr
@ Herr Bender: Herr von Gayling hat mit seiner 2,8%-Partei nichts mehr zu verlieren. Seine "Angebote" waren durchschaubar.
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Tim Friedrich
Registriert seit: 04.08.2011
Kommentare: 12
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04. August 2011 - 15:35 Uhr
Erstens:
Die "Ausschreitungen" von denen hier die Rede ist, lassen sich auf das Errichten und Anzünden von Barrikaden sowie möglicherweise den Angriff auf ein Polizeiauto und den Porschefahrer reduzieren. Es gab nie einen wirklichen Straßenkampf mit der Polizei. Das Drahtseil über der Straße und die Krähenfüße kann man entweder auf pupertäre Möchtegern-Autonome die einfach nur Krawall machen wollten oder sogar auf Leute, die den Kommando Rhino in ein schlechtes Licht rücken wollten, zurückführen.
Keiner von diesen "Autonomen"(wie sie gerne über einen Kamm geschert werden) war jemand von Kommando Rhino, noch waren diese Aktionen von den Rhinos gewollt. Im Gegenteil, die Rhino-Sanitäter kamen meines Wissens dem Porschefahrer zur Hilfe und haben versucht die Obengenannten zu besänftigen.
Warum die Rhinos diese Menschen nicht anzeigen wollen ist klar und auch einleuchtend: Zum Einen hat man bestimmt keine Lust mehr auf Forderungen der Stadt einzugehen, nachdem einem Obdach gewaltsam entrissen wurde und alle Verhandlungen im vorhinein abgeleht wurden (übrigens von der Stadt und nicht, wie vielerseits behauptet, von den Rhino-Bewohnern).
Zum Anderen will man seine Unterstützer_innen, die den Unmut der Räumung ohne Alternativplatz auf eine andere, gewaltvolle Art und Weise kundtun wollen, nunmal einfach nicht anzeigen, genauso wenig wie die Polizei die eigenen Polizisten denen die Faust "ausrutscht", anzeigen würde. Soweit ich weiß, standen die Rhino-Mitglieder_innen mit diesen Leuten auch gar nicht in Kontakt und wussten genausowenig, wer das war; schließlich sind diese in der Nacht schwarz-vermummt herumgelaufen und beim Eintreffen der Polizei davongelaufen, sprich: woher sollten diese 35 Bewohner des Rhinos wissen, wer die vielleicht 100 Leute waren, die 200m vom besetzten Platz vermummt waren.
Zweitens:
Der Protest vor dem Rhino war von den Rhinos von vorneherein friedlich geplant und Unterstützer_innen wurden auch aufgefordert friedlich zu bleiben, dies diente - wie in anderen Berichten behauptet - also nicht als Rechtfertigung und Abgrenzung der gewaltvollen Proteste abseits vom Kommando Rhino!
Was das Verhalten der Polizei angeht - und auch das wurde leider in keinem Medienbericht erwähnt- dieses Verhalten war nicht friedlich, sondern in meinen Augen äußert brutal und eskalativ; sicherlich muss man sich bei einer Räumung eines besetzten Geländes auch mal durchsetzten und auf Gewalt zurückgreifen, aber auf friedliche Protestler_innen die nicht einmal im Weg stehen, gezielt und bewusst einprügeln (und das ist wirklich nicht übertrieben), das ist etwas anderes: Als die Polizei bereits in den Platz eingedrungen war, stürmte plötzlich und ohne jegliche Provokation seitens der Unterstützer_innen ein Trupp der Polizei auf das Privatgelände der S.U.S.I., um die 20-40 protestierenden Menschen auf die Straße (also in Richtung Kommando Rhino) zu schieben und einzukesseln. Da die Menschen nicht sofort zurückgewichen sind, haben die Polizisten sofort geziehlte Schläge in Gesicht und Bauch verteilt, mitunter Freunden von mir, kleineren Frauen, einer älteren Dame und auch einem Mitgliedern des Runden Tisches. Kurz Darauf - wahrscheinlich als man merkte, dass sich die Menschen nicht provozieren ließen - wurden sie wieder von der Straße und dem Kommando Rhino weggedrängt, weil das Gebiet abgezäunt wurde. Ich frage mich noch immer, welchen Sinn diese Aktion hatte und kann es mir höchstens damit erklären, dass man möglichst viele Menschen verhaften wollte und eine Legitimation gesucht hat.
