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01. Februar 2016

HINTERGRUND

  1. Ex-Homöopathin Natalie Grams Foto: Katharina Meyer

Netzwerk Homöopathie

Das neugegründete "Netzwerk Homöopathie" – der Name ist noch vorläufig – versammelt zahlreiche zum Teil profilierte Homöopathiegegner, darunter Mediziner, Apotheker, Biologen und andere Naturwissenschaftler sowie Journalisten und Blogger. Zur Leiterin des Netzwerks wurde die Medizinerin Natalie Grams bestimmt – eine Ex-Homöopathin. Die 37-jährige Heidelbergerin hat im vergangenen Jahr im Springer-Verlag das Buch "Homöopathie neu gedacht. Was Patienten wirklich hilft" veröffentlicht. Die Ärztin betrieb eine homöopathische Privatpraxis in Heidelberg, bis sie die Methode zunehmend hinterfragte. "Dadurch kenne ich beide Lager sehr gut", so Grams.

Sie ist nicht die einzige Buchautorin unter den Mitgliedern: Dazu zählen der Medizinjournalist Dr. Christian Weymayr ("Die Homöopathie-Lüge") sowie der österreichische Apotheker Dr. Edmund Berndt ("Der Pillendreh"), der auch in der Initiative für wissenschaftliche Medizin engagiert ist.

Innerhalb des Netzwerks engagiert sich auch die GWUP, die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften. Mitglied ist deshalb unter anderen der Vorsitzende des GWUP-Wissenschaftsrates, Professor Wolfgang Hell, ein Psychologe aus Münster. Auch ein bekannter Homöopathiekritiker aus Freiburg ist Mitglied der Gruppierung: Der emeritierte Professor Rudolf Happle, ein Dermatologe, der 1992 in seiner Marburger Zeit die kritische "Marburger Erklärung zur Homöopathie" verfasst hat.

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Autor: kam