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02. Februar 2012 11:59 Uhr
Betreiber aus Holland
Facelifting für die Freiburger Kreuzblume
Nach Stationen in Bali, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Irland und Brüssel haben die Brüder Diederik und Arnejan Kruithof die Kreuzblume an der Konviktstraße in Freiburg übernommen und herausgeputzt.
Seit September sind die beiden die Wirte der Kreuzblume, den Januar hat das Duo genutzt, um dem Restaurant und Hotel ein kleines Facelifting zu verpassen.
Die Rollen sind klar verteilt. Der ältere Diederik übernimmt als bekennender Weinliebhaber mit Freundin Cornelia Kocheisen den Service, während der jüngere Arnejan als gelernter Koch mit zwei Hilfen die Gerichte fertigt. Es gibt zum Beispiel französische Klassiker wie pochierte Birne auf Blauschimmelkäse, aber auch modern komponierte Speisen wie Tintenfisch mit Chorizo, Aubergine und Mango. Arnejan Kruithof findet: "Essen soll ein Erlebnis sein" – zum Beispiel mit besonderen Kombinationen von Kräutern und Gewürzen. Aber auch Schafskäse von der holländischen Insel Texel ist auf der sonst überwiegend französischen Käseplatte zu finden. Der Küchenchef freut sich, dass er den Räucherschrank im Keller für selbst Geräuchertes wie Fleisch und Fisch nutzen kann.
Die Kreuzblume hatte schon einige Vorbesitzer wie in den 70er Jahren die Eheleute Elfriede und Werner Dattler – die nichts mit dem Schlossbergrestaurant zu tun haben. Ab 1997 tischte Thierry Falconnier französische Küche auf – jetzt wirtet er im "Bahnhöfle" in Gundelfingen. 2007 kaufte der Freiburger Gastronom Toni Schlegel das Haus an der Konviktstraße, danach war es zwei Jahre in der Hand des Unternehmens Bellini. Anfang dieses Jahres haben nun die jungen Neupächter die Wände verputzt, Decken gestrichen, zwei der acht Hotelzimmer neu hergerichtet und mit bandscheibenschonenden Boxspring-Betten ausgestattet. Auch das Restaurant sieht anders aus. Gemälde und Collagen der Berliner Künstler Kocheisen und Hullmann hängen als ganze Bilderlandschaften an den Wänden. Mit der neuen Lichtinstallation im Gastraum wirken die Räume hell und modern. So passt auch die bewusst klein gehaltene Speisekarte zum neuen Ambiente. Abends gibt es Zwei- bis Sechs-Gänge-Menüs zwischen 29,50 bis 60 Euro, die die Gäste sich selbst aus der Speisekarte zusammenstellen können. Mittagsgerichte und Vegetarisches runden das Angebot ab.
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Autor: Claudia Hartmann