Drittens:
Die Räumung bzw. das Dasein der Wagenburg ist eine ziemlich tiefgehende und allgemeine Disskusion und sollte nicht auf das Eigentumsrecht beschränkt werden. Es geht in meinen Augen um ein allgemeines Platzproblem in Freiburg und vorallem, dass sich mittlerweile abzeichnet, dass es immer weniger (und es ist jetzt schon zu wenig) Wohnraum für Menschen mit wenig finanziellen Mitteln gibt. Gerade bei Wagenburglern steht auch der Wille anderns und selbstbestimmt leben zu wollen im Mittelpunkt; dafür steht auch, so denke ich, das "Kunst-, Kultur-und Wagenkollektiv Kommando Rhino". Es zeigt einfach ein anderes Gesicht in der Stadt und bietet viele neue Anreize.
Das Problem der Verbarrikadierung besteht ja bloß, weil das Kollektiv nicht legalisiert wurde. Ich bin mir sicher, dass das ganze ein offeneres Projekt würde, wenn sich noch ein Alternativgelände finden würde. Schließlich kann man halt auf einer besetzten Gelände nicht einfach jeden reinlassen und auch von ständigen Beobachtungen durch Kameras und Schaulustigen muss man sich schützen, es ist nunmal ein Lebensraum.
Sowas muss doch in Freiburg platzhaben, es gibt ja auch Plätze, an denen keine Nachbarn gestört werden.
Ich verstehe Freiburg und seine festgefahrenen ""Bürger"" nicht mehr!
Würdet Ihr es auch komisch und falsch finden, wenn in einer Stadt in der alle in Wagen leben würden, Leute anfangen würden sich ein Haus oder eine Hütte zu bauen?
Toleranz und Menschlichkeit wäre meiner Meinung nach mal angebracht!
Eigentlich sollte man erst ein Urteile fällen, wenn man etwas hautnah gesehen und miterlebt hat, und zwar von innen!
Ich bin kein Rhino der sich rechtfertigen muss, sondern nur ein Sympatisant der seine Sicht der Dinge schildern muss!
!!!Rhino bleibt!!! -
Pit Burger
Registriert seit: 26.04.2011
Kommentare: 385
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04. August 2011 - 15:52 Uhr
@Frau Ingeborg: "linksunten.indymedia" ist als neutrale Quelle in diesem Fall sicher erste Wahl...
@Herr Friedrich: Wer bei so einer Veranstaltung zur Unterstützung aufruft, ist auch für seine Unterstützer verantwortlich. -
Tim Friedrich
Registriert seit: 04.08.2011
Kommentare: 12
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04. August 2011 - 16:26 Uhr
@Pit Burger: rein rechtlich gesehen, weiß ich das nicht, aber wenn es verboten wäre nicht aus dem Fester zu springen würde ich auch gegen das Gesetz verstoßen.
Moralisch finde ich, dass doch jeder für sich Verantwortung trägt, vielleicht auch für das gemeinsame Zusammenleben. Deshalb finde ich es sehr schade, dass man solche unreflektierten Dinge macht, wie etwa Drahtseile auf Kopfhöhe zu spannen.
Ich denke, dass die Distanzierung der Rhinos weniger Verantwortungsenzug war, sondern vielmehr eine Ideologische Distanzierung, also dass sie selbst soetwas nicht machen würden.
Und wie schon erwähnt, wäre es eine Leichtigkeit gewesen sich als vermummter dazuzumischen und so einen Mist zu bauen. -
Christine Müller-Schätzle
Registriert seit: 28.01.2011
Kommentare: 7
-
04. August 2011 - 17:03 Uhr
Was kostet uns der Papst?
-
Pit Burger
Registriert seit: 26.04.2011
Kommentare: 385
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04. August 2011 - 17:42 Uhr
@Frau Müller-Schätzle: Wenngleich das hier unrelevant ist, aber soweit ich weiß werden die Kosten für den Papstbesuch (dessen Freund ich auch nicht gerade bin) von der Erzdiözese getragen. Das nur am Rande.
Dass die BZ nicht gerade neutral berichtet ist ja nun nicht wirklich neu.
Ob nun ein Molotow-Cocktail geflogen oder nicht geflogen ist, ist im Grunde nicht wirklich relevant.
Er ändert nichts an der massiven Gewalt, die es unstrittig gegeben hat. Genauso unstrittig ist, dass das kaum der richtige Weg ist. Aber auch dafür kann man ja der Stadt ursächlich die Schuld in die Schuhe schieben. Es sind immer die Anderen.
