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07. November 2016

Görwihl

„Hotzenwälder Allerlei“ bietet Dichtkunst und Kulinarisches

Lieder und Gedichte in alemannischer Mundart sorgen für heimatliches Ambiente / Arbeitskreis "Kultur uff’m Wald" freut sich über vollbesetztes Lokal.

  1. Der Musiker und Dichter Georg Albiez unterhielt die Besucher beim „Hotzenwälder Allerlei“ in Engelschwand. Foto: Jessica Lichetzki

GÖRWIHL-ENGELSCHWAND. An "Kultur uff’m Wald" mangelte es vergangenen Freitagabend nicht. Der Arbeitskreis des Vereins Aktiver Hotzenwald organisierte ein gemütliches Abendessen unter dem Motto "Hotzenwälder Allerlei" im Gasthaus Engel. "Hotzenwälder Allerlei" gab es nicht nur auf der Speisekarte, denn es war vor allem Musiker und Dichter Georg Albiez, der mit Liedern und Gedichten in alemannischer Mundart für heimatliches Ambiente sorgte. 52 Besucher fanden sich an diesem Freitagabend in Engelschwand ein, um das alles zu genießen.

Ursula Volkmer, Mitorganisatorin des Arbeitskreises "Kultur uff’m Wald", beschrieb die Werke des Künstlers Georg Albiez in ihrer Ansprache als "frohe Lieder und Gschichtli". Nachdem das Buurebrot ausgeteilt und alle Schmalztöpfli angerichtet wurden, begann das Programm des Ibacher Musikers. Gleich zu Beginn präsentierte Albiez ein neu komponiertes Lied, welches von einem Ausflug ins Ibachtal erzählt. Untermalt von den stimmungsvollen Klängen des Akkordeons, sang Georg Albiez über die schönen Landschaften rund um seinen Heimatort.

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Mit einem fröhlichen Walzer brach der Virtuose dann endgültig das Eis und sorgte für frohe Stimmung unter den Gästen. Liedtexte wie "Wir Wälder haben das Herz am rechten Fleck" und "Leben ist lebenswert im Hotzenwälder Land" drückten die Heimatverbundenheit des musikalischen Landwirts aus und brachten den einen oder anderen zum Mitwippen.

Nach einem heiteren Kurzgedicht sowie weiteren musikalischen Darbietungen stand zunächst einmal eine traditionelle Flädlesuppe und weitere Delikatessen auf dem Programm. Der kulinarische Genuss bot eine kurze Pause vom frohen Programm des Ibacher Musikers, der bereits seit seiner Kindheit musiziert. "Wir wollen Stimmung, wir wollen Spaß", ging es nach der Essenspause gleich weiter.

Es folgten Kurzgedichte über die Heimat, über Landschaften und die Muttersprache sowie bekannte Volkslieder. Ursula Volkmer und Georg Albiez zeigten sich begeistert. "Die Atmosphäre finde ich super, und auch der Anlass ist wunderbar, um sich wieder mit allen zu treffen", so Volkmer. Spätestens beim Dessert hakten sich alle Gäste ein und schunkelten ausgelassen in die Nacht hinein.

Autor: Jessica Lichetzki