@Herr Friedrich: Wenn Sie eine Party veranstalten sind sie auch für Selbige verantwortlich. -
Martin Stadler
Registriert seit: 11.03.2010
Kommentare: 462
-
04. August 2011 - 17:44 Uhr
Herr Friedrich, Drahtseile auf Kopfhöhe zu spannen ist nicht "unreflektiert" - es ist kriminell. Reden Sie doch nicht klein, was hier passiert ist:
http://www.badische-zeitung.de/rhino-raeumung-im-rueckblick-das-war-so-beaengstigend
Die Rhinos haben diese "Unterstützer" gerufen und tun jetzt so, als hätten sie damit nichts zu tun. Das fördert sicher nicht die - auch von Ihnen - geforderte "Akzeptanz" für "alternative Wohn- und Lebensformen". -
Peter Disch (BZ)
Registriert seit: 03.06.2009
Kommentare: 627
-
04. August 2011 - 18:14 Uhr
Sehr geehrte Leser und Leserinnen,
Anmerkung der Redaktion: Im Zuge der Räumung der Wagenburg haben wir am Mittwoch (3. August) berichtet, dass Linksautonome in der Merzhauser Straße Molotowcocktails auf einen Polizeiwagen geworfen haben.
Diese Darstellung hat die Polizei am Mittwoch der Badischen Zeitung mehrfach bestätigt. Am heutigen Donnerstag hat die Polizei ihre Darstellung zurückgezogen.
Wir haben unsere Berichterstattung in diesem Punkt korrigiert.
Mit freundlichen Grüßen -
Tim Friedrich
Registriert seit: 04.08.2011
Kommentare: 12
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04. August 2011 - 18:27 Uhr
@Pit Burger: Wenn ich alleine eine Party veranstalte kann ich vielleicht den Leuten im selben Zimmer sagen was sie gefälligst nicht tun sollen und ich kann nicht überall dabei sein, wenn unbekannte Partygäste dann außerhalb meiner Wohnung/Haus laut sind, kann ich dafür keine Verantwortung übernehmen vorallem wenn ich drinnen selbst genug zu tun habe. Dass ich das nicht toll fand, dass die die Nachbarn gestört haben, weil es nicht meine Art ist Party zu machen kann ich dann sagen, aber dann werde ich sicher nicht hingehen um sie anzuzeigen zumal ich Verständnis habe wenn man einfach ausgelassener ist.
Aber es geht hier nicht um eine Party sondern darum, dass den Leuten der einzige Wohnraum und auch ein Stück Kunst und Kultur zerstört wurde. Sie haben ja auch niemand zu Gewalttaten aufgerufen sondern einen friedlichen kreativen Protest angekündigt.
@Herr Stadler: ich habe das Wort "unreflektiert" nicht benutzt um vorallem diesen Vorfall klein zureden, sondern, weil es um Verantwortung ging und ich der Meinung bin, dass jeder für sich und alle Verantwortung trägt und deshalb sollte man seine Handlungen reflektieren. Sobald Menschen für andere Menschen Verantwortung übernehmen entsteht Abhängigkeit und dann brauch man Kontrolle, wie bei einem Kind, dass nicht auf sich selber Aufpassen kann.
Dass diese Aktion auf Gutdeutsch völlig beschissen war, dachte ich zumindest, dass ich dass gar nicht erwähnen muss. "Unreflektiert " ist für mich in dem Fall die größere Anschuldigung als krimminell oder assozial, weil das sind wir alle! -
Heinz Meister
Registriert seit: 29.05.2011
Kommentare: 810
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04. August 2011 - 18:38 Uhr
Aber die Verteufelung und Kriminalisierung ist erst mal in der Welt und hat reichlich dazu beigetragen, dass hier vielfach blindlings drauflos kommentiert wurde.
Ich bin gespannt, ob eine entsprechende Korrektur auch morgen in der Print-Ausgabe zu lesen sein wird. Dass weder ein Feuerwehrauto, noch ein Polizeifahrzeug gebrannt hat, müsste in der gedruckten Ausgabe ja auch noch zurückgenommen und richtiggestellt werden. -
Tim Friedrich
Registriert seit: 04.08.2011
Kommentare: 12
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04. August 2011 - 19:26 Uhr
Eigendlich nerven mich diese ständigen Beschränkungen auf das "positive Recht" aber irgendwie scheinen Viele hier auf nichts anderes eingehen zu können.
Zu nennen wäre das Recht auf Wohnung:
»Artikel 155
Die Verteilung und Nutzung des Bodens
wird von Staats wegen in einer Weise überwacht,
die Mißbrauch verhütet und dem
Ziele zustrebt, jedem Deutschen eine gesunde
Wohnung und allen deutschen Familien,
besonders den kinderreichen, eine ihren
Bedürfnissen entsprechende Wohn- und
Wirtschaftsheimstätte zu sichern.«
->Dieses Recht scheint in Freiburg (aber auch in vielen anderen Stästen) gerade für Leute mit weniger finanziellen Mitteln/Möglichkeiten immer weniger gegeben(Allein ich kenne 5 Personen, die seit 2 Monaten keine Wohnung finden können)
Dann das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit:
http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Entfaltung_der_Pers%C3%B6nlichkeit
->und wenn mir die Möglichkeiten einer Freien Entfaltung der Persönlichkeit in einer engen Wohnung wo ich kaum nach draußen komme, weil ich jedes mal 5 Stockwerke runter muss, finde ich es legitim auf einem Wagenplatz zu wohnen. Außerdem ist es ja nicht so, dass die Rhinos keine Pacht zahlen würden(irgendwo habe ich sogar gelesen, das sie das die 2 Jahre lang gemacht haben), aber es wird alles mit Betong zugeklatscht und dann nicht benuntzt weil es wieder nicht rentabel war und später wird behauptet, es gibt keinen Alternativplatz, so ein Blödsinn.
Wenn nun jemand behauptet, sollen sie doch in eine Stadt gehen in der es mehr Platz gibt oder außerhalb der Stadt kann man das Recht auf Freizügigkeit nennen: Artikel 13 [Recht auf Freizügigkeit]
1. Jeder Mensch hat das Recht auf Freizügigkeit und freie Wahl seines Wohnsitzes innerhalb eines Staates.
2. Jeder Mensch hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen sowie in sein Land zurückzukehren.
Also ich will wirklich mal stichhaltigere Argumente hören als dieses Eigentumsrecht auf dass sich alle beziehen. Vorallem mal bitte aufhören, das besetzten eines städtischen Geländes auf dem ein Hotel gebaut werden soll, (wo es doch eh schon zu wenig Wohnraum gibt) mit dem Diebstahl an Privatpersonen, gleichzusetzen. Das ist einfach nur Kindergarten! -
Pit Burger
Registriert seit: 26.04.2011
Kommentare: 385
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05. August 2011 - 01:45 Uhr
@Herr Friedrich: "... und wenn mir die Möglichkeiten einer Freien Entfaltung der Persönlichkeit in einer engen Wohnung wo ich kaum nach draußen komme, weil ich jedes mal 5 Stockwerke runter muss..."
Seit wann hat Entfaltung der Persönlichkeit mit der Wohnungsgröße zu tun?
Ich muss auch 5 Stockwerke „runter“ (und das ohne Aufzug, oh Graus). Und wer hilft mir jetzt bei der Suche nach einer größeren Wohnung, weil ich der abstrusen Meinung bin, meine Wohnung sei zu klein für meine verfassungsmäßig garantierte Persönlichkeitsentfaltung?
„Also ich will wirklich mal stichhaltigere Argumente hören…“
DAS würde ich auch gerne. -
Horst Bruckmann
Registriert seit: 29.10.2010
Kommentare: 400
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05. August 2011 - 07:54 Uhr
@ Hr. Friedrich:
"Wenn ich alleine eine Party veranstalte kann ich vielleicht den Leuten im selben Zimmer sagen was sie gefälligst nicht tun sollen und ich kann nicht überall dabei sein, wenn unbekannte Partygäste dann außerhalb meiner Wohnung/Haus laut sind, kann ich dafür keine Verantwortung übernehmen"
Falsch, der "Veranstalter" hat durch geeignete Maßnahmen dafür zu sorgen, dass durch die Veranstaltung keine Gefahren für Besucher und Betroffene entstehen. Wenn ich dies nicht kann, dann lasse ich solche "Veranstaltungen" halt bleiben.
Es ist genau diese Flucht aus der Verantwortung für das eigene Handeln und die eigenen Entscheidungen, die uns immer wieder dazu verleitet, dem Staat / den Staatsorganen selbige unterschieben zu wollen. -
Dina Bauert
Registriert seit: 12.06.2011
Kommentare: 106
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08. August 2011 - 23:25 Uhr
Es wird Zeit drei Weise ins Morgenland zu schicken...
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